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Aktuell Live-Ticker

54 neue Fälle im Kreis Reutlingen, 44 im Kreis Tübingen, ab Dienstag Teil-Lockdown in Österreich

Das Coronavirus hat auch Reutlingen und die Region Neckar-Alb in Atem gehalten. Eine Zeit lang ist die Zahl der Neuinfektionen gesunken, jetzt steigt sie wieder an. Wer befürchtet, infiziert zu sein, soll nicht direkt in eine Praxis gehen, sondern erst bei seinem Hausarzt anrufen. Wenn dieser den Corona-Abstrich nicht selbst vornehmen kann, wird der Patient an eine der Coronaschwerpunktpraxen im Kreisgebiet oder an die Abstrichstelle in Reutlingen verwiesen.

Ein fieses Ding, das Coronavirus. Es wird die Welt wohl noch lange in Atem halten.  ILLUSTRATION: PETERSCHREIBER.MEDIA/ADOBE STO
Ein fieses Ding, das Coronavirus. Es wird die Welt wohl noch lange in Atem halten. Foto: Adobe Stock
Ein fieses Ding, das Coronavirus. Es wird die Welt wohl noch lange in Atem halten.
Foto: Adobe Stock

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März bestimmt das Coronavirus den Alltag vieler Menschen. Zu Beginn der Pandemie änderte sich die Lage fast jeden Tag. Einrichtungen, Behörden und Betriebe mussten schließen. Es gab immer mehr Verbote und Regeln. Bis hin zum Shutdown. Zwischenzeitlich befand sich Deutschland wieder auf dem Weg zurück zur Normalität, doch aktuell ändert sich das wieder. Der GEA hält Sie hier im Live-Ticker mit sämtlichen Informationen rund um das Thema Corona auf dem Laufenden.

Samstag, 31. Oktober 2020

18:33 Uhr In Karlsruhe haben sich am Samstag rund 900 Menschen bei einer Querdenken-Demonstration gegen die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen versammelt. Die Organisatoren hatten zuvor 500 Teilnehmer angekündigt. Da die Teilnehmer sich nicht an die vorgeschriebenen Abstandsregeln hielten, hätten Polizei und Ordnungsamt mehrfach darauf hinweisen müssen, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Die Veranstaltung habe deshalb kurz vor der Auflösung gestanden. Etwa 40 Menschen seien zudem zu einer Gegendemo in der Nähe der Querdenker auf dem Karlsruher Schlossplatz zusammengekommen. (dpa)

18:07 Uhr Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 82.334 gestiegen. Das sind 2.048 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Samstag hervorgeht. 55.616 Menschen gelten demnach als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um sieben auf 2.028. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert liegt laut Landesgesundheitsamt bei 1,17. Dieser gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 123.3 Infizierten pro 100.000 Einwohner. (pm)

17:35 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Samstag 44 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.298 Fällen. Bei den genannten Fällen handelt es sich in der Mehrzahl um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle und einzelne familiäre Häufungen. Bei einigen Fällen ist die Infektionsquelle noch unbekannt. Es sind keine weiteren Todesfallmeldungen eingegangen (Stand: 63 Todesfälle). Die 7-Tages-Inzidenz für den Kreis Tübingen liegt somit aktuell bei 138,2. (pm)

Coronavirus

Entwicklung der Neuinfektionen

Gesamt:
Stand:
Datenquelle: Landratsämter

17:33 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Samstag 54 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 2.697 bestätigte Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 107,7. (pm)

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

16:57 Uhr Österreich schränkt zur Bekämpfung der Corona-Pandemie große Teile des öffentlichen Lebens für vier Wochen ein. »Ab Dienstag, dem 3. November 0 Uhr bis Ende November wird es zu einem zweiten Lockdown in Österreich kommen«, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Samstag in Wien. Ab Dienstag gelten landesweit Ausgangsbeschränkungen zwischen 20 und 6 Uhr. In der Zeit ist das Verlassen des privaten Wohnbereichs nur aus bestimmten Gründen erlaubt.

Kultur- und Freizeiteinrichtungen müssen schließen, mit Ausnahme von Beerdigungen finden keine Veranstaltungen mehr statt. Auch das Hotel- und Gastgewerbe schließen, nur Takeaway und Lieferung sind erlaubt. Spitzensport findet ohne Publikum statt, Sport ist nur im Freien ohne Körperkontakt erlaubt. Handel, Schulen und auch Dienstleister wie Friseure bleiben zunächst unter Auflagen offen. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

15:14 Uhr Italiens Regierung plant wegen der steil steigenden Corona-Zahlen eine weitere Verschärfung der Maßnahmen zum Gesundheitsschutz. Das bestätigten führende Kabinettsmitglieder am Samstag. Aktuell gebe es laufend neue Treffen in Rom für ein Dekret, »das mit Sicherheit noch restriktiver sein wird«, sagte Außenminister Luigi Di Maio. (dpa)

13:48 Uhr Kultusministerin Susanne Eisenmann möchte in Schulen und Kitas künftig auch Antigen-Schnelltests zur Eindämmung von Corona-Infektionen einsetzen. »Ich halte den Einsatz von Antigen-Schnelltests für sinnvoll, weil sie die Möglichkeit bieten, mehr Personen in kürzerer Zeit zu testen und Infektionen schneller zu erkennen«, sagte die Ministerin (Samstag). Mit den Schnelltests soll ein Ergebnis dann innerhalb weniger Minuten vorliegen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

13:27 Uhr Touristen müssen Hotels in Bayern wegen des Corona-Teil-Lockdowns spätestens am Vormittag des 2. November verlassen. Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Samstag mit. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet. (dpa)

13:18 Uhr Die Digitalwährung Bitcoin setzt ihren Höhenflug fort. Erstmals seit Anfang 2018 überwand die älteste und bekannteste Digitalwährung am Samstag die Marke von 14.000 US-Dollar (12.000 Euro). Zuletzt kam der Kurs auf der Kryptowährungsbörse Bitstamp dann ein wenig zurück auf 13.911 Dollar. Noch im März war der stark schwankende Bitcoin-Kurs im Sog der Corona-Krise unter die Marke von 4.000 Dollar gefallen. (dpa)

12:14 Uhr Komiker Helge Schneider freut sich darüber, dass sein Coronahilfen-Vorschlag prompt vom Bundesfinanzministerium aufgenommen wurde. »Ich freue mich über das Resultat meines einfachen Vorschlags. Ich denke, gute Ideen sind immer hilfreich«, erklärte Schneider. »So kann es natürlich nicht immer funktionieren, deshalb freu ich mich besonders.« Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte angekündigt, dass für die Zeit des Teil-Lockdowns im November unter anderem Soloselbstständige ihre Umsatzausfälle im Umfang von 75 Prozent des Umsatzes aus dem November 2019 ersetzt bekommen sollen. (dpa)

11:02 Uhr Direktoren namhafter Kunstmuseen in Deutschland haben in einem Brief gegen die Schließung ihrer Häuser aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen protestiert. "Erkennbar hat die Politik sich darum bemüht, bei der Gestaltung des neuerlichen Lockdowns differenziert vorzugehen", teilten die 36 Direktorinnen und Direktoren mit. Leider sei der Kulturbetrieb jedoch abermals in extremem Maß betroffen und mit ihm die Museen, die zum zweiten Mal in diesem Jahr für mehrere Wochen geschlossen werden sollten. "Bei allem Verständnis für die Herausforderungen, die Corona uns allen auferlegt, halten wir das für eine falsche Entscheidung." (dpa)

9:52 Uhr Immer mehr Menschen stecken sich mit dem Coronavirus an, doch die Zahl der Toten blieb in den vergangenen Wochen relativ niedrig. Einer Studie zufolge wird sich das bald ändern. (dpa)

9:04 Uhr Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 19.059 Fällen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert erreicht. Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstagmorgen hervor. Der bisherige Rekordwert vom Vortag lag bei 18.681 Fällen. Am Samstag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter dem RKI 14.714 Neuinfektionen gemeldet. (dpa)

8:01 Uhr Die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen eines Tages hat in den USA mit fast 100.000 kurz vor der Präsidentenwahl einen neuen Höchststand erreicht. Am Freitag wurden 99.321 Fälle verzeichnet, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) hervorgeht. Das sind fast 11.000 mehr als noch am Vortag. Insgesamt wurden nach JHU-Angaben in den USA mit ihren rund 330 Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie rund 9,05 Millionen Coronavirus-Infektionen bestätigt. Etwa 229.700 Menschen starben bislang - mehr als in jedem anderen Land der Welt. (dpa)

7:21 Uhr Etwas mehr als 19 Millionen Euro aus dem Corona-Soforthilfeprogramm des Bundes sind bislang in den Profisport geflossen. Dem Bundesverwaltungsamt (BVA) in Köln lagen einen Tag vor Ablauf der ursprünglich bis zum 31. Oktober laufenden Frist 245 Anträge vor. Die beantragte Summe betrug 58.247.465,40 Euro. Von den 245 Anträgen wurden bislang 80 bewilligt, die ein Volumen von 19.104.350,52 Euro ausmachen. 163 Anträge sind noch in der Bearbeitung. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 517.736 (gestern: 506.381) Corona-Infizierte, 10.462 (10.333) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 351.921 (336.764) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Freitag, 30. Oktober 2020

19:28 Uhr Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech rechnet nach eigenen Angaben mit ersten aussagekräftigen Ergebnissen bei den laufenden Wirksamkeitstests seines Corona-Impfstoffkandidaten in den nächsten Tagen. »Es wird nicht mehr lange dauern, bis wir den ersten sogenannten Readout haben, wo wir sehen, ob der Impfstoff in der Lage ist zu schützen«, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin in einem Interview. »Bis Mitte November werden wir nicht nur Aktivitäts-, sondern auch Verträglichkeitsdaten haben«, sagte er in dem am Donnerstag. (dpa)

19:23 Uhr Im schwer vom Coronavirus getroffenen Belgien müssen die meisten Geschäfte wieder schließen. Ausnahmen gebe es etwa für Supermärkte, sagte Regierungschef Alexander De Croo am Freitag nach einer Krisensitzung in Brüssel. Gemessen an der Einwohnerzahl zählt Belgien nach Angaben der EU-Gesundheitsagentur derzeit die meisten Corona-Infektionen in der Europäischen Union. (dpa)

18:54 Uhr Zum dritten Mal in Folge ist bei den erfassten Corona-Neuinfektionen in Deutschland ein Höchstwert erreicht worden. Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag 18.681 Fälle binnen eines Tages. Am Donnerstag hatte der Wert bei 16.774 gelegen, am Mittwoch bei 14.964. Noch Ende September hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gewarnt, dass es zu Weihnachten 19.200 Neuinfektionen am Tag geben könnte - nun könnte die Schwelle von 20.000 schon am Wochenende erreicht werden. (dpa)

18:32 Uhr Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat mehrere Beschwerden gegen die Sperrstunde in der Landeshauptstadt zurückgewiesen. Die Eilanträge von mindestens vier Gastronomen gegen die Sperrstunde für Gastronomiebetriebe ab 23 Uhr seien abgewiesen worden, sagte ein Sprecher der Gerichts am Freitag. Die Begründung: Die Maßnahme sei für das Ziel der Kontaktreduzierung in der Corona-Pandemie erforderlich. (dpa)

18:09 Uhr Scharfe Kritik findet der Intendant der Württembergischen Philharmonie Reutlingen (WPR), Cornelius Grube, für die Lockdown-Beschlüsse der Kulturministerrunde. Diese seien »unüberlegt« und kämen »einem erneuten Berufsverbot für unsere Musiker« gleich. Vier Konzerte hatte die WPR im November geplant, die nun ausfallen oder verschoben werden. Bitter: Auch das Konzert mit dem eigens für das 75-Jahr-Jubiläum der WPR komponierten »Adagio für Orchester« von Fazil Say am 16. November ist darunter. Die Uraufführung soll Grube zufolge noch in dieser Saison nachgeholt werden. Ironie der Geschichte: In seinem Werk verarbeitet Fazil Say ausgerechnet die Erfahrungen des Corona-Lockdowns im Frühjahr. (akr)

17:46 Uhr Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg hat sich im Vergleich zum Donnerstag um 2.838 Fälle erhöht. Insgesamt haben sich bislang mindestens 80.286 Menschen nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt, wie das Landesgesundheitsamt am Freitag mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um zwölf auf 2.021. Als genesen gelten 54.856 Menschen - 733 mehr als am Vortag. Landesweit liegt der Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bei 107 und damit deutlich über der Schwelle von 50 für die höchste Warnstufe im Land. Am Vortag lag der Wert bei 99. (dpa)

17:31 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Freitag 64 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 2.643 bestätigte Fälle. 2.152 Personen gelten als genesen, das sind 84,33 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 400 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 100. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt weiterhin bei 91.

