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Aktuell Live-Ticker

Zwei weitere Corona-Fälle bei deutschen EM-Handballern, Veranstaltungsbranche steht vor einer Kündigungswelle

Während das Coronavirus Reutlingen und die Region Neckar-Alb weiter in Atem hält, halten wir Sie in unserem Live-Ticker über die Auswirkungen der Pandemie auf dem Laufenden.

Christoph Steinert
Mit Christoph Steinert (Bild) und Sebastian Firnhaber haben sich zwei weitere DHB-Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Marijan Murat/dpa
Mit Christoph Steinert (Bild) und Sebastian Firnhaber haben sich zwei weitere DHB-Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Marijan Murat/dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März 2020 bestimmt das Coronavirus den Alltag der Menschen. Was darf ich, was nicht? Was darf öffnen, was bleibt geschlossen? Wie entwickeln sich die Infektionszahlen? Wie geht es mit den Impfungen weiter? Diese und mehr Fragen beschäftigen die Gesellschaft. Der GEA beantwortet viele dieser Fragen hier im Live-Ticker und versorgt Sie aktuell mit sämtlichen Informationen rund um das Thema Corona.

Samstag, 22. Januar

Veranstaltungsbranche erwartet Kündigungswelle im März

14:56 Uhr Zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie steht die Veranstaltungswirtschaft nach Branchenangaben vor einer Kündigungswelle. Hintergrund ist das Auslaufen des Kurzarbeitergelds nach 24 Monaten. »Mehr als drei Viertel der Veranstaltungsunternehmen werden im März 2022 ihre Mitarbeiter kündigen mangels Kurzarbeit«, teilte Jan Kalbfleisch, der Geschäftsführer der Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft, der Deutschen Presse-Agentur mit. Er bezog sich auf eine Umfrage, an der sich mehr als 800 Branchenbetriebe beteiligt haben. Demnach sind in zwei Dritteln der Unternehmen seit mehr als 20 Monaten Beschäftigte in Kurzarbeit. Bei knapp der Hälfte der Befragten liegt der Kurzarbeiteranteil über 80 Prozent. (dpa)

Zwei weitere Corona-Fälle bei deutschen Handballern

14:01 Uhr Deutschlands Handballer verzeichnen bei der Europameisterschaft zwei weitere Corona-Fälle. Rückraumspieler Christoph Steinert und Kreisläufer Sebastian Firnhaber wurden am Samstag positiv getestet und fallen aus, teilte der Deutsche Handballbund mit. (dpa)

Tourismusbranche fordert vor Corona-Beratungen klare Regeln

13:37 Uhr Vor den Spitzenberatungen von Bund und Ländern über Corona an diesem Montag fordert die Tourismuswirtschaft eine klare und einheitliche Linie für die Branche. »Wir müssen zurück zu klaren, verständlichen und nachvollziehbaren Regeln. Sie sind jetzt das Gebot der Stunde«, sagte der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), Reinhard Meyer, der Deutschen Presse-Agentur. Uneinheitlichkeit herrsche auch bei touristischen Übernachtungen: Während Übernachtungen in Nordrhein-Westfalen unter die 2G-Regel falle, werde in Rheinland-Pfalz von Gästen und Gastgebern die Einhaltung der 2G-Plus-Regel verlangt. (dpa)

Deutsche Kinderhilfe besorgt wegen Mitnahme von Kindern zu Corona-Demos

12:41 Uhr Der Ehrenvorsitzende der Deutschen Kinderhilfe hat sich angesichts der Mitnahme von Kindern auf Corona-Demos besorgt gezeigt. Unter Umständen könne es sich dabei um eine Kindeswohlgefährdung oder sogar Radikalisierung handeln, sagte Rainer Becker der Deutschen Presse-Agentur. Wenn von vornherein absehbar ist, dass es zu Auseinandersetzungen kommt, »dann haben da Kinder nichts zu suchen«. Dabei gehe es um den Schutz der Gesundheit. Solche Szenen könnten die Kinder aber auch traumatisieren. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

»Die Lage ist handhabbar« - Noch kommen Kliniken mit Omikron zurecht 

11:22 Uhr In den früh von Omikron getroffenen Städten Bremen und Hamburg kommen Kliniken trotz steigender Patientenzahlen bislang ohne größere Probleme durch die aktuelle Infektionswelle. »Belastung ja, Überlastung nein«, sagte ein Sprecher der Bremer Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) zur Lage der Kliniken. Die Situation habe sich nicht verschärft. Das kleinste Bundesland weist seit Wochen die höchste Infektionsrate auf. Der Spitzenwert am 14. Januar lag bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1427,2. (dpa)

Rio verschiebt berühmte Umzüge wegen Corona erneut

10:28 Uhr Inmitten einer neuen Corona-Welle hat die brasilianische Metropole Rio de Janeiro wieder die weltberühmten Karnevalsumzüge verschoben. »Aufgrund der Zunahme der Covid-19-Fälle in der Stadt kündigen wir an, den Karneval auf den Feiertag Tiradentes im April zu verlegen«, hieß es in einem Tweet der Stadtverwaltung Rios am Freitagabend (Ortszeit). Der Feiertag fällt auf den 21. April. Eine Corona-bedingte Absage würde nach dem Ausfall 2021 erneut Millionen an Verlust bedeuten. Der Samba ist die Seele Rios, der Karneval die jährliche Katharsis eines Volkes, bei der sich der Druck wie aus einem Dampfkochtopf befreit. Für gewöhnlich zieht er jedes Jahr Millionen Touristen an den Zuckerhut. Dem Portal »Carnavalesco« zufolge bringt das Spektakel der Stadt umgerechnet rund 620 Millionen Euro ein. (dpa)

Ampel-Abgeordnete kündigen Entwurf für Corona-Impfpflicht an

9:32 Uhr Sieben Abgeordnete der Koalitionsfraktionen von SPD, FDP und Grünen haben einen ersten Gesetzentwurf für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht angekündigt. Die Gruppe spricht sich für eine Pflicht ab 18 Jahren aus, sie will nach der für nächsten Mittwoch geplanten Orientierungsdebatte im Parlament an einem Entwurf dazu arbeiten, wie es in einem am Freitag bekannt gewordenen Schreiben heißt. »Bei diesem bedeutenden Thema stellen wir uns ausdrücklich offen und fraktionsübergreifend auf, da wir einen demokratischen Konsens für die bestmögliche Lösung herbeiführen möchten«, heißt es weiter. Ziel sei eine »nachhaltige, verhältnismäßige und gleichzeitig zielgerichtete« Lösung. »Unsere Motivation liegt vor allem darin, langfristig mit Blick auf die kommende Herbst- und Winter-Saison vorbereitet zu sein und eine Überlastung des Gesundheitssystems auch in zukünftigen Infektionswellen zu verhindern.« (dpa) 

Spanien: Weiterer leichter Rückgang der Corona-Zahlen

8:33 Uhr Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Spanien ist am Freitag den vierten Tag in Folge leicht gefallen. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde vom Gesundheitsministerium in Madrid mit rund 1457 angegeben. Zum Vergleich: Für Deutschland gab das Robert Koch-Institut (RKI) diesen Wert am Freitag mit 706 an. Eine solche Sieben-Tage-Inzidenz hatte Spanien am 27. Dezember gemeldet. In den folgenden drei Wochen schossen die Infektionszahlen auf einen Spitzenwert von 1657 in die Höhe - registriert am vergangenen Montag. Aber die meisten Infizierten weisen keine oder nur milde Krankheitssymptome auf. Die Auslastung der Betten auf Intensivstationen durch Corona-Patienten stieg deshalb vergleichsweise langsamer als die Inzidenz an. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 8.635.461 (gestern: 8.502.132) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 116.668 (116.490) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Freitag, 21. Januar

Weniger Intensivbetten belegt

19:20 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 4,4. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sinkt auf 296. Das ist eine Person weniger als am Vortag. Trotz der gesunkenen Zahlen hat die Landesregierung beschlossen, die aktuelle Alarmstufe II vorerst bis 1. Februar beizubehalten. Sie begründet das mit der Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante. (GEA) 

Ungeimpfte abgewiesen? Video aus Reutlinger Arztpraxis sorgt für Wirbel

18:53 Uhr Ein Reutlinger Frauenarzt soll offenbar einer Ungeimpften die Behandlung verweigert haben. Ein Video aus dem Inneren der Praxis kursiert im Internet. Dort schlägt ihm eine Welle des Hasses entgegen. Die Kassenärztliche Vereinigung positioniert sich klar zu dem Fall. (kk)

782 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen, 415 im Kreis Tübingen

18:12 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute insgesamt 782 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 33.317. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 900,5. Drei Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 415 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 21.709. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 918,7. (GEA)

Coronavirus

Entwicklung der Neuinfektionen

Gesamt:
Stand:
Datenquelle: Landesgesundheitsamt/Landratsämter

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landesgesundheitsamt/Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

Fast 2.000 Ärzte in Italien wegen fehlender Impfung suspendiert

17:39 Uhr In Italien sind 1.913 Ärzte und Zahnärzte vom Dienst suspendiert, weil sie sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Das teilte die nationale Ärzte- und Zahnärztekammer (FNOMCeO) am Freitag mit. Jene Mediziner haben bislang keinen Nachweis einer Impfung in das einheitliche digitale Erfassungssystem hochgeladen und können damit nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen. (dpa)

Corona-Schock direkt vor Peking: Springer Wellinger positiv getestet

17:01 Uhr Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger droht nach einem positiven Corona-Test zwei Wochen vor der Eröffnung das endgültige Aus für die Winterspiele von Peking. Der 26-Jährige musste am Freitag seine Anreise zum Weltcup nach Titisee-Neustadt abbrechen und sich unverzüglich isolieren, nachdem er ein positives Testergebnis erhalten hatte. Eigentlich wollte Wellinger im Schwarzwald seine letzte Chance nutzen, um sich doch noch für das Großereignis in China (4. bis 20. Februar) zu qualifizieren. Doch daraus wurde nichts. (dpa)

Land will reguläres Corona-Stufensystem wieder in Kraft setzen

16:14 Uhr Baden-Württemberg will schon nächste Woche das reguläre Stufensystem der Corona-Beschränkungen wieder in Kraft setzen. Die grün-schwarze Landesregierung reagiert damit auch auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs, das das Einfrieren der Alarmstufe II mit harten Einschränkungen für Ungeimpfte für teilweise rechtswidrig erklärt hatte. Das Land wolle aber das Bund-Länder-Treffen am nächsten Montag abwarten, um die Beschlüsse in die neue Verordnung einarbeiten zu können, teilte das Staatsministerium am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart mit. (dpa)

