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Aktuell Live-Ticker

RKI-Chef empfiehlt Maskenpflicht an Schulen bis 2022, für wen Auffrischungsimpfungen ein Thema sind

Während das Coronavirus Reutlingen und die Region Neckar-Alb weiter in Atem hält, halten wir Sie in unserem Live-Ticker über die Auswirkungen der Pandemie auf dem Laufenden.

Lothar Wieler
RKI-Präsident Lothar Wieler in der Bundespressekonferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
RKI-Präsident Lothar Wieler in der Bundespressekonferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März 2020 bestimmt das Coronavirus den Alltag der Menschen. Was darf ich, was nicht? Was darf öffnen, was bleibt geschlossen? Wie entwickeln sich die Infektionszahlen, wer wird wann geimpft? Diese und mehr Fragen beschäftigen die Gesellschaft. Der GEA beantwortet viele dieser Fragen hier im Live-Ticker und versorgt Sie aktuell mit sämtlichen Informationen rund um das Thema Corona. 

Freitag, 25. Juni

GfK-Studie: Corona verdirbt Verbrauchern weniger die Laune

12:35 Uhr Die Corona-Krise schlägt inzwischen weniger auf die Verbraucher-Stimmung: Die Konsumlaune in Deutschland ist der neuesten Studie des Nürnberger Konsumforschungsunternehmens GfK zufolge so gut wie seit August 2020 nicht mehr. Vor allem die Erwartungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage in Deutschland seien nach einem sprunghaften Anstieg im vergangenen Monat noch einmal deutlich gestiegen, teilte die GfK am Donnerstag in Nürnberg mit. Der GfK-Konjunkturindikator sei auf 58,4 Punkte geklettert - der höchste Wert seit mehr als zehn Jahren. (dpa)

Israel: Erneut Maskenpflicht nach Anstieg von Corona-Zahlen

12 Uhr Israel hat nach einem deutlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen erneut eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen verhängt. Diese war erst Mitte des Monats fast komplett aufgehoben worden. Ab Freitagmittag (11.00 Uhr/MESZ) müssten grundsätzlich alle Personen in Innenräumen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Ausnahmen gelten demnach nur etwa für Menschen, die Sport treiben, Kleinkinder und für den Aufenthalt in den eigenen vier Wänden. Außerdem empfiehlt das Ministerium das Tragen von Masken auf Großveranstaltungen im Freien, wie der Gay-Pride-Parade am Freitag in Tel Aviv. (dpa)

Studie: Riechverlust durch Covid-19 nach acht Monaten meist weg

11:39 Uhr Einer französischen Studie zufolge kann der Geruchssinn nach einem coronabedingten Verlust bei fast allen Betroffenen innerhalb von acht Monaten wieder vollständig zurückkehren. 49 von 51 Versuchspersonen waren ihre Beschwerden nach diesem Zeitraum los. Zwei Menschen in der Untersuchungsgruppe hatten selbst nach einem Jahr jedoch noch Probleme mit dem Geruchssinn. Die Forschenden schreiben von einer »exzellenten Prognose«. Die Studie wurde von Marion Renaud von den Straßburger Universitätskliniken geleitet und ist in der Fachpublikation »Jama Open Network« vom Donnerstag veröffentlicht. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Spahn warnt erneut vor Sorglosigkeit im Sommer

10:33 Uhr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat auch mit Blick auf die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus erneut zu Vorsicht im Sommer aufgerufen. Aus einem zu sorglosen Sommer dürfe kein »Sorgenherbst« werden, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Die Delta-Variante werde über den Sommer auch in Deutschland die Oberhand gewinnen, dies sei eher eine Frage von Wochen als von Monaten. Es mache bei der Ausbreitung aber einen Unterschied, wie hoch die gesamte Zahl der Ansteckungen und die Impfquote seien. (dpa)

RKI-Chef empfiehlt Maskenpflicht an Schulen bis 2022

9:45 Uhr Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, plädiert für Schutzmaßnahmen in Schulen bis zum kommenden Frühjahr. »Wir empfehlen, dass in Schulen weiter getestet und Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, das sollte bis zum nächsten Frühjahr so sein«, sagte Wieler der »Rheinischen Post«. »Zum einen wollen wir ja das Infektionsgeschehen niedrig halten, weil auch Kinder schwer erkranken können. Und zum anderen haben wir natürlich das Ziel, dass die Schulen offen bleiben.« (dpa)

Forschende raten zu 3. Corona-Impfung für bestimmte Gruppen

8:28 Uhr Mehr als ein Drittel der Deutschen ist bereits vollständig gegen Corona geimpft. Forschende stellen nun eine dritte Auffrischungsimpfung für den Herbst in Aussicht - zumindest für einige. (dpa)

