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Aktuell Live-Ticker

GEA-Corona-Ticker wird eingestellt, Gute-Nachrichten Update von Montag an

Während das Coronavirus Reutlingen und die Region Neckar-Alb weiter in Atem hält, halten wir Sie in unserem Live-Ticker über die Auswirkungen der Pandemie auf dem Laufenden.

Nachdem wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, auf gea.de mehr als zwei Jahre lang in diesem Ticker über alle Corona-Nachrichten auf dem Laufenden gehalten haben, werden wir diesen Dienst und das Corona-Update auf Instagram passend zum Freedom-Day einstellen. Corona bleibt weiterhin ein Thema und wir werden Sie auch weiterhin auf www.gea.de/coronavirus über alles informieren, was mit der Pandemie zusammenhängt. Statt der corona-bedingt meist schlechten Nachrichten gibt es von Montag an täglich um 18 Uhr ein Gute-Nachrichten-Update auf gea.de.

Sonntag, 3. April

Rückkehr zur Normalität steht nichts mehr im Weg – oder doch?

18 Uhr Freunde treffen, Hände schütteln, Großveranstaltungen besuchen und ohne Maske einkaufen gehen – Seit Sonntag ist es so weit. Mit dem Fall der letzten Corona-Schutzmaßnahmen steht einer Rückkehr in die Normalität nichts mehr im Weg – oder doch? Der GEA hat mit Soziologe Sebastian Moser darüber gesprochen, wie das Virus und Schutzmaßnahmen unser Verhalten verändert haben und wie es nach dem Sonntag weitergeht. (kil)

Ende der strengen Quarantäne absehbar

17 Uhr Nach dem Wegfall der Maskenpflicht und der Zugangsregeln an diesem Sonntag sollen demnächst weitere, noch übrig gebliebene Corona-Maßnahmen gestrichen werden.  Die Landesregierung geht davon aus, dass kurz nach Ostern auch die Quarantäne-Regeln deutlich gelockert werden. Die Dauer soll von zehn auf fünf Tage verkürzt und auch dies soll nicht mehr so streng gehandhabt werden. Das Land rechnet damit, dass der Vorschlag des Bundes und des Robert Koch-Instituts Ende April greifen wird. (dpa)

»James Bond«-Darsteller Craig hat Corona

15:58 Uhr Wegen einer Coronavirus-Infektion des britischen Schauspielers und jahrelangen »James Bond«-Darstellers Daniel Craig (54) muss sein gerade erst gestartetes neues Broadway-Stück »Macbeth« schon wieder pausieren. Ein Corona-Test bei Craig sei positiv ausgefallen, teilten die Veranstalter am Samstag bei Twitter mit. Zudem gebe es eine »limitierte Anzahl« weiterer Infektionen unter den Beteiligten. Alle Aufführungen würden deswegen nun vorerst bis einschließlich Donnerstag abgesagt. (dpa)

Rund 90 Corona-Impfungen - Ermittlung gegen Massen-Impfling

14:53 Uhr Fast 90 Mal soll sich ein 60-Jähriger aus Magdeburg seit Sommer 2021 in sächsischen Impfzentren gegen Corona impfen lassen haben. Er steht unter dem Verdacht, Impfausweise gefälscht und dann an Dritte weiterverkauft zu haben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen unbefugten Ausstellens von Impfausweisen und Urkundenfälschung, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Leipzig am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur sagte. (dpa)

Koalition einig: Schultests fallen nach Osterferien weg

13:56 Uhr In den Schulen in Baden-Württemberg sollen nach den Osterferien auch die regelmäßigen Corona-Tests wegfallen. Darauf haben sich die Spitzen von Grünen und CDU verständigt, wie die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Koalitionskreisen in Stuttgart erfuhr. Ab dem 25. April könnten sich aber noch Schüler und Lehrkräfte mit Symptomen gratis testen lassen, hieß es. Vor kurzem waren die Tests schon von drei pro Schulwoche auf zwei reduziert worden. Zudem waren die sogenannten Wiedereintrittstestungen entfallen, also die Tests an fünf aufeinanderfolgenden Schultagen nach einem Infektionsfall. Von diesem Montag an brauchen Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte auch keine Maske mehr tragen - zum ersten Mal seit einigen Monaten. )dpa)

Städtetag: Allgemeine Impfpflicht gegen Corona darf nicht scheitern

12:16 Uhr Der Deutsche Städtetag warnt vor einem Scheitern der allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus. »Wir riskieren im Herbst wieder viele schwere Krankheitsverläufe, falls die Impfpflicht nicht kommt«, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag). Um die Impfquote deutlich zu erhöhen, sei eine Impfpflicht ab 18 Jahren eindeutig besser geeignet als eine ab 50 Jahren, betonte Dedy mit Blick auf mehrere Anträge für die anstehende Entscheidung des Bundestages. Dedy rief die Bürger dazu auf, sich impfen zu lassen. »Schützen Sie sich und andere, damit die Folgen der nächsten Corona-Welle nicht zu hart werden«, appellierte er an die Menschen. Der Bundestag stimmt am Donnerstag über eine allgemeine Impfpflicht ab. (dpa)

Kirchenkonzert in Gomaringen fällt aus

10:48 Uhr Das für heute Abend in Gomaringen geplante Kirchenkonzert muss aufgrund einiger Corona-Fälle kurzfristig abgesagt werden, teilte der Akkordeon-Club Gomaringen mit. Die Veranstaltung in der evangelischen Kirche in Gomaringen werde zu einem späteren Termin stattfinden. (pm)

China meldet höchste Neuinfektionen seit über zwei Jahren

10:17 Uhr Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in China auf einen Höchstwert gestiegen. Am Sonntag meldete die nationale Gesundheitskommission 13.146 lokale Infektionen. Der Großteil der Fälle (11.691) verläuft der offiziellen Statistik zufolge asymptomatisch. Die Regierung bekräftigte unterdessen ihr Festhalten an der »Null Covid«-Strategie. Bei einem Inspektionsbesuch in Shanghai am Samstag betonte Chinas Vize-Premierministerin Sun Chunlan das »unerschütterliche Einhalten« der epidemiologischen Strategie, die auch bei kleineren Infektionssträngen rasche Ausgangssperren, Massentests und Quarantäne vorsieht. (dpa)

Lehrerverbände befürchten Masken-Konflikte an Schulen

9:28 Uhr Lehrerverbände befürchten nach dem Wegfall der Maskenpflicht in den Schulen Konflikte. »In der Tat droht jetzt die Gefahr, dass einerseits Kinder, die Maske tragen, von Mitschülern als Weicheier und überängstlich gehänselt werden oder auch umgekehrt Druck auf Nicht-Maskenträger ausgeübt wird«, sagte Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, der Deutschen Presse-Agentur. Er sprach sich für eine Selbstverpflichtung von Lehrkräften und Schülern aus, in jeder Klasse bis einschließlich der Woche nach den Osterferien weiter Masken im Unterricht und auf dem Schulgelände zu tragen. (dpa)

Masken und 3G-Regeln fallen fast überall

8:36 Uhr Nach über zwei Jahren Corona-Pandemie fallen an diesem Sonntag nahezu alle Schutzmaßnahmen weg. Maskenpflicht und Zugangsregeln wie 3G sind dann fast überall passé. Nur in Bussen und Bahnen, Pflegeheimen und Krankenhäusern muss noch Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Dagegen kehrt auch in Schulen wieder Normalität ein. Was in Büros und Betrieben gilt, entscheiden die Arbeitgeber. Eine Übersicht. (dpa)

74.053 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt weiter

8 Uhr Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1457,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1531,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1723,8 (Vormonat: 1174,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74.053 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 111.224 Ansteckungen. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihre Chefredakteure Dr. Christoph Fischer und Damian Imöhl

Samstag, 2. April

Lauterbach rät zum Maskentragen

17 Uhr Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach empfiehlt trotz des Wegfalls der meisten Corona-Beschränkungen weiter Masken in Innenräumen zu tragen. Er werde dies etwa beim Einkaufen tun, »das rate ich auch jedem Bürger«, sagte der SPD-Politiker im »Interview der Woche« des Deutschlandfunks. »Das Risiko, sich zu infizieren, ist selten höher gewesen als jetzt«, machte der Minister deutlich. Aus medizinischer und epidemiologischer Sicht hätte er eine Maskenpflicht und andere Schutzregeln für richtig gehalten, rechtlich sei es deutschlandweit aber nicht mehr möglich gewesen. (dpa)

Justizminister verteidigt Ende der Corona-Regeln

16:07 Uhr Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat das Ende der meisten Corona-Schutzmaßnahmen in Deutschland verteidigt. Eine Studie der Universität Oxford habe zutage gefördert, dass Deutschland, neben Staaten wie Laos und Myanmar, zu den Ländern mit den einschneidendsten Corona-Schutzmaßnahmen gehöre, sagte der Minister am Samstag bei einem Landesparteitag der nordrhein-westfälischen FDP in Duisburg. »Wenn wir die letzte liberale Demokratie auf der Welt sind, die noch mit so harten Maßnahmen arbeitet, dann sollten wir nicht den deutschen Größenwahn haben, zu sagen: Wir wissen alles besser«, mahnte Buschmann. (dpa)

Wieder mehr Freiheit – endlich

15:19 Uhr Ein Freedom Day? Nein, unsere Freiheit haben wir erst ganz wieder zurück – zumindest in medizinischer Hinsicht – wenn das Coronavirus nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Und danach sieht es momentan noch nicht aus. Im Herbst wird Covid wieder fröhliche Urständ feiern. Dennoch ist es richtig, die Maßnahmen auf der ganzen Linie zu lockern, schreibt GEA-Redakteur Oliver Jirosch in seinem Kommentar.

Tourismus-Regionen blicken optimistisch auf Osterferien

14:55 Uhr In beliebten Urlaubsregionen in Baden-Württemberg könnte es während der Osterferien wieder voll werden. Bei vielen Gastgebern im Schwarzwald lägen die Buchungen sogar über dem Niveau von vor Corona, sagte ein Sprecher der Schwarzwald Tourismus GmbH in Freiburg. Nach überdurchschnittlich vielen Gästen in den ersten beiden Monaten des Jahres blicke man »zuversichtlich bis optimistisch auf die nächsten Monate«. (dpa)

Jeder neunte Händler in Bayern will weiter Masken verlangen 

14 Uhr In Bayern will etwa jeder neunte Einzelhändler in seinen Geschäften an der Maskenpflicht festhalten. 11,7 Prozent sagten das in einer am Samstag beendeten Umfrage des Handelsverbands Bayern (HVB). 77,4 Prozent wollen dagegen nicht über das Hausrecht Masken vorschreiben. Deutschlandweite Zahlen zu den Plänen der Händler liegen noch nicht vor. Zwar verzichte der Großteil der bayerischen Händler auf eine Maskenpflicht, doch viele machten das »mit Magengrummeln und einer Faust in der Tasche«, sagte HVB-Geschäftsführer Bernd Ohlmann der Deutschen Presse-Agentur. (dpa)

Ausstellung in Tübingen: Wie die Pandemie auf Kinder wirkt

13:11 Uhr Mit einer Podiumsdiskussion in der Tübinger Stadtbücherei eröffneten die »Aktion Sahnehäubchen« und der Fachbereich Soziales der Stadt Tübingen die Ausstellung »Corona & Ich«: Kinder und Jugendliche stellen Bilder aus, in denen sie darstellten, wie sie die Pandemie erlebten. Die Ausstellung ist noch annähernd zwei Monate, bis zum Freitag, 27. Mai, zu sehen. In über 100 Gemälden, Filmen und Skulpturen gaben Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Tübingen ihrer Lage während der Corona-Pandemie Ausdruck. Die Werke werden in Tübingen in der Stadtbibliothek, im Café Sozial in der Derendinger Straße sowie vielen Schaufenstern der Altstadt zu sehen sein. (GEA)

Land pocht auf finanzielle Zusage des Bundes beim Impfen

12:17 Uhr Baden-Württemberg hat den Bund aufgefordert, die Impfangebote im Land wie versprochen bis Ende des Jahres mitzufinanzieren. »Wir sind irritiert über die Ankündigung des Bundes, die Finanzierung der Impfinfrastruktur nur bis Mitte des Jahres übernehmen zu wollen. Das war anders besprochen«, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Noch am 10. Januar habe der Bund bei der Gesundheitsministerkonferenz zugesagt, bis Ende des Jahres weiterzuzahlen. »Insofern gehen wir davon aus, dass diese Zusage auch weiterhin gilt und die Finanzierung der Impfzentren zur Hälfte vom Bund übernommen wird.« (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihre Chefredakteure Dr. Christoph Fischer und Damian Imöhl

Maskenpflicht in Gebäuden der Stadt Tübingen

11:24 Uhr In Baden-Württemberg gilt die Maskenpflicht nach der Corona-Landesverordnung ab Sonntag, 3. April, nur noch in bestimmten Einrichtungen. Zum Schutz der Beschäftigten setzt die Universitätsstadt Tübingen die Fortführung der Maskenpflicht in städtischen Gebäuden über das Hausrecht um: Mitarbeiter und Besucher in allen Verwaltungsgebäuden müssen weiterhin eine FFP2-Maske tragen. Für Personen unter 18 Jahren genügt eine OP-Maske. Diese Regelung gilt auch für die Stadtbücherei, das Stadtmuseum und den Hölderlinturm, für Trauungen im Kleinen Saal des Rathauses, für Trauerfeiern in offenen und geschlossenen Trauerhallen sowie für Gremiensitzungen im Ratssaal. In den Kitas gilt die Maskenpflicht für Eltern und Mitarbeitende außerhalb pädagogischer Betreuungssituationen mit Kindern. In der offenen Kinder- und Jugendarbeit gilt die Maskenpflicht für die Mitarbeitenden. Für Kinder und Jugendliche gibt es die Empfehlung, ebenfalls eine Maske zu tragen. (pm)

Bericht: Weniger Wohnungseinbrüche

10:32 Uhr Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist im zweiten Jahr der Corona-Pandemie bundesweit um 27,7 Prozent auf 54.236 Fälle zurückgegangen. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2021 hervor, wie die »Welt am Sonntag« berichtet. Die Aufklärungsquote der Einbrüche rangierte demnach bei 19,5 Prozent. Auch 2020 war die Zahl der Wohnungseinbrüche gesunken (minus 13,9 Prozent). Ein Grund für den Rückgang der Fälle: Es gab wegen Corona weniger Gelegenheiten, denn viele Menschen waren zu Hause und arbeiteten von dort. Außerdem hätten Banden nicht so wie sonst durchs Land ziehen können, hieß es weiter. (dpa)

