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Aktuell Freizeit

Vor der Öffnung: Das ist alles neu im Wellenfreibad Reutlingen

Die Hallenbäder bleiben vorerst geschlossen, das Wellenfreibad lockt mit zahlreichen Neuerungen.

Das Wellenfreibad hofft auf mehr Andrang.  FOTO: STADTWERKE
Das Wellenfreibad hofft auf mehr Andrang. FOTO: STADTWERKE
Das Wellenfreibad hofft auf mehr Andrang. FOTO: STADTWERKE

REUTLINGEN. Dieser Sommer wird für die Reutlinger Bäder eine noch größere Herausforderung als das vergangene Jahr, meint Necdet Mantar, Leiter der Reutlinger Bäder, da zu all den Beschränkungen, Ge- und Verboten nun zusätzlich ein Negativ-Test vor dem Besuch des Bades beigebracht werden muss. Dies gilt auch für Kinder ab sechs Jahren.

Die Hallenbäder bleiben bis auf Weiteres für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen. Derzeit wird an Konzepten zum Betrieb unter Pandemiebedingungen gearbeitet. Diese werden größtenteils ähnlich sein, wie in 2020.

Durch die zusätzlich geforderten Kontrollen der jeweiligen Nachweise für einen aktuellen negativen Test, ein Genesungs- oder ein Impfnachweis  – bereits für Kinder ab sechs Jahren – wird der Betrieb nach aktueller Kenntnislage aber nicht wie im Vorjahr möglich sein. Die genauen Regelungen hierzu werden zu gegebener Zeit im Internet und vor Ort per Aushang bekannt gegeben. Durch die Öffnung des Wellenfreibades am Samstag, 29. Mai, möchten die Stadtwerke besonders Kindern und Jugendlichen, die in ihrem Freizeitverhalten in der Pandemie stark eingeschränkt sind, etwas Abwechslung und Freude in die triste Corona-Zeit bringen, so Mantar.

Regenfester als zuvor

In der Betriebspause habe sich einiges getan. Was sofort ins Auge fällt: Insgesamt 31 neue Großbäume sind auf dem Freibadgelände gepflanzt worden. Auch im Bereich des FKK-Geländes wird man sich schöner erholen können. Statt des maroden Holzzauns gibt es nun einen neuen Sichtschutz aus Gabionen und Platten – insgesamt deutlich heller und vor allem auch stabiler. Die Sitzfläche wurde neu arrangiert und um Sitzmobiliar ergänzt, die Dusche hergerichtet und Unebenheiten der Wiese wurden ausgeglichen. Neu ist außerdem eine Unterstellmöglichkeit für Liegen: dort kann man künftig auch direkt nach einem Regenguss eine trockene Liege finden.

Auf dem Flachdach des Technikgebäudes entsteht nach und nach ein maritimes Deck, das mit seiner Reling ringsum nicht zufällig an ein Schiffsdeck erinnert. Früher war alles weiß in weiß, jetzt wird es natürlicher: Die Dachhaut wurde erneuert und mit neuen, sandfarbenen Fliesen belegt. Eine neue hölzerne Pergola sorgt für schöne Schattenplätze. Sonnensegel, Lounge-Möbel und Blumenkübel sollen folgen. Auch für die nicht schwimmenden Sportler gibt es Neuigkeiten, denn sie finden nun mehr und bessere Sportplätze auf dem Freibadgelände. Bislang gab es im Freibad Rasenplätze für Ballsport. Die waren bisweilen zu nass und nicht sehr eben – deswegen wurde in neue Plätze mit Hartgummibelag investiert und in ein zweites Beachvolleyballfeld. (GEA)

www.reutlinger-baeder.de