Knapp die Hälfte der Bevölkerung hat Booster-Impfung bekommen

15:29 Uhr Im Kampf gegen das Coronavirus hat fast die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland mittlerweile eine Auffrischungsimpfung erhalten. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag haben bisher 41,2 Millionen Menschen oder 49,6 Prozent der Bevölkerung eine solche Booster-Impfung bekommen. Diese ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der besonders ansteckenden Virusvariante Omikron. Mindestens 75,3 Prozent der Bevölkerung (62,7 Millionen Menschen) wurde mindestens eine erste Impfdosis verabreicht. Die Bundesregierung strebt 80 Prozent Erstgeimpfte bis Ende Januar an. Mindestens 73,2 Prozent der Bevölkerung (60,9 Millionen) haben nach RKI-Angaben einen vollständigen Grundschutz erhalten. (dpa)

Söder gegen schärfere Corona-Maßnahmen

14:32 Uhr Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) hat sich vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag trotz sprunghaft steigender Infektionszahlen gegen härtere Corona-Maßnahmen ausgesprochen. »Es ist nicht sinnvoll, jetzt zu verschärfen«, sagte der Parteichef nach einer Sitzung des CSU-Vorstandes am Freitag in München. Vielmehr müsse mit Augenmaß beobachtet werden, inwieweit sich die Omikron-Welle auf die Belastung des Gesundheitswesens auswirke. Auf der anderen Seite gebe es auch keinen Anlass dafür, wie etwa in Großbritannien auf ein Corona-Management völlig zu verzichten. Es könne aber nach Lage der Dinge Erleichterungen geben. Für Bayern kündigte er mögliche Lockerungen für die Zulassung von Zuschauern beim Profisport sowie für Kinder und Jugendliche an. (dpa) 

Corona-Inzidenz in Berlin 1258 - Höchstwert zusammen mit Bremen

13:34 Uhr Die Corona-Inzidenz in Berlin ist erneut gestiegen und lag am Freitag bei 1258,3. Berlin hatte damit zusammen mit Bremen (1258,7) den höchsten Wert aller Bundesländer. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen mit. Am Vortag betrug der Wert in Berlin noch 1154,2. Für ganz Deutschland liegt die Inzidenz bei rund 700. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen pro 100 000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben. (dpa)

KSC beantragt nach Corona-Ausbruch Spielabsetzung

13:03 Uhr Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat nach einem Corona-Ausbruch mit 16 positiv getesteten Spielern die Absetzung seines Heimspiels gegen den SV Sandhausen beantragt. Der Antrag liege seit dem Vormittag bei der Deutschen Fußball Liga, sagte KSC-Sportchef Oliver Kreuzer der Deutschen Presse-Agentur. »Wir kriegen nicht mehr als elf Spieler hin«, erklärte er. »Ich gehe schon davon aus, dass das Spiel abgesagt wird.« Kreuzer nimmt an, dass sich die DFL mit dem Karlsruher Gesundheitsamt austauschen und danach noch im Laufe des Tages eine Entscheidung treffen werde. (dpa)

Wie Corona die Stadtkasse von Reutlingen belastet

12:17 Uhr Von 81,6 Millionen Euro war 2020 anfangs die Rede, die coronabedingte Steuerausfälle und Mehrausgaben die Stadt Reutlingen kosten könnten: ein erstes Worst-Case-Szenario, das so dank der späteren Hilfspakete von Land und Bund am Ende nicht eintrat. Zwar wurden die Mehraufwendungen nicht komplett kompensiert, die Steuereinbrüche laut Oberbürgermeister Thomas Keck jedoch »praktisch eins zu eins« ersetzt. Für 2021 sah er damals dennoch tiefschwarz: Falls es dann keine Rettungsschirme gebe, »holt uns der Teufel«, formulierte der Rathaus-Chef medienwirksam in den ARD-Tagesthemen. (rh)

Verwaltungsgerichtshof Mannheim: Beibehalten der Alarmstufe II rechtswidrig

11:33 Uhr Das Einfrieren der Alarmstufe II mit harten Beschränkungen für Ungeimpfte in Baden-Württemberg widerspricht nach einem Urteil des baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshofs dem Infektionsschutzgesetz des Bundes. Die grün-schwarze Landesregierung hatte aus Sorge um die Omikron-Variante des Coronavirus diese Stufe in der Corona-Verordnung beibehalten und damit die Grenzwerte für die Belastung der Krankenhäuser bis Ende Januar außer Kraft gesetzt. Die Mannheimer Richter erklärten am Freitag, dass eine Vorschrift, die ausdrücklich unabhängig von der Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz weitreichende Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte vorsehe, nicht im Einklang mit den Vorgaben aus dem Infektionsschutzgesetz des Bundes stehe. (dpa)

Virologe mahnt zu Augenmaß bei Corona-Kurswechsel wegen Omikron

10:42 Uhr Der Virologe Klaus Stöhr hält eine Neubewertung der Corona-Maßnahmen im Lichte der Omikron-Variante für nötig, warnt aber vor zu weitgehenden Lockerungen. »Also jetzt alles zu öffnen, hört sich für mich ein bisschen so an wie vom rechten Straßengraben in den linken Straßengraben reinzufahren. Irgendwo ist die Fahrbahn ja in der Mitte und die finden, glaube ich, andere Länder besser«, sagte Stöhr im Sender RBB. Es sei aber angesichts vieler weniger schwerer Krankheitsverläufe und der hohen Immunisierungsrate in Deutschland auf keinen Fall richtig, »so weiterzumachen wie die letzten anderthalb Jahre«. (dpa)

Neue Corona-Medikamente – wie helfen sie gegen Omikron?

9:56 Uhr Nach einer im Fachmagazin »Cell« veröffentlichten Studie scheinen mehrere Präparate bei Omikron ihre Wirksamkeit einzubüßen. Dabei geht es laut Mitteilung der Uni Erlangen um die meisten der zugelassenen und gegen frühere Varianten wirksamen Medikamente auf Antikörper-Basis. Der Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing, Clemens Wendtner, der 2020 die ersten Corona-Patienten in Deutschland behandelt hatte, sieht den medikamentösen »Werkzeugkasten« trotzdem insgesamt besser gefüllt als je zuvor. Das viel versprechende Präparat Sotrovimab solle Ende Januar für die stationäre Therapie zur Verfügung stehen. Das stimme ihn optimistisch, sagt Wendtner. »Da ist ein Quantensprung eingetreten.« (dpa)

Corona bei Haustieren: Gefahr für Mensch und Tier?

9:09 Uhr Auch Haustiere können sich mit dem Coronavirus infizieren – das haben bereits einige Fälle auch in Deutschland gezeigt. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hat aber keine Hinweise auf relevante Übertragungen des Coronavirus Sars-CoV-2 von Haustieren auf den Menschen in Deutschland. Das teilte Elke Reinking, Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), auf dpa-Anfrage mit. Zuvor war bekanntgeworden, dass die Behörden in Hongkong etwa 2000 Hamster und andere Kleintiere aus Sorge vor Corona einschläfern lassen wollen. In der Regel erfolge die Infektion vom Mensch auf das Tier, sagte Reinking mit Verweis auf bislang 13 in Deutschland gemeldete Infektionen von Haustieren, davon eine bei einem Hund und zwölf bei Katzen. (dpa)

Mittelstandsverband will Einschränkungen für Impfverweigerer

8:28 Uhr Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat sich dafür ausgesprochen, dass Beschäftigten in Quarantäne, die ohne medizinischen Grund eine Corona-Impfung verweigern, die Lohnfortzahlung gekürzt wird. Diese Beschäftigten gefährdeten die »Betriebsgesundheit«, sagte der Bundesgeschäftsführer des Verbandes, Markus Jerger, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bereits jetzt würden viele Unternehmen Aufträge verlieren, weil Mitarbeiter fehlen. »Ein erhöhter Ausfall von Mitarbeitern bei bleibenden Lohnkosten kann das wirtschaftliche Aus bedeuten – und damit den Verlust aller Arbeitsplätze im Unternehmen«, so Jerger. (dpa)  

Mainz sagt Straßenkarneval ab

7:44 Uhr In Mainz fällt wegen der Pandemie der Straßenkarneval am Fastnachtswochenende aus: Am Wochenende vom 24. bis 27. Februar werde es keine »Veranstaltungen mit Straßenfastnachtscharakter« geben, darauf haben sich am Donnerstag die Stadt und der Mainzer Carneval-Verein (MCV) geeinigt. »Mit Blick auf die aktuell rasant steigenden Inzidenzen können wir es nicht verantworten, viele hunderte oder gar tausende Menschen in unserer Stadt zusammen kommen zu lassen«, erläuterte Ordnungsdezernentin Manuela Matz laut Mitteilung. Die Düsseldorfer Narren haben ihren Umzug bereits auf Ende Mai verlegt. In Köln steht eine Entscheidung noch aus. (dpa/GEA)

Umfrage (beendet)

Sollte die Fasnet in den Frühling oder Sommer verschoben werden?

Aufgrund der Corona-Lage diskutieren Narrenzünfte und Karnevalsvereine gerade eine Verschiebung der Fasnet.