DGB warnt vor Lockerung bei Corona-Quarantäne

9:45 Uhr Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die erwogene Lockerung der Quarantäne-Regelungen bei einer Corona-Infektion heftig kritisiert. »Mit diesem Vorschlag würde die Bundesregierung die Bekämpfung des Infektionsgeschehens faktisch aus der Hand geben«, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Das Bundesgesundheitsministerium und das Robert Koch-Institut (RKI) hatten vorgeschlagen, dass die Absonderungen für Infizierte und für Kontaktpersonen von Infizierten auf fünf Tage verkürzt und nicht mehr streng gehandhabt werden. (dpa)

Verbotene Reutlinger Corona-Demo beschäftigt die Justiz

8:51 Uhr Eine verbotene Demonstration von Gegnern der Coronaschutzmaßnahmen am 18. Dezember, die zeitweise die halbe Innenstadt lahmlegte, beschäftigt jetzt die Justiz. Und das nicht zu knapp: Im Nachgang verschickte die Stadt 500 Bußgeldbescheide wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, 251 Personen legten Einspruch ein. Am Reutlinger Amtsgericht laufen jetzt die ersten Prozesse an, allein am vergangenen Donnerstag verhandelte Richter Sierk Hamann drei Einsprüche in Folge. Eine Verhandlung wurde eingestellt, eine vertagt. In der dritten wurde der Einspruch einer jungen Frau abgewiesen, Hamann verurteilte sie zu einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro. (keg)

196.456 Neuinfektionen, Inzidenz fällt leicht

8 Uhr Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt niedriger als am Vortag. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1531,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1586,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1758,4 (Vormonat: 1171,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 196.456 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 252.026 Ansteckungen. (dpa)

Freitag, 1. April

Maskenpflicht in Gebäuden der Stadt Tübingen

19 Uhr Mit dem Freedom-Day fällt ab Sonntag in den meisten Bereichen die Maskenpflicht weg. Doch zum Schutz der Beschäftigten setzt die Universitätsstadt Tübingen die Fortführung der Maskenpflicht in städtischen Gebäuden über das Hausrecht um: Mitarbeiter und Besucher in allen Verwaltungsgebäuden müssen weiterhin eine FFP2-Maske tragen. Für Personen unter 18 Jahren genügt eine OP-Maske. Diese Regelung gilt auch für die Stadtbücherei, das Stadtmuseum und den Hölderlinturm, für Trauungen im Kleinen Saal des Rathauses, für Trauerfeiern in offenen und geschlossenen Trauerhallen sowie für Gremiensitzungen im Ratssaal. In den Kitas gilt die Maskenpflicht für Eltern und Mitarbeitende außerhalb pädagogischer Betreuungssituationen mit Kindern. In der offenen Kinder- und Jugendarbeit gilt die Maskenpflicht für die Mitarbeitenden. Für Kinder und Jugendliche gibt es die Empfehlung, ebenfalls eine Maske zu tragen. (pm)

Auslastung der Krankenhäuser steigt leicht

18:35 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt um 0,3 auf 7,4. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen steigt auf 269. Das sind 4 mehr als am Freitag. (GEA)

919 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 395 im Kreis Tübingen

17:42 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute 919 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 82.711. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 1.338,1. Zwei Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 395 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf 60.193. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 1.474,6. Zwei Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

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Coronavirus

Entwicklung der Neuinfektionen

Gesamt:
Stand:
Datenquelle: Landesgesundheitsamt/Landratsämter

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landesgesundheitsamt/Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

Weiter nur mit Maske ins Reutlinger Rathaus

16:54 Uhr Besucher des Rathauses und anderer städtischer Einrichtungen müssen auch künftig FFP2-Maske tragen. Aufgrund der derzeit immer noch sehr hohen Inzidenz im Landkreis, macht die Stadtverwaltung Reutlingen zum Schutze ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zur Aufrechterhaltung ihrer Dienstleistungen von ihrem Hausrecht Gebrauch, teilt die Stadtverwaltung mit. Für Besucher ab sechs Jahre bis einschließlich 17 Jahre gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. (pm)

Intendant des Tübinger Landestheaters: Landestheater verzichtet auf Masken

16 Uhr Thorsten Weckherlin will in Zukunft auf die Maskenpflicht verzichten: »Eigenverantwortung ersetzt Corona-Maßnahmen«, sagte er. Die meisten Besucherinnen und Besucher des Theaters seien durchgeimpft oder genesen. »Unser Publikum hat auch keine Lust mehr, Vorstellungen mit Maske anschauen zu müssen. Unsere Schauspielerinnen und Schauspieler können endlich wieder in freie Gesichter hineinspielen.« Wer aber lieber eine Maske tragen wolle, der könne das natürlich. »Wir bieten auch weiterhin Masken im Foyer an. Und wir achten weiterhin auf Abstände im Parkett«, sagte Weckherlin. Im Landestheater würden weiterhin nur 60 Prozent der Plätze besetzt. (dpa)

Millionen-Betrug mit Corona-Teststationen

15:25 Uhr Mit falschen Zahlen und Betrug mit ihren Corona-Teststationen soll eine Betrügerbande in Berlin mehrere Millionen Euro vom Staat erschwindelt haben. Die Verdächtigen sollen die Stationen im ganzen Stadtgebiet in Berlin betrieben haben und viel mehr Tests beim Staat abgerechnet haben als es tatsächlich gab. Die Polizei durchsuchte am Donnerstag Wohnungen und Teststationen in mehreren Bezirken und nahm Verdächtige fest, wie aus Ermittlerkreisen zu hören war. Weitere Informationen wurden angekündigt. Die Zeitung »B.Z.« hatte berichtet. (dpa)

Schnelltests, hier in Dresden, sollen sich in Metzingen verbreiten.
Eine Corona-Schnellteststation. Foto: DPA/MICHAEL
Eine Corona-Schnellteststation.
Foto: DPA/MICHAEL

Tödlicher Maskenstreit: Kollege des Opfers sagt aus

14:45 Uhr Im Prozess um den tödlichen Schuss auf einen Tankstellen-Mitarbeiter in Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz hat ein Kollege des Opfers vor dem Landgericht Bad Kreuznach ausgesagt. Er äußerte sich am Freitag zu den psychischen Folgen der Tat: »Das Arbeiten ist eine gute Ablenkung«, sagte der 30-jährige Mitarbeiter der Tankstelle, dessen Schicht unmittelbar nach der des 20-jährigen Opfers beginnen sollte. Die Tat habe Spuren hinterlassen. (dpa)

Letzte Corona-Maßnahmen fallen in der Schweiz

14 Uhr In der Schweiz sind mit dem 1. April die letzten landesweiten Covid-Maßnahmen aufgehoben worden. Die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen fiel am Freitag. Die Swiss-Covid-App zur Kontaktverfolgung wurde deaktiviert. Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, müssen sich nun nicht mehr isolieren. Die Behörden riefen die Menschen aber dazu auf, bei Symptomen trotzdem zu Hause zu bleiben. (dpa)

CSU-Experte: Union geschlossen hinter Impfpflichtantrag

13:13 Uhr Vor der Abstimmung über eine allgemeine Impfpflicht sieht der CSU-Gesundheitsexperte Stephan Pilsinger keinen Kompromiss mit den Ampelfraktionen. Die Unionsfraktion werde wie geplant ihren Antrag einbringen und keinen anderen Vorschlag unterstützen, sagte der CSU-Politiker der »Augsburger Allgemeinen«. »Unser Antrag ist bereits ein durchdachter, vernünftiger Kompromiss für die Bevölkerung«, sagte er. »Wir werden deshalb geschlossen dabei bleiben.« (dpa)

Kein 3G mehr: Reutlinger Bäder gehen in Normalbetrieb

12:15 Uhr Die Reutlinger Bäder gehen vom Pandemiebetrieb wieder in einen »Normalbetrieb« – ohne Kontrollen und Einschränkungen. Jeder Betreiber eines Bades kann auch nach der Änderung des Infektionsschutzgesetzes im Rahmen der Ausübung seines Hausrechts individuelle Regelungen beibehalten, die dann von den Gästen eingehalten werden müssen. Im Achalmbad entfallen ab Montag, dem 4 April, die 3G-Regel, die Maskenpflicht und die Kontrollen am Eingang. Auch wird der Dampfraum im Dampfbad wieder für alle Besucher geöffnet. Auch die bevorstehende Freibadsaison wird voraussichtlich wieder im »Normalbetrieb« stattfinden können, das heißt, mit dem Betrieb der Hauptattraktion der Reutlinger Bäder – dem Wellenbecken. Der Kauf von Onlinetickets wird weiterhin möglich sein. Die bereits gekauften Punktekarten sind weiterhin gültig. (pm)

EU beginnt Gipfelgespräche mit Chinas Führung: Auch wegen Corona

11 Uhr Spitzenvertreter der Europäischen Union sind am Freitag per Videokonferenz zu einem Gipfeltreffen mit der chinesischen Führung zusammengekommen. In einer ersten Arbeitssitzung tauschten sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident Charles Michel und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Vormittag mit Regierungschef Li Keqiang aus. Für 14.00 Uhr war dann eine weitere Sitzung mit Staats- und Parteichef Xi Jinping geplant. Im Mittelpunkt der Gespräche sollten nach EU-Angaben Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie und des Klimawandels stehen. (dpa)

Buschmann verteidigt neuen Corona-Rechtsrahmen

10:10 Uhr Vor dem Wegfall der meisten flächendeckenden Corona-Auflagen in Deutschland hat Bundesjustizminister Marco Buschmann das geänderte Infektionsschutzgesetz erneut gegen Kritik verteidigt. »Das Gesetz ist streng, aber es ist nicht schlecht«, sagte der FDP-Politike. »Das Gesetz ist sehr klar und handwerklich gut gemacht. Aber einigen gefällt nicht, dass die Voraussetzungen für die Hotspot-Regelung genauso präzise gefasst sind.« (dpa)

Barmer: Zahl der Krankschreibungen wegen Corona steigt stark

9:20 Uhr Die Pandemie setzt immer mehr Menschen außer Gefecht und erhöht den Druck auf die Arbeitgeber. Es seien noch nie so viele Menschen im Südwesten wegen Corona arbeitsunfähig geschrieben worden wie in der Woche zwischen dem 6. und 12. März, teilte die Krankenkasse Barmer am Freitagmorgen mit. Mehr als 5.500 Versicherte seien in dieser Zeit wegen einer Infektion nicht zur Arbeit gekommen, wie eine Auswertung des Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung (bifg) unter versicherten Erwerbstätigen der Kasse ergeben habe.

Gesundheitsämter: Mitarbeiter kontaktieren Impfgegner

8:35 Uhr Im Zuge der Teilimpfpflicht haben Pflegeheime, Kliniken und ambulante Dienste im Südwesten Tausende ungeimpfte Mitarbeiter gemeldet. Nach Ablauf der Meldepflicht Mitte der Woche beginnt für die Gesundheitsämter ein umfangreiches Verfahren. Dafür hat etwa das Landratsamt im Ostalbkreis einen Pool von bis zu 15 Beschäftigten vorgesehen. Sie sollen rund Tausend Fälle bearbeiten, in denen weder ein Impf- oder Genesungsnachweis noch ein Attest vorgelegt wurden. (dpa)

Ende der Maskenpflicht in vielen Museen und Theatern offen

7:50 Uhr Trotz des Endes der meisten Corona-Schutzregeln am Wochenende ist die Maskenpflicht in vielen baden-württembergischen Museen, Theatern und Bibliotheken nicht vom Tisch. Das Land empfiehlt den staatlichen Kultureinrichtungen zu prüfen, ob sie über ihr Hausrecht die Pflicht zum Tragen einer Maske beibehalten können. Ein entsprechendes Schreiben sei den Häusern am Donnerstagabend zugesandt worden, bestätigte das Kulturministerium. (dpa)

252.530 Neuinfektionen, Inzidenz fällt leicht

7 Uhr Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt niedriger als am Vortag. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1586,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1625,1 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1756,4 (Vormonat: 1213,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 252.530 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 296.498 Ansteckungen. (dpa)

Donnerstag, 31. März

Auslastung der Krankenhäuser

18:35 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt um 0,3 auf 7,1. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen steigt auf 265. Das sind 4 mehr als am Freitag. (GEA)

893 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 534 im Kreis Tübingen

18:21 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute 893 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 81.792. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 1.282,4. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 534 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf 59.798. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 1.606,3. Zwei Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Diskussion um geplante Lockerungen bei Corona-Quarantäne

17:29 Uhr In der Corona-Krise rücken Lockerungen bei den Quarantäneregeln näher - auch um massenhafte Personalausfälle bei hohen Infektionszahlen zu vermeiden. Nach einem Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch-Instituts (RKI) könnten die Absonderungen für Infizierte und für Kontaktpersonen von Infizierten auf fünf Tage verkürzt und nicht mehr streng gehandhabt werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) begrüßte die Pläne, zu denen zunächst noch die Länder Stellung nehmen können. Von Patientenschützern kamen dagegen scharfe Warnungen. Neue Regeln könnten laut Ministerium dann in der nächsten Woche kommen.

