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Reutlinger Lederstraße als »realer Irrsinn« bei »extra3« im Fernsehen

Die Spurreduzierung sowie der gesperrte Fußgängerüberweg an der Lederstraße zeigt das Satiremagazin extra3 des Norddeutschen Rundfunks bald als »realer Irrsinn« im Fernsehen. Am Donnerstag hat ein Filmteam in Reutlingen gedreht.

extra3-Autor Daniel Sprenger (links) und sein Filmteam bei Dreharbeiten an der Reutlinger Lederstraße.
extra3-Autor Daniel Sprenger (links) und sein Filmteam bei Dreharbeiten an der Reutlinger Lederstraße. Foto: Stephan Zenke
extra3-Autor Daniel Sprenger (links) und sein Filmteam bei Dreharbeiten an der Reutlinger Lederstraße.
Foto: Stephan Zenke

REUTLINGEN. Über die Lage an der Reutlinger Lederstraße darf demnächst in ganz Deutschland vor dem Fernseher gelacht werden. Ein Filmteam der Satiresendung »extra3« hat am Donnerstag vor Ort viele laufende Bilder aufgenommen. Im Fokus sowohl die Reduzierung um eine Fahrspur direkt bei der Luftmessstation als auch den in unmittelbarer Nachbarschaft gesperrten Fußgängerüberweg.

Die heftigen Bemühungen der Stadt Reutlingen dadurch für bessere Luftmesswerte zu sorgen, um letztlich irgendwie an Diesel-Fahrverboten vorbeizukommen, werden als »realer Irrsinn« in der Sendung auftauchen. »Beides zeigt exemplarisch, auf welche absurden Ideen Stadtverwaltungen kommen, nur um Fahrverbote zu vermeiden«, erklärt »extra3«-Autor Daniel Sprenger, »mit der Folge, dass sich ja nicht die Luft verbessert, sondern nur bessere Werte gemessen werden«. 

Der Kameramann wartet meist vergeblich auf Autos, die die gesperrte rechte Spur der Lederstraße benutzen.
Der Kameramann wartet meist vergeblich auf Autos, die die gesperrte rechte Spur der Lederstraße benutzen. Foto: Stephan Zenke
Der Kameramann wartet meist vergeblich auf Autos, die die gesperrte rechte Spur der Lederstraße benutzen.
Foto: Stephan Zenke

Vor Ort natürlich auch engagierte Reutlinger, aber kein offizieller Vertreter der Stadtverwaltung. »Ein Interview mit Oberbürgermeister Thomas Keck war angefragt und in Aussicht gestellt. Aber jetzt hat er doch keine Zeit«, bedauert Daniel Sprenger, der aus Hamburg nach Reutlingen angereist ist. Kameramann und Toningenieur sind aus Stuttgart.

Der genaue Sendetermin steht noch nicht fest. Klar ist nur, dass der rund drei Minuten lange Beitrag irgendwann Anfang August ausgestrahlt wird. (GEA) 

www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/index.html