Corona-Finanzhilfe für Dienstleistungsbranche startet

7:32 Uhr Unter der Corona-Krise leidende Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche können weitere finanzielle Hilfe vom Land bekommen. Sie können ab sofort Anträge für den sogenannten Tilgungszuschuss II stellen, wie Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) ankündigte. Das Geld soll dazu dienen, Raten für Kredite oder für Mietkauf- und Leasingverträge aus dem ersten Halbjahr 2021 zu bezahlen. »Die Corona-Pandemie trifft viele Dienstleistungsbetriebe besonders hart«, sagte Hoffmeister-Kraut. »Durch die langen und teils fortdauernden Schließungen stehen viele Betriebe mittlerweile mit dem Rücken zur Wand.« Hinzu kämen fehlende Planungssicherheit sowie für den Neustart notwendige Investitionen. (dpa)

Corona-Infektionen schon weit vor erstem Nachweis

7:08 Uhr Nach einer neuen Datenmodellierung dürften die ersten Fälle von Sars-CoV-2 beim Menschen zwischen etwa Anfang Oktober und Mitte November 2019 in China aufgetreten sein. Das bestätigt eine im Fachjournal »PLOS Pathogens« vorgestellte Analyse. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.732.914 (gestern: 3.732.439) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 90.685 (90.620) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Donnerstag, 24. Juni

Keine neue Corona-Infektion im Kreis Tübingen

19 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute keinen neuen Corona-Fall. Damit bleibt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie bei 9.385. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 3,1. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 180. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

Wasserschaden im Impfzentrum Tübingen: Zweitermine können in anderem Impfzentrum stattfinden 

18:15 Uhr Durch den Unwetterschaden im Tübinger Impfzentrum kann dort voraussichtlich in den kommenden 14 Tagen nicht geimpft werden. Die Betreiber des Impfzentrums – der Landkreis Tübingen und das Universitätsklinikum Tübingen – haben sich heute mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration als Auftraggeber über das weitere Procedere abgestimmt. Seit gestern mussten bislang Erst- und Zweitimpftermine abgesagt werden. Auch für den morgigen Freitag, 25. Juni, müssen sie abgesagt werden. Ob auch noch Samstag, 26. Juni, betroffen ist, steht noch nicht abschließend fest, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Die Betroffenen haben bereits eine Absageinformation erhalten oder erhalten diese kurzfristig. Für die bereits abgesagten Zweitimpftermine wird es ein Terminangebot in einem umliegenden Kreisimpfzentrum geben. Hier werden derzeit Gespräche geführt, welche Impfzentren dies übernehmen können. Der Ersatztermin soll zeitnah stattfinden, damit die zwischen Erst- und Zweitimpfung im medizinischen Rahmen erforderliche Frist eingehalten werden kann. Für die bis zunächst einschließlich Sonntag, 11. Juli, gebuchten Zweitimpftermine ändert sich dann der Ort der Impfung; der Tag des gebuchten Termins bleibt nach Möglichkeit bestehen, eventuell wird es Änderungen bei der Uhrzeit geben. 

Darüber hinaus werde geprüft, ob auch für die betroffenen Erstimpftermine die Möglichkeit besteht, diesen kurzfristig in einem anderen Impfzentrum nachzuholen. Ob dies gelingt, wird sich in den kommenden Tagen ergeben, so die Mitteilung weiter. Der Fokus liege zunächst auf den Zweitimpfungen. (pm)

Sechs neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:40 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute sechs neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 13.711. Davon waren 5 Fälle als Kontaktpersonen bekannt. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts gestern bei 11,5. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 275. Mittlerweile sind 13.367 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 99,49 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 69 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Coronavirus

Entwicklung der Neuinfektionen

Gesamt:
Stand:
Datenquelle: Landratsämter

Seltene meist harmlose Fälle von Herzentzündungen nach Corona-Impfung

16:56 Uhr Bei jungen Männern kann es in seltenen Fällen nach einer Corona-Impfung zu einer Herzmuskelentzündung kommen, fanden US-Forscher heraus. Meist genesen die Patienten aber schnell wieder. Die Forscher betonten dabei jedoch, dass das Auftreten der Erkrankungen mit knapp 13 Fällen auf einer Million gering sei und empfiehlt das Impfen nachdrücklich. (dpa)

Curevac sieht sich als kommerzielles Pharma-Unternehmen

16:33 Uhr Die Tübinger Firma Curevac sieht sich mittlerweile mehr als kommerzielles Pharma-Unternehmen - und weniger als vorrangig durch Forschung geprägte Biotech-Firma. Gründe dafür seien vor allem die zahlreichen Kooperationen mit großen Pharma-Unternehmen etwa bei der Zusammenarbeit für die Entwicklung und Produktion von Corona-Impfstoffen, wie Vorstandschef Franz-Werner Haas bei der Online-Hauptversammlung mit Investoren am Donnerstag in Tübingen sagte. (dpa)