Das Reutlinger Landratsamt informiert darüber hinaus, dass im DRK-Seniorenzentrum in Oferdingen zwei Bewohnerinnen positiv getestet wurden. Es wurden daraufhin flächendeckende Abstriche veranlasst. Insgesamt wurden durch die KV BW 110 Abstriche vorgenommen: 37 Bewohnerinnen und Bewohner, 73 Mitarbeitende und Klienten in der Tagespflege. Die Ergebnisse erwarten wir am Wochenende. (pm)

17:27 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Freitag 49 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.254 Fällen. Bei den genannten Fällen handelt es sich in der Mehrzahl um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle und einzelne familiäre Häufungen. Allerdings ist bei einigen Fällen die Infektionsquelle unbekannt, teilt das Landratsamt mit. Die 7-Tages-Inzidenz für den Kreis Tübingen liegt somit aktuell bei 138. Es sind keine weiteren Todesfälle hinzugekommen (Stand 63 Todesfälle). (pm)

17:14 Uhr »Stoppt die Maskenpflicht« und »Stoppt den Testwahn« hat die Initiative »Eltern stehen auf« bei einer Kundgebung heute Nachmittag auf dem Reutlinger Marktplatz gefordert. Bis zu 100 – fast alle unmaskierte – Menschen hörten sich an, wie Redner gegen die von der Bundesregierung erlassenen Coronaregeln für Schulkinder,  gegen die »Lügenpresse« und für ein sorgloses Kinderdasein antraten. Laut Organisatorin Daniela Beck sind der Initiative im Raum Reutlingen, Tübingen und Nürtingen rund 130 Menschen angeschlossen, bundesweit seien es 30.000 Mitglieder. Einige, aber nicht alle, nähmen auch an den Demos der Querdenker teil. (ele)

15:14 Uhr Laut aktueller Corona-Verordnung des Landes Baden-​Württemberg müssen Kultureinrichtungen von Montag, 2. November 2020, zunächst bis zum 30. November 2020, schließen. Zu diesen Einrichtungen zählen auch die Reutlinger Museen. Im Zuge der vorübergehenden Schließung fallen sämtliche Veranstaltungen und Ausstellungen im Kunstmuseum Reutlingen, im Naturkundemuseum und im Heimatmuseum sowie in allen Außenstellen für diesen Zeitraum aus. Dies gilt auch für die LEGO-Ausstellung im Heimatmuseum. Sämtliche bereits erworbene Tickets für die Ausstellung, die für einen Besuch im Zeitraum vom 3. bis 29. November 2020 gelten, werden in Kürze storniert werden. Der Kaufpreis wird zurückerstattet. (pm)

15 Uhr Die Lesung mit dem diesjährigen Tübinger Stadtschreiber Levin Westermann, die am Dienstag, 3. November 2020, im Löwen stattfinden sollte, ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Wer sich per E-Mail angemeldet hatte, wurde bereits informiert. (pm)

14:32 Uhr Touristen müssen spätestens bis zum 2. November aus Schleswig-Holstein abreisen. Für Urlauber auf den Nordsee-Inseln und Halligen gelte eine Frist bis zum 5. November wegen der Kapazitäten im Fährverkehr sowie den Autozügen, teilt die Landesregierung am Freitag in Kiel mit und verwies auf die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse für einen Teil-Lockdown im November. (dpa)

14:26 Uhr Am Montag wird das Corona-Abstrichzentrum in Eningen unter Achalm eröffnet. Es befindet in der Pfullinger Straße hinter der Arbachtalhalle am Rasenplatz des Sportgeländes. Mehr dazu lesen Sie hier. (pm)

14:08 Uhr Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wirbt um Verständnis für die drastischen Corona-Auflagen, die vom kommenden Montag für weite Teile des öffentlichen Lebens gelten. »Uns ist bewusst, dass die von uns beschlossenen Maßnahmen viele Unternehmen, Einrichtungen und Solo-Selbstständige treffen und verunsichern«, sagte der Regierungschef am Freitag in einer Sondersitzung des Landtags in Stuttgart. Er versicherte den Betroffenen zudem die Unterstützung des Landes. »Wir haben Sie nicht vergessen«, sagte Kretschmann. (dpa)

13:37 Uhr 38 Milliarden Dollar - so viel haben die vier Tech-Riesen Apple, Google, Facebook und Amazon im vergangenen Quartal zusammen verdient. Die Corona-Krise hat ihrem Geschäft nicht geschadet - ganz im Gegenteil. (dpa)

13:11 Uhr Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat vor neuen Belastungen für Firmen gewarnt und sich gegen Steuererhöhungen ausgesprochen. Altmaier wandte sich am Freitag erneut gegen ein von der SPD gefordertes Recht auf Homeoffice. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

12:32 Uhr Der Europa-Park in Rust (Ortenaukreis) wird nach Einschätzung der Unternehmensleitung von den neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sehr hart getroffen. Das sei besonders bitter, weil Hotels, Gastronomie, Freizeitparks und Erlebnisbäder keine Treiber des Infektionsgeschehens gewesen seien, teilte der Gründer des Freizeitparks, Roland Mack am Donnerstag mit. »Für uns kommt die Entscheidung auch überraschend, weil wir uns auf die Zusicherung der Politik verlassen haben, es werde keinen erneuten Lockdown geben.« (dpa)

12:11 Uhr Die Wirtschaft wird lange unter der Corona-Krise leiden - diese Erkenntnis setzt sich langsam durch. Laut einer aktuellen Hochrechnung könnte das deutlich länger dauern, als bisher angenommen. »Das aktuelle Pandemie-Geschehen gibt großen Anlass zur Sorge, dass die akuten, aber auch dauerhaften wirtschaftlichen Folgen deutlich gravierender ausfallen als in den vergangenen Monaten erwartet«, heißt es in einem Krisenszenario des Berliner Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmens. »In Summe fehlen uns dann drei bis vier Jahre Wachstum«, stellte Prognos-Chefvolkswirt Michael Böhmer fest. Je zügiger es gelinge, die steigenden Infektionszahlen einzudämmen, desto geringer werde der wirtschaftliche Schaden ausfallen. (dpa)

10:45 Uhr Das Landratsamt Tübingen hat die neuen, wöchentlichen Infektionszahlen für die einzelnen Städte und Kommunen im Landkreis veröffentlicht. 

 

10 Uhr Kulturstaatsministerin Monika Grütters befürchtet angesichts neuer Corona-Beschränkungen schwere Folgen für die Kulturszene. »Ich bin in großer Sorge um die Kultur«, sagte die CDU-Politikerin in einer Stellungnahme. Die Kultur dürfe nicht zum Opfer der Krise werden. »Leider zwingt uns die Dynamik des Infektionsgeschehens zu harten Maßnahmen«, sagte Grütters. »Doch bei allem Verständnis für die notwendigen neuen Regelungen: Für die Kultur sind die erneuten Schließungen eine echte Katastrophe.« Es gehe um Tausende Kinos, Privattheater, das gesamte Bühnengeschehen, Clubs oder Festivals. »Es geht um die Existenz für mehr als 1,5 Millionen Menschen, die in unserem Land mehr als 100 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt an Wertschöpfung beitragen und häufig als Soloselbstständige arbeiten«, sagte Grütters. (dpa)

8:45 Uhr Wenige Tage vor Beginn des Teil-Lockdowns in ganz Deutschland gibt es starke Zweifel, ob die neuen Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern juristisch wasserdicht sind. Der Staatsrechtler Ulrich Battis erwartet eine erfolgreiche Klagewelle. »Ich gehe fest davon aus, dass es eine hohe Anzahl an Klagen geben wird und dass auch viele wie bisher in einstweiligen Rechtsschutzverfahren damit durchkommen werden, siehe die gekippten Beherbergungsverbote und Sperrstunden«, sagte Battis. Schon in der kommenden Woche könne es erste Entscheidungen geben. »Dass der gesamte Lockdown von Gerichten gekippt wird, erwarte ich aber nicht.« (dpa)

8:30 Uhr Die Mehrheit der Deutschen unterstützt nach einer Umfrage den geplanten Teil-Lockdown im November oder wünscht sich sogar noch weitergehende Schritte, um die Pandemie wieder einzudämmen. In einer Forsa-Erhebung für RTL und ntv befürworteten 50 Prozent die von Bund und Ländern beschlossenen strikten Maßnahmen. Weiteren 16 Prozent  reichen sie noch nicht aus. Genau einem Drittel dagegen gehen sie zu weit. (dpa)

7:45 Uhr Der Reutlinger Landrat Thomas Reumann hat zur neuen, ab Montag geltenden Coronaverordnung Stellung genommen: »Es ist wichtig, dass diese Regelungen bundesweit einheitlich gelten und umgesetzt werden sollen.« Kritisch sehe er allerdings die generelle Schließung von Gastronomiebetrieben, »zumal wir nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen mit der Sperrstunde und dem Alkoholverbot im Außenbereich mildere Lösungen hätten«. Gleichzeitig meinte Reumann: »Es macht mir Sorgen, dass auch die Anzahl der Covid-19-Patientinnen und Patienten in den Kreiskliniken wieder zunimmt.« (GEA)

7:15 Uhr Nach den Entscheidungen über weitere drastische Corona-Auflagen stellt sich der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann heute um 13 Uhr dem Landtag in einer Sondersitzung. Grüne, CDU, FDP und SPD hatten eine Sitzung des Landtags zum Thema gefordert. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten am Mittwoch die weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen, um die stark steigenden Infektionszahlen in den Griff zu bekommen. Vor allem die baden-württembergische Wirtschaft hatte diese kritisiert. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 506.381 (gestern: 486.972) Corona-Infizierte, 10.333 (10.281) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 342.672 (336.764) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Donnerstag, 29. Oktober2020

19 Uhr Einschneidende Corona-Beschlüsse bedeuten meist: viele Klagen. Gerade erst haben mehrere Gerichte die umstrittenen Beherbergungsverbote zerlegt. Droht den neuen Maßnahmen ein ähnliches Schicksal? Mehr lesen Sie hier. (dpa)

18:34 Uhr Die Stadt Reutlingen schickt ihren Lagebericht mit aktuellen Fallzahlen. (pm)

Foto: Stadt Reutlingen
Foto: Stadt Reutlingen

18:15 Uhr Die Corona-Teststation auf dem Tübinger Festplatz bleibt. Ab Montag soll auch die Fieber-Ambulanz dort wieder öffnen und die Hausärzte entlasten. Die Vorbereitungen laufen. Bis zu achtzig Patienten können dann täglich behandelt werden.  (jk)

18:09 Uhr Die von Bund und Ländern beschlossene Verstärkung der Corona-Maßnahmen betreffen auch die Wilhelma in Stuttgart. Der Zoologisch-Botanische Garten schließt vorsorglich bereits beginnend mit Samstag, 31. Oktober. Ebenfalls wurde mit Blick auf die Pandemie-Entwicklung das Illuminationsevent »Christmas Garden Stuttgart« vom Veranstalter abgesagt. (pm)

17:57 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Donnerstag 74 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 2.579 bestätigte Fälle. 2.138 Personen gelten als genesen, das sind 85,93 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 350 aktive Corona-Fälle bekannt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt weiterhin bei 91. (pm)

17:43 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Donnerstag 68 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.205 Fällen. Bei den genannten Fällen handelt es sich um einige Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle und erneut um große familiäre Häufungen.

Betroffen ist auch die Seniorenwohnanlage Starzach. Hier sind 20 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 15  Mitarbeitende positiv getestet worden. In der Einrichtung erfolgt eine strikte Trennung der Bewohnerinnen und Bewohner, die in Einzelquarantäne versorgt werden. Besuche in der Einrichtung sind aktuell nicht möglich. Bei einigen der neu gemeldeten Fälle kennt das Landratsamt die Infektionsquelle noch nicht.  Im Zusammenhang mit den bereits gemeldeten Fällen in der Pflegeeinrichtung »Haus an der Steinlach« in Mössingen sind leider zwei weitere Todesfälle zu beklagen. Damit steigt die Zahl unserer Todesfälle auf insgesamt 63 Personen. (pm)

17:34 Uhr Trotz der steigenden Infektionszahlen und drastischen Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens hält die FDP an ihren Plänen für ihr traditionelles Dreikönigstreffen am 6. Januar in Stuttgart fest. »Wir sind da unbeirrt«, sagte der baden-württembergische FDP-Vorsitzende Michael Theurer am Donnerstag. »Wir wollen, dass das Treffen stattfindet.« Zuvor hatte bereits das Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« darüber berichtet. (dpa)

17:05 Uhr Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat die coronabedingte Sperrstunde sowie das Außer-Haus-Verkaufsverbot für Alkohol in Niedersachsen gekippt. Wie das Gericht  mitteilte, wurde damit die entsprechende Bestimmung in der Verordnung außer Vollzug gesetzt. Das OVG gab damit einer Antragstellerin aus Delmenhorst in einem Eilverfahren Recht. Der 13. Senat des OVG betonte, angesichts der stark steigenden Infiziertenzahlen in weiten Teilen des Bundesgebiets und Niedersachsens seien die gesetzlichen Voraussetzungen für ein staatliches Handeln durch infektionsschützende Maßnahmen zwar erfüllt. Er fand die Verknüpfung der Verbote allein an den Inzidenzwert aber nicht ausreichend. Es sei nicht sichergestellt, dass das Infektionsgeschehen damit vollständig widergespiegelt sei. (dpa)