13%
63%
24%

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 8.502.132 (gestern: 8.361.262) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 116.490 (116.321) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Donnerstag, 20. Januar

Weniger Intensivbetten belegt

19 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 4,0. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sinkt aber auf 297. Das sind 29 Menschen weniger als am Vortag. Trotz der gesunkenen Zahlen hat die Landesregierung beschlossen, die aktuelle Alarmstufe II vorerst bis 1. Februar beizubehalten. Sie begründet das mit der Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante. (GEA) 

357 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen, 408 im Kreis Tübingen

18:19 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute insgesamt 357 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 32.535. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt auf 721,4. Drei Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 408 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 21.294. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 814,5. (GEA)

Ausgangssperre für Ungeimpfte im Kreis Sigmaringen

17:33 Uhr Die Inzidenz im Landkreis Sigmaringen liegt heute den zweiten Tagen nacheinander über dem Grenzwert 500. Am Donnerstagabend meldete das Landesgesundheitsamt eine 7-Tage-Inzidenz von 568. Deshalb gilt im Kreis ab Freitag, 21. Januar, für alle, die nicht gegen Covid-19 geimpft oder nicht genesen sind, eine Ausgangssperre. Wer nicht immunisiert ist, muss künftig zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens zu Hause bleiben. Ausnahmen sind aus triftigen Gründen möglich. Beispiele sind: Besuche beim Arzt und sonstige Notfälle, Gassigehen mit dem Hund, Sport alleine, der Weg zu Ausbildung oder Arbeit oder auch der Besuch eines Lebenspartners. (dpa)

Polizei nutzt Corona-Kontakterfassungsdaten für Ermittlungen

16:48 Uhr Staatsanwaltschaften und Polizei haben einem Bericht zufolge seit 2020 in mehr als 100 Ermittlungsverfahren bundesweit auf persönliche Daten aus der Luca-App oder auf andere Formen der Corona-Kontakterfassung zurückgegriffen. Das geht aus einer Umfrage des ZDF-Nachrichtenportals »heute.de« unter allen Staatsanwaltschaften und Landesdatenschutzbeauftragten hervor. In mindestens fünf Fällen wurden die Daten verwendet, obwohl dem Bericht zufolge das Infektionsschutzgesetz dies zu dem Zeitpunkt nicht zuließ. (dpa)

Mehrheit im Südwesten für Impfpflicht

16:13 Uhr Die Mehrheit der Menschen im Südwesten spricht sich für eine allgemeine Corona-Impfpflicht aus und stützt damit das Ansinnen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). 59 Prozent sind dafür, 37 Prozent dagegen, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage von infratest dimap im Auftrag von SWR und »Stuttgarter Zeitung« ergab. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Im Vergleich zur Vorwoche: Leichter Rückgang der Impfquote

15:35 Uhr Die Zahl der täglichen Corona-Impfungen ist im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen. Sie lag am Mittwoch bei rund 610.000 verabreichten Impfdosen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervorgeht. Am Mittwoch vergangener Woche waren es 864.000, am Mittwoch vor Weihnachten knapp 1,2 Millionen. (dpa)

DRK zahlt bei PCR-Tests drauf

14:52 Uhr Auch das Kusterdinger DRK verzeichnet eine große Nachfrage nach PCR-Tests. Immer mehr verzweifelte Menschen seien auf der Suche nach einer zeitnahen Möglichkeit sich so testen zu lassen, heißt es. Zudem zahle das DRK bei PCR-Tests mittlerweile drauf. (pm)

Union wirft Lauterbachs Ministerium mangelnde Kommunikation vor

14:05 Uhr Nach Änderungen von Corona-Regeln mittels Veröffentlichung auf Internetseiten haben Unionspolitiker heftige Kritik an der Kommunikation des Bundesgesundheitsministeriums geübt. »Wir müssen versuchen, die Menschen mit Argumenten zu gewinnen und nicht, indem wir sie überrumpeln«, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) der »Welt« (Donnerstag). Stein des Anstoßes sind eine Verkürzung der Geltungsdauer des Genesenenstatus von sechs Monate auf 90 Tage sowie die Änderung, dass man nach einer Johnson&Johnson-Erstimpfung erst mit einer zweiten Impfung als voll geschützt gilt. Bisher reichte eine Impfung. (dpa)

Corona befeuert Comeback der Camper

13:23 Uhr Deutschlands Hersteller von Wohnmobilen und Wohnwagen stürmen in der Corona-Krise von Rekord zu Rekord. Trotz eines heftigen Produktionseinbruchs in der zweiten Jahreshälfte lieferten die Unternehmen 2021 so viele Freizeitfahrzeuge aus wie nie zuvor. Von den 130.666 Einheiten gingen fast 55.000 in den Export, wie der Branchenverband CIVD berichtete. (dpa)

Caravan Salon
Der Caravan Salon in Düsseldorf ist ein Eldorado für Wohnwagen-Fans. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Der Caravan Salon in Düsseldorf ist ein Eldorado für Wohnwagen-Fans. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Autohändler im Südwesten haben Corona-Tief noch nicht überwunden

12:41 Uhr Der Autohandel im Südwesten hat das Corona-Tief noch lange nicht überwunden. Im vergangenen Jahr kamen gut 367.000 neue Autos auf die Straße, das war ein Rückgang von annähernd 14 Prozent gegenüber 2020, wie der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Vor der Corona-Pandemie waren 2019 noch fast 519.000 Autos neu zugelassen worden. (dpa)

Landesregierung hält an 2G-Regel im Einzelhandel fest

11:57 Uhr Die baden-württembergische Landesregierung möchte auch nach dem Ende der 2G-Regelung im Einzelhandel in Bayern an ihren Maßnahmen festhalten. »Einen entsprechenden Eilantrag hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) erst am 12. Januar erneut zurückgewiesen und unsere Vorgaben für die 2G-Regel insofern bestätigt«, sagte eine Sprecherin des Staatsministeriums der »Heilbronner Stimme« und dem »Südkurier« mit Blick auf die Vorgaben im Südwesten und die Überprüfung durch den VGH in Mannheim. (dpa)

Mütter mit Covid-19 können bedenkenlos stillen

11:13 Uhr Mit steigenden Omikron-Infektionszahlen wächst auch die Sorge vieler stillender Mütter: Könnten sie im Falle einer Ansteckung das Coronavirus mit der Muttermilch an ihr Baby weitergeben? Eine US-amerikanische Studie scheint hier erneut Entwarnung zu geben: Es gebe keine Hinweise darauf, dass kürzlich infizierte Mütter durch das Stillen ansteckende Viren aufs Kind übertragen, berichten die Mediziner im Fachblatt »Pediatric Research«. Die Studie ist zwar sehr klein, bestätigt aber Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der deutschen Nationalen Stillkommission. Infizierte Mütter sollten beim Stillen indes einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

Österreich begleitet Impfpflicht mit finanziellen Anreizen

10:35 Uhr Zusätzlich zur geplanten Corona-Impfpflicht in Österreich sollen finanzielle Anreize die Menschen zur Immunisierung bewegen. Vor der parlamentarischen Abstimmung über die allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren kündigte die konservativ-grüne Koalitionsregierung am Donnerstag gemeinsam mit den oppositionellen Sozialdemokraten eine Impflotterie an. Außerdem sollen Gemeinden bei Erreichen von hohen Impfquoten mit Förderungen belohnt werden. Insgesamt soll rund eine Milliarde Euro für diese Maßnahmen zur Verfügung stehen.

Bei der Lotterie sind pro Teilimpfung 500 Euro zu gewinnen, die als Gutscheine in Gastronomie oder im Handel eingelöst werden können. Teilnehmen können nicht nur Spätentschlossene, sondern auch jene, die schon geschützt sind. Rund jeder zehnte Stich soll so belohnt werden. Für Gemeinden mit einer Impfquote von 80 Prozent werden insgesamt 75 Millionen Euro ausgeschüttet, bei 85 Prozent 150 Millionen, und bei 90 Prozent 300 Millionen Euro. (dpa)

Lauterbach erwartet Hunderttausende Neuinfektionen pro Tag

10 Uhr Gesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet bis Mitte Februar mit mehreren Hunderttausend Corona-Neuinfektionen am Tag. Es sei mit Blick auf realistische Szenarien davon auszugehen, »dass die Welle Mitte Februar ungefähr ihren Höhepunkt haben wird und dass wir dann mehrere Hunderttausend Fälle pro Tag erwarten müssen«, sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in der ZDF-Sendung »Markus Lanz«. Es sei nicht gesagt, dass es zu den Szenarien komme, aber »die haben die größte Wahrscheinlichkeit«. (dpa)

Kammern für Ende von 2G im Einzelhandel im Südwesten

9:16 Uhr Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die 2G-Regel für den Einzelhandel im Freistaat außer Vollzug gesetzt hat, drängen die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg auf das Ende dieser Regel auch im Südwesten. »Auch in Baden-Württemberg muss diese umsatzhemmende 2G-Regelung dringend abgeschafft werden«, forderte Anje Gering, Hauptgeschäftsführerin der IHK Bodensee-Oberschwaben am Mittwoch. Sie sieht nach der Entscheidung des Bayerischen Gerichts auch die baden-württembergische Landesregierung unter Zugzwang, da sonst in den Grenzregionen ein wettbewerbsverzerrender Einkaufstourismus zu befürchten sei. (dpa)

Abstimmung über Impfpflicht in Österreich

8:28 Uhr Heute wird in Österreich im Parlament über die nationale Impfpflicht abgestimmt. Bis auf die rechte FPÖ sind alle Parlamentsparteien für die Corona-Impfpflicht. Ob die Maßnahme das erhoffte Ergebnis bringt, ist jedoch unsicher. (dpa)

RKI-Zahlen: Inzidenz steigt auf 638,8

7:43 Uhr Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite 7-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 600 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 638,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 584,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 427,7 (Vormonat: 280,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 133.536 Corona-Neuinfektionen. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 8.361.262 (gestern: 8.222.262) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 116.321 (116.085) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Mittwoch, 19. Januar

Auslastung der Intensivstationen

19:17 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute minimal auf 3,5. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 326. Das sind vier Menschen weniger als am Vortag. Trotz der gesunkenen Zahlen hat die Landesregierung beschlossen, die aktuelle Alarmstufe II vorerst bis 1. Februar beizubehalten. Sie begründet das mit der Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante. (GEA) 

823 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen, 446 im Kreis Tübingen

18:50 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute insgesamt 823 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 32.178. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 731,1. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 446 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 20.886. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 716,9. (GEA)

Protest vor seinem Wohnhaus: Geras OB spricht von aufgeheizter Stimmung

18:15 Uhr Hunderte Corona-Maßnahmengegner sind am Dienstagabend bei einem unangemeldeten Protest lautstark am Wohnhaus von Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb (parteilos) vorbeigezogen. »Ich war zuhause, gemeinsam mit meiner Familie. Es war sehr laut, es war gefühlt eine sehr aufgeheizte Stimmung, und es war insbesondere für meine Frau und meine Kinder keine schöne Situation«, sagte Vonarb am Mittwoch in Gera. Es sei eine rote Linie überschritten worden. Nach Polizeiangaben waren rund 1200 Menschen durch Gera gezogen. Nach Angaben Vonarbs passierten sie dabei auch seine private Wohnadresse. (dpa)

Über 100.000 neue Corona-Fälle - Ruf nach schärferen Regeln

17:30 Uhr Mit mehr als 100.000 registrierten Neuinfektionen an einem Tag erreicht die Corona-Welle in Deutschland bislang unbekannte Höhen. Die Bundesregierung rechnet mit einem weiteren Anstieg. »Wir werden noch höhere Fallzahlen bekommen«, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Mit »mittelfristig erheblichen Auswirkungen aufs Gesundheitssystem« durch mehr Intensivpatientinnen und -patienten ist laut seinem Ministerium zu rechnen. Bund und Länder sollten aus Sicht des Grünen-Gesundheitsexperten Janosch Dahmen jetzt mit der Vorbereitung zusätzlicher Maßnahmen beginnen. (dpa)