Maskenverweigerer-Prozess fortgesetzt

15:08 Uhr Der Prozess wegen eines eskalierten Streits zwischen Maskenverweigerern und Polizisten in einem Supermarkt in Troisdorf ist am Donnerstag erst nach mehrstündiger Verzögerung in Gang gekommen. Bereits kurz nach Beginn wurde die Verhandlung im Bonner Landgericht unterbrochen, weil zwei der drei Angeklagten nicht erschienen waren. Daraufhin nahmen Spezialkräfte der Polizei den 36-jährigen Mann und die 31-jährige Frau zu Hause fest und brachten sie ins Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten gefährliche Körperverletzung sowie Angriff auf Polizeibeamte vor. Sie sollen im Mai 2020 in den Supermarkt gegangen sein, um gegen die Maskenpflicht zu protestieren. Dabei sollen sie sich zunehmend aggressiv verhalten haben. (dpa)

Land liefert Impfdosen gezielt an Kreise mit Delta-Variante

14:11 Uhr Das Land will die Ausbreitung der gefährlichen Delta-Variante des Coronavirus verstärkt mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson bekämpfen. Eine zusätzliche Lieferung des Bundes von 30.000 Dosen soll Anfang Juli gezielt an die 40 Kreise im Südwesten verteilt werden, die derzeit von der Variante betroffen sind, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. (dpa)

Delta-Variante: Spahn warnt vor »Sorgenherbst«

13:32 Uhr Angesichts der Ausbreitung der als besonders ansteckend geltenden Delta-Variante des Coronavirus mahnt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Vorsicht. »Ich appelliere an alle Reisenden, sich sorgsam über das Infektionsgeschehen zu informieren, Testangebote anzunehmen und die Quarantänepflichten ernst zu nehmen«, sagte Spahn dem »Handelsblatt«. Auf die Frage, ob die Menschen trotz Delta-Variante sorglos ihren Urlaub buchen könnten, sagte er: »Grundsätzlich ja. Bei Reiseländern, die von der Delta-Variante bereits stark betroffen sind, sieht das aber anders aus.« Dort sei das Risiko, sich anzustecken und die Virusvariante nach Hause zu bringen, viel höher. Auf einen Urlaubssommer dürfe kein »Sorgenherbst« folgen. (dpa)

Ein Drittel in Deutschland vollständig gegen Corona geimpft

12:38 Uhr Jeder Dritte ist in Deutschland nun vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das sind 27,8 Millionen Menschen, ihre Quote hat damit die Drittelmarke knapp überschritten (33,5 Prozent). Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor. Mehr als 43,4 Millionen Menschen (52,2 Prozent) haben demnach bisher mindestens eine Impfung bekommen. Allein am Mittwoch wurden 1.267.717 Impfdosen verabreicht. (dpa)

Wacker Chemie: Produktionspläne für Curevac-Impfstoff stehen

11:52 Uhr Trotz des Rückschlags für den Corona-Impfstoffkandidaten von Curevac hält Wacker Chemie an seinen Produktionsplänen für das Mittel fest. Aktuell gebe es keine Änderungen, die Verträge stünden, sagte eine Wacker-Chemie-Managerin am Donnerstag. Mitte Juni hatte Curevac Studiendaten vorgelegt, die eine deutlich geringere Wirksamkeit des Impfstoffkandidaten zeigen als bei bereits zugelassenen Vakzinen. Allerdings sieht das Tübinger Unternehmen dennoch weiter gute Chancen auf eine Zulassung. (dpa)

Wellenfreibad Reutlingen: 2-Slot-Betrieb ab 28. Juni 2021

11:41 Uhr Zu Anfang der Saison mussten die Gäste für den Besuch im Freibad aufgrund der Corona-Verordnung ein Onlineticket und zusätzlich Nachweise über eine Impfung, Genesung oder einen Negativtest vorweisen. Um größere Menschansammlungen bei den zeitintensiven Eingangskontrollen zu vermeiden, hatte sich die Bäderleitung entschlossen, zu Saisonbeginn keinen Slot-Betrieb einzuführen. Mit Absinken der Inzidenzen und Lockerung der Corona-Maßnahmen ist die Testpflicht entfallen. Die Bäderleitung kommt daher dem Wunsch vieler Gäste nach und führt ab den 28.06. einen 2-Slot-Betrieb ein.

Der 1. Slot ist von 6:30 – 14:00 Uhr und der 2. Slot von 14:30 – 20:00 Uhr. Die maximale Zahl der Gäste (Tickets)  wird auf 2.400 begrenzt. Die Tickets sind online unter https://www.reutlinger-baeder.de buchbar. Personen, die zu Onlinetickets keinen Zugang haben, können auch an der Kasse im Freibad Tagestickets kaufen. (pm)

Weniger Inobhutnahmen im Corona-Jahr 2020

11:23 Uhr Überforderte Eltern, Vernachlässigung, Misshandlung: In solchen Fällen bringen Jugendämter Kinder vorübergehend unter. Anders als erwartet stieg die Zahl in der Pandemie nicht. Das kann aber täuschen. (dpa)

Wasserschaden im Impfzentrum Tübingen: Gebuchte Termine sollen auf umliegende Impfzentren verlegt werden

9:56 Uhr Das Impfzentrum Tübingen in der Paul-Horn-Arena ist vom Unwetter massiv getroffen worden. Nach erster Einschätzung kann die Halle für mindestens zwei Wochen nicht genutzt werden. Personen, die für heute (24. Juni) einen Impftermin gebucht haben, wurden bereits über die Absage ihres Termins informiert. Derzeit wird an einer Lösung gearbeitet, wie die gebuchten Termine schnellstmöglich nachgeholt werden können. Die Betroffenen werden in Kürze kontaktiert.