16:50 Uhr 15 Mitarbeiter des Landratsamts Sigmaringen haben sich mit dem Corona Virus infiziert. Die infizierten Mitarbeitenden sowie die Kollegen, die als enge Kontaktpersonen eingestuft wurden, sind in Quarantäne. Weitere Mitarbeiter der Abteilung arbeiten nun vorsichtshalber von zu Hause aus. Um welche Abteilung es sich konkret handelt, möchte die Kreisbehörde aus Rücksicht auf die Betroffenen nicht benennen. »Der betroffene Bereich hat jedoch kaum Bürgerkontakt, so dass es unwahrscheinlich ist, dass sich Bürgerinnen und Bürger angesteckt haben könnten«, erläutert Pressesprecher Tobias Kolbeck. Alle Dienstleistungen im Haus können weiter angeboten werden, das Landratsamt kann weiterhin mit Terminvereinbarung geöffnet bleiben. »Die Erkrankung der Kolleginnen und Kollegen hat keine unmittelbare Auswirkung auf die Kundinnen und Kunden, auch das schwer belastete Gesundheitsamt ist nicht betroffen«, so Kolbeck. (pm)

16:39 Uhr Nachdem die Tourismus- und Gastronomiebranche über den Sommer hinweg noch mit den Auswirkungen des ersten Lockdowns zu kämpfen hatte, kommt nun der nächste herbe Einschnitt. Daher möchte die Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb einen kleinen Beitrag zur Unterstützung der heimischen Gastronomiebetriebe leisten. Zu diesem Zweck wurde die bereits im März eingerichtete Facebook-Gruppe "Abhol- und Lieferdienste, Essensangebote im Landkreis Reutlingen" reaktiviert. Darin können Gastronomen aus dem Landkreis Reutlingen und darüber hinaus ihre Abhol- und Lieferdienste anbieten oder über sonstige Angebote informieren. (pm)

15:58 Uhr Vergeblich haben Gastronomen aus den Kreisen Reutlingen und Tübingen versucht, die Sperrstunde gerichtlich zu kippen. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat entsprechende Anträge abgelehnt. (pm)

15:21 Uhr Die Inzidenz im Kreis Sigmaringen liegt nun bei 55 Infizierten pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen Kreis erlässt weitere Beschränkungen. 84 Personen sind aktuell infiziert. Immer mehr Menschen stecken sich im beruflichen Umfeld an. »Das Infektionsgeschehen wird immer diffuser. Wir schaffen es zwar noch alle Kontaktpersonen nach zu verfolgen, es gelingt uns aber nur noch in ca. einem Drittel der Fälle die Infektionskette nachzuvollziehen. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass das Virus weit verbreitet ist«, berichtet Ärztin Dr. Ulrike Hart. Das Überschreiten der 50er-Marke hat auch rechtliche Folgen für den Landkreis. Wie alle anderen Landkreise, die über eine Inzidenz von 50 kommen, muss der Landkreis, eine Sperrstunde in der Gastronomie ab 23 Uhr und ein Außenabgabeverbot von Alkohol anordnen. Die Allgemeinverfügung wird ab Freitag nur bis Sonntag gelten. Ab Montag gelten die weitaus restriktiveren Regeln, die die Kanzlerin mit den Länderchefs am Mittwoch beschlossen hatten. (pm)

14:52 Uhr Man hatte es kommen sehen, doch trotzdem hat die Nachricht eingeschlagen wie eine Bombe: Wieder ein Lockdown, wieder bleiben Restaurants, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Kultureinrichtungen und Sportstätten geschlossen. Wieder wird das gesellschaftliche Leben eingeschränkt. Auf dem GEA-Instagram-Kanal hat die Onlineredaktion gestern gefragt, was die User von den neuen Corona-Regeln halten. Mehr als 100 haben bislang geantwortet. Die Mehrheit äußert sich kritisch zum Lockdown. Ein ähnliches Bild ergibt die Umfrage auf gea.de. Mehr dazu lesen Sie hier. (ege)

14:09 Uhr Nach den Entscheidungen über weitere drastische Corona-Auflagen schlägt der Landesregierung eine Welle der Kritik aus Kultur, Wirtschaft und politischer Opposition entgegen. Dagegen verteidigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Beschlüsse. Er baut trotz der Kritik nach eigenen Angaben auf einen großen Rückhalt in der Bevölkerung: »In Wirklichkeit wissen wir aus Umfragen: Es sind nur 12 Prozent, die die Maßnahmen für zu scharf halten«, sagte der Regierungschef am Donnerstag dem Südwestrundfunk (SWR). »Fast 30 Prozent halten sie nicht für scharf genug.« (dpa)

13:35 Uhr Der Pforzheimer Oberbürgermeister Peter Boch (CDU) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Boch befinde sich seit Mittwoch in häuslicher Quarantäne, teilte die Stadt am Donnerstag mit. »Der Oberbürgermeister ist derzeit symptomfrei und arbeitet von zu Hause aus weiter.« Seine Kontaktpersonen wurden ebenfalls in Quarantäne geschickt. (dpa)

12:50 Uhr Bilder von Corona-Patienten auf Intensivstationen wecken Ängste und können Menschen den Schlaf rauben. Dabei ist ausreichender und erholsamer Schlaf gerade in der Pandemie ein wichtiges Vorbeugungsmittel, sagen Wissenschaftler. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

12:43 Uhr Die Köchin und Grünen-Politikerin Sarah Wiener (58) ist an Covid-19 erkrankt. Ihr gehe es leider nicht so gut, teilte die Fernsehköchin auf Facebook mit. »Ich bin sehr schnell erschöpft und habe einen hartnäckigen Husten.« Sie sei aber zuhause und hoffe, dass es ihr bald besser gehe. Die von der Politik beschlossenen Verschärfungen der Corona-Maßnahmen hält Wiener für richtig. »Wenn ihr mich fragt: sie machen Sinn und ich hoffe, es bewirkt auch das Richtige.« Sie selbst habe alle Vorsichtsmaßnahmen eingehalten, keine Partys oder große Treffen besucht. Obwohl sie zudem keine Vorerkrankungen habe und abseits vom Arbeitsstress ein »ziemlich gesundes Leben« führe, sei sie und nun doch an Covid erkrankt. (dpa)

12:09 Uhr Die Dauer der von Bund und Ländern geplanten vierwöchigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens ist aus Sicht des baden-württembergischen Städtetags zu lang. »Einen sehr kurzen Lockdown von einer Woche, maximal zwei Wochen könnten wir akzeptieren«, sagte Vorstandsmitglied Gudrun Heute-Bluhm der dpa. Insbesondere die Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sportvereine treffe die Maßnahme sehr stark. Anders als private Kontakte seien diese aber nicht die treibenden Kräfte hinter den bundesweit voranschreitenden Corona-Infektionszahlen. (dpa)

11:46 Uhr Durch die einschneidenden Maßnahmen von Bund und Ländern, die die explosionsartige Verbreitung des Corona-Virus stoppen sollen, ist ab Montag bis Ende November ein Spielbetrieb im Amateurfußball bis Ende November rechtlich nicht mehr möglich. Vor dem Hintergrund haben die drei baden-württembergischen Fußballverbände beschlossen, den gesamten Spielbetrieb der Männer, der Frauen sowie der Jugend von der Oberliga Baden-Württemberg abwärts mit sofortiger Wirkung auszusetzen und ein Spielverbot zu verhängen, das zugleich auch Pokal- und Freundschaftsspiele erfasst. Die Entscheidung erfolgt bewusst bereits vor der rechtlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse und aufgrund der sehr eindringlichen Appelle der Bundes- und Landesregierung.

Insbesondere Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte, dass alle nicht notwendigen Kontakte bereits jetzt und insbesondere am Wochenende unterbleiben sollen. Dieser Aufforderung leistet der Amateurfußball in Wahrnehmung seiner gesellschaftlichen Verantwortung selbstverständlich Folge. Ob der Spielbetrieb im Kalenderjahr 2020 wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit offen und hängt von den weiteren Entwicklungen ab. Die Wahrscheinlichkeit strebt allerdings gegen Null. Alle drei baden-württembergischen Fußballverbände sind weiterhin bestrebt, die Saison 2020/21 ordnungsgemäß zu Ende zu bringen. Inwiefern dies möglich sein wird, ist derzeit allerdings nicht abzusehen. (pm)

11:05 Uhr Die schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden. Bundes- und Landesregierungen sehen sich gezwungen, wieder einen Lockdown zu verhängen, der nahe an die Maßnahmen aus dem Frühjahr herankommt. »Das ist bitter, weil die meisten Gaststätten, Dienstleister oder Fitnessstudios alles getan haben, um die Sicherheit der Kunden zu gewährleisten. Deshalb ist ein solcher harter Schritt kaum nachvollziehbar«, schreibt Wirtschaftsredakteur Armin Zimny in seinem Kommentar. (GEA) 

10:32 Uhr Auf Deutschlands Intensivstationen ballt sich angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen Wut, Frust und Traurigkeit. »Es ist jetzt schon nachweislich schlimmer als im Frühjahr«, sagt Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), der Deutschen Presse-Agentur. »In 14 Tagen haben wir die schweren Krankheitsfälle und unsere großen Zentren kommen unter Maximalbelastung.« Kliniken müssten sich deshalb bereits jetzt fragen, bei welchen Patienten sie vereinbarte Operationen guten Gewissens verschieben könnten. Die Devise könne nur lauten: »Fahrt runter!«.

9:47 Uhr Angesichts erneuter Schließungen für Kneipen, Bars und Restaurants fordert die Gastro-Branche umfassende Hilfen des Bundes und der Länder. »Es ist mehr als konsequent, dass hier eine Entschädigung erfolgt, wenn unsere Branche geschlossen wird, damit die allgemeine Wirtschaft keinen Lockdown erfährt und Schulen geöffnet bleiben«, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. »Es ist nun wichtig, dass diese Hilfen für alle Unternehmen in Gastronomie, Hotellerie und Cateringwirtschaft schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden.« Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

9:01 Uhr Aus Sicht des Vorsitzenden des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, kommen die neuen Corona-Maßnahmen sehr spät. »Nach meiner Auffassung kommen sie auf den allerletzten Drücker. Ich frage mich auch, warum wir dem Virus jetzt noch bis Montag Zeit geben müssen«, sagte der Mediziner dem Südwestrundfunk (SWR). Nach Einschätzung Montgomerys befinde sich Deutschland »im Anfluten der zweiten Welle« der derzeitigen Pandemie. »Inzwischen steigen ja auch wieder die Zahlen auf den Intensivstationen, steigen die Zahlen der Erkrankten in Krankenhäusern, und auch die Todeszahlen steigen wieder an. Es ist, so furchtbar das klingt, sogar schlimmer, als ich ursprünglich befürchtet hatte.«

8.42 Uhr Der Intendant der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, Cornelius Grube, bedauert das erneute und sehr kurzfristige Veranstaltungsverbot für kulturelle Institutionen: »Die Kulturinstitutionen haben über Wochen sehr gute Hygienekonzepte ausgearbeitet, die weit über die geforderten Maßnahmen hinausgehen. Viele Studien haben mittlerweile nachgewiesen, dass auf den Besuch von Kulturinstitution bisher kein Infektionsgeschehen zurückgeführt werden konnte. Deren erneute Einschränkung wird daher nicht zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens beitragen.« (GEA)

8:14 Uhr Wegen zwei bestätigter Coronafälle im Kinderhaus Ohmstraße und im Kinderhaus Brühlstraße in Metzingen bleiben in beiden Einrichtungen vorsorglich jeweils der Kindergartenbetrieb bis einschließlich Freitag, 6. November, geschlossen. Das teilt die Stadt Metzingen mit. Das heißt, aus dem Kinderhaus Ohmstraße müssen 38 und aus dem Kinderhaus Brühlstraße 36 Kinder zu Hause bleiben. Davon nicht betroffen sind im Kinderhaus Ohmstraße die Kleinkindgruppen sowie im Kinderhaus Brühlstraße die Kita-Gruppen im Erdgeschoss, heißt es weiter. Die Eltern wurden vom Kreisgesundheitsamt als auch von der Stadtverwaltung über die Lage informiert. (pm)

7:47 Uhr Kontaktbeschränkungen, die seit Beginn der Corona-Pandemie mal verschärft, mal gelockert, dann wieder strenger werden, bedeuten für viele ältere und alleinstehende Menschen, dass sie noch einsamer werden, als sie ohnehin schon sind. Dieser Entwicklung möchte das Pfullinger Nachbarschafts-Netzwerk Paula entgegenwirken: Für alle, die sich vorstellen können, andere Menschen zu unterstützen, ihnen etwas Zeit zu schenken und sie so am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, bieten Hanna Schmid und Margret Jung eine Reihe mit Vorbereitungskursen für den ehrenamtlichen Besuchsdienst an.