Hannover Messe wird auf Ende Mai verschoben

16:47 Uhr Die Hannover Messe als weltweit wichtigste Industrieschau wird coronabedingt verschoben. Um die Schau in Präsenz ausrichten zu können, soll sie nun vom 30. Mai bis 2. Juni stattfinden. Ursprünglich war sie für Ende April geplant und sollte einen Tag länger dauern. Messechef Jochen Köckler erklärte am Mittwoch, über die Änderungen sei seit Anfang Dezember mit den Ausstellern diskutiert worden. Dabei habe der Wunsch nach einer physischen Messe und frühzeitiger Planungssicherheit überwogen. »Die Aussteller sagen, wir brauchen diesen direkten Kontakt, die Zufälligkeit, das persönliche Überzeugen, um neue Kunden zu gewinnen.« (dpa)

Weitere Corona-Fälle bei deutschen Handballern

16 Uhr Vor dem Klassiker gegen Spanien zum Auftakt der EM-Hauptrunde sind Deutschlands Handballer personell erneut dezimiert worden. Im DHB-Team hat es am Mittwoch weitere Corona-Fälle gegeben, teilte der Deutsche Handballbund am Rande des Abschlusstrainings in Bratislava mit. Somit steht Bundestrainer Alfred Gislason im Duell mit dem Titelverteidiger zum Auftakt der Hauptrunde am 20. Januar (18.00 Uhr/ARD) wie schon gegen Polen nur ein Rumpfteam zur Verfügung. Wie viele und welche Spieler positiv getestet wurden, blieb zunächst offen. (dpa)

Impftermine im Kreis Reutlingen bis Ende Januar verfügbar

15:22 Uhr Ab sofort können wieder Impftermine an den Impfstützpunkten des Landkreises bis einschließlich 30. Januar gebucht werden. In Münsingen bleibt es bei drei Impftagen (Mittwoch, Samstag und Sonntag) und in Zweifalten bei zwei Impfmöglichkeiten (Mittwoch und Freitag) pro Woche. Die Impftermine mittwochs in Zwiefalten vergibt die Gemeinde. Das Impfangebot in Hohenstein wird entsprechend des Bedarfs vor Ort angepasst und Impfungen einmal wöchentlich am Montag angeboten. Wie gehabt wird auch in den nächsten zwei Wochen täglich in Reutlingen an der Kreuzeiche sowie in der Metzinger Festkelter geimpft. In Reutlingen am Marktplatz finden weiterhin an fünf Tagen in der Woche (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag uns Samstag) Impfungen statt. Neu ist ein Impfangebot für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren am Mittwoch, 19. Januar, und Samstag, 22. Januar, in Reutlingen an der Kreuzeiche. Impftermine können ab sofort online gebucht werden. (eg)

Profi-Sportligen fordern Fan-Rückkehr

14:34 Uhr Die vier wichtigsten deutschen Sport-Profi-Ligen schlagen angesichts der Zuschauerbeschränkungen in der Corona-Pandemie Alarm und fordern in einem gemeinsamen Brief an das Kanzleramt und die Ministerpräsidenten eine Rückkehr zu standortbezogenen Konzepten. »An einigen Stellen ist sogar die Existenz bedroht«, heißt es in dem Papier, das von den Verantwortlichen der Deutschen Fußball Liga (Donata Hopfen), der Deutschen Eishockey Liga (Gernot Tripcke), der Handball-Bundesliga (Frank Bohmann) und der Basketball-Bundesliga (Stefan Holz) unterzeichnet. »Ticket-Einnahmen sind in allen Profi-Ligen ein wesentlicher Part der Refinanzierung«, hieß es weiter in dem Schreiben. (dpa)

Allmählicher Rückgang der täglichen Impfquoten

13:43 Uhr Die Zahl der täglichen Corona-Impfungen geht wieder allmählich zurück. Sie lag am Dienstag bei 589.000 verabreichten Impfdosen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervorgeht. Das ist im Vergleich zu den vorangegangenen Dienstagen so viel wie zuletzt Mitte/Ende November. Am Dienstag vergangener Woche waren es 781.000, am Dienstag vor Weihnachten 1,2 Millionen. Mindestens 75,2 Prozent der Bevölkerung (62,5 Millionen Menschen) haben zumindest eine erste Impfdosis erhalten. Die Bundesregierung strebt 80 Prozent Erstgeimpfte bis Ende Januar an, nachdem das zunächst von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) genannte Ziel 7. Januar nicht erreicht worden war. (dpa)

Steinmeier: Mehrheit im Land sollte nicht still bleiben

12:57 Uhr In der sich verschärfenden Auseinandersetzung über den richtigen Corona-Kurs hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dazu aufgerufen, den Pandemie-Leugnern nicht das Feld zu überlassen. Die große, oft stille Mehrheit in unserem Land handele seit Monaten solidarisch und verantwortungsvoll, sagte Steinmeier am Mittwoch in Berlin. »Nur fürchte ich, diese Mehrheit darf nicht still bleiben, wenn Extremisten die Axt ans demokratische Urvertrauen legen.« (dpa)

Über 100.000 neue Corona-Fälle - Vor allem Jüngere infiziert

12 Uhr Mit Verzögerung zu anderen EU-Ländern erreichen auch in Deutschland die Corona-Fallzahlen bisher unbekannte Höhen - Tendenz steigend. So meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 100.000 binnen eines Tages übermittelte Infektionen. Die große Frage ist nun, wie sich diese immense Zahl auf die Belegung der Kliniken und auf die sogenannte kritische Infrastruktur auswirkt, zu der beispielsweise die Energie- und Wasserwirtschaft gehört. (dpa)

Lauterbach für Impfpflicht ab April oder Mai

11:19 Uhr Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält es für wichtig, dass eine mögliche Corona-Impfpflicht nach einer entsprechenden Entscheidung des Bundestags schnell in Kraft tritt. Die Impfpflicht müsse schnell kommen, sagte der SPD-Politiker in der Sendung »RTL Direkt«. »Wenn wir einen Antrag machen wollen, der noch funktioniert, dann ist das ein Antrag, der die Impfpflicht in Kraft setzt - was weiß ich - im April oder um den April herum, vielleicht im Mai.« Zur Begründung führte er an, dass noch genug Zeit bleiben müsse, um Ungeimpfte vor einer möglichen neuen Corona-Welle im Herbst zu immunisieren. Wer noch nicht geimpft sei, müsse »drei Impfzyklen durchlaufen (...) und bis dahin ist man dann schon im September oder Oktober«, sagte Lauterbach. »Weil das muss schnell geschehen, damit ich die Welle - und das ist ja die Begründung für die Impfpflicht -, damit ich die Welle im Herbst noch abwenden kann.« (dpa)

Lucas Cordalis zieht am Freitag nicht ins Dschungelcamp

10:39 Uhr Lucas Cordalis wird nicht wie geplant in das Dschungelcamp von RTL einziehen - der Musiker wurde positiv auf Corona getestet. »Bei dem Sänger wurde bei einem PCR-Test nach der Einreise in Südafrika das Coronavirus nachgewiesen«, teilte RTL am Mittwoch - zwei Tage vor Start der neuen Staffel - mit. Dem Ehemann von Reality-Star Daniela Katzenberger gehe es allerdings gut, er habe keinerlei Symptome. Ob der 54-Jährige zu einem späteren Zeitpunkt noch ins Camp nachziehen werde, stehe noch nicht fest. Die Staffel startet nach RTL-Angaben nun zunächst mit elf Kandidaten. (dpa)

Corona-Prämien: Der Staat gibt am meisten

9:51 Uhr Netto wie brutto: Zehntausende Beschäftigte in Deutschland erhalten Corona-Prämien. Mal sind es einige hundert Euro, manchmal vierstellige Summen ohne Abzug von Steuern oder Abgaben, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Am besten schnitten in diesem Punkt zuletzt die 1,1 Million Beschäftigten der Länder im Tarifpoker ab. Sie bekommen bis spätestens März 1.300 Euro als Corona-Prämie. 1.000 bis 1.100 Euro wurden im Herbst rund 170.000 Beschäftigten der bundeseigenen Deutschen Bahn zugesagt. Gerade vierstellig ausgefallen sind auch die Prämien für 120.000 Beschäftigte bei Volkswagen und bei den Energiekonzernen Eon und RWE mit insgesamt rund 55.000 Beschäftigten. Vielfach liegen die Prämien bei einigen hundert Euro. (dpa)

Mehr als 12.000 Verfahren zu falschen Impfpässen

9:03 Uhr Das illegale Geschäft mit falschen Impfpässen floriert. Die Polizei geht Verdachtsfällen inzwischen mit bundesweit deutlich mehr als 12.000 Ermittlungsverfahren nach. Die Zahl sei vor allem im vergangenen Dezember in die Höhe geschnellt, berichteten Polizeibehörden der Bundesländer bei einer bundesweiten Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Spitzenreiter ist demnach Bayern mit mehr als 4.000 Verfahren und 5.500 sichergestellten Impfpässen und -zertifikaten, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit mehr als 3.500 Verfahren. »Wir müssen leider von einem großen Dunkelfeld ausgehen«, berichtete die Landesregierung in München. (dpa)

Kiribati: Flieger bringt nach zwei Jahren erstmals Corona

8:19 Uhr Zwei Jahre lang hat es der Südseestaat Kiribati geschafft, Corona von seinen Inseln fast komplett fernzuhalten - nun brachte das erste Flugzeug, das landen durfte, gleich 36 Infizierte in den Archipel. Die aus Fidschi kommende Maschine habe 54 vollständig geimpfte Menschen an Bord gehabt, die vor dem Abflug drei Covid-Tests gemacht hätten, die alle negativ ausgefallen seien, teilte die Regierung am Mittwoch mit. Nach der Ankunft in Kiribati am Freitag seien dann aber 36 der Passagiere positiv auf das Virus getestet worden. Sie wurden in ein Quarantänezentrum gebracht. Ein Mitarbeiter des Zentrums sei mittlerweile ebenfalls infiziert. Weil sich das Virus damit möglicherweise auch außerhalb der Isolierstation ausgebreitet haben könnte, verhängten die Behörden umgehend nächtliche Ausgangsbeschränkungen für die Bürger und führten eine Maskenpflicht ein. Treffen von mehr als zehn Personen wurden verboten, auch wurde der Verkauf von Alkohol eingeschränkt. (dpa)