Termine, die ab morgen, Freitag, 25. Juni 2021 gebucht sind, können voraussichtlich bestehen bleiben – sie sollen auf umliegende Impfzentren verlegt werden. Dies betrifft in erster Linie die Zweitimpfungen. Ob auch die Erstimpftermine bestehen bleiben können, steht noch nicht fest. Möglicherweise müssen hier von den Betroffenen neue Termine vereinbart werden. Über Lösungsmöglichkeiten wird aktuell mit dem Sozialministerium und den umliegenden Kreisen gesprochen. Alle Betroffenen (Erst – und Zweittermine) werden direkt informiert, sobald Konkretes feststeht.

Auch für die auf den Impfstoff Janssen (Johnson&Johnson) für Freitag, 25. Juni und Samstag, 26. Juni gebuchten Termine werden Lösungen gesucht. Die Betroffenen werden ebenfalls direkt kontaktiert. (pm)

Mertens: Zuschauer beim EM-Finale sind keine gute Idee

9:43 Uhr Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, betrachtet die Zuschauermassen bei den Spielen der Fußball-Europameisterschaft als großes Risiko für die Ausbreitung des Coronavirus. (dpa)

Datenschützer von Mängeln bei Teststationen nicht überrascht

8:41 Uhr Nach mutmaßlichem Betrug in Corona-Schnellteststellen zeigt sich Baden-Württembergs oberster Datenschützer Stefan Brink auch über die jüngste Kritik am Datenschutz der Testanbieter nicht überrascht. »Man konnte fast davon ausgehen, dass so etwas passiert«, sagte er dem SWR (Donnerstag). (dpa)

Corona-Rettungsschirm für Start-ups wird nochmals verlängert

7:16 Uhr Der Corona-Rettungsschirm des Landes für krisengeschüttelte Start-ups wird noch einmal verlängert. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums läuft das Programm nun bis Ende September und wird um 6 auf nun 36 Millionen Euro aufgestockt. Das habe die grün-schwarze Landesregierung in dieser Woche beschlossen. (dpa)

Delta-Variante auf Verdopplungskurs - nun 15 Prozent Anteil

7:05 Uhr Die in Indien entdeckte Mutante Delta macht auch der Kanzlerin Sorgen vor Rückschlägen in der Corona-Krise. Jetzt gibt es neue Zahlen vom Robert Koch-Institut. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.732.439 (gestern: 3.731.304) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 90.620 (90.553) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Mittwoch, 23. Juni

Impfzentrum in Tübingen steht unter Wasser

19:40 Uhr Das Tübinger Impfzentrum ist vom Unwetter schwer getroffen worden, in der Halle steht das Wasser, meldet das Landratsamt. Deshalb müssen zunächst alle Impftermine, die noch heute (23. Juni) und morgen (24. Juni) stattfinden sollten, abgesagt werden. Im Lauf des morgigen Tages werde man die Lage prüfen und auf www.tuebingen-impfzentrum.de informieren, wie es weiter geht und was mit den ausgefallenen Terminen passiert. (pm)

Eine neue Corona-Infektion im Kreis Tübingen

17:55 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute einen neue Corona-Fall. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 9.385. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 5,2. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 180. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

Fast alle Termine mit »Johnson & Johnson« im Impfzentrum Tübingen ausgebucht

17:11 Uhr Am Freitag, 25. Juni 2021 und am Samstag, 26. Juni  2021 kann man sich im Impfzentrum Tübingen wieder mit dem Vektor-Impfstoff Janssen (Johnson und Johnson) impfen lassen. Zwischenzeitlich sind schon fast alle Termine vergeben. Die Buchungen laufen direkt über www.tuebingen-impfzentrum.de (pm)

Sieben neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

16:28 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute sieben neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 13.705. Davon waren 3 Fälle als Kontaktpersonen bekannt. Einzelfälle gab es in einem Seniorenheim in Reutlingen, einer Asylunterkunft in Metzingen sowie an einer Schule in Metzingen und Reutlingen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 11,5. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 275. Mittlerweile sind 13.363 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 99,50 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 67 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Psychologische Beratungsstelle in Reutlingen zieht erste Pandemie-Bilanz

15:45 Uhr »Unsere gesamte Beratung hat sich verändert«, so Dagmar Kühnlenz-Weidmann zum Jahresbericht der Psychologischen Beratungsstelle unter dem Dach des Reutlinger Diakonieverbands. Im März 2020 lag die Beratungstätigkeit aufgrund des ersten Corona-Lockdowns zunächst mal brach – und das nicht nur, weil der so wichtige persönliche Kontakt nicht mehr möglich war. »Viele unserer Klienten waren auch mit anderen Dingen beschäftigt«, so die Psychologin Gabriele Brandt. Insgesamt wurden trotz Corona im vergangenen Jahr 875 Menschen beraten, das sind zehn weniger als 2019. Zum Sommer 2020 hin gab es dann wieder deutlich mehr Anfragen. Die Beraterinnen gehen davon aus, dass sich die Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen, ganz besonders aber auf Kinder und Jugendliche, erst jetzt nach und nach offenbaren. (nol)

