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Zelle und Stadt Reutlingen handeln Deal aus

Es ist ein Deal, der nicht allen schmecken wird: Die Zelle verzichtet künftig auf »heikle Großveranstaltungen«, die immer wieder zu Reibereien mit der Stadt geführt hatten. Im Gegenzug bekommt sie von der Stadt mehr Geld.

Die Bobrzyk-Insel bietet alternative Freiräume für junge Leute. Die Veranstaltungen sollen künftig weniger negative Außenwirkun
Die Bobrzyk-Insel bietet alternative Freiräume für junge Leute. Die Veranstaltungen sollen künftig weniger negative Außenwirkungen haben . FOTO: GEA-ARCHIV
Die Bobrzyk-Insel bietet alternative Freiräume für junge Leute. Die Veranstaltungen sollen künftig weniger negative Außenwirkungen haben . FOTO: GEA-ARCHIV

REUTLINGEN. Dem Deal, den das Rathaus mit dem "Zellies" ausgehandelt hat, stimmte der Jugendgemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag zu. Mehrheitlich, denn offenbar haben die "Zellianer nichts dagegen; Wenn die Stadt sich stärker am Betrieb des Jugendhauses beteilige, falle der "ökonomische Druck" weg und damit auch die Notwendigkeit, große Technoparties und ähnliches zu veranstalten, mit denen viel Geld zu machen ist.

Denn um viel Geld geht es: Der Gesamtzuschuss der Stadt erhöht sich von 14 431 Euro auf 31 520 Euro im Jahr. Er setzt sich aus 19 340 Euro Kaltmiete und 12 180 Euro Nebenkosten zusammen. Damit wird die Zelle, vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderats am Donnerstag, 27. Juni, ähnlich bezuschusst wie vergleichbare Institutionen. Deren Kaltmieten werden voll und die Nebenkosten anteilig übernommen. Die Höhe der Bezuschussung der Nebenkosten beträgt in der Regel zwischen 60 Prozent und 80 Prozent. Bei der Zelle sind es 70 Prozent. (GEA)