Umfrage

7:25 Uhr Der Intendant des Landestheaters Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen (LTT), Thorsten Weckherlin, hat die neuen Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern scharf kritisiert. Er halte den »Lockdown-Light« für komplett falsch, teilte er mit. Die Maßnahmen seien »viel zu hart und gänzlich undifferenziert«. Der »Lockdown-Light« sei ein Schlag ins Gesicht seiner Zuschauerinnen und Zuschauer. Weckherlin betonte, es bestehe sonst eine große Gefahr für die Theaterlandschaft. »Wenn das so weitergeht, werden die Theater zweitrangig in der Gesellschaft. Das kann keiner wollen«, teilte Weckherlin mit. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 486.972 (gestern: 463.419) Corona-Infizierte, 10.281 (10.121) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 336.764 (325.052) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Mittwoch, 28. Oktober 2020

19:40 Uhr Der Landessportverband Baden-Württemberg e. V. (LSVBW) kritisiert die neuen Corona-Beschränkungen. Die Präsidentin des LSVBW, Elvira Menzer-Haasis, sagte: »Ich bin enttäuscht, dass die großen Anstrengungen und guten Beispiele in unserem Land eine solch schwerwiegende Entscheidung nicht verhindern konnten. Die Sportvereine und ehrenamtlich Engagierten in Baden-Württemberg haben gezeigt, dass Sie mit Hygienekonzepten und Reglementierungen verantwortlich umgehen und während des Sporttreibens kein erhöhtes Infektionspotenzial besteht.« Der LSVBW fordert in der Bewertung der geplanten Lockdown-Maßnahmen und im Hinblick auf die Wiedereröffnung des Sportbetriebes ein gesundes Augenmaß und Fingerspitzengefühl - insbesondere vor dem Hintergrund der Gesundheitsförderung und -erhaltung der Gesellschaft. (pm)

19:25 Uhr Familien und Freunde sollen sich zu Weihnachten wieder ohne größere Angst treffen können. Doch dafür müssten sich alle jetzt erstmal deutlich einschränken, meinen Bund und Länder. Die neuen Regeln kommen dem Shutdown vom Frühling schon recht nah, doch sie »sind eine große, aber eben nötige Zumutung«, schreibt Politikredakteur Emanuel K. Schürer in seinem Kommentar. (GEA)

19:03 Uhr Die Entscheidungen von Kanzlerin und Ministerpräsidenten im Überblick:

 

18:46 Uhr Aufgrund der neuen pandemiebedingten Beschränkungen muss die Württembergische Philharmonie Reutlingen (WPR) bis auf weiteres den Kartenvorverkauf schließen. Für das 3. Sinfoniekonzert (16. November) und das 2. Kaleidoskop »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« (26. November) werden derzeit mögliche Terminverschiebungen geprüft. Die Karten behalten daher zunächst ihre Gültigkeit. Über weitere Entwicklungen wird das Orchester möglichst zeitnah informieren. (dpa)

18:38 Uhr Die Entscheidung von Bund und Ländern, Gastronomiebetriebe erneut zu schließen kommentierte Uwe Grauer, Vorsitzender der Reutlinger Gastro-Initiative (RGI) so: »Das bedeutet für viele Restaurants oder Kneipen wirtschaftlichen Totalschaden.« Während die Gastronomen im Sommer die »größten Löcher« in Sachen Umsatzeinbußen hätten stopfen können, »werden diese Löcher jetzt wieder aufgerissen«. Viel Geld sei in Hygienemaßnahmen und in den Ausbau von Gartenwirtschaften geflossen – »Geld, das den Gastronomen jetzt fehlt«. Dass die Betriebe gerade im November schließen müssen, sei auch im Hinblick auf Weihnachtsfeiern, die jetzt beginnen, gravierend, sagte Uwe Grauer. »Wir von der RGI haben nicht damit gerechnet, dass es zu einem zweiten Lockdown kommt, der primär unsere Branche trifft.« Dabei liege das Problem in der Kontaktpersonen-Nachverfolgung bei Infektionen und nicht in der Gastronomie. »Unsere Gäste sind registriert.« (GEA)

18:30 Uhr Die Alten- und Pflegeheime der Region stellen sich auf die zweite Welle der Corona-Infektionen ein. Mit Schnelltest, mehr Schutzkleidung und Einschränkungen für Besucher soll die Ausbreitung des Virus gestoppt werden. Nachdem es im Mössinger Haus an der Steinlach 40 Infizierte gab, davon 27 Bewohner, von denen einer starb, und 13 Mitarbeiter, sind dort die Maßnahmen besonders umfangreich. Besucher, die sich vorher telefonisch anmelden und einen Schnelltest auf das Virus machen müssen, bevor man sie einlässt bekommen Schutzkleidung gestellt. Auch die Mitarbeiter arbeiten mit Überschuhen, FFP2-Masken, Schutzkittel, Schutzhauben und Schutzbrillen. Bei anderen Einrichtungen, in der es noch keine Infektion gibt, sind die Regeln noch nicht so drastisch. Froh ist man, dass der Bund Schnelltests zur Verfügung stellt. (GEA)

18:26 Uhr Ministerpräsident Winfried Kretschmann informiert über die Ergebnisse der Beratungen von Bund und Ländern.

18:08 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Mittowch 36 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 2.505 bestätigte Fälle. 2.120 Personen gelten als genesen, das sind 87,82 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 294 aktive Corona-Fälle bekannt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt weiterhin bei 91. (pm)

17:39 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Mittwoch 45 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.137 Fällen. Bei den Neuinfizierten handelt es sich laut Landratsamt zu einem Teil um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle und um familiäre Häufungen. Die 7-Tages-Inzidenz für den Kreis Tübingen liegt aktuell bei 119,8. Es gibt keine weiteren Todesfallmeldungen (Stand: 61 Todesfälle). (pm)

17:12 Uhr Der Bund plant milliardenschwere Nothilfen für Unternehmen, die von den vorübergehenden Schließungen zur Eindämmung des Coronavirus betroffen sind. Erstattet werden sollen Umsatzausfälle, die Finanzhilfe soll ein Volumen von bis zu zehn Milliarden Euro haben. (dpa)

17:03 Uhr Bund und Länder wollen wegen der weiter steigenden Corona-Infektionszahlen touristische Übernachtungsangebote im Inland im November verbieten. Diese dürften nur noch für notwendige Zwecke wie zwingende Dienstreisen gemacht werden. (dpa)

16:52 Uhr Bund und Länder haben sich bei ihrem Corona-Krisengespräch am Mittwoch auf vorübergehende massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens verständigt. Die Pressekonferenz der Bundeskanzlerin im Anschluss des Bund-Länder-Treffens können Sie hier verfolgen. (GEA)

16:31 Uhr In einer Kleinkindeinrichtung (Kinderhaus I-III, Baumsatzstraße 10, Pliezhausen) der Gemeinde Pliezhausen gibt es zwei positive Covid-19-Fälle. Die betroffenen Kräfte befinden sich in häuslicher Quarantäne, die betroffenen Eltern und das Personal der Einrichtung sowie das zuständige Gesundheitsamt wurden umgehend informiert. Die Kontaktnachverfolgung wurde vom Gesundheitsamt zwischenzeitlich durchgeführt, die Einrichtung ist bis einschließlich 6. November geschlossen. (pm)

16:24 Uhr Trotz drastisch steigender Corona-Infektionszahlen sollen Groß- und Einzelhandel im November offen bleiben. In den Geschäften darf sich jedoch nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten. In der Beschlussvorlage des Bundes war ursprünglich von 25 Quadratmetern die Rede gewesen.

16:09 Uhr Schulen und Kindergärten sollen trotz der stark steigenden Corona-Zahlen auch im November verlässlich geöffnet bleiben. (dpa)

16:05 Uhr Bund und Länder wollen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Gastronomiebetriebe vom 2. November für den restlichen Monat schließen. Davon ausgenommen sein soll die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause, Kantinen sollen offen bleiben dürfen. (dpa)

FC Schalke 04 - Werder Bremen
Das Bundesliga-Heimspiel des FC Schalke 04 gegen den VfB Stuttgart wird nun doch zum Geisterspiel. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild
Das Bundesliga-Heimspiel des FC Schalke 04 gegen den VfB Stuttgart wird nun doch zum Geisterspiel. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

15:45 Uhr Angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen soll der  gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal zehn Personen gestattet sein. Dies gelte verbindlich, Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen würden von den Ordnungsbehörden sanktioniert. Profisport soll im November nur noch ohne Zuschauer zugelassen sein. Das gelte auch für die Fußballbundesliga. (dpa)

15:41 Uhr Bund und Länder wollen Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, im November deutschlandweit weitgehend untersagen. So sollen Theater, Opern oder Konzerthäuser vom 2. November an bis Ende des Monats schließen. Die Regelung betreffe auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb, Individualsport soll ausgenommen werden. (dpa)

15:39 Uhr Die Bundesregierung setzt die Reisewarnung für die ganze Türkei wegen der Corona-Pandemie zum 9. November wieder in Kraft. Die bisher bestehende Ausnahmeregelung für die Touristenregionen Aydin, Izmir, Muğla und Antalya am Mittelmeer würden nur noch bis zum 8. November gelten, teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch in seinen Reisehinweisen für die Türkei im Internet mit. (dpa)

15 Uhr »Es herrscht Alarmstufe Rot«, sagt Asli Kücük zur Mittagszeit vor rund 250 Demonstrierenden auf dem Tübinger Marktplatz. Gastronomen, Lieferanten, Hoteliers und Gäste befürchten, dass sie die Leidtragenden sind, obwohl sie nach eigenen Worten wirksame Maßnahmen umgesetzt haben. »Bei uns ist die Ansteckungsgefahr gering und die Kontaktverfolgung aussichtsreich«, betonte Tü-Gast-Sprecher Herbert Rösch. Mehr lesen Sie hier. (jk)

14:36 Uhr  Die sich abzeichnenden erneuten Einschränkungen wegen steigender Corona-Infektionszahlen drohen nach Einschätzung von Volkswirten den wirtschaftlichen Aufschwung abzuwürgen. Der Aufschwung wird sehr wahrscheinlich deutlich ausgebremst werden", sagte der Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claus Michelsen, am Mittwoch in Berlin.

13:57 Uhr Das Bundeskabinett unterstützt geschlossen drastische Kontaktbeschränkungen gegen die massiv steigenden Corona-Infektionszahlen. Das teilte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) in Berlin mit. »Die Infektionszahlen steigen dramatisch. Der Gesundheitsschutz hat höchste Priorität«, sagte Heil. Angesichts steigender Infektionszahlen müssten Politik und Gesellschaft die Seuche jetzt wieder in den Griff bekommen. Dafür habe sich das Kabinett hinter die jüngsten Vorschläge gestellt – »und zwar einstimmig und einhellig«. Heil: »Ich setze darauf, dass wir zu bundeseinheitlichen Regelungen kommen.« (dpa)

13:53 Uhr Weil Klinikärzte in Baden-Württemberg überlastet sind, kommt es einer Umfrage zufolge immer öfter zur Gefährdung von Patienten. Mehr als 65 Prozent der Klinikärzte gaben in der am Mittwoch veröffentlichen Befragung des Marburger Bunds an, dass die Patientensicherheit an ihren Arbeitsplätzen durch Arbeitszeit-Verstöße mehrmals im Monat gefährdet sei. Fast die Hälfte (46 Prozent) der Befragten erklärte, dass das in ihren Kliniken mindestens einmal die Woche der Fall sei - mehr als jeder Zehnte (11,4 Prozent) sprach von täglicher Gefährdung. (dpa)

13:07 Uhr Der Südwestdeutsche Fußball-Verband (SWFV) hat mitgeteilt, dass der gesamte Pflichtspielbetrieb in allen Spielklassen und im Pokal ab Donnerstag bis auf Weiteres angehalten wird. Das Präsidium begründet seine Entscheidung mit der Verdopplung der Zahl der Corona-Neuinfizierter im Verbandsgebiet innerhalb einer Woche. Am vergangenen Wochenende sind laut SWFV bereits acht Prozent der Spiele wegen Corona ausgefallen. Der Württembergische Fußballverband (WFV) wird seinen Spielbetrieb von sich aus nicht unterbrechen, sagte Heiner Baumeister, Abteilungsleiter Medien beim WFV, auf GEA-Anfrage. »Wir haben das Infektionsgeschehen im Verbandsgebiet sehr gut im Blick«. Letztlich werde man abwarten müssen, welche neuen Regelungen das Land Baden-Württemberg nach der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin beschließt. Diese Maßnahmen sollen ab dem 4. November in Kraft treten. (der)

12:39 Uhr Das Robert-Koch-Institut unter Beschuss: Am Wochenende warfen Unbekannte Brandsätze auf ein Gebäude des renommierten Instituts in Berlin. Zuvor zwangen Cyber-Kriminelle offenbar die Website des RKI in die Knie. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

11:58 Uhr Das Bundesliga-Heimspiel des FC Schalke 04 am Freitag gegen den VfB Stuttgart wird nun doch zum Geisterspiel. Am Montag hatten die Schalker noch mitgeteilt, dass das Spiel vor 300 Zuschauern ausgetragen wird, am Dienstagabend bekam der Verein die Mitteilung der lokalen Behörden, dass auch diese Genehmigung zur Teilzulassung zurückgezogen worden sei. Die 7-Tage-Inzidenz in Gelsenkirchen lag zum betreffenden Zeitpunkt bei 140,2 Fällen. (dpa)

10:59 Uhr Bayern München hat offenbar trotz Coronakrise im Geschäftsjahr 2019/2020 ein kleines finanzielles Plus erwirtschaftet. Der Gewinn soll im einstelligen Millionenbereich liegen, berichtet die Sport Bild. Für diese Saison kalkulieren die Verantwortlichen des deutschen Fußball-Rekordmeisters dagegen mit massiven Umsatzverlusten durch fehlende Zuschauereinnahmen und ausbleibende Marketingerlöse. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte zuletzt in der Bild am Sonntag von »tatsächlich über rund 100 Millionen Euro Mindereinnahmen« für den FC Bayern gesprochen. »In ganz Europa verliert jeder Klub zwischen 50 und in der Spitze 200 Millionen Euro in einer Saison, die er ohne Zuschauer spielen muss. Wie lange das ein Fußball-Club aushält, das kann man sich an fünf Fingern abzählen«, ergänzte er. 

