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Aktuell Klimaschutz

Unbeleuchtete Stadt: Erste Earth Hour in Reutlingen

Am gestrigen Samstag nahm Reutlingen zum ersten Mal an der weltweiten WWF Earth Hour teil: Zwischen 20:30 und 21:30 Uhr gingen an vielen öffentlichen Gebäuden die Lichter aus, um ein Zeichen für Klimaschutz und Energiesparen zu setzen - so beispielsweise an der Marienkirche, der Stadthalle und dem Tübinger Tor.

Kaum wiederzuerkennen: Die unbeleuchtete Marienkirche. FOTO: PFF
Kaum wiederzuerkennen: Die unbeleuchtete Marienkirche. FOTO: PFF

REUTLINGEN. Millionen Menschen schalten weltweit für eine gemeinsame Stunde das Licht aus. In dieser Zeit soll die Beleuchtung in und an möglichst vielen Gebäuden und Privathaushalten ausgesetzt werden, um ein Zeichen für Klimaschutz und Energiesparen zu setzen. Initiiert wurde die Aktion von der Gruppe »Parents for Future Reutlingen«. Das Tübinger Tor, die Marienkirche, das Gartentor, Kunst-, Heimat- und Naturkundemuseum und der Spitalhof blieben deswegen für eine Stunde im Dunklen. Neben der Stadt Reutlingen beteiligten sich auch die evangelische Kirche, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen. 

Den Entschluss dazu fasste die Stadt in einer interfraktionellen Gemeinderatsvorlage von den Fraktionen der Grünen/Unabhängigen, der Linken, der SPD sowie WiR – Wir in Reutlingen Anfang März. Diese wurde damit begründet, dass die Reduzierung des Stromverbrauchs elementar sei, damit die Stadt Reutlingen ihre gesetzten Klimaschutzziele erreiche. (GEA)

Aufruf zur Beteiligung an der Earth Hour. FOTO: PFF
Aufruf zur Beteiligung an der Earth Hour. FOTO: PFF
Geradezu unscheinbar steht die Marienkirche im Dunklen. FOTO: PFF
Geradezu unscheinbar steht die Marienkirche im Dunklen. FOTO: PFF