Scholz: Bei Impfpflicht läuft »Prozess einer Mehrheitsbildung«

16:40 Uhr In der Debatte um eine allgemeine Corona-Impfpflicht in Deutschland dauern nach Darstellung von Kanzler Olaf Scholz Bemühungen für eine mehrheitsfähige Lösung an. »Gut ist, dass jetzt das stattfindet, worauf die Skeptiker nicht setzen mochten, nämlich der Prozess einer Mehrheitsbildung im Deutschen Bundestag«, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Berlin. »Aber darüber macht es keinen Sinn, Wasserstandsmeldungen abzugeben - und auch nicht, welche zu kommentieren, die oft einfach nur als Gerücht entstehen und deshalb gar nicht fest genug sind, um kommentiert zu werden.« (dpa)

Neun von zehn Beschäftigte in der Pflege doppelt geimpft

15:54 Uhr Zwei Wochen nach Einführung der Teil-Impfpflicht in der Pflege sind laut Gesundheitsministerium mehr als neun von zehn Beschäftigten vollständig geimpft. Es haben allerdings nur zwei Drittel von ihnen auch eine Booster-Impfung erhalten. Nach neuen Zahlen des Landesgesundheitsamtes (Stand: 25. März) seien 91,8 Prozent der Mitarbeitenden und 94,5 Prozent der Betreuten doppelt geimpft, 67,2 Prozent der Beschäftigten und 83,4 Prozent der Betreuten zudem geboostert. Sämtliche Quoten lägen über denen in den entsprechenden Altersgruppen in der Bevölkerung, teilte das Ministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. (dpa)

Millionen-Betrug mit Corona-Teststationen

14:58 Uhr Mit falschen Zahlen und Betrug mit ihren Corona-Teststationen soll eine Betrügerbande in Berlin mehrere Millionen Euro vom Staat erschwindelt haben. Die Verdächtigen sollen die Stationen im ganzen Stadtgebiet in Berlin betrieben haben und viel mehr Tests beim Staat abgerechnet haben als es tatsächlich gab. Die Polizei durchsuchte am Donnerstag Wohnungen und Teststationen in mehreren Bezirken und nahm Verdächtige fest, wie aus Ermittlerkreisen zu hören war. (dpa)

Viele Menschen im Südwesten arbeiten im Home-Office

14:06 Uhr Wegen der Corona-Pandemie haben im vergangenen Jahr im Südwesten deutlich mehr Menschen im Home-Office gearbeitetet. Gut ein Viertel der Befragten des sogenannten Mikrozensus 2021 gab an, an mindestens einem Arbeitstag in der Woche von Zuhause aus zu arbeiten, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Im Jahr 2019 - also vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie - seien es lediglich 14,3 Prozent gewesen. Auch der Arbeitsumfang im Home-Office weitete sich coronabedingt aus. Der Anteil der vollständig im Heimbüro arbeitenden Menschen habe sich im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 fast verdreifacht, berichteten die Landesstatistiker. (dpa)

Ryanair-Chef: Im Sommer höhere Ticketpreise als vor Corona möglich

13:13 Uhr Ryanair-Chef Michael O'Leary rechnet damit, dass Fliegen im Sommer wieder teurer sein könnte als vor Ausbruch der Corona-Pandemie. »Ich denke, die Preise werden gleich hoch oder höher sein als vor Covid«, sagte er am Donnerstag auf einer Konferenz europäischer Airlines in Brüssel. O'Leary sprach sich dafür aus, Teile der verschärften Klimazielen der EU, das sogenannte »Fit for 55«-Paket der Europäischen Kommission, zu verzögern. Die darin vorgeschlagenen Gesetze sollen den EU-Ländern dabei helfen, CO2-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken und bis 2050 klimaneutral zu werden. Er glaube nicht, dass es sich seine Kunden leisten könnten, in einer Zeit, in der der Ölpreis bei 120 Dollar pro Barrel liege, deutlich höhere Umweltsteuern für Flüge zu zahlen. (dpa)

Deutscher Schuldenberg im zweiten Corona-Jahr weiter gewachsen

12:28 Uhr Der Schuldenberg Deutschlands ist auch im zweiten Corona-Jahr gewachsen - wenn auch in etwas geringerem Tempo als im ersten Jahr der Pandemie. Nach Berechnungen der Bundesbank nahm die Staatsschuld 2021 um 162 Milliarden auf 2,476 Billionen Euro zu. Haupttreiber waren die staatlichen Corona-Hilfen. Die Schuldenquote - also das Verhältnis der Schulden zur gesamten nominalen Wirtschaftsleistung - stieg nach vorläufigen Angaben der vom Donnerstag binnen Jahresfrist um 0,6 Punkte auf 69,3 Prozent. Damit überschritt Deutschland zum zweiten Mal Folge die in den europäischen Verträgen von Maastricht vereinbarte Höchstmarke von 60 Prozent. (dpa)

Vettel nach Corona-Infektion bei Formel-1-Rennen in Australien dabei

11:39 Uhr Nach seiner überstandenen Corona-Infektion wird der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel in der kommenden Woche in Australien verspätet in die Saison starten. Wie sein Rennstall Aston Martin am Donnerstag mitteilte, sei der 34-jährige Hesse wieder fit, um Rennen zu fahren. Er werde beim Großen Preis in Melbourne am 10. April gemeinsam mit dem Kanadier Lance Stroll für das englische Werksteam antreten, hieß es. Vettel hatte wegen einer Covid-Infektion die ersten beiden Grand Prix des Jahres in Bahrain und Saudi-Arabien verpasst. (dpa)

Edeka-Kunden müssen ab Montag keine Maske mehr tragen

10:56 Uhr Nach mehreren Handelsketten hat auch Edeka angekündigt, die Maskenpflicht ab kommender Woche nicht grundsätzlich aufrechtzuerhalten. »Da fehlen uns die Möglichkeiten der Kontrollen«, sagte eine Sprecherin der Supermarktkette der Deutschen Presse-Agentur. Das Unternehmen empfehle zwar weiterhin beim Besuch der Supermärkte das freiwillige Tragen einer medizinischen Maske, um Kunden und Mitarbeiter zu schützen. »Man kann daher nun nicht erwarten, dass wir mithilfe des Hausrechts weiterhin eine Maskenpflicht durchsetzen.« Auch der Möbelhändler Ikea und die Bekleidungskette Ernsting’s family wollen ab Montag die Maskenpflicht aufheben. (dpa)

Tübinger Unternehmen Curevac hat neuen Corona-Impfstoffkandidaten

9:52 Uhr Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac hat eine klinische Studie mit einem neuen Impfstoffkandidaten gegen Corona begonnen. Der erste Proband sei mit dem Covid-19-Impfstoffkandidaten der zweiten Generation CV2CoV geimpft worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Phase 1-Studie in den USA solle nicht nur Daten als Grundlage für Impfstoffe gegen verschiedene Covid-19-Varianten liefern, sondern auch gegen andere Infektionskrankheiten und für potenzielle Kombinationsimpfstoffe. An der Studie beteiligt sind laut Curevac bis zu 210 Probanden. (dpa)

Corona-Anstieg in Shanghai: Krankenhäuser »kurz vor Zusammenbruch«

8:46 Uhr Mit den Massentests während des zweistufigen Lockdowns in Shanghai klettern die entdeckten Corona-Infektionen in der 26-Millionen-Metropole in die Höhe. Die medizinische Versorgung stehe »kurz vor dem Zusammenbruch«, zitierte die parteinahe Zeitung »Global Times« am Donnerstag eine anonyme Quelle im nationalen Gesundheitsamt. Die Zahl der Kranken werde in den nächsten Tagen noch ansteigen. Es werde eine »sehr schwere Aufgabe für Shanghai«, die Zahl der Fälle zu drücken und die ganze Stadt bis Montag zu testen. Die Gesundheitskommission in Peking berichtete, in Shanghai allein seien am Mittwoch rund 20 Prozent der landesweit 1.800 neuen Ansteckungen und rund 80 Prozent der 6.600 Fälle ohne Symptome entdeckt worden. (dpa)

Immunologe gegen niedrigere Altersschwelle für vierte Dosis

7:58 Uhr Die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) angeregte vierte Corona-Impfung schon für Menschen ab 60 Jahren wird von Immunologen nicht gestützt. »Ein generelles Absenken der Altersschwelle bei der Impfempfehlung ist momentan nicht angezeigt«, sagte der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), Reinhold Förster von der Medizinischen Hochschule Hannover, der Deutschen Presse-Agentur. In Ausnahmefällen könne ein zweiter Booster aber auch ab 60 Jahren nachvollziehbar sein, etwa bei Menschen mit unterdrücktem Immunsystem. (dpa)

274.901 Neuinfektionen, Inzidenz fällt leicht

7 Uhr Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt niedriger als am Vortag. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche heute Morgen mit 1.625,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.663,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1.752,0 (Vormonat: 1.171,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 274.901 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.10 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 318.387 Ansteckungen. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihre Chefredakteure Dr. Christoph Fischer und Damian Imöhl

Mittwoch, 30. März

Drittes Spiel der Metzinger Handballerinnen in Folge fällt aus

19:05 Uhr Die Zwangspause geht weiter. Nach den abgesagten Spielen gegen Oldenburg und in Zwickau fällt nun auch das Heimspiel der Metzinger Bundesliga-Handballerinnen gegen Buxtehude aus. Es war für Samstag (19.30 Uhr) angesetzt. Grund ist das Corona-Virus. Mehr als die Hälfte des Teams ist infiziert. Damit steht den »TusSies« durch die Nachholspiele nun eine sehr strapaziöse Schlussphase der Saison bevor. »Es ist nicht zu ändern. Für die anderen Mannschaften ist der Spielplan ähnlich schwierig«, sagt TuS-Geschäftsführer Ferenc Rott. Die nächste Partie der Pink Ladies steht nun am 9. April bei Meister Dortmund auf dem Programm. (eye)

Landkreistag will Quarantäne abschaffen

19 Uhr Der Präsident des Landkreistages von Baden-Württemberg, Joachim Walter, hat ein sofortiges Ende von Quarantäne und Bürgertests gefordert. »Wir führen Gesetze aus, das ist unsere Aufgabe. Aber wenn der Sinn von Handlungen nicht mehr erkannt wird, trägt das zur Motivation der Mitarbeitenden nicht bei«, sagte Walter der »Stuttgarter Zeitung« und den »Stuttgarter Nachrichten«. Die Anordnung von Quarantäne sei sinnlos, denn die Tests und die Absonderungen griffen überwiegend zu spät, um Ansteckungen zu verhindern. Für die Gesundheitsämter sei diese Arbeit zermürbend. Die Gesundheitsämter meldeten die Corona-Fälle pflichtgemäß den Ortspolizeibehörden: »Aber wer sich die Fallzahlen ansieht, wird erkennen, dass eine Kontrolle der Quarantäne gar nicht mehr funktionieren kann. Das ist ein Massenphänomen.« (dpa)

1.021 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 663 im Kreis Tübingen

18:21 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute 1.021 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 80.899. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 1.280,7. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 663 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf 59.264. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 1.726,3. (GEA)

Auslastung der Krankenhäuser

17:38 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt um 0,3 auf 6,8. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sinkt auf 261. Das sind 6 weniger als am Freitag. (GEA)

Bahn legt zweite Corona-Bilanz vor: Konzern bleibt im Minus

16:50 Uhr Nach dem zweiten Corona-Jahr und erneut roten Zahlen legt die Deutsche Bahn an diesem Donnerstag ihre Jahresbilanz vor. Kontaktbeschränkungen, Homeoffice und Infektionssorgen haben auch 2021 viele Menschen vom Bahnfahren abgehalten. Im Fernverkehr lag die Fahrgastzahl mit 81,3 Millionen nur knapp über der von 2020. Dazu trugen auch Streiks der Lokführergewerkschaft und die Flutkatastrophe im Sommer bei. Dem Minus im Kerngeschäft Personen- und Güterverkehr in Deutschland stand ein Rekordgewinn bei der internationalen Logistiktochter DB Schenker gegenüber. (dpa)

Berliner Kultureinrichtungen halten an Maskenpflicht fest

16 Uhr Wichtige Kulturinstitutionen in Berlin wollen auch nach dem Wegfall der Corona-Regelungen an einer Maskenpflicht festhalten. Das bestätigten Theater und Opernhäuser. Gelten soll dann etwa in der Staatsoper Unter den Linden, der Deutschen Oper und der Komischen Oper nicht nur eine Empfehlung, sondern eine Maskenpflicht - auch am Platz. Entsprechend wollen auch Deutsches Theater, Schaubühne und Berliner Ensemble agieren. Bei Volksbühne und Philharmonie sind ebenfalls solche Regelungen im Gespräch. Auch beim Deutschen Historischen Museum und im Humboldt Forum ist eine Maskenpflicht weiter vorgesehen, andere Museen sind noch in der Abstimmung. (dpa)

FFP2-Maske
Ein Mann hält eine FFP2-Maske in der Hand. Foto: Kahnert/dpa
Ein Mann hält eine FFP2-Maske in der Hand.
Foto: Kahnert/dpa

Krankenhausgesellschaft: Pandemie in Kliniken längst nicht vorbei

15:10 Uhr Die Corona-Zahlen in Brandenburg sinken weiter - die Landeskrankenhausgesellschaft sieht die Pandemie-Lage in den Kliniken jedoch weiter deutlich angespannt. Vor allem Personalausfälle machten wirklich Sorgen, sagte Geschäftsführer Michael Jacob der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Zusätzlich zu Corona-und Quarantänefällen kämen bei Mitarbeitenden noch Erkältungskrankheiten hinzu. Er sprach von bis zu 25 Prozent mehr Ausfällen als im vergleichbaren Zeitraum der Vorjahre. »Wenn von fünf Radiologie-Assistenten drei ausfallen, dann gibt es ein Problem«, sagte Jacob. Mitunter müssten einzelne Stationen geschlossen werden. (dpa)

Millionenbetrug mit Corona-Hilfen

14:24 Uhr Wegen Subventionsbetrugs mit Corona-Hilfen in Millionenhöhe hat die Staatsanwaltschaft Hamburg fünf Beschuldigte angeklagt. Die vier Hauptbeschuldigten sollen in 80 Fällen insgesamt rund drei Millionen Euro kassiert haben, wie die Ermittlungsbehörde am Mittwoch mitteilte. Beantragt hatten sie den Angaben zufolge Corona-Hilfen in Höhe von 12,5 Millionen Euro. Der fünfte Beschuldigte soll als Buchhalter tätig gewesen sein und in 45 Fällen die betrügerischen Anträge der Bande geprüft haben. (dpa)

Biontech erwirtschaftet Nettogewinn von 10,3 Milliarden Euro

13:35 Uhr Der Corona-Impfstoffhersteller Biontech hat im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von rund 10,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Umsatz lag bei knapp 19 Milliarden Euro, wie das Mainzer Unternehmen mitteilte. Sowohl beim Nettogewinn als auch beim Umsatz lag Biontech damit erheblich über den Werten von 2020 mit damals 15,2 Millionen Euro beziehungsweise 482 Millionen Euro. Biontech bekräftigte nun die Umsatzprognose für seinen Covid-19-Impfstoff von 13 Milliarden bis 17 Milliarden Euro in diesem Jahr. (dpa)