Grün-Schwarz umgeht Schuldenbremse wegen Corona

15:06 Uhr Schlank, vollschlank oder dick? Am grün-schwarzen Nachtragsetat mit neuen Milliarden-Schulden scheiden sich die Geister. Kretschmann und Co. wollen wegen der unsicheren Corona-Entwicklung Vorsorge treffen. Doch der Schuldenberg des Landes wächst und wächst. (dpa)

Curevac: Hoerr zieht Kandidatur für Aufsichtsrat zurück

14:20 Uhr Der Gründer des Tübinger Biopharma-Unternehmens Curevac, Ingmar Hoerr, wird nicht mehr für den Aufsichtsrat kandidieren. Hoerr könne wegen weiterhin anhaltender gesundheitlicher Probleme die Tätigkeit im Unternehmen nicht wiederaufnehmen, teilte ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch in Tübingen mit. (dpa)

Reaktionen auf Maskenverzicht in Schulen geteilt

14:09 Uhr Der teilweise Verzicht auf die Maskenpflicht in Schulen stößt weiter auf ein geteiltes, oft aber kritisches Echo. Während Lehrer und Mediziner vor einem Risiko warnen und auf die Ausbreitung der sogenannten Delta-Variante bei den Coronavirus-Infektionen hinweisen, greifen Eltern die Corona-Schulpolitik scharf an. Schülerinnen und Schüler können seit dem vergangenen Montag in Baden-Württemberg zwar teilweise auf eine Maske verzichten. Steigen die Infektionszahlen wieder, will die Landesregierung sie an Schulen allerdings auch erneut einführen. (dpa)

Fast jeder zweite Internetnutzer sieht Falschinfos zu Corona

13:45 Uhr Viele erwachsene Internetnutzer in Deutschland sind einer Studie zufolge schon auf falsche oder irreführende Informationen zum Coronavirus im Netz gestoßen. Das geht aus dem »Reuters Institute Digital News Report« hervor, der am Mittwoch erschien. Mit 46 Prozent habe fast die Hälfte der Befragten innerhalb einer Woche falsche oder irreführende Informationen zu Covid-19 gesehen. (dpa)

Kabinett billigt strengere Kontrollen für Testzentren

13:16 Uhr Weniger Geld, schärfere Vorgaben: Nach Bekanntwerden von mutmaßlichen Betrugsfällen werden Corona-Testzentren stärker reglementiert. In der Pflicht sind künftig auch die Kassenärztlichen Vereinigungen. (dpa)

Mediziner hält Verzicht auf Masken in Schulen für Fehler

12:39 Uhr Der teilweise Verzicht auf die Maskenpflicht in Schulen ist nach Ansicht des Stuttgarter Labormediziners und Chefarztes Matthias Orth ein Fehler gewesen. Da der Anteil der sogenannten Delta-Variante an Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg weiter steige, sei eine Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin ein wenig aufwendiger Schutz. »Die Maskenpflicht stört die meisten Menschen wenig und ist ziemlich effektiv«, sagte Orth dem SWR in einem Interview (Mittwoch). »Wir haben wenig Aufwand und einen guten Nutzen. Für mich ist es unverständlich, darauf zu verzichten.« (dpa)

Jugendmusikschule Steinlach ist gut durch die Krise gekommen

12:07 Uhr Es ist nicht jedermanns Sache, weiß Mössingens Oberbürgermeister Michael Bulander. Aber dass der Online-Unterricht der Jugendmusikschule so gut von ihren Schülern angenommen wurde, hat der Einrichtung »bemerkenswert gut«, so der Vorsitzende des Fördervereins Gebhard Koll, durch die Corona-Krise geholfen. (GEA)

Corona-Krise kostet Ventilatorenhersteller ebm-papst Umsatz

11:26 Uhr Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben beim Ventilatorenhersteller ebm-papst den Umsatz sinken lassen. Die schweren Einbußen zu Beginn des zurückliegenden Geschäftsjahres, das im April 2020 begann und im März 2021 endete, habe man aber weitgehend aufholen können, teilte das Unternehmen aus Mulfingen am Mittwoch mit. Letztlich standen rund 2,13 Milliarden Umsatz Euro zu Buche, ein Minus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 19/20. Angaben zum Gewinn macht die Unternehmensgruppe generell nicht. (dpa)

Impfungen mit »Johnson & Johnson« direkt im Impfzentrum Tübingen buchbar

10:52 Uhr Am Freitag, 25. Juni 2021 und am Samstag, 26. Juni  2021 kann man sich im Impfzentrum Tübingen wieder mit dem Vektor-Impfstoff Janssen (Johnson und Johnson) impfen lassen. Der Vorteil dieses Impfstoffs ist, dass für den vollen Impfschutz nur ein Impftermin erforderlich ist.