Corona-Schwellenwerte beschäftigen Verwaltungsgerichtshof

7:36 Uhr Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) wird sich in Kürze mit dem Einfrieren der Corona Alarmstufe II beschäftigen müssen. Nach Angaben eines Sprechers liegen den Mannheimer Richtern mehrere Anträge gegen das Abweichen von den bisherigen Schwellenwerten für Einschränkungen vor. Nach ursprünglicher Logik hätte hinsichtlich der Zahl der belegten lntensivbetten und der Hospitalisierungsrate die Alarmstufe II bereits auf die Alarmstufe abgesenkt werden müssen. Die Landesregierung hat aber mit Blick auf steigenden Omikron-Inzidenzen und vermehrte Ansteckungen von Krankenhauspersonal die Maßnahmen der Alarmstufe II bis zum 1. Februar 2022 eingefroren. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 8.222.262 (gestern: 8.104.157) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 116.085 (115.846) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Dienstag, 18. Januar

Corona-Warn-App kostete bisher rund 130 Millionen Euro

19:17 Uhr Die offizielle Corona-Warn-App hat den Bund bisher rund 130 Millionen Euro gekostet. Für Entwicklung, Weiterentwicklung und Betrieb durch die Unternehmen SAP und T-Systems fielen 2020 und 2021 insgesamt 116,3 Millionen Euro an, wie die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion antwortete. Für Werbung für die App entstanden beim Bundespresseamt Kosten von 13,7 Millionen Euro und für digitale Werbung beim Gesundheitsministerium von 71.000 Euro. Die monatlichen Betriebskosten lagen der Regierungsantwort zufolge im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 3,94 Millionen Euro. (dpa)

Auslastung der Intensivstationen

18:32 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt heute auf 3,4. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 330. Das sind zehn Menschen weniger als am Vortag. Trotz der gesunkenen Zahlen hat die Landesregierung beschlossen, die aktuelle Alarmstufe II vorerst bis 1. Februar beizubehalten. Sie begründet das mit der Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante. (GEA) 

212 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen, 414 im Kreis Tübingen

18 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute insgesamt 212 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 31.355. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt auf 536,0. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 414 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 20.440. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 626,3. (GEA)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Impf-Hammer: Bund ändert Status von Geimpften mit Johnson & Johnson

17:17 Uhr Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat die Kriterien für den Impfstatus von Personen geändert, die mit dem Impfstoff Janssen (Johnson & Johnson) geimpft wurden. Wie das Sozialministerium meldet, reicht eine Einzelimpfung für die Grundimmunisierung nicht mehr aus. Dafür braucht es eine zweite Impfung, idealerweise mit einem mRNA-Impfstoff. Um als geboostert zu gelten, ist dann eine dritte Impfung nötig.

Pflegeheime und Diakonie: Kritik an Impfpflicht-Regelung

16:28 Uhr Nach den Krankenhäusern und Patientenschützern haben auch die baden-württembergischen Pflegeheime die Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen scharf kritisiert. »Das entpuppt sich als ein großes, bürokratisches Ärgernis«, sagte Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung. Die Rechtslage sei unsicher, weil die Vorgaben nicht deutlich und mutig genug formuliert seien. Ein weiteres Mal lasse der Gesetzgeber die Pflegeunternehmen mit der Verantwortung allein, bemängelte er. Die Heimstiftung brauche Klarheit und Rückendeckung, um die Impfpflicht arbeitsrechtlich durchzusetzen. (dpa)

 Zwei weitere Corona-Fälle bei EM-Handballern - darunter Marcel Schiller aus Dettingen

15:56 Uhr Wenige Stunden vor dem abschließenden Vorrundenspiel der deutschen Handballer bei der Europameisterschaft gegen Polen hat es zwei weitere positive Corona-Fälle im DHB-Team gegeben. Nach den Infektionen von Torwart Till Klimpke und Marcel Schiller fallen insgesamt neun Akteure für die Partie an diesem Dienstag aus. Marcel Schiller spielt normalerweise beim Handball-Bundesligisten Frisch Auf Göppingen und stammt aus Dettingen/Erms. (dpa/GEA)

Sebastian Pufpaff hat Corona - aber Raab wird ihn nicht vertreten

15:20 Uhr Der Comedian Sebastian Pufpaff hat sich mit dem Coronavirus infiziert. »Sebastian Pufpaff ist an Corona erkrankt und kann «TV total» morgen leider nicht moderieren. Wir versprechen, dass wir einen fantastischen Ersatz für Mittwoch finden«, berichtete sein Sender ProSieben am Dienstag. ProSieben stellte zugleich klar: »Bevor Gerüchte entstehen: Stefan Raab kann «TV total» morgen nicht übernehmen.« Ob der 45-Jährige Pufpaff nur diese Woche ausfällt, blieb zunächst unklar. (dpa)

Thüringen verschiebt Einführung von 2G plus in Gastronomie

14:39 Uhr Thüringens Landesregierung verschiebt die Einführung der 2G-plus-Regel in Restaurants, Cafés und Kneipen. Sie werde nicht wie geplant vom 23. Januar an landesweit gelten, sondern wie bisher nur in Hotspot-Regionen, sagte Regierungssprecher Falk Neubert am Dienstag in Erfurt. Eine neue Verordnung, die auch 2G plus regelt, solle erst in 14 Tagen beschlossen werden. Zur Begründung sagte Neubert, die jetzige Verordnung, die die 2G-plus-Regel nur in Regionen mit hoher Inzidenz vorsehe, wirke. Eigentlich sollte der Bund-Länder-Beschluss zur Gastronomie Ende dieser Woche in Thüringen umgesetzt werden. (dpa)

In Apotheken soll auch gegen Corona geimpft werden - Schulungen gestartet

13:41 Uhr Um die Corona-Schutzimpfungen in Brandenburg voranzubringen, sollen auch Apotheken mit eingebunden werden. Erste ärztliche Schulungen haben in Potsdam begonnen. Für diese Woche hätten sich bereits 65 Apothekerinnen und Apotheker für eine Schulung angemeldet. Nach der Fortbildung können sie beispielsweise in Apotheken, Impfstellen oder mobilen Impfteams eigenständig Impfungen verabreichen. (dpa)

Radfahren  mit Aussicht  bei Bad Urach.  FOTO: SCHWÄBISCHE ALB TOURISMUS/TEUBER
Radfahren mit Aussicht bei Bad Urach. Foto: SCHWÄBISCHE ALB TOURISMUS/TEUBER
Radfahren mit Aussicht bei Bad Urach.
Foto: SCHWÄBISCHE ALB TOURISMUS/TEUBER

Rechtswissenschaftler: Bundestag hat bei Corona zu lange geschwiegen

12:54 Uhr Der Würzburger Rechtswissenschaftler Horst Dreier hat dem Deutschen Bundestag zu zögerliches Verhalten bei der Pandemiebekämpfung vorgeworfen. Dass lange nur auf der Grundlage von Verordnungen gehandelt wurde »hat die Normenhierarchie auf den Kopf gestellt, weil Gesetze über Verordnungen stehen. Und das halte ich für verfassungswidrig«, sagte Dreier, der früher dem Deutschen Ethikrat angehörte und Mitglied sowohl der Bayerischen Akademie der Wissenschaften als auch der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina ist. Die später erlassene »Bundesnotbremse« bezeichnete Dreier als »zentralistischen Overkill«. Die Politik der neuen Ampel-Koalition setze deutlich mehr auf das Parlament als die große Koalition vorher. (dpa)

Ob 2G oder 3G plus: Neue Version der Corona-Warn-App zeigt Status an

12:14 Uhr Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes ist in einer neuen Version in der Lage, gültige Impf- oder Genesenenzertifikate sowie einen digitalen Testnachweis in einen Gesamtstatus zusammenzufassen. Das teilten die Betreiber der App, die SAP und Deutsche Telekom, in einem Blogeintrag mit. Die Version 2.16.1 war am Dienstagvormittag im App-Store von Apple für das iPhone verfügbar. Für Android-Smartphones soll die Version bis zum Mittwochabend zur Verfügung stehen. Damit die unterschiedlichen Zertifikate richtig zu einem Gesamtstatus zusammengefasst werden können, müssen die Details der Nachweise übereinstimmen. Das betrifft Daten wie das Geburtsdatum, sämtliche Vornamen und die Schreibweise des Namens. In der App werden dann vier verschiedene Kombi-Anzeigen dargestellt: »2G«, »2G+«, »3G« und »3G+«. (dpa)

Ministerium: Zehntausende bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen

11:33 Uhr Bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen sind in Baden-Württemberg erneut Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Landesweit beteiligten sich am Montagabend insgesamt etwa 64.700 Menschen an 326 Versammlungen, wie das Innenministerium am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Lediglich 51 von ihnen seien angemeldet gewesen. An 29 Orten im Südwesten fanden angemeldete Gegenkundgebungen statt. Daran beteiligten sich etwa 3.800 Menschen. (dpa)

Keine Kündigungswelle an Kliniken wegen Impfpflicht für Pflegepersonal

10:46 Uhr Die ab Mitte März geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht hat nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) bislang zu keinen gestiegenen Kündigungszahlen in Kliniken geführt. »Aktuell haben uns noch keine Meldungen aus den Krankenhäusern zu möglichen Kündigungen aufgrund der ab 15. März geltenden Impfpflicht erreicht«, sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der »Rheinischen Post«. Die Impfquote in den Krankenhäusern sei bundesweit mit mehr als 90 Prozent sehr hoch. Die Krankenhausträger setzten alles daran, noch Aufklärungs- und Informationsarbeit zu leisten, um möglichst viele Beschäftigte für eine Impfung zu gewinnen, sagte Gaß. (dpa)

Sozialverband VdK: Staat sollte Wenigverdienern FFP2-Masken bezahlen

10:02 Uhr Der Sozialverband VdK fordert, das der Staat für Wenigverdiener in der Corona-Pandemie die Kosten für FFP2-Masken übernimmt. Die Benutzung dieser sichereren Masken ist wegen der Ausbreitung der Virusvariante Omikron etwa in einigen Bundesländern inzwischen wieder Pflicht im öffentlichen Nahverkehr. »Für diejenigen, die kaum über die Runden kommen, wie Pflegebedürftige, Menschen mit kleinen Renten und Grundsicherungsbezieher, sind regelmäßig frische FFP2-Masken zu teuer. Selbst beim Discounter haben die Preise für Masken in den letzten Wochen extrem angezogen«, erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele. (dpa)