Prozess gegen Boris Becker wegen Corona-Infektionen vertagt

12:39 Uhr Der Londoner Strafprozess gegen Boris Becker ist aufgrund von Corona-Infektionen vorerst vertagt worden. Die Befragung des Ex-Tennisprofis am Southwark Crown Court solle am kommenden Montag fortgesetzt werden, teilte das Gericht mit. Ursprünglich waren Mittwoch und Donnerstag als Prozesstage angesetzt gewesen. Allerdings erkrankten zwei Juroren an Covid-19, weshalb das Verfahren unterbrochen wurde. Bereits zum Prozessauftakt in der vergangenen Woche hatten die derzeit hohen Corona-Infektionszahlen in England das Verfahren beeinträchtigt, da der Insolvenzverwalter Mark Ford, ein Hauptzeuge der Anklage, an einer Covid-19-Erkrankung litt. (dpa)

Südwest-Wirtschaft wächst 2021 überdurchschnittlich

11:55 Uhr Die Wirtschaft ist im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg stärker gewachsen als in vielen anderen Bundesländern. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahresvergleich um 3,4 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mit Hinweis auf vorläufige Daten mitteilte. In ganz Deutschland habe die Wirtschaftsleistung im Schnitt um 2,9 Prozent zugenommen. (dpa)

Tui gibt erste Kreditlinien in Höhe von rund 700 Millionen Euro zurück

11:10 Uhr Die Tui ist gut aufgestellt für die Nach-Corona-Zeit und erwartet eine stabile Geschäftsentwicklung für 2022, insbesondere für den Sommer mit den wichtigen Hauptreise-Monaten. Wie angekündigt und vereinbart, gibt die TUI am 1. April 2022 auch den ersten Teil der während der Pandemie bereitgestellten Kreditlinien zurück. Das teilte die Firma nun mit. Die im Rahmen der drei Stabilisierungspakete  zur Verfügung gestellten Finanzmittel werden demnach um rund 700 Millionen Euro reduziert. (dpa)

Ein Tui-Flieger.
Ein Tui-Flieger. Foto: Stratenschulte/dpa
Ein Tui-Flieger.
Foto: Stratenschulte/dpa

Ausgerechnet zum Jubiläum: RTL-Anchorman Peter Kloeppel hat Corona

10:17 Uhr RTL-Anchorman Peter Kloeppel hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. »So ein Ärger: da wollten wir heute Abend auf das 30-jährige Moderationsjubiläum bei RTL Aktuell anstoßen - und stattdessen sitze ich zu Hause in Quarantäne und trinke Kamillentee«, schrieb der 63-Jährige auf Twitter. »Jetzt hat Covid auch mich erwischt, die Symptome sind aber vergleichsweise mild. #wirdschon« An diesem Mittwoch ist Kloeppel seit genau 30 Jahren Chefmoderator der Nachrichtensendung. Seit 1992 hat er fast 7.000 Mal durch die Nachrichten geführt. (dpa)

Gewerkschaften fordern anhaltenden Corona-Schutz in Betrieben

9:30 Uhr Mehrere Gewerkschaften rufen die Arbeitgeber auf, den Corona-Schutz am Arbeitsplatz auch nach dem Auslaufen derMaßnahmen zu gewährleisten. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Guido Zeitler, sagte mit Blick auf das Gastgewerbe: »Schon aus eigenem Interesse sind die Arbeitgeber dringend aufgefordert, weiterhin alles zum Schutz ihrer Beschäftigten und Gäste zu tun.« Sie sollten ihren Beschäftigten auch künftig kostenlose Corona-Tests zur Verfügung stellen. (dpa)

Test-Studie mangelhaft? - Virologe kritisiert Paul-Ehrlin-Institut

8:39 Uhr Der Münchner Virologe Oliver Keppler hält die günstige Bewertung von Corona-Schnelltests durch das bundeseigene Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für falsch. Der Leiter der Virologie an der Münchner Ludwig Maximilians-Universität (LMU) wirft den Studienautoren des PEI vor, dass die Arbeit wissenschaftlichen Standards nicht genüge. Keppler kritisiert unter anderem, dass die Zahl der Proben für eine verlässliche Studie viel zu gering gewesen sei. Das im hessischen Langen sitzende PEI wies die Kritik zurück. (GEA)

Vorerst letzter NDR-Podcast mit Drosten und Ciesek

7:50 Uhr Mehr als 100 Folgen, rund 135 Millionen Abrufe, zahllose Studien, Erklärungen, Warnungen, Beschwichtigungen – der Podcast »Das Coronavirus-Update« begleitet viele Menschen seit mehr als zwei Jahren Pandemie. Am Dienstagabend waren die Virologen Sandra Ciesek und Christian Drosten nun vorerst zum letzten Mal in einer regulären Folge bei NDR-Info zu hören. Die Wissenschaftler sprachen über die Corona-Lage, die Überraschungen der Pandemie – und ihre Rolle in der Öffentlichkeit. (dpa)

Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin auf hohem Niveau

7 Uhr Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt höher als am Vortag. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1663,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1703,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1734,2 (Vormonat: 1171,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 268.477 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 283.732 Ansteckungen. (dpa)

Auslastung der Krankenhäuser bleibt stabil

19 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg bleibt bei 6,5. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sinkt auf 267. Das sind 6 weniger als am Freitag. (GEA)

767 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 851 im Kreis Tübingen

18:37 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute 767 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 79.878. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt auf 1.257,1. Zwei Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 851 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf 58.601. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 1.879,0. (GEA)

Spanischer Hipra-Impfstoff wird geprüft

17:41 Uhr Die EU-Arzneimittelagentur EMA hat das schnelle Prüfverfahren für den Corona-Impfstoff des spanischen Herstellers Hipra gestartet. Der Wirkstoff sei als Booster-Impfung entwickelt worden, wie die EMA am Dienstag in Amsterdam mitteilte. Er sei zunächst gedacht für Erwachsene, die bereits mit anderen Covid-Impfstoffen geimpft wurden. Nach den vorläufigen Studien wirkt das Präparat auch gegen eine Infektion mit der Omikron-Variante des Virus. Der Hersteller hatte nach Angaben der EMA erste Ergebnisse aus Labor- und klinischen Studien vorgelegt. Auf dieser Grundlage habe man das Prüfverfahren gestartet. (dpa)

Lehrerverbände kritisieren Wegfall der Maskenpflicht an Schulen

16:40 Uhr Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände hat den bevorstehenden Wegfall der Maskenpflicht an den Schulen kritisiert. Der Präsenzunterricht sei »akut in Gefahr«, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. »Die Situation an den Schulen ist unverändert: Klassenzimmer ohne Mindestabstand, nicht in allen Räumen Luftfilter und ein nie da gewesenes Infektionsgeschehen in der Gesellschaft.« Die Liste der erkrankten Schüler sei lang - die Zeiten, in denen Klassen komplett anwesend seien, lägen Wochen zurück. Nach der zweijährigen Pandemie-Erfahrung an den Schulen dränge sich eine Frage auf: »Sind nicht aktuell sogar die Masken im Vergleich zum Testen das wichtigere Instrument zur Eindämmung von Corona im schulischen Bereich?« (dpa)

AfD deutet Fortsetzung von Corona-Untersuchungsausschuss an

15:58 Uhr Die Brandenburger AfD-Landtagsfraktion hält einen zweiten Corona-Untersuchungsausschuss für möglich. AfD-Fraktionschef Hans-Christoph Berndt sagte am Dienstag in Potsdam, es liege sehr nahe, Themen wie Corona-Tests und Sterbefälle im Winter 2020/2021 noch einmal gesondert zu betrachten. Derzeit läuft ein Corona-Untersuchungsausschuss, den die AfD-Fraktion eingesetzt hat, der sich aber nur mit der Pandemie-Zeit von März bis September 2020 beschäftigt. (dpa)

Mehrheit der Bürger hält Corona-Lockerungen für verfrüht

15:01 Uhr Eine klare Mehrheit der Bürger hält die Corona-Lockerungen einer Umfrage zufolge für verfrüht. Die Aufhebung von bundesweit einheitlichen Maßnahmen, die mit dem 20. März in Kraft trat, kam aus Sicht von 65 Prozent der Befragten zu früh, ergab eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL.

Nur 32 Prozent fanden das Auslaufen der Regelungen zum Beispiel am Arbeitsplatz oder in Verkehrsmitteln trotz hoher Infektionszahlen richtig - mehrheitlich nur die Anhänger der FDP und der AfD. Die Ablehnung war bei den Grünen-Wählern mit 79 Prozent am größten. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten sind der Auffassung, dass eine Maskenpflicht vorerst in den meisten Bereichen bestehen bleiben sollte. Für eine komplette Abschaffung sprachen sich nur 11 Prozent aus. (dpa)

Umfrage (beendet)

Wollen Sie weiter Maske tragen, auch wenn es keine Pflicht mehr gibt?

Nach einem Beschluss der Bundesregierung soll trotz anhaltend hoher Neuinfektionen die Maskenpflicht am 2. April aufgehoben werden.

43%
52%
5%

Ende der Corona-Regeln: Gastgewerbe jubelt - Handel zwiegespalten

13:54 Uhr Das Auslaufen der Corona-Einschränkungen löst in der bayerischen Wirtschaft gemischte Reaktionen aus. Während der bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) am Dienstag vom »besten Tag seit zwei Jahren« sprach, ist der Handelsverband (HVB) zwiegespalten. Die Staatsregierung verzichtet darauf, ganz Bayern oder einzelne Regionen zu Hotspots zu erklären. Damit laufen am Wochenende die allermeisten Corona-Beschränkungen aus. (dpa)

Langsam zurück: Genesenem Vettel droht Frustjahr

13 Uhr Sebastian Vettel muss langsam machen. Auf dem Weg zurück ins Formel-1-Auto schüttelt der 34-Jährige erst allmählich die Folgen der Corona-Infektion ab, die ihn bei den ersten zwei Saisonrennen zur Pause gezwungen hatte. Es gehe ihm inzwischen wieder gut genug für leichtes Training, ist zu hören. Viel Zeit bleibt dem Hessen nicht. Schon in wenigen Tagen soll die Reise nach Australien gehen, das kriselnde Aston-Martin-Team sehnt das Comeback des viermaligen Weltmeisters dringend herbei. (dpa)

AOK: Krankenstand in Berlin auf Rekordhoch

12:20 Uhr Die Zahl der Krankschreibungen in Berlin hat laut Krankenversicherung AOK Nordost einen neuen Rekordwert erreicht. In den ersten zehn Kalenderwochen des Jahres 2022 seien rund 310 000 Krankmeldungen Berliner Versicherter eingegangen, teilte ein Sprecher am Dienstag mit. In den drei Vorjahren seien es in diesem Zeitraum im Schnitt lediglich rund 167 000 Krankmeldungen gewesen. »Die hohen Corona-Inzidenzen haben den Krankenstand in Berlin auf den höchsten jemals ermittelten Stand getrieben«, hieß es von der Kasse. (dpa)

Die Krankenkassenkarte der AOK-Versicherung.
Die Krankenkassenkarte der AOK-Versicherung. Foto: FOTO: DPA
Die Krankenkassenkarte der AOK-Versicherung.
Foto: FOTO: DPA

Steinmeier muss Polen-Reise absagen - PCR-Test noch positiv

11:37 Uhr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine für diesen Dienstag geplante Reise nach Polen wegen seiner Corona-Infektion absagen müssen. Ein PCR-Test sei erneut positiv gewesen, teilte das Bundespräsidialamt mit. Steinmeier bedauere die Absage sehr, da ihm die Reise besonders am Herzen gelegen habe. Sie solle möglichst schnell nachgeholt werden. Das Staatsoberhaupt war am Dienstag vergangener Woche positiv auf das Corona-Virus getestet worden. (dpa)

Posch bei Österreichs Nationalteam positiv getestet

10:40 Uhr Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim muss vorerst auf Abwehrspieler Stefan Posch verzichten. Der 24-Jährige hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Posch ist derzeit bei der österreichischen Nationalmannschaft. Nachdem zuvor ein Antigentest negativ ausgefallen war, ergab der PCR-Test am Montagabend ein positives Ergebnis. Posch war schon im Februar 2021 an Corona erkrankt. Er wird nun mindestens das Länderspiel am Dienstag in Wien gegen Schottland und das Punktspiel der Hoffenheimer am Samstag gegen den VfL Bochum verpassen. (dpa)

Zimmertheater Tübingen kehrt aus der Corona-Auszeit zurück

9:45 Uhr Das Zimmertheater kehrt mit einem prall gefüllten Saison-Restprogramm aus der Corona-Auszeit zurück. Zwei Monate lang hatte man den Spielbetrieb ruhen lassen, weil zeitweise ein größerer Teil des Ensembles coronapositiv war. (akr)

Berichte: Scotland Yard will Partygate-Bußgelder verhängen

8:51 Uhr Entgegen der Lockdown-Regeln feierten britische Beamte inmitten der Corona-Pandemie rauschende Feste in der 10 Downing Street. Nun könnten erste Bußgelder auf sie zukommen. (dpa)

Grün-Schwarz entscheidet über Pandemie-Politik

7:58 Uhr Die Regierung aus Grünen und CDU in Baden-Württemberg entscheidet am Dienstag über das weitere Corona-Management. Allerdings sieht das Land kaum noch Möglichkeiten einzugreifen, weil der Bund per Gesetz dafür gesorgt hat, dass nach einer Übergangsfrist ab kommenden Sonntag nahezu alle Schutzmaßnahmen wegfallen. (dpa)

Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin auf hohem Niveau

7 Uhr Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt höher als am Vortag. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1703,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1700,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1733,4 (Vormonat: 1213,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 237.352 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 222.080 Ansteckungen. (dpa)

Montag, 28. März

Auslastung der Krankenhäuser

20 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg sinkt um 0,8 auf 6,5. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen steigt auf 273. Das sind 10 mehr als am Freitag. (GEA)

1.781 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 1.201 im Kreis Tübingen

19:47 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute 1.781 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 79.111. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 1.368,0. Zwei Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 1.201 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf 57.750. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 1.926,7. (GEA)

Drosten und Ciesek vorerst zum letzten Mal im »Coronavirus-Update«

19 Uhr Mehr als zwei Jahre nach dem Start des Podcasts »Das Coronavirus-Update« bei NDR-Info sind die Virologen Sandra Ciesek und Christian Drosten vorerst zum letzten Mal in einer regulären Folge zu hören. Die Wissenschaftler von der Charité in Berlin und dem Universitätsklinikum Frankfurt am Main sprechen am Dienstag laut NDR-Ankündigung noch einmal mit Wissenschaftsredakteurinnen über die Pandemie. Bisher sind mehr als 100 Folgen erschienen. (dpa)

Länder-Minister: Corona-Quarantäneregeln sollen auf den Prüfstand

18:36 Uhr Die Gesundheitsminister der Länder haben den Bund am Montag aufgefordert, die Quarantäne- und Isolationsregeln in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu überprüfen. Das Bundesgesundheitsministerium soll hierfür das Robert Koch-Institut (RKI) beauftragen, bestätigte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Sachsen-Anhalt am Montag nach einer Videoschalte der Ressortchefs. Das Bundesland hat aktuell den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz. Laut dem Beschluss soll geprüft werden, »ob und wie lange eine Absonderung von Infizierten und Kontaktpersonen in der aktuellen Pandemiephase« angezeigt ist. Dazu soll sich das RKI mit den Ländern abstimmen.