Zunächst steht im Impfzentrum Tübingen nur eine relativ kleine Menge des Impfstoffs zur Verfügung. Die Buchung des Impfstoffs läuft NICHT über die zentrale Buchungshotline bzw. – Internetseite, sondern direkt beim Impfzentrum Tübingen unter www.tuebingen-impfzentrum.de . Dort steht der Buchungslink zur Verfügung. Für Freitag und Samstag werden jeweils 240 Termine buchbar sein. (dpa)

Brinkhaus optimistisch, dass Schulen offen bleiben können

10:11 Uhr Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus ist optimistisch, dass Schulen in Deutschland nicht erneut wegen der Corona-Pandemie schließen müssen - will sich aber nicht definitiv festlegen. »Wir arbeiten da dran, dass das nicht passiert, und es ist so, dass es auch sehr, sehr gut aussieht«, sagte der CDU-Politiker im RTL/ntv-»Frühstart«. Jedoch sagte er auch: »Ganz ehrlich: Jemand, der jetzt definitive Versprechen abgibt, der wagt sich da weit aus dem Fenster raus, weil das Geschehen natürlich noch weiter dynamisch ist.« (dpa)

Freibäder setzen bei Corona-Zoff auf Sicherheitsdienste

9:32 Uhr Da Plätze in den Freibädern pandemiebedingt begrenzt und mit Online-Tickets geregelt werden, kommt es vermehrt zu Reibereien an Schwimmbädern in Deutschland. Viele Kommunen setzen deshalb auf mehr Sicherheitsleute. Die Berliner Bäderbetriebe haben etwa an den heißen Tagen laut einer Sprecherin teilweise das Sicherheitspersonal aufgestockt. Auch die Stadt Bayreuth erwägt nun, einen Sicherheitsdienst vor dem Freibad einzusetzen, weil es zu Auseinandersetzungen zwischen wartenden Badegästen kam. Im hessischen Hanau gab es am Heinrich-Fischer-Bad an den Hitzetagen »Verstimmungen«, wie der Geschäftsführer der Hanauer Bäder GmbH sagt. Größere Zwischenfälle habe es aber nicht gegeben - man setze auf einen Sicherheitsdienst, der die Leute aktiv anspreche, um zu deeskalieren. (dpa)

Ungarn hebt Corona-Grenzsperre weitgehend auf

8:53 Uhr Ungarn hat die im September des Vorjahres wegen der Corona-Pandemie verhängte Grenzsperre weitgehend aufgehoben. Menschen können aus jedem Nachbarland außer der Ukraine ohne Auflagen und Einschränkungen auf dem Landweg nach Ungarn einreisen, heißt es in einer Verordnung von Ministerpräsident Viktor Orban, die am späten Dienstagabend im Ungarischen Amtsblatt erschien. Sie trat unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. Die Grenzsperre galt vor allem für Touristen, da es zahlreiche Ausnahmen für Geschäftsreisende, Pendler, Diplomaten und Sportler gab. Weiterhin gilt, dass touristische Einreisen mit dem Flugzeug nicht möglich sind. (dpa) 

Drosten: Schnell impfen gegen Delta

7:40 Uhr Angesichts einer befürchteten Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus auch in Deutschland plädiert der Virologe Christian Drosten dafür, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Impfung in der Bevölkerung zu stärken. »Das ist wirklich das, was wir jetzt machen müssen«, sagte der Wissenschaftler der Berliner Charité im Podcast »Coronavirus-Update« (NDR-Info). Drosten legte sich nicht fest, ob es beim Infektionsgeschehen zu einer Trendumkehr wegen Delta bereits im Sommer oder erst im Herbst kommen könnte. Im Herbst werde die Inzidenz auf jeden Fall wieder steigen, sagte er - und hob die Bedeutung der Impfung bei Eltern von Schulkindern hervor. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.731.304 (gestern: 3.730.619) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 90.553 (90.477) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Dienstag, 22. Juni

Biontech bereitet schnelle Reaktion auf neue Virus-Varianten vor

19 Uhr Biontech geht von einer Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffs auch gegen die zuletzt aufgetretenen Virus-Varianten aus. »Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass eine Anpassung unseres Impfstoffs an kursierende Varianten notwendig ist«, sagte Vorstandschef Ugur Sahin am Dienstag auf der Online-Hauptversammlung des Unternehmens. Biontech arbeite an flexiblen Verfahren in den Bereichen Technologie, Produktion und Zulassung. Um vorbereitet zu sein und schnell reagieren zu können, falls eine dritte Dosis zur Auffrischung bestehender Impfungen oder eine Anpassung an einen neuen Virusstamm erforderlich werden sollte, analysiere Biontech ständig die Wirksamkeit des Impfstoffs auch gegen neu auftretende Varianten, erklärte Sahin. Seit einigen Monaten verfolge das Unternehmen einen »Prototyp-Ansatz«, der dies erleichtern solle.