Gesundheitsminister Lauterbach gegen Impfregister

9:11 Uhr Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach plädiert für eine allgemeine Impfpflicht ohne ein erst noch zu schaffendes Impfregister. »Wir können die Impflicht auch monitorisieren ohne Impfregister«, sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Er warne davor, auf ein Register zu setzen. »Der Aufbau eines Impfregisters dauert lange und ist auch datenschutzrechtlich nicht unumstritten.« Zur Begründung einer allgemeinen Impfpflicht wies er auf die seiner Ansicht nach zu niedrige Impfquote hin. Das Virus könne sich auch noch einmal verändern, in dem es wie Omikron höchstansteckend bleibe, aber wieder tödlich wie Delta werde. (dpa)

Baden-Württemberg will Corona-Stufensystem wegen Omikron-Variante überarbeiten

8:29 Uhr Die baden-württembergische Landesregierung will ihr Stufensystem der Anti-Corona-Maßnahmen wegen der Omikron-Variante anpassen. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Regierungskreisen in Stuttgart erfuhr, will das Sozialministerium die Regeln in der neuen Corona-Verordnung Ende Januar anpassen. Dann könnte es dem Vernehmen nach voraussichtlich in einigen Bereichen auch leichte Lockerungen geben. Minister Manne Lucha (Grüne) wolle an diesem Dienstag im Kabinett erste Vorschläge dazu machen, hieß es. Zurzeit gilt im Südwesten weiter die Alarmstufe II mit zahlreichen Einschränkungen vor allem für Ungeimpfte, obwohl auf den Intensivstationen der Krankenhäuser längst nicht mehr so viele Covid-19-Patienten liegen wie noch vor Weihnachten. (dpa)

Keine Maskenpflicht mehr in der Reutlinger Innenstadt

7:43 Uhr Aktuell gilt keine Maskenpflicht mehr in der Innenstadt von Reutlingen. Die Allgemeinverfügung von Stadt und Landkreis, in der ab 13. Dezember zu bestimmten Zeiten auch der Alkoholkonsum untersagt wurde, ist ausgelaufen. Stadt, Landkreis und Polizei wollen nun die Lage – auch im Hinblick auf die neue Virusvariante Omikron – neu bewerten und danach entscheiden, ob es eine Folgeverfügung geben wird. Bei Demonstrationen müssen allerdings weiter Masken getragen werden. AfD-Stadtrat Hansjörg Schrade scheiterte gestern damit, vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen eine einstweilige Verfügung gegen die Maskenauflage des Landratsamts zu erwirken. (igl)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 8.104.157 (gestern: 8.021.339) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 115.846 (115.654) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Montag, 17. Januar

Proteste gegen die Corona-Politik in Reutlingen und Tübingen

19 Uhr In den Städten Reutlingen und Tübingen sind am Montag Gegner der Corona-Politik auf die Straße gegangen. Das teilte die Reutlinger Polizei mit. In der Reutlinger Innenstadt waren demnach rund 80 Demonstranten unterwegs, die im Rahmen einer angemeldeten Versammlung von 18 Uhr bis 18:30 Uhr friedlich durch die Stadt zogen. In Tübingen liefen ab 17:30 Uhr mehrere Personen in Kleingruppen durch die Stadt. Auch Personen aus dem linken Spektrum waren dort auf der Straße, um gegen die Gegner der Corona-Politik zu demonstrieren. Auch in Tübingen blieb es nach ersten Erkenntnissen der Polizei friedlich. (GEA)

Auslastung der Intensivstationen bleibt gleich

18:45 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg liegt heute unverändert bei 2,9. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 340. Das sind zehn Menschen weniger als am Vortag. Trotz der gesunkenen Zahlen hat die Landesregierung beschlossen, die aktuelle Alarmstufe II vorerst bis 1. Februar beizubehalten. Sie begründet das mit der Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante. (GEA) 

225 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen, 125 im Kreis Tübingen

18 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute insgesamt 225 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 31.143. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 565,9. Eine Person ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 125 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 20.026. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 546,2. (GEA)

Allgemeinverfügung gekippt: Eilantrag gegen Demo-Verbot erfolgreich

17:30 Uhr Gegen das Verbot nicht angemeldeter Corona-Demonstrationen in Bretten hat sich ein Mann erfolgreich mit einem Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe durchgesetzt. Der Beschluss gilt nach Angaben vom Montag aber erstmal nur für den Antragsteller und ist noch nicht rechtskräftig. Das Gericht sah laut Mitteilung keine ausreichenden Anhaltspunkte dafür, dass die Polizei nicht auch künftig Ansteckungsgefahren oder einem gewaltsamen Verlauf vorbeugen könnte. (dpa)

FFP2-Maskenpflicht in Pfullinger Rathaus

16:47 Uhr Mit der neuen Corona-Verordnung des Landes gilt in geschlossenen Räumen die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. Sogenannte OP-Masken sind nicht mehr ausreichend. Entsprechend müssen auch Besucher der Pfullinger Rathäuser von nun an eine FFP2-Maske oder eine vergleichbare Maske tragen. Das teilte die Stadt Pfullingen mit. (GEA)

Oxfam: Corona-Pandemie verschärft soziale Ungleichheiten

16 Uhr Die Corona-Pandemie hat aus Sicht der Organisation Oxfam soziale Ungleichheiten verschärft. Während sich das Vermögen der zehn reichsten Milliardäre verdoppelt habe, lebten über 160 Millionen Menschen zusätzlich in Armut, heißt es in einem Bericht, den Oxfam kurz vor Beginn einer digitalen Konferenz des Weltwirtschaftsforums vorstellte. Auch in Deutschland habe die Konzentration der Vermögen weiter zugenommen. (dpa)

Trotz Corona: Wieder etwas mehr Übernachtungen auf der Schwäbischen Alb

15:11 Uhr Trotz der Corona-Einschränkungen haben Beherbergungsbetriebe auf der Schwäbischen Alb im vergangenen Jahr wieder mehr Übernachtungsgäste verzeichnet. Bis einschließlich September 2021 habe es auf der Alb rund 3,08 Millionen Übernachtungen gegeben, sagte der Vorsitzende des Schwäbische-Alb-Tourismus, Mike Münzing, am Montag in Bad Urach. Das sei ein Anstieg um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (dpa)

Mehr als eine halbe Million Corona-Impfungen am Wochenende

14:29 Uhr In Deutschland sind am Wochenende mehr als eine halbe Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Am Sonntag wurden 129.000 Impfungen vorgenommen, am Samstag waren es 408.000, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Montag hervorgeht. (dpa)

Etwa 24.000 Menschen im Land am Wochenende wegen Corona-Politik auf der Straße

13:42 Uhr Am Wochenende haben in Baden-Württemberg erneut zahlreiche Menschen gegen staatliche Corona-Maßnahmen protestiert - auch in Reutlingen. Zudem gab es in ganz Baden-Württemberg vier Gegendemonstrationen. Wie Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Montag in Stuttgart mitteilte, gingen am Samstag und Sonntag etwa 23.700 Menschen auf die Straße. Die Polizei war mit 1.700 Beamtinnen und Beamten bei 44 Versammlungen im Einsatz. Es sei überall weitgehend friedlich geblieben, hieß es. (dpa)

Lucha rechnet mit weiteren Corona-Toten in Pflegeheimen

12:58 Uhr Gesundheitsminister Manne Lucha rechnet mit weiteren Corona-Toten in Pflegeheimen im Land. Solange es noch keine allgemeine Impfpflicht gäbe, würden sich einzelne Ausbrüche nicht komplett verhindern lassen, sagte der Grünen-Politiker am Montag in einer Sondersitzung des Sozialausschusses des Landtags. Trotz wohl milderer Verläufe der Omikron-Variante werde es auch zu weiteren Todesfällen kommen. (dpa)

Scholz reist für Corona-Gespräche nach Spanien

12:10 Uhr Bundeskanzler Olaf Scholz bricht am Montag zu seiner ersten Auslandsreise dieses Jahres nach Spanien auf. In Madrid trifft er sich mit Ministerpräsident Pedro Sánchez, mit dem er unter anderem über die Bekämpfung der Corona-Pandemie sprechen will. Spanien ist nach Frankreich, Polen und Italien das vierte Land, in dem Scholz einen Antrittsbesuch absolviert. Außerdem hatte der SPD-Politiker sich im Dezember in Brüssel bei der Europäischen Union und der Nato vorgestellt. (dpa)

Weiter Impfungen in Pfullingen 

11:32 Uhr Auch in der zweiten Januarhälfte können sich Bürger in der Pfullinger Innenstadt impfen und testen lassen. In der nächsten und übernächsten Woche besucht das Mobile Impfteam des Landkreises am Dienstag und am Mittwoch Pfullingen. An diesen vier Tagen, 18. und 19. sowie 25. und 26. Januar, gibt es die Möglichkeit, sich zwischen 11 und 17 Uhr im Dienstleistungs- und Einkaufszentrum (DEZ) in der Kirchstraße 17 impfen zu lassen. Wie schon bei den Angeboten der Pfullinger Ärzteschaft ist eine Voranmeldung weiterhin nötig. Die Terminvergabe erfolgt über die Homepage des Pfullinger DRK. (pm) 

Umfrage (beendet)

Ist es richtig, dass Tennis-Star Djokovic aus Australien ausgewiesen werden soll?

Der australische Einwanderungsminister hat das Visum von Novak Djokovic für ungültig erklärt. Der serbische Tennisprofi ist nicht gegen Corona geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das harte Regeln aufgestellt hat.