Fristverlängerung gescheitert: Masken und 3G-Regel fallen im Südwesten

17:43 Uhr Nun besteht kein Zweifel mehr: In Baden-Württemberg fallen am kommenden Sonntag trotz der hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen nahezu alle Schutzmaßnahmen weg. Das Land scheiterte am Montag in der Gesundheitsministerkonferenz mit dem Vorstoß, die Maskenpflicht und Zugangsbeschränkungen nach Ablauf der Übergangsfrist bis 2. April noch einmal um vier Wochen zu verlängern. Auch Bayern und drei andere Länder hatten den Antrag unterstützt. (dpa)

Söder will Bayern nicht landesweit zum Corona-Hotspot erklären

16:33 Uhr Trotz landesweit extrem hoher Corona-Inzidenzen soll Bayern nach den Worten von Ministerpräsident Markus Söder nicht zum Hotspot erklärt werden. »Das werden wir nicht tun«, sagte der CSU-Chef am Montag am Rande eines Termins auf dem Münchner Viktualienmarkt. »Ich bin dagegen, dass man alles absagt, sondern wir bleiben vorsichtig. Aber wir müssen auch ein bisschen versuchen, Normalität in den schweren Zeiten trotzdem zu leben.« Es sei wichtig, »ein bisschen Lebensfreude« zu erhalten, ohne dabei die Vorsicht ganz aufzugeben. Die Menschen brauchten Nähe und das Miteinander. (dpa)

Impfaktion in der Reutlinger Auferstehungskirche

15:47 Uhr Eine Impfaktion bietet die Feuerwehr der Stadt Reutlingen am kommenden Samstag, 2. April, von 10 bis 14 Uhr in den Räumen der Auferstehungskirche, Sonnenstraße 90/1, an. Zur Verfügung stehen die Vakzine von Biontech, Moderna und Novavax. Ein mobiles Impfteam des Landkreises Reutlingen führt die Immunisierungen durch. Geimpft werden können alle ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr. Möglich sind Erst-, Zweit-, Dritt- und Viertimpfungen. Anmeldung ist nicht erforderlich. (pm)

Söder will Bayern nicht landesweit zum Corona-Hotspot erklären

14:17 Uhr Trotz landesweit extrem hoher Corona-Inzidenzen soll Bayern nach den Worten von Ministerpräsident Markus Söder nicht zum Hotspot erklärt werden. »Das werden wir nicht tun«, sagte der CSU-Chef am Montag am Rande eines Termins auf dem Münchner Viktualienmarkt. »Ich bin dagegen, dass man alles absagt, sondern wir bleiben vorsichtig. Aber wir müssen auch ein bisschen versuchen, Normalität in den schweren Zeiten trotzdem zu leben.« Es sei wichtig, »ein bisschen Lebensfreude« zu erhalten ohne dabei die Vorsicht ganz aufzugeben. Die Menschen brauchten Nähe und das Miteinander. (dpa)

Steinmeier muss Polen-Reise absagen - PCR-Test noch positiv

13:21 Uhr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine für diesen Dienstag geplante Reise nach Polen wegen seiner Corona-Infektion absagen müssen. Ein PCR-Test sei erneut positiv gewesen, teilte das Bundespräsidialamt mit. Steinmeier bedauere die Absage sehr, da ihm die Reise besonders am Herzen gelegen habe. Sie solle möglichst schnell nachgeholt werden. Das Staatsoberhaupt war am Dienstag vergangener Woche positiv auf das Corona-Virus getestet worden. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

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Aras lehnt Landtags-Sondersitzung nach Lucha-Vorstoß für Endemie ab

12:28 Uhr Landtagspräsidentin Muhterem Aras hat die Forderung von SPD und FDP nach einer Sondersitzung des Parlaments über den Vorstoß von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) zu einem Ende der pandemischen Corona-Lage abgelehnt. Die Opposition aus SPD und FDP hat allein nicht genug Stimmen, um eine Sondersitzung durchzusetzen. Lucha hatte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in einem Brief aufgefordert, Ende April den Wechsel von der pandemischen in die endemische Phase einzuläuten. (dpa)

Entscheidung zu Corona-Management nach dem 2. April

11:32 Uhr Die grün-schwarze Koalition im Südwesten will für ihre Entscheidung über das Corona-Management nach dem 2. April das Ergebnis der Gesundheitsministerkonferenz abwarten. Die Schalte der Gesundheitsminister von Bund und Ländern ist für den heutigen Montag, 14 Uhr angesetzt, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will um 15.30 Uhr die Öffentlichkeit informieren. (dpa)

Lauterbach: »Riesige Impflücken« bei Ukraine-Flüchtlingen

10:39 Uhr Ein fehlender Impfschutz bei Ukraine-Flüchtlingen beschäftigt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Es gehe nicht nur um die Corona-Impfung, sondern es gebe »riesige Impflücken« auch bei anderen Impfungen, sagte der SPD-Politiker dem Sender Bild TV. »Da versuchen wir, einen Weg zu finden, wie wir möglichst unbürokratisch und schnell diese wichtigen Impflücken schließen können.« Mit der Gesundheitsversorgung ukrainischer Flüchtlinge befassen sich Lauterbach und seine Länderkollegen an diesem Montag auch in einer Schalte. (dpa)

Israels Regierungschef Bennett mit Coronavirus infiziert

9:45 Uhr Der israelische Regierungschef Naftali Bennett hat sich nach Angaben seines Büros mit dem Coronavirus infiziert. Der 50-Jährige habe ein positives Testergebnis erhalten, fühle sich aber gut, hieß es in der Mitteilung. Er werde seine Arbeit von zu Hause fortsetzen. (dpa)

Trotz Corona-Lockerung: Viele Bürger nutzen weiter Masken

8:51 Uhr Ein Großteil der Menschen in Deutschland will einer Umfrage zufolge trotz der Corona-Lockerungen auch weiterhin eine Maske in Innenräumen tragen. (dpa)

Sieben-Tage-Inzidenz bleibt hoch - 67.501 Neuinfektionen

7:58 Uhr Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen bleibt auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1700,6 an. In der Vorwoche lag der Wert für die 7-Tage-Inzidenz bei 1714,2. Die Zahl der von den Gesundheitsämtern gemeldeten Neuinfektionen binnen eines Tages gab das RKI mit 67.501 an (Vorwoche: 92.314). Laut RKI melden zunehmend weniger Gesundheitsämter am Wochenende ihre Daten. Insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn sollten tagesaktuelle Schwankungen daher nicht überbewertet werden. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 19.492.672  Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 127.599 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Sonntag, 27. März

Millionen müssen in Shanghai in den Corona-Lockdown

17 Uhr Wegen eines Corona-Ausbruchs in Shanghai haben die Behörden einen Lockdown über die 26 Millionen Einwohner zählende chinesische Hafenstadt verhängt. Vom frühen Montagmorgen an wird bis Freitag eine Ausgangssperre über die Pudong-Seite östlich des Huangpu-Flusses verhängt. Zugleich wurden Massentests angeordnet. Von Freitag an wird dann bis zum 5. April ähnlich eine Ausgangssperre über die Puxi-Seite mit dem älteren Teil der Metropole westlich des Huangpu-Flusses verhängt. Es fahren dann keine öffentlichen Verkehrsmittel, Fähren oder Taxis mehr. Unternehmen müssen auf Homeoffice umschalten. (dpa)

Brandenburg berät über mögliche weitere Corona-Lockerungen

16:15 Uhr Die Brandenburger Landesregierung will in der kommenden Woche die Weichen für mögliche weitere Änderungen der Corona-Regeln stellen. Das Kabinett wird sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums am Dienstag mit der Corona-Verordnung des Landes befassen. Dabei geht es um die Frage, welche Corona-Regeln am 2. April fallen und welche verlängert werden. Bis dahin läuft die aktuelle Verordnung. Fest steht bereits, dass die Maskenpflicht in Schulen zum 2. April aufgehoben wird, die Testpflicht in Schulen soll mit den Osterferien fallen. (dpa)

FFP2-Maske
Eine Passantin trägt eine FFP2-Maske in der Hand. Foto: Murat/dpa
Eine Passantin trägt eine FFP2-Maske in der Hand.
Foto: Murat/dpa

SC Paderborn kommt schuldenfrei durch Corona-Pandemie

15:29 Uhr Fußball-Zweitligist SC Paderborn ist wirtschaftlich bislang gut durch die Coronavirus-Pandemie gekommen. Trotz Mindereinnahmen in Höhe von insgesamt rund zehn Millionen Euro erzielten die Ostwestfalen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Vor-Steuer-Gewinn in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Das teilte der SCP am Sonntag auf seiner Mitgliederversammlung mit. (dpa)

Bayerische Gesundheitsminister will Maskenpflicht um vier Wochen verlängern

14:50 Uhr  Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat das geplante Ende der meisten Corona-Beschränkungen kritisiert und will die Maskenpflicht um vier Wochen verlängern. »Ganz Deutschland ist ein einziger Hotspot«, sagte Holetschek. Im Zeichen von Rekordwerten bei den Corona-Zahlen und Personalengpässen in vielen bayerischen Kliniken muss das Kabinett am Dienstag über die künftigen Corona-Regeln für den Freistaat entscheiden. (dpa)

Prüfung: Regionale Corona-Hotspots im Südwesten nicht möglich

14 Uhr In Baden-Württemberg kommen regionale Hotspots mit schärferen Auflagen nach einer rechtlichen Prüfung des Sozialministeriums nicht infrage. Die Voraussetzungen des neuen Infektionsschutzgesetz würden im Südwesten nicht erfüllt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen in Stuttgart. Anders als etwa in Mecklenburg-Vorpommern sei die Klinikdichte im Südwesten viel höher. Das heißt, für den Fall einer Überlastung der Krankenhäuser in einem Stadt- oder Landkreis könnten Patienten relativ problemlos in Nachbarkreise verlegt werden. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihre Chefredakteure Dr. Christoph Fischer und Damian Imöhl

Angepasster Impfstoff : Warten auf EMA-Zulassung 

12:55 Uhr Biontech steht nach eigenen Angaben bereit, seinen an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoff auszuliefern, wartet aber weiter auf grünes Licht von der europäischen Arzneimittelbehörde EMA. Nach Unternehmensangaben laufen die klinischen Studien und die Produktion nach Plan. Biontech hatte sich darauf eingestellt, den angepassten Impfstoff bereits ab Ende März ausliefern zu können. Allerdings habe die EMAStudiendaten angefragt, die erst Ende April oder Anfang Mai vorliegen werden. (dpa)

Corona-Proteste auch in anderen Städten im Land

12:07 Uhr Gegner der Corona-Maßnahmen sind am Samstag in Freiburg erneut auf die Straße gegangen. Es seien zum Auftakt 700 Personen gewesen, teilte die Polizei mit. Bis zu 1000 Teilnehmende waren angemeldet worden. Nach dem Start der Veranstaltung habe der Versammlungsleiter die Kundgebung aufgelöst, weil gegen die Maskenpflicht verstoßen worden sei. Anschließend zogen die Teilnehmer in kleineren Gruppen durch die Stadt. Der Protest verlief friedlich. (dpa)

Nach Corona: Gerd Nefzer doch noch zu Oscars eingetroffen

11:18 Uhr Bis zuletzt stand die Reise zu den Oscars wegen einer Corona-Infektion auf der Kippe - aber nun ist der nominierte Spezialeffekte-Künstler Gerd Nefzer doch persönlich dabei. Nach einem negativen Test am Freitag sei er am Samstag noch schnell von Deutschland nach Los Angeles geflogen, teilte der gebürtige Schwabe nach seiner Ankunft in Kalifornien der Deutschen Presse-Agentur mit. Er habe eigentlich nicht mehr daran geglaubt, dass es noch klappen würde. Die Filmakademie hat für Nominierte und Gäste der Show strikte Corona-Auflagen. (dpa)

Volksfest-Corona-Pause beendet

10:32 Uhr Nach zwei Jahren Corona-Pause ist am Samstag das erste Volksfest in Bayern eröffnet worden: Auf dem Frühjahrsvolksfest in Würzburg stach Oberbürgermeister Christian Schuchardt unter dem Jubel der Besucher im Festzelt das erste Fass an. Ehrengast war Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der danach eine Runde Riesenrad fuhr. Das Würzburger Frühjahrsvolksfest dauert bis 10. April. (dpa)

Kein Stauanstieg nach Homeoffice-Ende

9:44 Uhr Das Ende der Homeoffice-Pflicht am vergangenen Sonntag hat keine größeren Auswirkungen im Berufsverkehr. Eine Analyse von Verkehrsdaten durch den Kartierungsspezialisten TomTom ergab in der Mehrzahl von 26 großen deutschen Städten und Regionen Stauniveaus auf vergleichbarem Niveau wie vor der Abschaffung. Teilweise gab es sogar weniger Stau. »Die Aufhebung der Homeoffice-Pflicht hat nicht zu einer Verschärfung im morgendlichen Berufsverkehr geführt«, sagte Ralf-Peter Schäfer von TomTom. (dpa)

São Paulo hebt Corona-Notstand auf

8:51 Uhr Der Bürgermeister der brasilianischen Millionen-Metropole São Paulo, Ricardo Nunes, hat das seit zwei Jahren geltende Dekret über den Corona-Notstand der Stadt aufgehoben. Das geht aus einer Veröffentlichung im Amtsblatt der Stadt vom Samstag (Ortszeit) hervor. Mit seinen schätzungsweise mehr als 12,3 Millionen Einwohnern ist São Paulo die größte Stadt Brasiliens und Südamerikas. (dpa)

