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Aktuell Großeinsatz

Personenrettung am Echazufer in Reutlingen

Die Einsatzkräfte bei der Rettungsaktion am Echazufer.
Die Einsatzkräfte bei der Rettungsaktion am Echazufer. Foto: Feuerwehr
Die Einsatzkräfte bei der Rettungsaktion am Echazufer.
Foto: Feuerwehr

REUTLINGEN. Am Montagabend kam es in Reutlingen zu einem größeren Rettungseinsatz. Um 20.25 Uhr sei die Reutlinger Feuerwehr mit der Meldung »Person in der Echaz« alarmiert worden. Auf Höhe des Gebäudes Lederstraße 84 sollte eine Person ins Wasser gefallen sein. Die Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst alarmierte den Wasserrettungszug der Feuerwehr und die DLRG.

Noch während der Anfahrt stellte sich heraus, dass die Person nicht im Wasser, sondern an der Uferböschung lag und sich aufgrund von Verletzungen und starker Alkoholisierung nicht mehr selbstständig aus der misslichen Lage befreien konnte, wie die Feuerwehr mitteilt. Die zuerst eintreffende Berufsfeuerwehr übernahm die Sicherung der männlichen Person. Der Notarzt und die Besatzung des Rettunsgwagens stabilisierten die Vitalfunktionen und sedierten die Person. 

Insgesamt rund 50 Einsatzkräfte verschiedener Abteilungen waren vor Ort.
Insgesamt rund 50 Einsatzkräfte verschiedener Abteilungen waren vor Ort. Foto: Feuerwehr
Insgesamt rund 50 Einsatzkräfte verschiedener Abteilungen waren vor Ort.
Foto: Feuerwehr

Währenddessen hatten die Einsatzkräfte der Abteilung Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte und Betzingen sowie die Werkfeuerwehr Robert Bosch entsprechend des Wasserrettungs-Alarmplanes bereits die Brücken entlang der Echaz besetzt und entsprechende Sicherungselemente eingebaut, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Die Taucher der Feuerwehr und der DLRG blieben zunächst noch in Bereitschaft.

Die Person wurde schließlich mittels Flaschenzug und Schwerlasttrage hochgezogen.
Die Person wurde schließlich mittels Flaschenzug und Schwerlasttrage hochgezogen. Foto: Feuerwehr
Die Person wurde schließlich mittels Flaschenzug und Schwerlasttrage hochgezogen.
Foto: Feuerwehr

Nach der notärztlichen Versorgung führten die Kräfte der Höhenrettungsgruppe der Reutlinger Feuerwehr die Rettung der etwa sechs Meter unterhalb des Fußweges liegende Person mit einem Flaschenzug und einer Schwerlasttrage durch. Die Einsatzstelle wurde aufgrund der einsetzenden Dunkelheit ausgeleuchtet.

Die Person konnte nach der Rettung durch die Besatzung des Rettungsdienstes mit Verdacht auf Frakturen und Prellungen ins Klinikum Am Steinenberg eingeliefert werden.

Zum Einsatz kamen sechs Fahrzeuge der Feuerwehr mit 30 Einsatzkräften, die Tauchergruppe der Feuerwehr und des DLRG des Bezirks Neckar-Alb mit insgesamt neun Tauchern und der Höhenrettungsgruppe mit acht Höhenrettern. (pm)