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Aktuell Bundestagswahl

Dr. Ulrich Bausch soll für die SPD ins Rennen gehen

Am Freitag stellte die SPD im Kreis Reutlingen ihren Wunschkandidaten für die Bundestagswahl im kommenden Jahr vor.

Der SPD-Kreisvorstand hat sich einstimmig für Dr. Ulrich Bausch als Bundestagswahl-Kandidaten ausgesprochen.   FOTO: OTT
Der SPD-Kreisvorstand hat sich einstimmig für Dr. Ulrich Bausch als Bundestagswahl-Kandidaten ausgesprochen. FOTO: OTT
Der SPD-Kreisvorstand hat sich einstimmig für Dr. Ulrich Bausch als Bundestagswahl-Kandidaten ausgesprochen. FOTO: OTT

REUTLINGEN. Die SPD im Kreis Reutlingen hat sich einstimmig auf einen Wunschkandidaten für die Bundestagswahl im kommenden Jahr festgelegt: Dr. Ulrich Bausch soll für die Sozialdemokraten ins Rennen gehen. Der 61-Jährige wird den Mitgliedern bei der Nominierungskonferenz Anfang Dezember vom SPD-Kreisvorstand zur Wahl vorgeschlagen. »Die SPD im Kreis Reutlingen freut sich, einen kompetenten, vernetzten und motivierten Kandidaten für die Bundestagskanditur gefunden zu haben«, sagte SPD-Kreisvorsitzende Ronja Nothofer bei der Kandidatenvorstellung. »Mit Ulrich Bausch setzt die SPD in Reutlingen auf Sieg«

Der VHS-Geschäftsführer hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken zu wollen. »Das Ausmaß rechtsradikaler Gewalt hat in Deutschland eine Dimension erreicht, vor deren Hintergrund Teilnahmslosigkeit zu Mittäterschaft wird«, betonte er. Alle Demokraten seien gemeinsam gefordert, sich schützend vor die Demokratie zu stellen. »Wir wollen nicht, dass Vorurteile, Rassismus und Gewalt das Miteinander prägen, sonder Respekt, Fairness und gegenseitige Wertschätzung«, sagte Bausch.

Im gleichen Zuge gelte es auch die fakten- und tatsachenbasierte öffentliche Kommunikation zu schützen. Die Förderung von Qualtätsjournalismus müsse als zentrale gesellschaftliche Aufgabe verstanden werden. »Wenn das Bemühen, sich auf Fakten und Tatsachen zu beziehen keine zentrale Rolle mehr spielt, ist die Demokratie im Kern gefährdet«, mahnte der 61-Jährige. Auch die Themenpunkte Klimapolitik und Digitalisierung stehen auf seiner Agenda. Bezüglich letzteres herrsche im Landkreis Reutlingen dringender Nachholbedarf, so Bausch.

Bausch, wohnhaft in Kirchentellinsfurt, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er studierte Politik- und Empirische Kulturwissenschaften / Rechtswissenschaften. Seit 1999 ist er Vorsitzender des Netzwerks für berufliche Fortbildung im Bereich Reutlingen/Tübingen. Zusätzlich ist er seit nunmehr 21 Jahren gewählter Sprecher aller Netzwerke Baden-Württembergs gegenüber dem Ministerium für Wirtschaft und Finanzen. Im März 2014 wurde Bausch Vorsitzender der Volkshochschulen in der Region Necker-Alb. (ott)