Massengrab
Massengrab auf dem Friedhof in Manaus in Brasilien. Die Corona-Pandemie kostete in Brasilien hunderttausend Menschen das Leben. Foto: Silva/dpa
Massengrab auf dem Friedhof in Manaus in Brasilien. Die Corona-Pandemie kostete in Brasilien hunderttausend Menschen das Leben.
Foto: Silva/dpa

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 19.492.672 (gestern: 19.487.710) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 127.599 (127.599) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Samstag, 26. März

Chefvolkswirt der Kfw-Gruppe warnt vor Lockerungen

17 Uhr Der Chefvolkswirt der staatlichen KfW-Gruppe fürchtet weiter Gefahren der Pandemie für die Wirtschaft. Ein erneutes Hochschnellen der Infektionen, Hospitalisierungen und der Todesopfer durch Omikron oder neue Mutanten sei möglich, sagte Fritzi Kühler-Geib. Er mahnte deshalb zur Vorsicht bei weiteren Lockerungen. (dpa)           

Fußball-Regelhüter für dauerhafte Option mit fünf Auswechslungen

16:30 Uhr Die Fußball-Regelhüter haben sich dafür ausgesprochen, dass fünf Auswechslungen pro Team und Spiel zukünftig dauerhaft möglich sind. Die Regelung war ursprünglich wegen der Corona-Pandemie eingeführt worden, um die Spieler mit Blick auf den dicht gedrängten Kalender zu entlasten. Auf der Jahreshauptversammlung des International Football Association Board (Ifab), die wegen des Ukraine-Krieges auf einen späteren und noch nicht fixierten Termin verlegt wurde, muss die Änderung noch ratifiziert werden. (dpa)

Wegen Corona: Sebastian Vettel muss weiter vertreten werden

15:40 Uhr Nico Hülkenberg hat in der Formel 1 bei dem Abschlusstraining für den zweiten Saisonlauf am Sonntag seinen Team-Kollegen Sebastian Vettel bei Aston Martin vertreten. Sebastian Vettel hat sich mit Corona infiziert. Hülkenberg belegte Rang 18 bei dem Rennen. (dpa)

Basketballer durch Corona eingeschränkt

14:50 Uhr  Am Sonntag spielt der Basketball-Bundesligist Alba Berlin gegen Niners Chemnitz (18.00 Uhr/Magentasport) - wegen Corona mit Einschränkungen. Schon im letzten Spiel gegen Belgrad fehlten die Langzeitverletzten Marcus Eriksson und Louis Olinde. Jetzt wurde Tamir Blatt positiv auf Corona getestet. (dpa)

Niedersachsen: Ministerpräsident Weil scheut Hotspot-Regelung

13:45 Uhr Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil würde gern sein ganzes Bundesland zum Corona-Hotspot erklären, um damit einige Corona-Regeln über den 2. April hinaus verlängern zu können. Ihm seien aber durch das Bundesinfektionsschutzgesetz die Hände gebunden, sagte der SPD-Politiker im Interview mit der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (NOZ). »Sorry, aber wenn ich könnte, würde ich für Niedersachsen sehr gerne beispielsweise an der allgemeinen Maskenpflicht festhalten. Aber bei einem nüchternen Blick auf den Gesetzestext gibt das die derzeitige Situation nun einmal nicht her.« (dpa)

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD)
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Foto: dpa
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD)
Foto: dpa

Rund 80.000 Schüler verpassen wegen Corona Unterricht

13 Uhr Rund 80 000 Schüler in Bayern konnten zuletzt wegen Corona nicht am Unterricht teilnehmen. Das Kultusministerium meldete (Stand Freitag) einen Anteil von 3,63 Prozent, der wegen eines positiven Tests nicht am Präsenzunterricht teilnahm. Weitere 1,52 Prozent waren in Quarantäne. Das ist ein leichter Anstieg bei den positiven Tests und ein leichter Rückgang bei der Quarantäne. Bayernweit gibt es etwa 1,6 Millionen Schüler. Die aktuellen Zahlen beruhen laut Kultusministerium auf den Meldungen von 96 Prozent aller Schulen. (dpa)

Talk »Markus Lanz« wird kein Studiopublikum mehr haben

12:15 Uhr Die Talksendung »Markus Lanz« verabschiedet sich endgültig vom Konzept Studiopublikum. Der Produzent und Chefredakteur des Talkformats, Markus Heidemanns sagte, dass sich ohne Publikum die Gesprächssituation zwischen Moderator und den Gästen verbessert habe. »Die Gespräche haben eine viel größere Dichte.« In der Corona-Pandemie haben viele Talkshows und andere TV-Shows aus Sicherheitsgründen auf Publikum verzichtet. Manche haben inzwischen wieder Gäste im Studio. Am Freitagabend etwa präsentierte der Satiriker Jan Böhmermann seine Show »ZDF Magazin Royale« erstmals wieder mit größerem Studiopublikum.

Lindner offen für Neupriorisierung von EU-Corona-Fonds

 11:30 Uhr Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs hat Bundesfinanzminister Christian Lindner sich offen gezeigt, die Schwerpunkte des EU-Wiederaufbaufonds anzupassen. »Angesichts der veränderten Lage bin ich offen dafür, die vorhandenen Mittel neu zu priorisieren«, sagte der FDP-Che. Einen neuen schuldenfinanzierten europäischen Fonds lehnte er aber ab: »Neue Gemeinschaftsfonds mit gemeinsamen Schulden benötigen wir nicht.« Nötig seien Investitionen in Infrastruktur, Energie und Wettbewerbsfähigkeit, »aber nicht mehr Staatskonsum und verschobene Reformen«. (dpa)

Corona-Hoffnung bei Hopfenbauern

10:45 Uhr Mit Hoffnung auf weitere Corona-Lockerungen bereiten sich die Hopfenbauern im Südwesten auf die wichtige Phase der Saison vor. »Die Situation der letzten beiden Jahre war äußerst schwierig für die Betriebe«, sagte der Geschäftsführer des Hopfenpflanzerverbands Tettnang, Jürgen Weishaupt. Corona habe die Anreise von Erntehelfern erschwert, zudem hätten die Hopfenbauern ebenso wie die Brauereien unter der Absage von Veranstaltungen und Volksfesten gelitten. Jetzt liefen die Arbeiten auf den Hopfenfeldern in Oberschwaben auf Hochtouren. (dpa)

Evangelische Heimstiftung: Winfried Kretschmann gehört zurückgepfiffen

10:15 Uhr Die Evangelische Heimstiftung hat im Streit um ein Ende der pandemischen Lage Partei für den baden-württembergischen Sozialminister Manne Lucha (Grüne) ergriffen. Mit seinem Vorstoß beweise der Landesminister Weitsicht, die dem »orientierungslosen« Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) offensichtlich fehle, erklärte Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der Stiftung. Schneider kritisierte auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der Lucha zurückgepfiffen hatte. »Da fällt einem nur noch ein, dass es Winfried Kretschmann ist, der zurückgepfiffen werden müsste.« (dpa)

Neue Besuchsregeln in den Kreiskliniken Reutlingen

9:30 Uhr Ab Montag gelten in den Kreiskliniken Reutlingen neue Besuchsregeln. Erlaubt ist ein Besucher pro Patient und Tag zwischen 15.30 und 17 Uhr. Der Zutritt und das Besuchen von Patienten ist nur mit negativem Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder negativem PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) erlaubt. Es gilt weiterhin FFP2-Maskenpflicht. Die Ausnahmeregelungen für werdende Väter oder Angehörige von Schwerstkranken oder Sterbenden gelten weiterhin. In diesen Fällen ist ein Sonderbesuchsrecht mit den behandelnden Ärzten abzustimmen. (GEA)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

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»Zur Untätigkeit verdammt«: Weiter Ärger um Corona-Lockerung

8:45 Uhr Die Hotspot-Regel sorgt weiter für Diskussionen in den Bundesländern. In den Landesregierungen herrscht Uneinigkeit in der Frage, ob die rechtlichen Voraussetzungen zur Feststellung von Hotspots derzeit erfüllt sind. So hat Mecklenburg-Vorpommern bereits das ganze Land bis Ende April zum Hotspot erklärt. Andere Länder wie Baden-Württemberg und Niedersachsen hingegen sehen dazu keine rechtliche Handhabe. Wieder andere sind gegen eine Verlängerung der Schutzmaßnahmen. Das hat eine Umfrage in den 16 Bundesländern ergeben. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 19.487.710 (gestern: 19.365.628) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 127.599 (127.459) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Freitag, 25. März

Auslastung der Krankenhäuser

19 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg sinkt um 0,1 auf 7,3. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen steigt auf 263. Das sind 14 mehr als gestern. (GEA)

901 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 604 im Kreis Tübingen

18:20 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute 901 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 77.330. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 1.359,5. Eine Person ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 604 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf 56.549. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 2.047,5. Eine Person ist an oder mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Die Bilanz der Impfkampagne im Landkreis Reutlingen

17:46 Uhr Die Impfkampagne hat im Landkreis Reutlingen »Menschenleben gerettet, schwere Krankheitsverläufe verhindert und Corona-Wellen gebrochen«, sagt Reutlingens Feuerwehrkommandant Michael Reitter. Doch zwei Zahlen machen die Grenzen der Impfkampagne deutlich. Im Kreis sind laut Statistiken des Landes 71 Prozent der Bevölkerung vollständig mit zwei Dosen geimpft und 48 Prozent geboostert, wie Angelika Walliser als ärztliche Leiterin der Impfteams und Pandemiebeauftragte der Kassenärztlichen Vereinigung für den Kreis sagt. Jenseits einer Debatte, ob ein Glas nun halb voll oder halb leer ist, bleibt damit eine beachtliche Impflücke. »Wir liegen unter dem Landesdurchschnitt«, setzt Walliser diese Werte ins Verhältnis. (zen)

Corona-Tests falsch abgerechnet - Ermittlungen gegen Betreiber

17 Uhr Ein Betreiber von mehreren Corona-Testzentren in Stuttgart soll wesentlich mehr Antigen-Schnelltests abgerechnet haben, als tatsächlich durchgeführt worden sind. Der dadurch entstandene Schaden könne noch nicht abgeschätzt werden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Seit Mitte Juni 2021 soll es demnach zu den falschen Abrechnungen gekommen sein. Die Wohnung des 37-Jährigen sowie vier seiner Testzentren, von denen noch zwei in Betrieb sind, wurden am Freitagvormittag durchsucht. Die Ermittler beschlagnahmten verschiedene Beweismittel. Diese müssten nun ausgewertet werden, hieß es. (dpa)

Corona führt zu Ausfall von TV-Sendung

16:11 Uhr Die Infektionslage in der Corona-Pandemie hat zum Ausfall einer Fernsehsendung des Südwestrundfunks (SWR) geführt. Coronabedingt konnte am Donnerstag vor einer Woche (17. März) keine Ausgabe des Politik-Magazins »Zur Sache Baden-Württemberg!« in dem Dritten Programm ausgestrahlt werden, wie der öffentlich-rechtliche ARD-Sender am Freitag mitteilte. Alternativ sei »Wildes Deutschland: Der Kaiserstuhl« im SWR Fernsehen gezeigt worden. Intendant Kai Gniffke sagte am selben Tag in der Sitzung des SWR-Rundfunkrats, dass zum ersten Mal eine Fernsehsendung ausgefallen sei. Die Infektionszahlen im Sender wachsen demnach wie in anderen Teilen der Gesellschaft auch rasant. (dpa)

Corona-Zahlen an Schulen wieder gestiegen - viele Lehrer fallen aus

15:26 Uhr An den Schulen in Deutschland sind die Corona-Zahlen wieder gestiegen. In der vergangenen Woche waren 348 000 Corona- und Quarantänefälle bei Schülerinnen und Schülern bekannt, wie die Kultusministerkonferenz (KMK) am Freitag mitteilte. In der Woche davor waren es 275 000 Fälle. Bei den Lehrkräften wurden rund 35 700 Corona- und Quarantänefälle gemeldet (Vorwoche 28 300). Das ist ein Höchststand in der aktuellen Omikron-Welle. (dpa)

Landkreistag: Teil-Impfpflicht hat weiter »keinen Sinn«

14:31 Uhr Der Präsident des Landkreistages, der Tübinger Landrat Joachim Walter, bleibt bei seiner scharfen Kritik an der Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken. »Wenn Gesetze da sind, führen wir sie aus«, sagte er nach der Einführung der Teil-Impfpflicht. »Ich bleibe aber dabei, dass es keinen Sinn macht.« Es habe sich durch zahlreiche Infektionen in Alten-und Pflegeheimen des Kreises gezeigt, dass die Impfung nicht vor einer Ansteckung schütze. »Damit ist der Schutzzweck der Einrichtung dieser sogenannten Impfpflicht mehr als infrage gestellt«, sagte Walter in Stuttgart. (dpa)

Kretschmann: Luchas Vorstoß missverständlich und nicht abgestimmt

13:34 Uhr Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will an seinem heftig kritisierten Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) trotz der Verwirrung um den Corona-Kurs der Landesregierung festhalten. "Es war ein nicht abgestimmter und missverständlicher Vorstoß vom Gesundheitsminister zur falschen Zeit", sagte Kretschmann am Freitag der dpa zum Vorschlag Luchas, Ende April die endemische Phase einzuläuten - und damit das Coronavirus wie ein Grippevirus einzustufen. Das ist kein Grund für einen Rücktritt. Wir sind im Land vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen. Das ist gerade auch das Verdienst meines Gesundheitsministers." Die Opposition hatte zuvor den Rücktritt Luchas gefordert und eine Sondersitzung des Landtags beantragt.