10:04 Uhr Die Corona-Pandemie treibt die Nachfrage nach IT-Diensten aus der Internet-Wolke an. Von diesem Trend profitiert derzeit vor allem Microsoft. Die Investoren freuen sich aber nicht nur über den Cloud-Boom, sondern setzen auch auf eine neue Spiele-Konsole. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

9:11 Uhr So viele waren es noch nie: Seit Beginn der Corona-Pandemie ist bei den Neuinfektionen erneut ein Höchstwert erreicht worden. Laut Robert Koch-Institut liegt die Zahl bei 14.964 innerhalb von 24 Stunden. Die Werte sind mit denen aus dem Frühjahr allerdings nur bedingt vergleichbar, da inzwischen deutlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden. Heute vor einer Woche hatte die Zahl bei 7.595 gelegen. Am Samstag war mit 14.714 Neuinfektionen der bisherige Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland verzeichnet worden. (dpa)

8:08 Uhr Auch wenn Einzelne im Supermarkt um Toilettenpapier rangeln und auf der Straße mitunter aggressiv über die Sinnhaftigkeit der Maskenpflicht diskutieren: Insgesamt hat sich das soziale Miteinander in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie eher verbessert. Das zeigen die Ergebnisse einer anonymen Online-Befragung des Basel Institut of Commons and Economics. (dpa)

7:37 Uhr Eine positive Erkenntnis der Corona-Pandemie ist, dass viel mehr Tätigkeiten zu Hause beziehungsweise mobil erledigt werden können, als viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer erwartet oder erhofft hatten. Die Erfahrungen aus der ersten Coronawelle helfen, in der zweiten Welle in manchem Punkt nachzubessern. Jetzt werden die Weichen gestellt für eine neue Arbeitsorganisation, denn eine Rückkehr zu alten Strukturen wird es nicht geben. Die Arbeit im Homeoffice hat zu viele Vorteile für alle aufgezeigt, kommentiert unser Wirtschaftsressortleiter Armin Zimny. (GEA)

7:06 Uhr Sensibilisiert durch die Corona-Pandemie und Appelle aus der Politik wollen sich viele Menschen gegen Grippe impfen lassen. Erste Engpässe sind die Folge. Das könnte auch mit dem Wetter zu tun haben. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

7:02 Uhr Der Bund will mit drastischen Kontaktbeschränkungen noch vor Weihnachten die massiv steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff bekommen. Bundesweit sollen Freizeiteinrichtungen und Gastronomie geschlossen, Unterhaltungsveranstaltungen verboten und Kontakte in der Öffentlichkeit sowie Feiern auf Plätzen und in Wohnungen eingeschränkt werden. Das geht aus einem der dpa vorliegenden Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes für die Video-Konferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwoch hervor. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 463.419 (gestern: 455.529) Corona-Infizierte, 10.121 (10.103) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 327.697 (325.052) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Dienstag, 27. Oktober 2020

19 Uhr Zu wenig Intensivbetten, Mangel an Personal: Viele Ländern scheinen dem Ansturm der Corona-Patienten nicht mehr lange standhalten zu können. Auch die WHO warnt vor Überlastungen der Krankenhäuser. (dpa)

18:47 Uhr Die Stadt Reutlingen liefert den täglichen Lagebericht (pm)

18:28 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Dienstag 40 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 2.469 bestätigte Fälle. 2.088 Personen gelten als genesen, das sind 87,80 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 290 aktive Corona-Fälle bekannt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt weiterhin bei 91. (pm)

18:19 Uhr In diesem Jahr gibt es auch durch die Coronapandemie in der Mediothek Pliezhausen eine deutlich höhere Nachfrage nach elektronischen Medien. »Wir haben jetzt schon so viele elektronische Ausleihen wie im vergangenen Jahr«, sagte deren Leiterin Karin Lorenz neulich im Gemeinderat Pliezhausen. Sie rechnet damit, dass diese in den nächsten Monaten auf 12 600 ansteigen könnten. »Für die Leute steht nicht im Vordergrund, ob sie ein Buch oder ein E-Book lesen, sondern welche Inhalte sie benötigen.« (mak)

18:08 Uhr Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg hat sich im Vergleich zum Montag um 1.843 Fälle erhöht. Insgesamt haben sich bislang mindestens 72.735 Menschen nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt, wie das Landesgesundheitsamt am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 8 auf 1.985. Als genesen gelten 52.806 Menschen - 592 mehr als am Vortag. Landesweit liegt der Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bei 89,9 und damit deutlich über der Schwelle von 50 für die höchste Warnstufe im Land. Am Vortag lag der Wert bei 85,5. (dpa)

17:36 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Dienstag 51 neue Fälle gemeldet worden. Damit liegt der Kreis bei 2.092 Fällen. Die 7-Tages-Inzidenz für den Kreis Tübingen liegt aktuell bei 110,13. Es gibt keine weiteren Todesfallmeldungen (Stand: 61 Todesfälle). Bei den Fällen handelt es sich laut Landratsamt zu einem Teil um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle und um große familiäre Häufungen. Darüber hinaus gibt es in der Seniorenwohnanlage Starzach zwei Corona-Fälle unter den Bewohnern. Die Einrichtung steht in engem Kontakt zum Gesundheitsamt. Besuche in der Einrichtung sind aktuell nicht möglich. Das Landratsamt plant, dass alle Mitarbeitenden und Bewohner*innen getestet werden. In Mössingen ist im Johannes Kindergarten ein Corona-Fall zu verzeichnen, das bedeutet Quarantäne für alle Kinder. In Kusterdingen ist an der August-Lämmle-Schule ebenfalls ein Corona-Fall zu verzeichnen, die betroffene Klasse wurde in Quarantäne geschickt. (pm)

17:34 Uhr Ein Bierkrug vom ausgefallenen Oktoberfest, ein Fußball vom Geisterspiel, ein Schutzanzug vom Bestatter: Das Haus der Geschichte trägt Gegenstände zusammen, die von der Corona-Krise zeugen. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

16:50 Uhr Im Sport wächst die Befürchtung der Vereine und Verbände, durch neue Corona-Beschränkungen immer stärker in Existenznot zu geraten. Den möglichen Beschlüssen der Videoschalte von Kanzlerin Merkel und den Länderchefs wird daher mit großem Bangen entgegengesehen. (dpa)

16:33 Uhr Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Thomas Strobl hat seinen Vorschlag eines gut einwöchigen Lockdowns bei einer weiteren Verschärfung der Corona-Lage in Deutschland verteidigt. »Es gehört zur Vorsorge in der Pandemie, bereits jetzt Szenarien zu entwerfen und sich vorzubereiten«, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. »Wir brauchen einen Blick in den Werkzeugkasten der Pandemie-Bekämpfung [...] Falsch wäre sicher, es einfach laufen zu lassen.« (dpa)

15:46 Uhr Wegen der Corona-Pandemie soll der Tübinger Weihnachtsmarkt als weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt stattfinden, wenn die dann gültige Corona-Verordnung des Landes dies zulässt, teilt die Stadt Tübingen mit. Es gibt in diesem Jahr keine gastronomischen Angebote, also auch keinen Glühwein oder andere Heißgetränke, kein Open-Air-Kino am Haagtorplatz und kein Musik- und Theaterprogramm. Zugelassen werden 30 Stände, die sich auf die gesamte Altstadt verteilen, sodass Menschenansammlungen vermieden werden. Besucherinnen und Besucher müssen auf dem Weihnachtsmarkt eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. »Diese Einschränkungen sind schmerzhaft, aber notwendig, damit unser Tübinger Weihnachtsmarkt in diesem Jahr überhaupt stattfinden und zumindest ein wenig weihnachtliches Flair verbreiten kann«, sagt Bürgermeisterin Dr. Daniela Harsch. Die Veranstaltung ist für das dritte Adventswochenende geplant (11. bis 13. Dezember 2020). Die Stadtverwaltung prüft derzeit, ob der Markt auf ein weiteres Wochenende im Dezember ausgeweitet werden kann, damit möglichst viele Anbieter zum Zuge kommen. (pm)

15:25 Uhr Vor den Bund-Länder-Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie haben Gastgewerbe und Tourismusbranche vor neuen Schließungen gewarnt. »Es kann nicht sein, dass wir wieder die Leidtragenden sind«, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Guido Zöllick. »Einem Drittel der 245.000 Betriebe droht bei einer erneuten Schließung das Aus.« Die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigten, dass Hotellerie und Gastronomie kein relevantes Infektionsgeschehen aufwiesen. Wenn die Branche zeitweise geschlossen werde, müssten die politisch Verantwortlichen »schnell und vollumfänglich für den Schaden aufkommen«, forderte Zöllick. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

14:37 Uhr Der Handball-Bundesliga droht im Falle sich weiter verschärfenden Corona-Maßnahmen eine schwere Existenzkrise. Sollte die Politik wegen der sprunghaft angestiegenen Fallzahlen die derzeit zulässige Zuschauerkapazität von maximal 20 Prozent verringern oder gar ein vorläufiges Verbot von Sportevents aussprechen, befürchtet HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann gravierende Auswirkungen für die Handballer. »Die Lage ist angespannt. Wenn wir weiter zurückgeworfen werden, sind wir ratlos. Es geht um sehr viel für uns«, sagte Bohmann vor dem Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwoch. (dpa)

14:19 Uhr Die Infektionswelle brechen - das ist unbedingt nötig, um zu verhindern, dass die Corona-Pandemie außer Kontrolle gerät. Es wird aber auch immer schwieriger. Vor der nächsten Beratungsrunde von Bund und Ländern kommen neue Vorschläge, wie es gehen könnte. Vor neuen Bund-Länder-Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie verstärkt sich die Debatte über strenge, aber kurzzeitige Lockdowns. (dpa)

13:36 Uhr Zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Corona-Krise haben Italien, Spanien und Polen die ersten 17 Milliarden Euro aus dem neuen EU-Programm Sure bekommen. Dies teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Es handelt sich um preiswerte Kredite, mit denen Kurzarbeiterprogramme und Hilfen für Selbstständige finanziert werden können. Konkret flossen an Italien zunächst 10 Milliarden Euro, die erste Tranche einer zugesagten Summe von 27,4 Milliarden. Spanien erhielt zunächst 6 von 21,3 Milliarden und Polen eine Milliarde von 11,2 Milliarden. Insgesamt ist im Rahmen von Sure bisher die Auszahlung von 87,9 Milliarden Euro an 17 Länder vereinbart. Der Deckel liegt bei 100 Milliarden Euro. Das Programm gehört zu einem Paket mit Hilfen von 540 Milliarden Euro, auf das sich die EU-Staaten kurz nach Beginn der Pandemie im Frühjahr geeinigt hatten. (dpa)

12:54 Uhr Nach einem Fußballspiel in Gutach im Breisgau hat das Gesundheitsamt rund 80 Spieler, Betreuer und Trainer von zwei Vereinen vorsorglich in Quarantäne geschickt. Drei Tage nach dem Fußballspiel am 10. Oktober zwischen dem SC Gutach-Bleibach und der SG Simonswald/Obersimonswald II habe es erste Meldungen über Corona-Symptome bei Spielern gegeben, erklärte Michael Baumer, Vorstand für die Öffentlichkeitsarbeit beim SC Gutach-Bleibach, am Dienstag. Zuerst hatte die »Badische Zeitung« berichtet. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

10:49 Uhr Die Chorszene und das Musizieren an Schulen seien im Musikbereich am stärksten betroffen von der Coronakrise. Das betonte der Präsident des Landesmusikrats, Hermann Wilske, im Interview mit dem GEA. Bei den Schulen sei das Hauptproblem, dass die Corona-Beschränkungen des Landes ein jahrgangsübergreifendes Musizieren derzeit nicht erlauben. Das Musizieren in Schulchören, Schulorchestern oder Schul-Big-Bands sei daher im Moment nicht möglich – die Arbeit dieser Ensembles gehöre jedoch zum Kern schulischer Musikbildung. Bei den Chören ist das Problem, dass Singen im Verdacht steht, Aerosole aus der Atemluft im Raum zu verbreiten. Daher müssen Sänger großen Abstand zueinander halten. Ein Hauptprojekt des Landesmusikrats ist der Wettbewerb »Jugend musiziert«. Die Ausgabe in diesem Jahr fiel wegen Corona weitgehend aus - 2021 will der Musikrat den Wettbewerb nach Möglichkeit realisieren. Wilske räumte jedoch ein, dass dabei große Hürden zu überwinden sind. (akr)

9:58 Uhr Die Sparquote der privaten Haushalte ist so hoch wie nie zuvor. Grund dafür ist aber nicht der vor der Tür stehende Weltspartag, sondern die Coronakrise. Laut dem aktuellen Wirtschaftsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) treibt vor allem das »unfreiwillige Sparen« die Quote in die Höhe. »Der Lockdown und die darauf folgenden Maßnahmen haben die Konsummöglichkeiten erheblich eingeschränkt und Verbraucher damit quasi zum Sparen gezwungen. Anstatt sich zu ärgern, kann man dies aber auch als zweite Chance sehen und überdenken, wie das eigene Geld am besten aufgehoben ist«, empfiehlt Dr. Helge Lach, Mitglied des Vorstands der Deutschen Vermögensberatung. (dpa)

9:33 Uhr Nach der Kritik von CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz an der Verschiebung des Parteitags hat CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak betont, dass Überlegungen zum Gesundheitsschutz ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen seien. »Der Grund für die Verschiebung des Präsenzparteitages war die Infektionslage in Deutschland«, sagte er am Dienstag im Deutschlandfunk. Merz hatte Teilen des »Parteiestablishments« vorgeworfen, ihn als CDU-Chef verhindern zu wollen und gesagt, die Absage sei »der letzte Teil der Aktion «Merz verhindern» in der CDU«. Der Bundesvorstand hatte am Montag beschlossen, dass der geplante Präsenzparteitag am 4. Dezember in Stuttgart mit 1.001 Delegierten angesichts der stark steigenden Infektionszahlen nicht mehr zu halten sei. Wenn auch Anfang des neuen Jahres kein Präsenzparteitag möglich sei, solle ein digitaler Parteitag abgehalten werden. (dpa)

Veltins Arena
Das Spiel des FC Schalke gegen VfB Stuttgart wird vor 300 Zuschauern ausgetragen. Foto: Bernd Thissen/dpa-Pool/dpa
Das Spiel des FC Schalke gegen VfB Stuttgart wird vor 300 Zuschauern ausgetragen. Foto: Bernd Thissen/dpa-Pool/dpa

8:53 Uhr Schulen und Betreuungseinrichtungen gehören zu den Bereichen, die durch die Corona-Krise besonders betroffen waren. Der GEA will von Eltern und Schülern wissen, wie sie die Digitalkompetenz von Lehrern und die digitale Ausstattung der Schulen bewerten und wie gut Homeschooling bei ihnen funktioniert hat. Die Ergebnisse werden am Donnerstag auf gea.de, im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe des Reutlinger General-Anzeigers veröffentlicht. Hier geht's zur Umfrage.

