Logo
Aktuell Luftreinhaltung

Messstation an der Lederstraße ist rechtskonform

Die Zweifel, ob die Messstation an der Lederstraße richtig steht, sind nicht neu. Jetzt kochen sie wieder hoch: Die Fahrverbotsgegner, die seit Neuestem auch in Reutlingen demonstrieren, fordern ihre Verlegung ans Tübinger Tor. Doch sowohl die zuständige Landesanstalt für Umweltschutz als auch die Stadt sagen: Der Standort Lederstraße ist »voll umfänglich« rechtskonform.

Die Messstation an der Lederstraße erfasst die Luftschadstoffe korrekt.  FOTO: NIETHAMMER
Die Messstation an der Lederstraße erfasst die Luftschadstoffe korrekt. FOTO: NIETHAMMER
Die Messstation an der Lederstraße erfasst die Luftschadstoffe korrekt. FOTO: NIETHAMMER

REUTLINGEN. Die Messstation an der Lederstraße entspreche nicht den EU-Richtlinien, sagen die Reutlinger Demonstranten. Sie begründen das damit, dass in in Bezug auf die Luftzirkulation die geforderten 270 Grad Hindernisfreiheit nicht eingehalten seien. Stimmt nicht, sagt Tatjana Erkert, Pressesprecherin der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg (LUBW): Sämtliche Kriterien, die von der 39. Bundesimmissionsschutzverodnung vorgegeben sind, seien an der Messstation Lederstraße-Ost »voll umfänglich« erfüllt. Die Luft werde genau so gemessen, wie es vorgeschrieben ist.

Die Demonstranten fordern die Verlegung der Messstation ans Tübinger Tor, weil dort besser »durchlüftet« sei und man deshalb geringere Schadstoffwerte erwarte. Bei den Spotmessungen muss aber laut Bundesimmissionsschutzverordnung dort gemessen werden, wo die höchste Stickstoffdioxid-Konzentration ist, der Menschen über einen »signifikanten Zeitraum« ausgesetzt sind. Weil zwei Wohnhäuser an die Messstation Lederstraße angrenzen, sei diese Betroffenheit gegeben, sagt Mario Zimmermann, Koordinator für Luftreinhaltung bei der Stadt Reutlingen. Auch insofern sei die Messstation Lederstraße rechtskonform. (keg)