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Schulverweigerer: Wegen Maske und Test nicht im Unterricht

10:43 Uhr Einige Eltern lassen ihre Kinder wegen der Masken- und Testpflicht an baden-württembergischen Schulen nicht mehr in den Unterricht. Das Regierungspräsidium in Tübingen geht von zehn bis 15 Kindern aus, die den Unterricht aufgrund der Masken- oder Testpflicht nicht besuchen. Im Zuständigkeitsbereich Karlsruhe laufen nach Angaben der Sprecherin zwölf Zwangsgeldverfahren, um abwesende Kinder zurück in den Unterricht zu holen. In Stuttgart seien drei Zwangsgeldverfahren eingeleitet. Auch beim Regierungspräsidium Freiburg seien einzelne Kinder gemeldet, die nicht mehr zur Schule kommen. Zwangsgeldverfahren gab es nach Angaben des Sprechers zunächst nicht. (dpa)

Luca-App ändert Geschäftsmodell und senkt Preise

10 Uhr Die Macher der umstrittenen Luca-App zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind den Bundesländern in den laufenden Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung entgegengekommen. Die Länder müssen sich nicht mehr für ein volles Jahr auf die Nutzung des Luca-Systems verpflichten, sondern können sich Monat für Monat entscheiden, ob die Gesundheitsämter die Luca-Daten nutzen können, teilte die Betreibergesellschaft Cultur4Life am Montag in Berlin mit. (dpa)

Debatte über Impfpflicht: Ändert Omikron die Spielregeln?

9:16 Uhr Die rasante Ausbreitung der zumeist mit eher milden Krankheitsverläufen verbundenen Omikron-Variante bestärkt Kritiker einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in ihren Bedenken. »Omikron ändert die Spielregeln«, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Bundestag, Stephan Thomae, der »Süddeutschen Zeitung«. »Es ist jetzt nicht an der Zeit, einfach nur irgendetwas zu tun und möglichst harte Maßnahmen zu beschließen, nur um Handlungsbereitschaft zu beweisen. Es geht darum, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun.«

Hamburg
Ein Teilnehmer hält ein Transparent mit der Aufschrift »Impfen statt verunglimpfen!« auf der Mohrweide am Dammtorbahnhof. Foto: Georg Wendt/dpa
Ein Teilnehmer hält ein Transparent mit der Aufschrift »Impfen statt verunglimpfen!« auf der Mohrweide am Dammtorbahnhof. Foto: Georg Wendt/dpa

Vor einigen Tagen hatte bereits die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Alena Buyx, deutlich gemacht, dass das Gremium seine Empfehlung für eine ausgeweitete Impfpflicht unter Umständen überdenken müsse. Die Haltung richte sich auch danach, welche Corona-Variante das Infektionsgeschehen dominiere, sagte sie dem »Spiegel«. Als der Ethikrat im Dezember mehrheitlich eine Ausweitung der Impfpflicht auf wesentliche Teile der Bevölkerung empfohlen habe, sei dies »im Kern unter den Bedingungen der Delta-Variante« geschehen. (dpa)

Sieben-Tage-Inzidenz bei neuem Höchstwert von 528,2

8:29 Uhr Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 528,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 515,7 gelegen, vor einer Woche bei 375,7 (Vormonat: 413,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 34.145 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 25.255 Ansteckungen. (dpa)

Kinder-Impftag an der Kreuzeiche

7:42 Uhr Zwei spezielle Impftage für Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis elf Jahren werden am kommenden Mittwoch und Samstag, 19. und 22. Januar, im Impfzentrum beim Stadion der Kreuzeiche angeboten. Um den Kindern eine kleine Ablenkung und Attraktion zu bieten, wird das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Reutlingen, außer mit seinen an der Impfaktion direkt beteiligten Fachkräften auch mit Hunden aus der DRK-Rettungshundestaffel vertreten sein. Von 13 bis 19 Uhr werden jeweils zwei oder drei Teams im Eingangsbereich des Impfzentrums präsent sein und den Kindern sowie deren erwachsenen Begleitern Kostproben vom Können der Hunde demonstrieren. Gerne beantworten die Rotkreuzler Fragen der Kinder. Die Terminvergabe läuft über das normale Impfportal. Näheres dazu finden Interessierte auf den Webseiten der Stadt Reutlingen. (eg)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 8.021.339 (gestern: 7.992.663) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 115.654 (115.576) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Sonntag, 16. Januar

Auslastung der Intensivstationen sinkt

20:15 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg sinkt heute unverändert auf 2,9. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 355. Das sind gleich viele Menschen wie am Vortag. Trotz der gesunkenen Zahlen hat die Landesregierung beschlossen, die aktuelle Alarmstufe II vorerst bis 1. Februar beizubehalten. Sie begründet das mit der Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante. (GEA)

173 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen, 193 im Kreis Tübingen

20:07 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute insgesamt 173 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 30.918. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 565,6. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 193 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 19.901. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 548,9. (GEA)

Ausgangsbeschränkungen für Nicht-Immunisierte in Reutlingen und Tübingen

19 Uhr In den Landkreisen Reutlingen und Tübingen gelten ab Sonntag, 16. Januar 2022, erneut Ausgangsbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen, teilten die Landratsämter am Samstagabend mit. Diese Personen dürfen zwischen 21 und 5 Uhr die Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Das haben die Landratsämter bekanntgemacht, nachdem die Inzidenz für den Kreis Reutlingen am Samstag, 15. Januar 2022, bei 561,7 und in Tübingen bei 544,5 lag. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes sieht weiterhin Ausgangsbeschränkungen für Stadt- und Landkreise vor, deren 7-Tage-Inzidenz an zwei Tagen in Folge bei mindestens 500 liegt. (pm)

Omikron: Ministerium sorgt sich um Bus- und Bahnverkehr

16:28 Uhr Das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg stellt sich auf eine Verknappung des Zug- und Buspersonals wegen der Verbreitung der Omikron-Variante ein. »Wir werden im Krisenfall täglich mit Eisenbahn- und Busunternehmen konferieren«, sagte Berthold Frieß, Amtschef im Ministerium, der »Stuttgarter Zeitung« und den »Stuttgarter Nachrichten«. Besonders wichtig für den Betrieb seien Lokführer, Mitarbeiter in den Leitstellen und diejenigen, die die Züge bereitstellten sowie im Bahnnetz tätig seien. Zwar werde die Art der Krankheiten den Arbeitgebern nicht mitgeteilt. Auffällig sei aber ein regionaler Zusammenhang von hohen Inzidenzen und hohen Krankenständen. (dpa)

Lauterbach stimmt auf schwere Zeit ein

15:24 Uhr In der aktuellen Corona-Welle mit der hoch ansteckenden Omikron-Variante warnt Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor einer hohen Zahl an Toten und massiven Einschränkungen bei Krankenhausbehandlungen. »Uns drohen in Deutschland sehr schwere Wochen«, sagte der SPD-Politiker der »Bild am Sonntag«. »Wir dürfen uns mit Blick auf die aktuell sinkenden Krankenhauszahlen insbesondere auf den Intensivstationen nicht in Sicherheit wiegen.« Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz überschritt unterdessen erstmals die 500er-Schwelle.

Die Situation in den Kliniken werde sich wieder verschärfen, so Lauterbach. Momentan erkrankten vor allem die Jüngeren, die viele Kontakte hätten. Wenn sich die Älteren infizierten, werde die Zahl der Klinikeinweisungen wieder steigen. »Da kann es, je nach Entwicklung, nicht nur bei den Intensivstationen knapp werden, sondern auch auf den normalen Stationen. Es droht die Schließung ganzer Abteilungen«, sagte er. »Eine Durchseuchung bedeutet, dass Hunderttausende schwer krank werden und wir wieder viele Tausend Corona-Tote beklagen müssen.« (dpa)

Firmen verkaufen mehr Fitness-Geräte für Zuhause

14:14 Uhr Der Verkauf von Heimtrainern hat in Corona-Zeiten einen Boom erlebt. Doch das Geschäft für Sport in den eigenen vier Wänden wird sich aus Sicht von Branchenvertretern bald abschwächen. Man rechne für dieses Jahr mit einem Umsatzniveau wie 2019 und damit wie vor der Pandemie, sagte der Geschäftsführer des Geräteherstellers Christopeit aus Velbert (NRW), Marco Schenkelberg. Das wäre ein kräftiges Minus, denn der Jahresumsatz 2021 lag nach Auskunft des Firmenchefs 40 Prozent über dem von 2019. Absolute Zahlen nannte er nicht. Auch der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit (DIFG) geht für 2022 von einem schwächeren Geschäft aus.

Regierung: Querdenker schicken Drohschreiben an Schulen

12:27 Uhr In der Corona-Krise haben sogenannte Querdenker, Reichsbürger und Selbstverwalter nach Angaben der Bundesregierung auch Schulen und Kitas ins Visier genommen. Der Regierung sei bekannt, dass Gegner der Corona-Maßnahmen und der Impfkampagne in einzelnen Fällen vor Schulgebäuden demonstrierten und »dabei zuweilen auch das Zwiegespräch mit Schülern suchten«. Das ergab sich aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken. »Hierbei handelte es sich zum Teil auch um führende Personen der «Querdenken-Bewegung»«, schreibt das Ministerium weiter. Zudem berichtet die Regierung von Briefen, E-Mails und Drohschreiben, die Reichsbürger und sogenannte Selbstverwalter an Schulen, Behörden, Lehrerkollegien und Kitas gesendet haben. (dpa)

DHB-Team trotz Corona-Fall zuversichtlich

11:02 Uhr Die Nachricht vom positiv auf das Coronavirus getesteten Julius Kühn kam zur Unzeit. Doch trotz des Ausfalls des Rückraumspielers vom Bundesligisten MT Melsungen wollen Deutschlands Handballer im zweiten Vorrundenduell bei der Europameisterschaft gegen Österreich den zweiten Erfolg landen. Jetzt erst recht, lautet das Motto der DHB-Auswahl, die als Favorit in die Partie an diesem Sonntag (18.00 Uhr/ARD) in Bratislava geht. Kühn fällt nach seiner Infizierung für den Rest der Vorrunde aus. Eine schwere Hypothek, gehörte der Europameister von 2016 beim 33:29-Auftaktsieg gegen Belarus doch zu den besten Spielern im deutschen Team. Kühn war am Samstagmorgen positiv getestet worden. Der 28-Jährige ist nach Verbandsangaben zwar symptomfrei, muss aber gemäß den EM-Regeln mindestens fünf Tage pausieren. Nach Bekanntwerden des Ergebnisses hat er sich in Isolation begeben, seine bislang nicht infizierten Teamkollegen müssen sich am Sonntagvormittag erneut testen lassen. (dpa)

Bundesgericht: Djokovic muss Australien verlassen

9:58 Uhr Der Gerichtskrimi ist entschieden: Der serbische Tennisstar Novak Djokovic kann seinen Titel bei den Australian Open nicht verteidigen und muss das Land verlassen. Der Weltranglisten-Erste hat in seiner Visums-Frage vor dem australischen Bundesgericht verloren. Wie das Gericht entschied, wurde der Einspruch des 34-Jährigen gegen seine verweigerte Einreise und die Annullierung des Visums abgelehnt. Die Entscheidung sei einstimmig gefallen, hieß es in der Bekanntgabe der drei Richter James Allsop, Anthony Besanko und David O'Callaghan. Die Begründung solle frühestens am Montag, dem ersten Turniertag der Australian Open, erfolgen. Djokovic müsse die Kosten des Verfahrens zahlen. (dpa)

Nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Stuttgart

8:44 Uhr Wegen gestiegener Corona-Zahlen gelten in der Landeshauptstadt Stuttgart ab diesem Sonntag (00.00 Uhr) erneut nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Nicht-Immunisierte. Sie sind zwischen 21.00 und 5.00 Uhr in Kraft, wie die Stadt am Samstagabend mitteilte. Hintergrund ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart zum zweiten Mal in Folge über dem Schwellenwert von 500 liegt. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an. Die Ausgangsbeschränkungen gelten den Angaben zufolge für Menschen, die weder gegen das Coronavirus geimpft noch genesen sind. Sie dürfen sich nachts nur noch »bei Vorliegen eines triftigen Grundes« außerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 7.992.663 (gestern: 7.943.959) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 115.576 (115.623) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Samstag, 15. Januar

2.500 Menschen demonstrieren in Reutlingen friedlich gegen Corona-Maßnahmen

21:25 Uhr Wie in anderen deutschen Städten sind in Reutlingen erneut zahlreiche Menschen am Samstagabend auf die Straße gegangen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren, anders als in Freiburg und Ulm jedoch ohne Gegendemo. Rund 2.500 Teilnehmer zogen laut Angaben der Polizei Reutlingen am Abend nach einer Kundgebung im Bürgerpark durch die Reutlinger Innenstadt. Es war die zweite genehmigte Kundgebungen und verlief insgesamt friedlich. »Es gab keine nennenswerten Zwischenfälle«, sagte ein Sprecher der Polizei. (ale)

Nächtliche Ausgangssperre für Ungeimpfte in Kreisen Reutlingen und Tübingen

18:14 Uhr In den Landkreisen Reutlingen und Tübingen gelten ab Sonntag, 16. Januar 2022, erneut Ausgangsbeschränkungen für nicht immunisierte Personen, teilten die Landratsämter am Samstagabend mit. Diese Personen dürfen zwischen 21 und 5 Uhr die Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Das haben die Landratsämter bekanntgemacht, nachdem die Inzidenz für den Kreis Reutlingen am Samstag, 15. Januar 2022, bei 561,7 und in Tübingen bei 544,5 lag. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes sieht weiterhin Ausgangsbeschränkungen für Stadt- und Landkreise vor, deren 7-Tage-Inzidenz an zwei Tagen in Folge bei mindestens 500 liegt. (pm)

Mehrere tausend Menschen bei Demos in Freiburg

17:36 Uhr In Freiburg sind am Samstag mehrere tausend Menschen für und gegen die staatlichen Corona-Regeln auf die Straße gegangen. Rund um die Innenstadt zogen am Nachmittag laut Polizei etwa 6000 Gegner der Corona-Politik. In der Stadtmitte hatten sich zuvor etwa 2500 Menschen zu einer Gegendemonstration versammelt, um sich unter anderem gegen Verschwörungsideologien und Corona-Verharmlosung zu wenden. Größere Zwischenfälle verzeichnete die Polizei zunächst nicht. Die Freiburger Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und wurde von auswärtigen Beamten unterstützt. Ihr Einsatzkonzept zielte darauf ab, dass sich beide Demo-Lager nicht in die Quere kommen. (dpa)

Auslastung der Intensivstationen sinkt

17 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg bleibt heute unverändert bei 3,1. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 355. Das sind 17 Menschen weniger als am Vortag. Trotz der gesunkenen Zahlen hat die Landesregierung beschlossen, die aktuelle Alarmstufe II vorerst bis 1. Februar beizubehalten. Sie begründet das mit der Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante. (GEA)

184 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen, 131 im Kreis Tübingen

16:36 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute insgesamt 184 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 30.745 . Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 561,7. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 131 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 19.708. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 544,5. (GEA)

Nur noch mit FFP2-Maske ins Landratsamt Reutlingen

15:41 Uhr Mit der neuen Coronaverordnung des Landes gilt für Erwachsene in geschlossenen öffentlichen Räumen die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. Sogenannte OP-Masken sind nicht mehr ausreichend. Entsprechend müssen auch Besucherinnen und Besucher des Landratsamtes ab sofort eine FFP2-Maske oder eine vergleichbare Maske tragen. Genehmigt sind Masken mit Standard KN95, N95, KF94, KF99 oder einem vergleichbaren Standard. Für Kinder ab sechs Jahren und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren ist weiterhin eine medizinische Maske ausreichend. Weiterhin sind Termine im Landratsamt nur nach vorheriger Terminvereinbarung und bei Vorliegen eines 3G-Nachweises möglich. (a)

Demonstration gegen Corona-Leugner und Impfgegner in Hamburg

14:46 Uhr Mehr als 1.000 Menschen sind am Samstag in Hamburg aus Protest gegen Corona-Leugner und Verschwörungsideologien auf die Straße gegangen. Nach Polizeiangaben versammelten sich am Mittag mehr als 1.000 Menschen am Bahnhof Dammtor zu einem Protestzug unter dem Motto »Solidarität und Aufklärung statt Verschwörungsideologien«. Dabei gebe es weiter großen Zulauf, hieß es. Ursprünglich war die Versammlung als Gegenveranstaltung zu einer großen Demonstration von Impfgegnern geplant worden, zu der bis zu 15.000 Teilnehmer erwartet wurden. Diese hatte die Polizei am Donnerstag aus Infektionsschutzgründen aber verboten. (dpa)

Bericht: Regelmäßige Lockdown-Partys in Downing Street

12:44 Uhr Neue Vorwürfe wegen des Bruchs von Corona-Regeln in seinem Regierungssitz setzen den britischen Premier Boris Johnson in der »Partygate«-Affäre noch stärker unter Druck. In der Downing Street hat es einem Medienbericht zufolge während der Pandemie nicht nur vereinzelte, sondern regelmäßige Zusammenkünfte gegeben, bei denen Alkohol getrunken worden sei. Das schreibt der in der Angelegenheit in der Regel gut informierte »Mirror« am Samstag. Johnsons Mitarbeiter hätten sich jeden Freitag zu »Wine-time Fridays« getroffen, der Premier habe sie ermutigt, »Dampf abzulassen« - auch wenn Treffen in Innenräumen gemäß den Lockdown-Regeln streng verboten gewesen waren. Der Regierungschef habe mehrmals selbst bei diesen Zusammenkünften vorbeigeschaut.  (dpa)

Land schafft 264 neue Stellen im Gesundheitsdienst

11:42 Uhr Baden-Württemberg hat in den Gesundheitsämtern und weiteren Bereichen des öffentlichen Gesundheitsdienstes im Zuge der Corona-Pandemie bisher 264 Stellen neu geschaffen. Davon sind 251 Stellen besetzt. Damit seien die Vorgaben für die erste Tranche des Bund-Länder-Paktes »übererfüllt« worden, teilte das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg mit. Vorgesehen waren 200 Stellen. Für dieses Jahr sind 467 neue Stellen in den Gesundheitsämtern der Landkreise und den Städten, Regierungspräsidien und im Ministerium einschließlich Landesgesundheitsamt geplant. (dpa)

Vor Anhörung am Sonntag: Djokovic erneut in Gewahrsam

10:51 Uhr Kurz vor dem Auftakt der Australian Open ist Titelverteidiger und Rekordchampion Novak Djokovic im Corona-Krimi um seine Einreise nach Australien erneut in Gewahrsam. Statt sich in der Rod-Laver-Arena auf das am Montag beginnende Grand-Slam-Turnier in Melbourne vorzubereiten, wurde der 34 Jahre alte Weltranglistenerste aus Serbien aufgrund des erneut annullierten Visums wieder ins Abschiebehotel gebracht, wie australische Medien am Samstag berichteten. Es ist wahrscheinlich, dass er über Nacht in Gewahrsam bleibt. Für Sonntagmorgen um 9.30 Uhr Ortszeit ist eine Anhörung vor Gericht geplant. (dpa)

Finanzminister lehnt neue Corona-Subventionen ab

10:04 Uhr Bundesfinanzminister Christian Lindner hat sich skeptisch über neue Ausgabenprogramme für den Kampf gegen die Corona-Krise gezeigt. »Wir haben uns während der Pandemie an hohe Staatsleistungen gewöhnt. Diese Phase muss enden«, sagte der FDP-Politiker der »Welt am Sonntag«. Schon in diesem Jahr seien die Spielräume eng. 2023 werde die Lage wegen der Rückkehr zur Schuldenbremse noch anspruchsvoller. »Deshalb sehe ich das Ausloben neuer Boni, Subventionen und Programme kritisch.« Man könne auf Dauer nicht alles mit Geld lösen. Lindner antwortete damit auf eine Frage nach einem Bonus bei Corona-Impfungen. »In der Bundesregierung gibt es dazu keine Überlegungen«, sagte er. Er halte das Werben um die Einsicht der Menschen sowie die Ertüchtigung der Infrastruktur für dringender. (dpa)

Mediziner dringt auf umfassendes Corona-Monitoring

9:22 Uhr Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis dringt auf eine bessere Erfassung von Corona-Patienten in Krankenhäusern. »Besonders dramatisch kann in Deutschland die Lage auf den Normalstationen werden, wenn die Fallzahlen weiterhin so durch die Decke gehen«, sagte er. »Wir brauchen endlich ein Monitoring, das wie das Intensivregister zuverlässig die mit Corona infizierten Krankenhauspatienten erfasst. Bislang ist das ein nicht hinnehmbarer Blindflug, den wir uns nicht länger leisten können.« Die Bundesregierung müsse schnell Abhilfe leisten, ergänzte Karagiannidis, der zugleich Wissenschaftlicher Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) ist, gegenüber der »Rheinischen Post«. (dpa)

Österreich wird Hochrisikogebiet

8:47 Uhr Die erneute Einstufung Österreichs als Hochrisikogebiet erschwert die Reiseplanung deutscher Urlauber vor den Winterferien. Die Regelung gilt von Sonntag an - und hat konkrete Folgen: Wer aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland einreist und nicht mindestens den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze hat oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise automatisch. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 7.943.959 (gestern: 7.866.784) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 115.576 (115.343) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

 

Alle Informationen, die zwischen 1. und 14. Januar 2022 rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.