8:17 Uhr Viele deutsche Städte bereiten sich trotz Corona-Pandemie und steigender Infektionszahlen auf die Weihnachtsmärkte vor. Um Besucher und Besucherinnen bestmöglich zu schützen, sind die Auflagen vielerorts streng. Während etwa in München oder Dresden der Markt räumlich entzerrt werden soll, planen die Veranstalter am Berliner Breitscheidplatz Zugangskontrollen, um Menschenmassen zu vermeiden. In der Ruhrgebietsstadt Essen müssen Gäste an den Ständen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, in Leipzig sind gastronische Angebote wie Bratwurst- oder Glühweinstände sogar ganz verboten.

In anderen Städten wie Düsseldorf, Köln, Erfurt, Freiburg oder Frankfurt wurden viele Märkte hingegen bereits abgesagt – am Montag kam auch das Aus für den weltberühmten Christkindlesmarkt in Nürnberg. Auch der beliebte Berliner Weihnachtszauber am Gendarmenmarkt fällt der Pandemie zum Opfer. Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risiken seien angesichts steigender Neuinfektionen unkalkulierbar geworden, sagte ein Sprecher. (dpa)

8:09 Uhr Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Thomas Strobl fordert bei einer weiteren Verschärfung der Corona-Lage einen gut einwöchigen Lockdown in Deutschland. »Wenn die Zahlen sich weiter so entwickeln, dann müssen wir Maßnahmen in den Blick nehmen, etwa, dass wir auch einmal für eine Woche alles dicht machen, dass von Freitag bis Sonntag die Woche drauf gar nichts mehr geht«, sagte der baden-württembergische Innenminister dem Nachrichtenportal »ThePioneer« (Dienstag). Auf die Frage, ob die Schließung auch Schulen, Kitas und Geschäfte betreffen würde, sagte Strobl: »Alles heißt alles.« Das bedeute auch Einschränkungen im Grenzverkehr. (dpa)

7:34 Uhr Im Herbst und Winter ist die Haut sowieso schon gereizt: Heizungsluft, Kälte und Trockenheit machen sie spröde und rissig. Durch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes wird die Haut im Gesicht aber in diesem Jahr mit der Corona-Pandemie ganz besonders stark beansprucht. Die richtige Gesichtspflege ist deshalb nun besonders wichtig. Und die beginnt bereits am Abend und in der Nacht, wie der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel erläutert. Das A und O ist zunächst eine gründliche Reinigung der Haut mit einer Waschemulsion oder einem Waschgel. Anschließend sollte man eine reichhaltige Nachtcreme auftragen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Creme feuchtigkeitsintensiv ist und nicht zu viel Fett enthält. Denn zu viel Fett auf der Haut könnte Poren zusätzlich verstopfen. Wer sich besonders intensiv um seine Haut kümmern möchte, kann eine Gesichtsmaske auftragen. Wirkstoffe wie Hamamelis, Rosenextrakt oder Aloe Vera wirken erfrischend, haben eine leicht kühlende Wirkung und spenden Feuchtigkeit. (dpa)

7:06 Uhr Vor der neuen Bund-Länder-Runde zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie rechnen fast zwei Drittel der Deutschen damit, dass es wegen der dramatisch steigenden Corona-Infektionszahlen wieder zu Schließungen von Geschäften, Restaurants oder Schulen kommen wird. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sagten 63 Prozent, dass sie einen solchen Lockdown erwarten. Nur 23 Prozent glauben nicht daran, 13 Prozent machten keine Angaben. Einer anderen Umfrage zufolge hält gut jeder zweite Deutsche die geltenden Auflagen zur Eindämmung der Pandemie für angemessen. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 455.529 (gestern: 443.189) Corona-Infizierte, 10.103 (10.062) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 325.052 (319.454) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Montag, 26. Oktober 2020

19:09 Uhr Angesichts rasant zunehmender Corona-Infektionen will Kanzlerin Angela Merkel mit den Ländern dringend über eine stärkere Eindämmung beraten. Bereits an diesem Mittwoch soll es dazu eine Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten geben - noch vor deren turnusmäßiger Konferenz am Freitag. Es gehe darum, was Bund und Länder gemeinsam tun könnten, um möglichst schnell den Trend zu brechen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. Allen sei bewusst, »dass dabei jeder Tag zählt«. Auch unter den Ländern rückt ein bundesweit enger abgestimmtes Vorgehen in den Blick. (dpa)

18:34 Uhr Maske, Abstand und Quarantäne - am Wochenende haben Polizisten im ganzen Land verstärkt das Einhalten der Corona-Regeln kontrolliert. Wegen Verstöße gegen die geltende Verordnung seien 1.023 Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden, teilte das Innenministerium am Montag in Stuttgart mit. Insgesamt seien rund 10.500 Menschen kontrolliert worden. Allein 892 Betroffene hielten sich den Angaben nach nicht an die Maskenpflicht. »Das heißt, jeder Zehnte hat wohl noch nicht den Ernst der Lage erkannt«, wird Innenminister Thomas Strobl in der Mitteilung zitiert. (dpa)

18:05 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Montag 23 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 2.429 bestätigte Fälle. Am Sonntag waren es noch 2.406, gab das Landratsamt auf GEA-Nachfrage bekannt. 2.062 Personen gelten als genesen, das sind 88,20 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell 276 aktive Corona-Fälle bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 60,6. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um einen weiteren Fall auf 91. (pm)

17:39 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Montag 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit liegt der Kreis Tübingen bei 2.041 Fällen. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 96,97. Bei den genannten Fällen handelt es sich zu einem großen Teil um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle. Bei einigen kenne man die Infektionsquelle noch nicht. Die Zahl der Todesfälle stieg auf 61.

Unter den neuen Fällen sind auch Kinder und Jugendliche aus Schulen im Kreis: Im Kindergarten Am Weinberg in Kusterdingen gibt es einen Fall, die gesamte Gruppe wurde in Quarantäne geschickt. Einen weiteren Fall gibt es am Eugen-Bolz-Gymnasium in Rottenburg, auch hier mit der Folge, dass die betroffene Klasse in Quarantäne geschickt wurde. An der Gewerblichen Schule Tübingen gibt es einen Fall am TG, hier wurden nur einzelne Schülerinnen und Schüler in Quarantäne geschickt. In Kirchentellinsfurt ist die Graf-Eberhard-Schule betroffen, hier sind durch übergreifenden Sportunterricht eine Klasse und mehrere Schülerinnen und Schüler einer weiteren Klasse von der Quarantäne betroffen. (pm)

17:21 Uhr Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 70.892 gestiegen. Das sind 1.312 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Montag hervorgeht. 52.214 Menschen gelten demnach als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um fünf auf 1.977. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert liegt laut Landesgesundheitsamt bei 1,40. Dieser gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 85,5 Infizierten pro 100.000 Einwohner. (pm)

17:09 Uhr Im Haus an der Steinlach in Mössingen sind 40 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Eine infizierte Bewohnerin, die seit Donnerstag in der Klinik war, ist verstorben. Das bestätigt Heimleiterin Karin Frieß auf Nachfrage des GEA. Seit Juni ist im Landkreis Tübingen keine Person, die auf Covid-19 positiv getestet worden war, mehr  verstorben. »Die Dame war über 90 und recht betagt. Ob sie letzten Endes wirklich an dem Virus gestorben ist, wissen wir natürlich nicht«, sagte Frieß. Am vergangenen Donnerstag hatte der Träger der Einrichtung, das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg, den Corona-Ausbruch im Pflegeheim gemeldet. Zunächst waren zwölf Bewohner und fünf Mitarbeiter positiv getestet worden. Nach einer erneuten Testreihe am Samstag sind es nun 27 Bewohner und 13 Mitarbeiter. (sapo)

16:59 Uhr In zwei weiteren Pflegeheimen im Alb-Donau-Kreis ist es zu Corona-Infektionen gekommen. In einer Einrichtung in Heroldstatt sei eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte ein Sprecher des Landkreises am Montag mit. In einer Einrichtung in Ehingen ergaben die Tests bei zwei Mitarbeitern ein positives Ergebnis. Die Kontaktpersonen der Infizierten würden derzeit noch ermittelt, hieß es. (dpa)

16:32 Uhr Alten- und Pflegeheime sowie Pflege-Wohngemeinschaften in Tübingen können ab sofort wöchentlich zwei Coronavirus-Schnelltests pro Bewohnerin und Bewohner in Anspruch nehmen, um die Angehörigen vor einem Besuch in der Einrichtung vorsorglich zu testen. Die Tests sollen gewährleisten, dass die älteren Menschen Besuch erhalten können und gleichzeitig vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt sind. Über dieses neue Angebot, dessen Kosten die Universitätsstadt Tübingen übernimmt, hat Oberbürgermeister Boris Palmer die Betreiber mit einem Brief informiert. (pm)

16:18 Uhr Das Bundesliga-Heimspiel des FC Schalke 04 am Freitag (20.30 Uhr) gegen den VfB Stuttgart wird vor nur 300 Zuschauern ausgetragen. Wie der Revierclub am Montag mitteilte, lasse das aktuelle Infektionsgeschehen der Corona-Pandemie in Gelsenkirchen nicht mehr Zuschauer zu. Wie schon in der Partie in der Veltins-Arena gegen Union Berlin (1:1) würden die wenigen Fans auf einer Tribüne im Unterrang sitzen. Alle Tickets werden unter den Anhängern verlost, die eine Anfrage in den ersten drei Preiskategorien gestellt hatten. (dpa)

15:51 Uhr Im Kampf gegen die zweite Corona-Welle sind am Montag vielerorts in Europa neue Auflagen in Kraft getreten, so etwa in Italien, Dänemark, der Slowakei und in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Viele Regierungen setzen auf nächtliche Ausgangssperren und weitere Kontaktbeschränkungen, um einen kompletten Lockdown der Länder zu vermeiden. (dpa)

15:05 Uhr Trotz der angespannten Lage angesichts der Corona-Pandemie müssen die Reutlinger auf ihren traditionellen Weihnachtszirkus vermutlich nicht verzichten. Er soll wie geplant – vom 18. Dezember bis 6. Januar 2021 – zum insgesamt 18. Mal stattfinden,  berichtet  Veranstalterin Andrea Sperlich von Circus Relaxx dem GEA. Um eine Genehmigung für die Veranstaltung zu erhalten, mussten die Sperlichs ein Hygienekonzept auf die Beine stellen.  400 Personen sind im Zirkuszelt  unter Einhaltung der Abstandregel erlaubt, die Normalkapazität liegt bei 1.000. Maskenpflicht besteht – Stand Jetzt – nur auf den Laufwegen. Allerdings wird es innerhalb des Zelts einen »Einbahnstraßen-Verkehr« geben, der genau regelt, über welchen Gang die Besucher  rein- und rauslaufen dürfen.  Außerdem wurden neue Heizungsanlagen angeschafft, die dafür sorgen, dass die Luft virenfreundlicher entsorgt und wieder aufbereitet wird. (ott)

14:48 Uhr Ski-Gesamtweltcupsieger Aleksander Aamodt Kilde ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben seines Verbandes wurde der Norweger in seiner Heimat routinemäßig nach seiner Rückkehr vom Weltcup-Auftakt in Sölden und einem Sponsorentermin getestet. Er habe leichte Krankheitssymptome, fühle sich aber allgemein gut und sei zuversichtlich, schnell wieder gesund zu werden, wurde Aamodt Kilde in einer Verbandsmitteilung zitiert. (dpa)