Tankstellen-Mord: Angeklagter gesteht tödlichen Schuss

12:48 Uhr Im Prozess um den tödlichen Schuss auf einen Tankstellen-Mitarbeiter im Streit um die Corona-Maskenpflicht hat der Angeklagte die Tat gestanden. »Ich bereue sie zutiefst«, erklärte der 50-Jährige am Freitag vor dem Landgericht Bad Kreuznach in einer schriftlichen Stellungnahme, die von seinem Anwalt verlesen wurde. Erklären könne er sich sein Handeln bis heute nicht. Er sei sich der Schwere der Tat bewusst und bitte die Angehörigen des 20 Jahre alten Opfers um Entschuldigung. (dpa)

Immer mehr Personal der Kreiskliniken Reutlingen muss in Quarantäne

12:02 Uhr Eine weiter zunehmende Belastung für den Klinikbetrieb in Reutlingen sind infizierte Mitarbeiter. Aktuell seien an den Reutlinger Kreiskliniken 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Quarantäne, was eine erhebliche Steigerung im Vergleich zur Lage vor zwei Wochen bedeutet, als es nur 89 gewesen sind. Das dringend benötigte und ohnehin schon knappe Personal falle mit der aggressiveren Omikron-Variante jeweils mindestens zehn bis 14 Tage aus, weil die hohe Viruslast eine frühere Freitestung unmöglich macht. (zen)

Lauterbach dringt auf schnelles Eindämmen der Corona-Welle

11:04 Uhr Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht Deutschland wieder in einer schweren Corona-Welle und hat die Länder dringend zum Gegensteuern aufgefordert. »Von einem «Freedom Day» kann keine Rede sein - ganz im Gegenteil«, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Angesichts sehr hoher Infektionszahlen sei eine Situation entstanden, in der man nicht einfach abwarten könne, bis besseres Wetter die Lage entspanne. »Wir können es nicht lassen, wie es derzeit ist«, mahnte Lauterbach. Der Minister appellierte an die Länder, jetzt Regelungen nach dem geänderten Infektionsschutzgesetz umzusetzen, die für sogenannte Hotspots in kritischer Lage regional möglich sind. (dpa)

Vettel fehlt wegen Corona-Infektion auch in Saudi-Arabien

10:17 Uhr Sebastian Vettel fehlt wegen seiner Corona-Infektion auch beim zweiten Saisonrennen der Formel 1. Der 34-Jährige könne die Reise nach Saudi-Arabien nicht antreten, teilte das Aston-Martin-Team am Freitag mit. Wie schon beim Saisonauftakt in Bahrain wird Landsmann Nico Hülkenberg erneut als Ersatz einspringen. (dpa)

Antigentests erkennen Omikron genau wie frühere Varianten

9:28 Uhr Antigen-Schnelltests erkennen dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zufolge Omikron ebenso gut wie frühere Varianten des Coronavirus. Das im hessischen Langen ansässige Bundesinstitut hatte bei 20 zufällig ausgewählten Tests überprüft, wie gut sie bei Delta und bei der aktuell vorherrschende Variante anschlagen. Das wurde an Patientenabstrichen und an Zellkulturen getestet. In beiden Testreihen habe es so gut wie keine Unterschiede gegeben, berichtete Projektleiter Micha Nüblig. (dpa)

Bayern fordert schnelle Nachbesserungen bei Corona-Rechtsrahmen

8:39 Uhr Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek dringt auf schnelle Nachbesserungen beim neuen bundesweiten Rechtsrahmen für Corona-Schutzmaßnahmen in den Ländern. »Aus meiner Sicht ist das Gesetz nicht praktikabel und untauglich, den Schutz der Bevölkerung tatsächlich zu gewährleisten«, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. »Die Hotspot-Bestimmungen sind viel zu unbestimmt und lassen es einfach nicht zu, rechtssicher Regelungen umzusetzen.« Es sei ja auch gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern schwierig zu sagen: »Na ja, wir probieren mal, ob das hält oder nicht.« (dpa)

Amtsärzte zu Corona-Erfassung: »Keine Luft mehr nach oben«

7:51 Uhr Die Lage in den Gesundheitsämtern ist angesichts von Corona-Infektionszahlen auf Rekordniveau weiterhin sehr angespannt.  Bei den Kapazitäten für die Erfassung gebe es »keine Luft mehr nach oben«, betonte der Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Johannes Nießen, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Die Arbeitsbelastung sei enorm hoch. Nießen, der Leiter des Gesundheitsamts Köln und Mitglied im Expertenrat der Bundesregierung ist, zeigte sich unzufrieden mit der aktuellen Entwicklung. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 19.365.628 (gestern: 19.217.142) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 127.459 (127.324) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

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Donnerstag, 24. März

Kretschmann distanziert sich von Lucha-Brief: Nicht abgestimmt

19 Uhr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich von der Forderung seines Sozialministers Manne Lucha nach einem baldigen Ende der pandemischen Lage distanziert. Auf die Frage, ob Luchas Brief an Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mit Kretschmann abgestimmt war, sagte ein Regierungssprecher am Donnerstagabend der dpa in Stuttgart: »Nein, war er nicht.« Lucha ruderte am Abend teilweise zurück, nachdem er aus der grün-schwarzen Koalition weiteren Druck bekommen hatte. »Wir erklären die Pandemie explizit nicht für beendet«, erklärte ein Ministeriumssprecher. »Es gibt keinen Strategiewechsel bei den Schutzmaßnahmen.« Zuvor hatte Lucha in dem Brief einen Wechsel von der pandemischen in die endemische Phase für Ende April gefordert. (dpa)

Auslastung der Krankenhäuser

18:29 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg sinkt um 0,5 auf 7,4. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen bleibt unverändert bei 249. (GEA)

»Let's Dance« und Corona - Renata Lusin fällt aus

17:55 Uhr Profi Patricija Ionel muss erneut bei »Let's Dance« in die Bresche springen. Denn die Corona-Welle in der RTL-Show hat jetzt auch ihre Kollegin, die professionelle Tänzerin Renata Lusin, erfasst. Ungewohnt für die Zuschauer: Jan Köppen wird an diesem Freitag die Sendung präsentieren. Denn auch Stamm-Moderator Daniel Hartwich (43) ist wegen eines positiven Corona-Tests in Quarantäne. Unter den Promi-Kandidaten fällt bei Show fünf der Zirkus-Artist René Casselly (25) wegen Corona aus. In der dritten Show hatten bereits Politikerin Caroline Bosbach (32), Unternehmerin Lilly zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (49) und Schauspieler Timur Ülker (32) wegen positiver Tests aussetzen müssen. (dpa)

925 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 785 im Kreis Tübingen

17:11 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute 925 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 76.429. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt auf 1.352,4. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 785 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf 55.945. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 2.180,6. (GEA)

Land dringt auf Ende der pandemischen Phase Ende April

16:20 Uhr Baden-Württemberg hat den Bund zu einem baldigen Wechsel von der pandemischen in die endemische Phase aufgefordert. In einem Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, verlangt der Stuttgarter Sozialminister Manne Lucha (Grüne), dieser Strategiewechsel solle für Ende April, also nach den Osterferien, eingeleitet werden. Dann sei auch die Saison der Atemwegserkrankungen vorbei. Als Grund für seine Forderung führt der Landesminister an, die Gesundheitsämter hätten wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante sowieso keinen Einfluss mehr auf das Ausbruchsgeschehen.

Antigentests erkennen Omikron genau wie frühere Varianten

15:39 Uhr Antigen-Schnelltests erkennen dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zufolge Omikron ebenso gut wie frühere Varianten des Coronavirus. Das im hessischen Langen ansässige Bundesinstitut hatte bei 20 zufällig ausgewählten Tests überprüft, wie gut sie bei Delta und bei der aktuell vorherrschende Variante anschlagen. Das wurde an Patientenabstrichen und an Zellkulturen getestet. In beiden Testreihen habe es so gut wie keine Unterschiede gegeben, berichtete Projektleiter Micha Nüblig. (dpa)

Landkreistag: Teil-Impfpflicht hat weiter »keinen Sinn«

14:49 Uhr Der Präsident des Landkreistages, der Tübinger Landrat Joachim Walter, bleibt bei seiner scharfen Kritik an der Impfpflicht für Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken. »Wenn Gesetze da sind, führen wir sie aus«, sagte er nach der Einführung der Teil-Impfpflicht. »Ich bleibe aber dabei, dass es keinen Sinn macht.« Es habe sich durch zahlreiche Infektionen in Alten-und Pflegeheimen des Kreises gezeigt, dass die Impfung nicht vor einer Ansteckung schütze. »Damit ist der Schutzzweck der Einrichtung dieser sogenannten Impfpflicht mehr als infrage gestellt«, sagte Walter am Donnerstag in Stuttgart. (dpa)

Lauterbach ruft Länder zu weiterer Corona-Eindämmung auf

14 Uhr Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Länder angesichts hoher Infektionszahlen dazu aufgefordert, Möglichkeiten für eine stärkere Corona-Eindämmung zu nutzen. »Es gibt keinen Freedom Day, es gibt keinen Grund, hier nachzulassen«, sagte der SPD-Politiker im Bundestag. Es gelte zusammenzustehen, um durch »diese schwere Welle der Pandemie« noch durchzukommen. Die Situation mit 200 bis 300 Toten pro Tag und aktuell 300.000 neuen Fällen am Tag könne nicht akzeptiert werden. (dpa)

Nach Corona: Hans hofft auf Rückkehr in Saar-Wahlkampf am Freitag

13:05 Uhr Nach mehr als einer Woche in Quarantäne wegen einer Corona-Infektion hofft Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) auf eine rasche Rückkehr in den Straßenwahlkampf. Er sei optimistisch, ab Freitag wieder im Einsatz zu sein, sagte Regierungssprecher Alexander Zeyer am Donnerstag in Saarbrücken. Am Freitag und Samstag zähle es, auf der Straße unterwegs zu sein. An diesem Sonntag (27. März) wird im Saarland ein neuer Landtag gewählt. (dpa)

Tempo der Corona-Impfungen sinkt weiter

12:23 Uhr Das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus nimmt in Deutschland weiter ab. Am Mittwoch wurden im ganzen Land 60.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervorgeht. In der Regel kommen noch einige Nachmeldungen dazu. Am Mittwoch vor einer Woche waren es rund 82.000 Impfungen, zwei Wochen zuvor waren es mehr als 100.000. Mindestens 63,1 Millionen Menschen haben nun einen Grundschutz erhalten. Mindestens 48,6 Millionen Menschenhaben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten. 19,5 Millionen Menschen sind bislang nicht geimpft. Für 4,0 Millionen davon ist bislang aber kein Impfstoff zugelassen, weil sie vier Jahre oder jünger sind. (dpa)

Beschluss: Land fährt Impfangebot ab April massiv herunter

11:39 Uhr Baden-Württemberg fährt sein Impfangebot zum 1. April wegen fehlender Nachfrage massiv herunter. Zunächst soll es nur noch ein mobiles Impfteam und einen Stützpunkt pro Stadt- und Landkreis geben. Nach den Fraktionen von Grünen und CDU stimmte auch die Regierung dem Vorschlag des Sozialministeriums am Donnerstag zu. Bisher hatte es etwa 350 mobile Teams und 135 Impfstützpunkte gegeben, die vom Land finanziert wurden. Die Koalition ist überzeugt, dass es mit der verbleibenden Struktur möglich sei, flexibel zu reagieren, wenn sich die Pandemie dramatisch zuspitzen sollte. (dpa)

Deltakron - Was mit Mischvarianten auf uns zukommt

10:41 Uhr So krankmachend wie Delta, so ansteckend wie Omikron - das Schreckgespenst einer solchen Supervariante des Coronavirus geistert schon seit einiger Zeit herum. In dem Kontext taucht teils der eingängige, aber nicht offizielle Name Deltakron auf. Anfang des Jahres wollten zunächst Forscher aus Zypern den Nachweis einer Kombination der beiden Sars-CoV-2-Varianten Delta und Omikron erbracht haben. Rasch stellte sich heraus, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen Irrtum wegen einer Verunreinigung im Labor handelte. Mittlerweile häufen sich aber wieder Berichte über Deltakron-Fälle. Fragen und Antworten dazu liefert die Deutsche Presse-Agentur. (dpa)

Kritik an Tübingens Landrat Walter wegen dessen Äußerungen zur Impfpflicht

9:48 Uhr Der Tübinger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann kritisiert die Äußerungen des Tübinger Landrats Joachim Walter und des Landrats des Zollernalbkreises Günther-Martin Pauli bezüglich der Einführung einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht. »Ihre anhaltend öffentlich vorgetragenen negativen Äußerungen zur einrichtungsbezogenen Corona-Impfpflicht sind mehr als irritierend«, schreibt Rosemann in einem offenen Brief. (pm)

Wie regionale Unternehmen mit wegfallenden Corona-Regeln umgehen

8:51 Uhr Seit Sonntag machen Betriebe ihre eigenen Corona-Regeln. Möglich wird dies durch die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundesarbeitsministeriums, die das Bundeskabinett vergangenen Mittwoch abgesegnet hat. Viele zuvor noch verpflichtende Regeln fallen jetzt offiziell weg. Folgt nun das große Lockern bei den Unternehmen in der Region? Wir haben nachgefragt. (GEA)

RKI registriert erstmals mehr als 300.000 Neuinfektionen

7:57 Uhr Erstmals in der Corona-Pandemie sind binnen eines Tages mehr als 300.000 neue Corona-Infektionen an das Robert Koch-Institut übermittelt worden. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben von Donnerstagmorgen 318.387 Fälle in 24 Stunden. Vor einer Woche waren es 294.931 erfasste Neuinfektionen. Die Sieben-Tage Inzidenz gab das RKI mit 1752,0 an - das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1734,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1651,4 (Vormonat: 1265,0). (dpa) 

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 19.217.142 (gestern: 19.058.757) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 127.324 (127.214) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Mittwoch, 23. März

Drosten: Hochinzidenzphase könnte bis Ostern andauern

19 Uhr Die derzeit sehr starke Corona-Verbreitung könnte nach Einschätzung des Berliner Virologen Christian Drosten noch bis etwa Mitte April andauern. »Aktuell sind wir auch in einer Hochinzidenzphase. Und das wird bis Ostern so bleiben, wenn man nicht eingreift«, sagte der Wissenschaftler von der Charité in Berlin in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der Wochenzeitung »Die Zeit«. Als Vorbereitung für den Herbst müsse sichergestellt werden, dass für Risikopatienten wirksame Medikamente bereitliegen. (dpa)

Kliniken und Heime melden 17.000 ungeimpfte Beschäftigte

18:34 Uhr Seit gut einer Woche gilt nun die Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Heimen - die Einrichtungen haben den Gesundheitsämtern im Südwesten bereits mehr als 17.000 Beschäftigte ohne Impfnachweis gemeldet. Bei ihnen handle es sich um Personen, die nicht geimpft oder genesen sind oder bei denen »Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit des von ihnen vorgelegten Nachweises bestehen«, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Mehr als 2.600 Einrichtungen im Land hätten den Impfstatus ihrer Beschäftigten übermittelt. (dpa)