Kretschmann entsetzt über feiernde Fans im Stadion

17:53 Uhr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat das Verhalten der Stadionbesucher bei der Fußball-Europameisterschaft kritisiert. Was er am Montagabend beim Spiel Russland gegen Dänemark gesehen habe, mache ihn fassungslos, sagte der 73-Jährige am Dienstag in Stuttgart. »Ich habe keinen einzigen mit Maske gesehen«, erklärte Kretschmann. Die Fans hätten dicht gedrängt gestanden und sich bei Toren auch umarmt. »Da fällt mir nichts mehr zu sein«, sagte der Grünen-Politiker. »Ich kenne jetzt allerdings die Inzidenz in Dänemark nicht genau, aber so geht es auf keinen Fall«, mahnte der Ministerpräsident. (dpa)

Zwei neue Corona-Infektionen im Kreis Tübingen

17:16 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute zwei neue Corona-Fälle. Damit bleibt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie bei 9.384. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen bleibt nach Angaben des Landesgesundheitsamts bei 7,0. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt unverändert bei 180. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

Vier neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

16:52 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute vier neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 13.698. Von Einzelfällen betroffen sind ein Betrieb und eine Schule in Pfullingen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts sinkt auf 10,8. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 275. Mittlerweile sind 13.348 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 99,44 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 75 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Kretschmann: Nachtragsetat von über einer Milliarde Euro

15:46 Uhr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat bestätigt, dass der geplante Nachtragshaushalt ein Volumen von »über einer Milliarde« Euro haben wird. Es handele sich trotzdem um einen »schmalen Nachtrag«, mit dem die Corona-Folgen abgemildert werden sollten, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Er bekräftigte, mit dem Nachtrag solle das Programm zur Schließung von Lernlücken bei Schülerinnen und Schüler finanziert werden. Man brauche aber auch hohe Rücklagen, um für den Verlauf der Pandemie gewappnet zu sein. Am Abend werde die Haushaltskommission der Koalition den Etat voraussichtlich beschließen. »Ich gehe davon aus, dass da ein Knopf drankommt«, sagte Kretschmann. (dpa)

Europäische Corona-Hilfen: Deutscher Aufbauplan gebilligt

14:28 Uhr Deutschland hat grünes Licht aus Brüssel für seine Pläne zur Nutzung der europäischen Corona-Aufbauhilfen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen überbrachte den positiven Bescheid zum deutschen Aufbauplan am Dienstag persönlich an Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Deutschland erwartet 25,6 Milliarden Euro aus dem Corona-Aufbaufonds RRF. Von der Leyen lobte vor allem die deutschen Pläne, massiv in Digitalisierung der Verwaltung und des Gesundheitswesens zu investieren. Mit einem Anteil von 52 Prozent der Ausgaben für solche Projekte sei Deutschland europaweit spitze, sagte die ehemalige Bundesministerin. (dpa)

Knapp 32 Prozent in Deutschland vollständig geimpft

13:40 Uhr Fast 32 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind mittlerweile vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Am Montag wurden in der Bundesrepublik 582.569 Corona-Impfungen verabreicht, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorgeht. 42.540.863 Menschen (51,2 Prozent) sind zumindest einmal, 26.274.154 Menschen (31,6 Prozent) vollständig geimpft. (dpa)

Schule: Falls Inzidenzen steigen, kehrt Maskenpflicht zurück

13:14 Uhr Derzeit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg - sollten die Infektionszahlen aber wieder steigen, will die Landesregierung die Maskenpflicht an Schulen erneut einführen. Das kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart an. »Wenn der Abschwung gebrochen ist, müssen wir wahrscheinlich speziell bei der Maskenpflicht in Schulen das wieder ändern«, sagte er. Besonders die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus müsse man beobachten. (dpa)

Letzte Tour des städtischen Schnelltestbusses

12:19 Uhr Nach rund drei Monaten und über 14.000 Tests ist Schluss: Am Freitag, 25. Juni 2021, rollt der Schnelltestbus das letzte Mal durch Reutlingens Stadtbezirke. Kostenlose Tests werden in Reutlingen aber weiterhin angeboten.

Die Inzidenzzahlen sinken, dank der Lockerungen ist vieles wieder ohne Corona-Schnelltest möglich. Die Folge ist eine sinkende Nachfrage an den Teststationen. Zuletzt wurden am Reutlinger Schnelltestbus nur noch halb so viele Tests wie in der Vorwoche durchgeführt. Wegen der stark gesunkenen Nachfrage und weil die Kapazitäten des ehrenamtlichen Personals ausgereizt sind, wird das Angebot nun eingestellt.