14:07 Uhr »Seltsame Zeiten« sind das, in denen die Cartoon-Band Gorillaz ein neues Album mit hoher Promi-Dichte veröffentlicht. Mastermind Damon Albarn freut sich, dass aus einer kleinen Idee in den Corona-Monaten eine große Puzzle-Arbeit wurde. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

13:23 Uhr Für eine Zulassung eines Fahrzeugs brauchen Autofahrer in Corona-Zeiten viel Geduld. Die Branche fordert eine dringende Beschleunigung. »Die Wartezeit kostet sowohl Händlern als auch Kunden bares Geld«, sagte Ralf Kutzner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei der Gewerkschaft am Montag. »Die zuständige kommunale Politik muss dringend tätig werden und diesen Zustand beenden.« Der Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Jürgen Karpinski, plädierte für die digitale Zulassung im Autohaus. »Solange eine Zulassung im Autohaus aber noch nicht möglich ist, sollten die zuständigen Behörden alles tun, um die Wartezeiten für Kunden und Autohändler in den Zulassungsstellen erträglich zu gestalten.« (dpa)

12:51 Uhr Warnungen vor einer weiteren Zuspitzung der Corona-Lage werden lauter. Reicht ein jeweils regionales Gegensteuern, wenn sich das Virus in immer größeren Teilen Deutschlands rasant ausbreitet? Die Debatte über einheitlichere Regeln zur Corona-Eindämmung geht weiter. (dpa)

11:56 Uhr Die Corona-Pandemie hat viele Wirtschaftszweige lahmgelegt. Hoffnungen auf günstige Einkäufe auf dem Immobilien-Markt sind aber offenbar zerstoben. Eine Mehrheit glaubt, dass die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland nicht von der Pandemie beeinflusst werden (27 Prozent) oder dass sie weiter steigen (34 Prozent), zeigt eine Umfrage der Berliner Maklerfirma Homeday. Weniger als ein Drittel (29 Prozent) erwartet niedrigere Preise infolge der Corona-Krise, heißt es in der am Montag veröffentlichten Studie, für die 3.259 Menschen vom Marktforsches YouGov befragt wurden. Im Mai hatte noch fast die Hälfte (48 Prozent) mit sinkenden Preisen gerechnet. (dpa)

11:21 Uhr Zahlreiche Schlösser, Burgen und Monumente sind wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen seit dem Wochenende geschlossen. Die meisten Museen und historische Bauwerke unter der Leitung der Staatlichen Schlösser und Gärten (SSG) schlossen für Besucher in den Herbstferien. Begründet wurde dies mit der aktuell für Baden-Württemberg geltenden Pandemiestufe 3. Die Schließungen sollen andauern, bis diese Pandemiestufe  wieder gesenkt werden kann. Von Schließungen betroffen sind unter anderem das Kloster und das königliche Jagdschloss in Bebenhausen, das Residenzschloss Bad Urach, die königliche Grabkapelle in Stuttgart-Rotenberg, das Residenzschloss und das Schloss Favorite Ludwigsburg, Schloss Solitude oder Schloss Kirchheim. Mit Einschränkungen geöffnet bleiben unter anderem die Festungsruine Hohenneuffen und die Festungsruine Hohentwiel. (rr)

10:45 Uhr Deutschland steht bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie nach Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einer schwierigen Phase. »Es stehen uns sehr, sehr schwere Monate bevor«, sagte die CDU-Politikerin laut »Bild«-Zeitung vom Sonntagabend in einer Schaltkonferenz mit den CDU-Fraktionschefs der Bundesländer. Die Kanzlerin gehe von weiter stark steigenden Infektionszahlen aus und rechne damit, dass mindestens bis Februar auch draußen keine größeren Veranstaltungen mehr möglich seien. Kontakte reduzieren sei das Gebot der Stunde, mahnt die Kanzlerin. Aber wie geht das, ohne Schulen, Kitas und Betriebe zu schließen? Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

10:17 Uhr Trotz Ausgangsbeschränkungen bleiben die Corona-Neuinfektionen in Tschechien auf einem dramatisch hohen Niveau. Am Sonntag kamen 7.301 bestätigte Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium in Prag am Montag bekanntgab. Das war die höchste Zahl an einem Sonntag seit Beginn der Pandemie. An Wochenenden wird grundsätzlich weniger getestet. Die Zahl der seit März registrierten Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung stieg auf mehr als 2.200. Tschechien hat knapp 10,7 Millionen Einwohner. (dpa)

9:11 Uhr Die Band der Martin-Luther-Kirche Mössingen (MLK-Band) wagte es: Unter dem Motto »Da ist Freiheit« gaben die Musiker zwei Kurz-Konzerte hintereinander weg – unter Auflagen. Mehr als 40 Besucher durften nicht ins Gotteshaus. Immerhin: Die erste halbe Stunde war ausverkauft. Darüber hinaus musste – bei Abstandsregeln von zwei Metern zwischen den Sängern und vier Meter zum Chorleiter – notiert werden, wer neben wem steht. (GEA)

8:14 Uhr Ersatz-Polizisten? Oder Sozialarbeiter ohne Uniform? Grüne und CDU streiten seit Jahren über Aufgaben und Ausstattung des freiwilligen Polizeidiensts. Die CDU-Fraktion hat eine neue Idee. (dpa)

7:46 Uhr Die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen werfen einer Umfrage zufolge auch die beruflichen Pläne vieler Studenten über den Haufen. So gehen mehr als 40 Prozent davon aus, dass sich ihre Berufsaussichten in den vergangenen Monaten verschlechtert haben, heißt es in der neuen »Studierendenstudie« des Beratungsunternehmens EY. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

7:15 Uhr Autohersteller hat die Corona-Krise hart getroffen. Die Nachfrage nach Wohnmobilen und Fahrrädern boomt hingegen. Und auch bestimmte Motorräder und Roller sind stark nachgefragt. Corona ist nur ein Grund. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 443.189 (gestern: 434.798) Corona-Infizierte, 10.062 (10.035) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 319.454 (315.528) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Sonntag, 25. Oktober 2020

19 Uhr Die Corona-Pandemie ist in diesem Jahr das Gesprächsthema schlechthin – und das weltweit. Aber gibt es auch Länder, in denen das Virus derzeit nicht das dominierende Thema ist? Ja, diese Länder gibt es! Wer auf der Webseite der der amerikanischen Johns Hopkins Universität, die alle weltweit registrierten Corona-Fälle auflistet, ganz nach unten scrollt, stößt dabei auf Staaten, die fast Corona-frei sind. Ganz unten im Infizierten-Ranking stehen die Salomonen, eine Inselgruppe im Südpazifik mit insgesamt rund 800.000 Einwohnern. Dort sind bislang erst vier Fälle bekannt, drei davon gelten als wieder genesen. Das einzige Land ohne einen derzeit aktiv Infizierten ist Saint Kitts und Nevis: Von den 19 Fällen auf der Karibik-Insel mit geschätzt 56.000 Einwohnern gelten alle als genesen. In den Urlaub lässt sich in diese beiden Paradise aber nicht so einfach flüchten.  Auf den Salomonen besteht eine Einreisesperre für alle, die nicht Staatsbürger der Salomonen sind oder eine permanente Aufenthaltsbewilligung haben, heißt es auf der Webseite des Auswärtigen Amtes. St. Kitts und Nevis hat mit Ausbruch der Corona-Pandemie laut dem Auswärtigen Amt sogar eine komplette Ein- und Ausreisesperre verhängt. (der)

18:58 Uhr Das Landratsamt Reutlingen gibt am Sonntag keine aktuellen Corona-Zahlen mehr bekannt. »Die Lagemeldung mit den heutigen Zahlen wird am Montag nachgereicht«, teilte das Landratsamt mit. Zu den Gründen der Verzöherung machte das Landratsamt keine Angaben. (der)

18:14 Uhr Aus Protest gegen die staatlichen Corona-Beschränkungen sind am Sonntag in der Hauptstadt erneut Demonstranten auf die Straße gegangen. Die Polizei sprach von rund 2000 Menschen, die sich auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte versammelten. Die Situation war dort zeitweise unübersichtlich, weil Menschen aus der Menge ausbrachen. Die Polizei sprach von einer »dynamischen Lage«. »Es wurde weitgehend weder der Mindestabstand noch die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung eingehalten«, twitterte die Polizei. Dies waren jedoch Auflagen gewesen. Ein Anlass für die Proteste war unter anderem die Gesundheitskonferenz »World Health Summit«, die ursprünglich im Veranstaltungszentrum Kosmos geplant war. Wegen steigender Infektionszahlen findet die Veranstaltung, an der auch Vertreter des Robert Koch-Instituts teilnehmen, online statt. Dennoch zogen Demonstranten am Nachmittag vor das Gebäude. (dpa)

17:51 Uhr Ein Spieler des Fußball-Oberligisten SSV Reutlingen befindet sich seit Freitag in Quarantäne, nachdem seine Freundin positiv auf Corona getestet wurde. "Wir hatten sofort zum Württembergischen Fußballverband Kontakt aufgenommen. Die Austragung des Spiels gegen die Stuttgarter Kickers war nicht gefährdet", berichtet der SSV-Vorsitzende Dr. Karsten Amann. Der Spieler wurde zwischenzeitlich getestet, ein Ergebnis liegt noch nicht vor. (kre) 

17:18 Uhr Der Weihnachtsmarkt in Ammerbuch ist abgesagt worden. Als Alternative wolle man eine Liste der Anbieter auf die Webseite der Zehntscheuer Entringen stellen, »um dann doch noch die Weihnachtsgeschenke auf diesem Weg zu besorgen«, teilte der Veranstalter mit. (pm)

17:09 Uhr Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 69.580 gestiegen. Das sind 1.118 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Samstag hervorgeht. 51.863 Menschen gelten demnach als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um zwei auf 1.972. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert liegt laut Landesgesundheitsamt bei 1,47. Dieser gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 80,4 Infizierten pro 100.000 Einwohner. (pm)

16:50 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Sonntag 41 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit liegt der Kreis Tübingen bei 2.008 Fällen. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 88. Bei den genannten Fällen handelt es sich zu einem großen Teil um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle und um familiäre Häufungen, teilte das Landratsamt mit. Bei einigen kenne man die Infektionsquelle noch nicht.  Es gibt keine weiteren Todesfallmeldungen (Stand: 60 Todesfälle). (pm)

Aida Cruises verschiebt Saisonbeginn
Die AIDAblu der Reederei Aida Cruises am Ostseebad Warnemünde. Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat den Beginn der Saison 2020/2021 wegen der Corona-Pandemie verschoben. Foto: Sven Hoppe/dpa
Die AIDAblu der Reederei Aida Cruises am Ostseebad Warnemünde. Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat den Beginn der Saison 2020/2021 wegen der Corona-Pandemie verschoben. Foto: Sven Hoppe/dpa

16:38 Uhr Die CDU-Spitze will am Montag darüber entscheiden, unter welchen Bedingungen und in welcher Form ihr eigentlich für Anfang Dezember geplanter Parteitag stattfinden kann. Der für den CDU-Vorsitz kandidierende Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, hat sich wegen der Corona-Lage dafür ausgesprochen, das für den 4. Dezember in Stuttgart vorgesehene Delegiertentreffen zu verschieben. Sein Konkurrent um den Parteivorsitz, Friedrich Merz, wies die Forderung erneut zurück. Als Alternative im Gespräch ist aber auch ein auf mehrere Standorte verteiltes Treffen mit Videoschalten. Beim Parteitag der CDU soll ein Nachfolger für die amtierende Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer bestimmt werden. Vor dem gleichen Problem steht die Linkspartei. Bei ihr will der Vorstand am Dienstag entscheiden, ob angesichts der Corona-Situation ein für Freitag geplanter Parteitag zur Wahl einer neuen Parteispitze stattfinden kann oder nicht. (dpa)

Schäden an Fenster und Fassade
Eine zerbrochene Fensterscheibe und Rußspuren am Gebäude des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Foto: Annette Riedl/dpa
Eine zerbrochene Fensterscheibe und Rußspuren am Gebäude des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Foto: Annette Riedl/dpa

15:42 Uhr Der Vorsitzende des baden-württembergischen Landesschülerbeirats, David Jung, sieht das Tragen von Mund-Nasen-Masken im Unterricht und das Lüften von Klassenräumen kritisch. »Manche Lehrer reden sehr leise, die versteht man hinter der Maske kaum«, sagte der 18-Jährige der »Welt«. Auch sei der Nutzen von Masken zweifelhaft, wenn sie den ganzen Tag getragen würden. Sie müssten gewechselt werden, wenn sie feucht sind. »Also müsste jeder Schüler theoretisch drei, vier Masken in die Schule mitbringen - was natürlich nicht passiert.« Kritisch sieht Jung auch die Vorgabe, die Fenster alle 20 Minuten zu öffnen. Im Oktober gebe es zwar noch Tage, an denen man es mit offenem Fenster aushalten könne. »Mir ist aber auch aufgefallen, dass viele kränkeln, weil das Fenster offen ist.« Der Landesschülerbeirat schlug stattdessen die Anschaffung von Raumluftfiltern vor. (dpa)

14:59 Uhr Die spanische Regierung hat erneut einen nationalen Notstand beschlossen, um eine nächtliche Ausgangssperre gegen die Corona-Pandemie verhängen zu können. Die Ausrufung des Alarmzustands, der dritthöchsten Notstandsstufe des Landes, wurde am Sonntag bei einer außerordentlichen Ministerratssitzung in Madrid vereinbart, wie Ministerpräsident Pedro Sánchez mitteilte. Der Notstand, der noch am Sonntag in Kraft trat, gilt zunächst für zwei Wochen. (dpa)