Auslastung der Krankenhäuser

17:58 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg sinkt um 0,2 auf 7,9. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen ssteigt auf 249. Das sind acht Menschen mehr als am Vortag. (GEA)

962 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 1.117 im Kreis Tübingen

17:33 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute 962 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 75.504. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 1.542,3. Zwei weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 1.117 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf 55.160. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 2.245,8. Ein weiterer Mensch ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Herzensangelegenheit
Foto: Peter Byrne
Foto: Peter Byrne

Moderna: Corona-Impfstoff auch bei Kleinkindern sicher

17:02 Uhr Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna ist nach Angaben des Unternehmens auch bei Kleinkindern im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahren sicher. Die zweimalige Gabe des Präparats rufe robuste Antikörper-Spiegel hervor und sei dabei gut verträglich, teilte Moderna mit. Vor Ansteckungen mit der Omikron-Variante schützt der Impfstoff den Daten zufolge ähnlich wie bei Erwachsenen eher schlecht, es habe aber keine schweren Krankheitsverläufe gegeben. Das Unternehmen wolle nun »so schnell wie möglich« Zulassungsanträge für diese Altersgruppe bei der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA, der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA und anderen zuständigen Behörden einreichen. (dpa)

Erinnerung an die Corona-Toten und Ukraine-Flüchtlinge

16:04 Uhr Anlässlich des zweiten Nationalen Gedenktages für die Opfer der Corona-Pandemie haben Betroffene in Manchester Herzen in Gedenken an ihre Angehörigen, sowie zur Unterstützung von ukrainischen Familien gemalt. (dpa)

Zu den Corona-Fällen im Metzinger Team kommen noch zwei Verletzungsausfälle. So muss Marlene Kalf (Bild) nach wie vor aufgrund e
Zu den Corona-Fällen im Metzinger Team kommen noch zwei Verletzungsausfälle. So muss Marlene Kalf (Bild) nach wie vor aufgrund einer Achillessehnen-Entzündung pausieren. Foto: Meyer
Zu den Corona-Fällen im Metzinger Team kommen noch zwei Verletzungsausfälle. So muss Marlene Kalf (Bild) nach wie vor aufgrund einer Achillessehnen-Entzündung pausieren. Foto: Meyer

Land verlängert Corona-Hilfen für Dienstleistungsbranche

15:11 Uhr Die Landesregierung hat die Hilfen für hart von der Corona-Pandemie getroffene Unternehmen und Soloselbstständige aus der Dienstleistungsbranche verlängert. Wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Stuttgart mitteilte, werde der Förderzeitraum für das Programm Tilgungszuschuss Corona bis Ende Juni dieses Jahres ausgeweitet. Bislang sollte der Förderzeitraum Ende März auslaufen. (dpa)

Covid mit Abstand häufigste Berufskrankheit

14:19 Uhr Seit Beginn der Pandemie ist nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) eine Covid-19-Infektion knapp 203.000 Mal als möglicherweise beruflich bedingte Erkrankung gemeldet worden. In 121.000 dieser Fälle sei die Infektion bereits als Berufskrankheit oder Arbeitsunfall anerkannt worden. »Covid-19-Infektionen und die Folgen sind derzeit mit Abstand die häufigste Berufskrankheit«, erläuterte der Aachener Arbeitsmediziner und DGAUM-Präsident Thomas Kraus am Mittwoch zum Auftakt der Jahrestagung der Gesellschaft. (dpa)

Polizei durchsucht Wohnungen mutmaßlicher Impfpass-Fälscher

13:27 Uhr Ermittler haben im Südwesten die Wohnungen mutmaßlicher Impfpass-Fälscher durchsucht. Die Beamten stellten am Montagmorgen in Stuttgart, Leonberg (Kreis Böblingen), Vaihingen an der Enz und Steinheim an der Murr (Kreis Ludwigsburg) zwei Blankoimpfpässe mit gefälschten Chargennummern sowie Datenträger sicher, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zudem fanden sie geringe Mengen an Drogen sowie zwei verbotene Butterflymesser, die ebenfalls sichergestellt wurden. (dpa)

Landtag lehnt landesweite »Hotspot«-Regelung ab

12:37 Uhr Der Landtag hält den baldigen Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen in Baden-Württemberg trotz hoher Infektionszahlen nicht auf. Eine große Mehrheit aus Grünen, CDU, FDP und AfD lehnte am Mittwoch den Antrag der SPD ab, das ganze Land zum »Hotspot« zu erklären. Mit einem solchen Beschluss hätten Maßnahmen wie Maskenpflicht und 3G-Zugangsregeln zumindest im April aufrechterhalten werden können. Die grün-schwarze Koalition hält das Ende der Schutzmaßnahmen nach einer Übergangszeit bis zum 2. April zwar auch für einen Fehler. Jedoch sehen Grüne und CDU durch das neue Infektionsschutzgesetz der Ampel-Bundesregierung keine rechtliche Grundlage mehr für eine landesweite Verlängerung der Maskenpflicht und Zugangsbeschränkungen. (dpa)

FDPler fordert: Mehr »German Mut« 

11:45 Uhr »Machen wir mehr German Mut als German Angst«: So kommentierte FDP-Fraktionsvize Jochen Haußmann am Mittwoch im Stuttgarter Landtag das baldige Ende der meisten Corona-Schutzmaßnahmen. (dpa)

SPD dringt auf landesweite »Hotspot«-Regelung mit Maßnahmen

10:28 Uhr Die SPD im Landtag will den baldigen Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen angesichts der hohen Infektionszahlen nicht hinnehmen und fordert die Landesregierung zum Handeln auf. Mit einem Entschließungsantrag will die oppositionelle SPD am Mittwoch erreichen, dass das Parlament »das Bestehen einer konkreten Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage im Gesamtgebiet des Landes« feststellt. (dpa)

Kreiskliniken Reutlingen kürzen ihr OP-Programm

9:38 Uhr Wie bundesweit viele Krankenhäuser müssen ab sofort auch die Kreiskliniken Reutlingen ihr elektives Behandlungs- und Operationsprogramm zurückfahren. Begründet wird dieser Schritt mit aktuell hohen krankheitsbedingten Personalausfällen. Die Notfallversorgung sowie die Behandlung onkologischer Patienten, die zur Operation oder einer ambulanten Chemotherapie ins Haus kommen, sei jedoch sichergestellt. Derzeit befinden sich 109 Beschäftigte wegen Covid-19-Infektionen in Quarantäne. Weitere Krankschreibungen fallen zusätzlich ins Gewicht. Die Gesamtausfallquote des Personals liege derzeit bei rund 15 Prozent. (pm)

Ex-US-Außenministerin Clinton positiv auf Corona getestet

8:49 Uhr Die frühere US-Präsidentschaftskandidatin und einstige Außenministerin Hillary Clinton hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Ein Test sei positiv ausgefallen und sie habe die Symptome einer milden Erkältung, schrieb die 74-Jährige auf Twitter. (dpa)

RKI: Leichter Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz

7:54 Uhr Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 1734,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1733,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1607,1 (Vormonat: 1278,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 283.732 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 262.593 Ansteckungen. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 19.058.757 (gestern: 18.810.035) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 127.214 (126.933) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Dienstag, 22. März

Auslastung der Krankenhäuser

19 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg steigt um 0,4 auf 8,1. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sinkt auf 241. Das sind vier weniger als am Vortag. (GEA)

Polizei durchsucht Wohnungen mutmaßlicher Impfpass-Fälscher

18:12 Uhr Ermittler haben im Südwesten die Wohnungen mutmaßlicher Impfpass-Fälscher durchsucht. Die Beamten stellten am Montagmorgen in Stuttgart, Leonberg (Kreis Böblingen), Vaihingen an der Enz und Steinheim an der Murr (Kreis Ludwigsburg) zwei Blankoimpfpässe mit gefälschten Chargennummern sowie Datenträger sicher, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zudem fanden sie geringe Mengen an Drogen sowie zwei verbotene Butterflymesser, die ebenfalls sichergestellt wurden.

1.234 neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen, 919 im Kreis Tübingen

17:34 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Landkreis Reutlingen heute 1.234 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Kreis seit Beginn der Pandemie auf 74.542. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 1.504,7. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 919 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie auf 54.043. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 2.130,7. (GEA)

VfB-Profi Philipp Förster fällt nach Corona-Infektion aus

16:41 Uhr Philipp Förster vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Mittelfeldspieler konnte nach Clubangaben vom Dienstag nicht am Training teilnehmen. Hiroki Ito gehörte nach einem positiven Befund bereits am vergangenen Samstag beim 3:2-Sieg gegen den FC Augsburg nicht zum Aufgebot. (dpa)

Allzeithoch positiver Corona-Tests

15:56 Uhr Beim Corona-Infektionsgeschehen sieht ein großer Laborverband weiter einen starken Hinweis auf eine Untererfassung von Infizierten in den Statistiken. Nach Daten von 183 medizinischen Laboren aus der vergangenen Woche sei die Rate positiver PCR-Tests auf ein Allzeithoch von rund 56 Prozent gestiegen, teilte der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) mit. Im Wochenvergleich habe die Gesamtzahl durchgeführter PCR-Tests um neun Prozent auf 2,3 Millionen zugenommen. (dpa)

Erste Bundesländer bereiten längere Corona-Auflagen vor

15:16 Uhr Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen bereiten erste Länder längere Schutzauflagen nach dem umstrittenen neuen bundesweiten Rechtsrahmen vor. In Mecklenburg-Vorpommern mit der aktuell höchsten Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 2400 sollen wesentliche Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Innenbereichen und Testvorgaben für Ungeimpfte in der Gastronomie bis zum 27. April fortdauern, wie Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung mitteilte. Auch Hamburg will die Maskenpflicht in Innenräumen über den 2. April hinaus fortsetzen.

Im Südwesten fallen Anfang April Corona-Schutzmaßnahmen weg

14:23 Uhr In Baden-Württemberg fallen ab 3. April die meisten Corona-Schutzmaßnahmen weg. Ministerpräsident Winfried Kretschmann sieht durch das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes keine rechtliche Grundlage mehr für eine landesweite Verlängerung der Maskenpflicht und Zugangsbeschränkungen. Auch regionale Auflagen für bestimmte Hotspots stünden nach der Übergangsfrist, die am 2. April endet, zunächst nicht an, sagte der Grüne am Dienstag in Stuttgart. »Im Moment sind wir von einer Überlastung der Krankenhäuser und Intensivstationen noch weit entfernt. Insofern müssen die Leute nicht damit rechnen, dass wir im Moment zu Hotspot-Regelungen kommen.« (dpa)

Auch das Metzinger Spiel in Zwickau nach Corona-Fällen abgesagt

13:19 Uhr Nach dem Heimspiel gegen Oldenburg fällt auch die Auswärts-Partie der Metzinger Bundesliga-Handballerinnen am Samstag in Zwickau aus. Grund sind mehrere Corona-Fälle in der Mannschaft. »Wir hoffen, dass wir gegen Buxtehude wieder spielen können«, sagt TuS-Geschäftsführer Ferenc Rott. Die Begegnung in der Öschhalle gegen den Tabellendritten steht am 2. April im Spielplan. (GEA)

Tempo der Corona-Impfungen sinkt weiter

12:20 Uhr Das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus nimmt in Deutschland weiter ab. Am Montag wurden im ganzen Land knapp 37.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand: 11.16 Uhr) hervorgeht. Am Montag vor einer Woche waren es rund 51.000 Impfungen, vor zwei Wochen knapp 63.000 . Mindestens 63,1 Millionen Menschen haben nun einen Grundschutz erhalten, für den meist zwei Spritzen notwendig sind. Mindestens 48,5 Millionen Menschen haben zusätzlich eine Auffrischungsimpfung erhalten. (dpa)

Neue Corona-Regeln bei Naldo

11:35 Uhr Durch die neue Corona-Verordnung des Landes, die seit 20. März gilt, entfällt ab sofort die bisherige 3G-Regelung in den Bussen und Bahnen des ÖPNV in Baden-Württemberg und somit auch im Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (Naldo). Unverändert gilt die Maskenpflicht für Fahrgäste ab 18 Jahren. Diese müssen FFP2-Masken oder vergleichbare Masken tragen, Fahrgäste unter 18 Jahren mindestens eine medizinische Maske. Die Pflicht für medizinische Masken gilt auch an Bahn- und Bussteigen sowie im Wartebereich von Bahnhöfen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen das Tragen einer Maske ärztlich bescheinigt aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich ist, zum Beispiel Asthmatiker. (eg)

Orhan Pamuk fühlt sich schuldig an Corona

10:24 Uhr Der türkische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk hat sich während des Schreibens seines neuen Buchs »Die Nächte der Pest« schuldig gefühlt, weil plötzlich die Corona-Pandemie auftrat. »Mir kam es vor, als wäre die Pandemie gekommen, weil ich diesen Roman geschrieben habe«, sagte Pamuk beim Literaturfestival Lit.Cologne in Köln. Freunde, die ihn zuvor gewarnt hätten, ein Buch über etwas so lang Zurückliegendes wie die Pest werde niemand lesen wollen, hätten ihm nun gesagt, er habe Glück gehabt, jetzt werde sich sein Buch viel besser verkaufen. Er habe sich dann eingeredet, wenn er das Buch jetzt zügig beende, werde Corona vielleicht verschwinden. (dpa)

Patientenschützer fordert Corona-Gratistests bis Jahresende

9:12 Uhr Die Stiftung Patientenschutz fordert kostenlose Corona-Tests bis zum Jahresende. »Es war im letzten Jahr ein Fehler, die Bürgertests abzuschaffen. Viel zu spät kamen sie dann zurück. Jetzt soll sich unter der neuen Bundesregierung Gleiches wiederholen«, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Die geltende Corona-Testverordnung, die auch die Kostenfreiheit der Bürgertests regelt, läuft am 31. März aus. Eine Verlängerung bis Ende Mai werde vorbereitet, sagte am Montag ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. (dpa)

Kretschmann bezweifelt, dass Corona-Impfpflicht noch kommt

8:06 Uhr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann befürchtet, dass die allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus doch nicht kommen wird. »Daran darf man – wie es so aussieht - einige Zweifel haben«, sagte der Grünen-Politiker im SWR-Fernsehen. »Es sieht im Moment nicht so aus, als ob sich der Bundestag da auf eine Linie einigen kann. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.« (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 18.810.035 (gestern: 18.809.998) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 126.933 (126.933) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Alle Informationen, die zwischen 28. Februar und 23. März 2022 rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.