Neben den Apotheken gibt es in Reutlingen nach wie vor mehrere private Teststationen, an denen kostenlose Corona-Schnelltests angeboten werden. Auf www.reutlingen.de/schnelltest sind die Stationen aufgelistet. (pm)

Corona-Teststelle und Fieberambulanz in Reutlingen stellen den Betrieb ein

12:01 Uhr Die Drive-In-Abstrichstelle am Stadion Kreuzeiche in Reutlingen schließt. Letzter Betriebstag wird Mittwoch, der 30. Juni 2021 sein. Auch die Fieberambulanz am selben Ort wird geschlossen, sie wird letztmalig am 27. Juni 2021 geöffnet sein, heißt es in einer Pressemittelung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden Württemberg. (pm)

Ärztekammer warnt wegen Delta-Variante vor riskanten Reisezielen

11:06 Uhr Die Bundesärztekammer rät von Reisen in Urlaubsgebiete ab, wo die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus grassiert. Das Robert Koch-Institut weist mit Stand 18. Juni 14 Länder als sogenannte Virusvariantengebiete aus: Botsuana, Brasilien, Eswatini, Indien, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Nepal, Sambia, Simbabwe Südafrika, Uruguay, Großbritannien. Allerdings ist nicht in allen diesen Ländern die Delta-Variante vorherrschend, sondern teilweise sind es dort auch andere. Daneben gibt es auch weitere Regionen, in denen die Delta-Variante Probleme bereitet, zum Beispiel in Lissabon oder Moskau. (dpa)

Corona-Impfung für Schwangere: Haftungsfrage laut Experten geklärt

10:16 Uhr Eine Hürde für den Zugang von gesunden Schwangeren zu Corona-Impfungen in Deutschland ist aus Sicht zweier Fachgesellschaften ausgeräumt. Große Unsicherheit bei Ärzten hinsichtlich haftungsrechtlicher Fragen habe bisher dazu geführt, dass Schwangere »trotz eindeutiger Risikosituation« nur erschwert eine solche Impfung erhielten, mittlerweile gebe es aber Klarheit. Das erklärten die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) am Dienstag in einer Stellungnahme. Inwiefern Ärzte nun ihre Impfpraxis bei Schwangeren ändern, war zunächst unklar. Die Ständige Impfkommission (Stiko) spricht bisher keine Covid-19-Impfempfehlung für alle Schwangeren aus, da die Datenlage sehr begrenzt sei. (dpa)

Kinderschützer befürchten: Kinder erneut Corona-Verlierer

9:48 Uhr Angesichts der sich ausbreitenden Delta-Variante des Coronavirus auch hierzulande mahnt der Kinderschutzbund zu mehr Vorbeugung und besserem Schutz an den Schulen. Auch in dieser Phase der Pandemie werde dafür politisch wieder nicht genug unternommen - etwa durch bessere Digitalausstattung oder den rechtzeitigen Einbau von Lüftungen, sagte Verbandspräsident Heinz Hilgers dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. »Das ist ein einziges Trauerspiel«, bilanzierte er. »Ich fürchte, die Kinder werden erneut die Verlierer der Pandemie sein.« (dpa)

Immunologe: Delta-Variante Gefahr für Herdenimmunität

8:43 Uhr Die befürchtete Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in Deutschland könnte einem Experten zufolge das Erreichen von Herdenimmunität weiter erschweren. »Delta ist noch ein Stück ansteckender als die derzeit vorherrschende Virusvariante Alpha. Anhand der bisherigen, noch unsicheren Daten bräuchte man wohl rund 85 Prozent immune Menschen in der Bevölkerung, um die Ungeimpften indirekt mit zu schützen«, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie.

»Wir kommen also in Bereiche, die schwer zu erreichen sind, solange es für Kinder unter 12 Jahren keinen zugelassenen Impfstoff und für alle unter 18 Jahren keine allgemeine Impfempfehlung gibt. Es kann sein, dass Herdenimmunität nur für einzelne Einrichtungen wie Pflegeheime erreicht werden kann, aber nicht für das Gros der Bevölkerung«, sagte Watzl. Mangels Impfmöglichkeiten gelte auch für jüngere Schüler, dass bei ihnen zunächst keinerlei Gemeinschaftsschutz besteht.

Corona-Krise verdrängt Klimawandel als größte Bedrohung

8:07 Uhr  In der Corona-Krise geht das Interesse der Deutschen an den Folgen des Klimawandels und der Erderhitzung nach Umfragen des Hamburger Zukunftsforschers Horst Opaschowski deutlich zurück. Das Umweltbewusstsein der Deutschen sinkt stetig, sagte Opaschowski (80) der Deutschen Presse-Agentur. Das gehe aus repräsentativen Umfragen des Opaschowski Instituts für Zukunftsforschung (OIZ) der vergangenen drei Jahre hervor. Dabei wurden jeweils 1.000 Personen ab 14 Jahren nach ihren Einstellungen zum Klimawandel befragt. (dpa)

RKI: 455 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 8,0

7:36 Uhr Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 455 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.13 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 652 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Dienstagmorgen mit bundesweit 8,0 an (Vortag: 8,6; Vorwoche: 15,5; Vormonat: 66,8). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 77 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 93 Tote gewesen. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 3.730.619 (gestern: 3.730.126) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 90.477 (90.400) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA) 

Alle Informationen, die zwischen 10. Juni und 21. Juni 2021 rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.