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Zeugen für Rollstuhl-Fahrer-Unfall im April gesucht

Zeugen zu einem Vorfall, der sich bereits am Dienstag, 10. April 2018, in einem Bus der Linie 31 ereignet hatte, aber erst später angezeigt wurde, sucht die Verkehrspolizei Tübingen.

Symbolbild: DPA
Symbolbild: DPA
Symbolbild: DPA

REUTLINGEN. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war ein 66-jähriger Rollstuhlfahrer an jenem Tag, gegen 14.10 Uhr, am Zentralen Omnibusbahnhof in den Linienbus mit Ziel Rappertshofen eingestiegen.

Beim Einfahren des Busses in die Haltebucht Rappertshofen soll der Mann aus seinem Rollstuhl gerutscht sein.

Ein junger Mann und eine junge Frau halfen dem 66-Jährigen wieder in seinen Rollstuhl und sammelten auch seine Sachen wieder ein, die ebenfalls auf dem Boden des Busses verstreut lagen. Weitere Passanten halfen dem Mann aus dem Bus. Erst mehrere Tage später stellte sich heraus, dass der 66-Jährige durch den Sturz schwer verletzt worden war, weshalb er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, wo er intensivmedizinisch behandelt wurde. 

Aufgrund seines Handicaps hatte er die Verletzung zuvor nicht bemerkt. Daher erfolgte auch eine Verständigung der Polizei erst am 23. April. Durch die bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei  konnte der genaue Ablauf bislang noch nicht vollständig aufgeklärt werden, deshalb werden noch Zeugen gesucht, die am genannten Tag im Bus der Linie 31 mitgefahren sind und den Vorfall beobachtet haben.

Insbesondere werden auch die noch unbekannten Helfer gesucht, die sich um den Gestürzten gekümmert hatten, sowie eine junge Rollstuhlfahrerin, die mit ihrer Fahrhilfe neben dem Rollstuhl des Gestürzten gestanden hat. Verkehrspolizei Tübingen, Telefon 07071/972-8660.