14:23 Uhr Die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat eine positive Bilanz ihrer ersten Tour nach coronabedingt siebenmonatiger Unterbrechung gezogen und plant weitere Fahrten. Die Kreuzfahrt mit der »Aidablu« entlang der italienischen Westküste mit rund 1.000 Gästen an Bord sei nach sieben Tagen in Civitavecchia, dem Hafen von Rom, zu Ende gegangen, sagte eine Unternehmenssprecherin am Sonntag. Das Schiff war aufgrund der Corona-Schutzvorkehrungen weniger als zur Hälfte belegt. Die Reise stehe bis Mitte Dezember mehrmals auf dem Programm, die Nachfrage sei groß, hatte ein Sprecher zum Start der Tour gesagt. Weitere Italien-Kreuzfahrten seien geplant und sollen jeweils samstags in Civitavecchia starten, hieß es nun. Voraussetzung für Passagiere sei ein Covid-19-PCR-Test mit negativem Testergebnis, der nicht älter als drei Tage sein dürfe. (dpa)

Berlin
Bundespolizisten kontrollieren auf einer Einkaufsstraße in Berlin die Einhaltung der Maskenpflicht. Foto: Christoph Soeder/dpa
Bundespolizisten kontrollieren auf einer Einkaufsstraße in Berlin die Einhaltung der Maskenpflicht. Foto: Christoph Soeder/dpa

13.30 Uhr Nach der Verwirrung um mehrere Corona-Tests beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim wird sich die Task Force der Deutschen Fußball Liga (DFL) um Aufklärung bemühen. »Wir haben es so vereinbart, auch in Abstimmung mit der DFL, dass die Task Force Sportmedizin, die im Endeffekt das ganze Konzept erarbeitet hat, sich in aller Ruhe in der nächsten Woche darum kümmert, was die Ursachen sind«, sagte Heidenheims Vorstandschef Holger Sanwald am Sonntag bei Sky. Vier Spieler und ein Mitglied des Trainer- und Funktionsteams waren noch am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet worden, anschließend ließ der Club neue Tests durch das Klinikum Heidenheim durchführen - die am Samstag wie schon am Freitag alle negativ waren. Der FCH prüft nun sogar, ob er gegen das ursprüngliche Labor rechtliche Schritte einleitet. Am Sonntag gegen den VfL Osnabrück dürfen alle Spieler eingesetzt werden. (dpa)

11:58 Uhr Österreich zieht die Zügel angesichts stark steigender Corona-Neuinfektionen weiter an: Seit Sonntagnacht dürfen sich in Innenräumen abseits der eigenen vier Wände etwa bei Tanz- oder Yogakursen oder privaten Geburtstagsfeiern nur noch sechs Personen treffen, draußen zwölf. Das gilt auch für Amateur-Chöre und Musikkapellen. Auch in Restaurants gilt ab jetzt eine Höchstzahl von sechs statt bisher zehn Erwachsenen pro Tisch. Auf der Straße muss wieder ein Meter Abstand gehalten werden, außer zu Menschen, mit denen man zusammenwohnt. Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen hatte am Samstag erneut einen Rekordwert erreicht. 3614 Fälle wurden innerhalb von 24 Stunden gemeldet, nach 2571 am Tag davor. Die Zahl neu gemeldeter Fälle binnen sieben Tagen stieg auf 172,1 pro 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: In Deutschland liegt dieser Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts zurzeit bei 68,4. Stark betroffen sind die an Deutschland grenzenden österreichischen Bundesländer Salzburg, Tirol und Vorarlberg. (dpa)

11:18 Uhr  Gegen die Fassade eines Gebäudes des Robert-Koch-Instituts wurden in der vergangenen Nacht Brandsätze geworfen. Gegen 2.40 Uhr bemerkte ein Sicherheitsmitarbeiter mehrere unbekannt gebliebene Personen, die gegen die Fassade des Gebäudes in der General-Pape-Straße Flaschen warfen, teilte die Berliner Polizei am Sonntag mit. Dabei soll auch eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen sein. Die Flammen konnte der Mitarbeiter löschen. Verletzt wurde niemand. Da eine politische Motivation bei der versuchten Brandstiftung geprüft wird, hat der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen. (pol)

10:26 Uhr Der Nothilfefonds des Wissenschaftsministeriums für Studierende während der ersten Welle der Corona-Krise ist nur von wenigen jungen Leuten in Anspruch genommen worden. 258 Anträge seien bis zum Auslaufen des Programms Ende Juli gestellt worden, teilte das Wissenschaftsministerium in einer Antwort auf eine Landtagsanfrage der FDP mit. Es seien 101 Anträge bewilligt, 60 abgelehnt und sieben zurückgezogen worden. Der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Nico Weinmann, sprach von einem »peinlichen Flop« angesichts von fast 360.000 Studierenden im Land. Das Programm habe nicht geholfen, obwohl die Not der Studierenden groß gewesen sei, wie immerhin landesweit über 23.000 Anträge auf Überbrückungshilfen des Bundes während der Pandemie zeigten. »Leider wurde verpasst, die wirtschaftliche Situation der Studierenden in der aktuellen Krise genauer unter die Lupe zu nehmen.« (dpa)

9:49 Uhr Die Gesundheitsämter in Deutschland haben laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 11.176 neue Corona-Infektionen gemeldet. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen allerdings meist niedriger, auch weil am Wochenende weniger getestet wird. Insgesamt haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 429.181 Menschen in Deutschland mit dem Virus infiziert. Vor genau einer Woche waren es noch 5.587 Neuinfektionen an einem Tag. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 29 auf insgesamt 10.032. Rund 317.000 Menschen waren von ihrer Infektion genesen. Damit sind rechnerisch derzeit mehr als 102.000 Menschen mit dem Virus infiziert. Die bundesweite Inzidenz stieg nach RKI-Angaben auf 74,9 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Samstag hatte der Wert noch bei 68,4 gelegen. Die höchsten Werte hatten am Sonntag Berlin (119,6), Bremen (114,9), Hessen (104,1), Nordrhein-Westfalen (96,0), Bayern (79,6) und das Saarland (90,7) - die niedrigsten hatten Mecklenburg-Vorpommern mit 26,8 und Sachsen-Anhalt mit 28,4. (dpa)

9:05 Uhr Mit Hunderten Einsatzkräften hat die Berliner Polizei am Wochenende kontrolliert, ob sich die Menschen an die Corona-Regeln halten. Rund 1.000 Polizisten sollten im Laufe des Tages im Einsatz sein, die Hälfte von der Bundespolizei. »Wir sind bis in die Nacht hinein unterwegs«, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Auch für Sonntag sind Kontrollen geplant. (dpa)

8:39 Uhr Während der US-Wahlkampf auf die Zielgerade geht, steigt im Land steil die Zahl der Corona-Infektionen. Präsident Donald Trump spielt die Gefahr jedoch konsequent herunter. Unterdessen gibt es einen neuen Corona-Fall im Umfeld des Weißen Hauses. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 434.798 (gestern: 426.110) Corona-Infizierte,10.035 (10.008) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 315.528 (312.347) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Samstag, 24. Oktober 2020

19:16 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Samstag 31 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 2.373 bestätigte Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 59,2. (pm)

19 Uhr Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen 14 714 neue Corona-Infektionen gemeldet - so viele wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Da es allerdings am Donnerstag zeitweise zu Problemen bei der Übermittlung von Infektionszahlen gekommen war, sind in den jüngsten Angaben zu Neuinfektionen entsprechende Nachmeldungen enthalten. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung überschritt am Samstag die Marke von 10.000. Der deutliche Anstieg der Corona-Neuinfektionen um fast 3500 im Vergleich zum Freitag beruht auf einer Panne: »Aufgrund eines Serverausausfalls am RKI am 22.10.2020 wurden nicht alle Datensätze von den Gesundheitsämtern und zuständigen Landesbehörden übermittelt«, hieß es am Samstag auf der RKI-Seite. »Damit wurde gestern die Differenz zum Vortag unterschätzt. Die Fälle wurden im Verlauf des gestrigen Tages nachübermittelt, wodurch die Differenz zum Vortag heute auch die nachübermittelten Fälle enthält und dadurch überschätzt wird.« Betroffen von der Panne waren unter anderem Corona-Hotspots in Nordrhein-Westfalen. (dpa)

18:33 Uhr Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 68.462 gestiegen. Das sind 1.647 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Samstag hervorgeht. 51.300 Menschen gelten demnach als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um vier auf 1.970. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert liegt laut Landesgesundheitsamt bei 1,38. Dieser gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 75,2 Infizierten pro 100.000 Einwohner. (pm)

17:10 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Samstag 31 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit liegt der Kreis Tübingen bei 1.967 Fällen. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 81. Bei den genannten Fällen handelt es sich laut Landratsamt hauptsächlich um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle bzw. um familiäre Häufungen. Es gibt keine weiteren Todesfallmeldungen (Stand: 60 Todesfälle). Bei den genannten Fällen handelt es sich zu einem großen Teil um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle, bei einigen kenne man die Infektionsquelle noch nicht und versuchen diese zu ermitteln, teilte das Landratsmat mit. Es gibt keine weiteren Todesfallmeldungen (Stand: 60 Todesfälle). (pm)

16:21 Uhr Nach dem positiven Corona-Befund bei Serge Gnabry ist der Fußball-Nationalspieler nach Angaben des FC Bayern München zuletzt zweimal negativ getestet worden. Das jüngste Ergebnis am Samstagmorgen sei negativ gewesen, berichtete Trainer Hansi Flick bei Sky vor der Partie des deutschen Rekordmeisters gegen Eintracht Frankfurt. Er habe sich mit Team-Arzt Roland Schmidt unterhalten. »Natürlich kann es sein, dass es einer der wenigen Fälle war, die falsch-positiv waren«, sagte Flick. (dpa)

14:34 Uhr Mehrere hundert Künstler haben wegen coronabedingter Existenzangst bei einer Kundgebung in München mehr Hilfen von der Politik verlangt. Unter dem Motto »Aufstehen für die Kultur« machten sie am Samstag ihrer Not bei der Demonstration auf dem Königsplatz im Herzen des Münchner Kunstareals Luft, dem Museumsviertel der Landeshauptstadt. Die Polizei zählte gut 400 Teilnehmer. Ähnliche Kundgebungen waren in Hamburg und Berlin geplant. (dpa)

13:43 Uhr In Spanien zeichnet sich angesichts rasant steigender Corona-Zahlen eine Rückkehr zum Alarmzustand wie während der ersten Pandemie-Welle im Frühjahr ab. Damit solle den Regionalregierungen eine gerichtsfeste rechtliche Basis für einschneidende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus gegeben werden, berichteten die Zeitungen »El País« und »La Vanguardia« am Samstag unter Berufung auf Regierungskreise. Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte seine Landsleute am Vortag auf »sehr harte Monate« eingestimmt und zu mehr Disziplin bei der Eindämmung des Virus aufgerufen. Nur so könne ein drastischer Lockdown wie im Frühjahr noch vermieden werden. (dpa)

12:40 Uhr  In der Slowakei sind am Samstag landesweite Ausgangsbeschränkungen in Kraft getreten. Bis einschließlich 1. November dürfen die Bürger ihre Wohnungen nur für den Weg zur Arbeit sowie für Lebensmittelkäufe oder andere dringende Besorgungen verlassen. In vier besonders stark von Neuinfektionen betroffenen ländlichen Bezirken an der polnischen Grenze gelten noch strengere Bestimmungen. Dort dürfen Personen, die keinen negativen Corona-Test vorweisen können, außer ins Testlabor fast nirgendwohin gehen - auch nicht zur Arbeit. (dpa)

11:56 Uhr Die Punk-Musiker der »Ärzte« als Interviewpartner mit einem ernsten Anliegen in den »Tagesthemen«: Bei einem ungewöhnlichen Auftritt in der ARD-Nachrichtensendung hat die Berliner Band an die Politik appelliert, in der Corona-Krise die Kulturbranche nicht zu vergessen. Die Menschen, die in der Musikszene arbeiten, würden in Zeiten von Corona ignoriert, sagte Ärzte-Sänger Farin Urlaub. Die Band hatte die Tagesthemen mit einem Mini-Auftritt eröffnet - damit gab es erstmals Live-Musik in der Nachrichtensendung. Mehr dazu lesen Sie hier.

11:43 Uhr Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor dem Hintergrund deutlich steigender Corona-Infektionszahlen erneut an die Bürger appelliert, durch weniger Kontakte bei der Eindämmung der Pandemie mitzuhelfen. »Wir sind nicht machtlos gegen das Virus, unser Verhalten entscheidet, wie stark und wie schnell es sich ausbreitet. Und das Gebot der Stunde heißt für uns alle: Kontakte reduzieren. Viel weniger Menschen treffen«, sagte sie in ihrem am Samstag veröffentlichten Videopodcast. (dpa)

11:12 Uhr In Ulm hat sich ein Gastwirt nicht an die neuen Sperrzeiten gehalten. Am frühen Samstagmorgen saßen noch mehr als 20 Gäste in der Kneipe, obwohl das Lokal bereits um 23 Uhr schließen sollte, wie die Polizei mitteilte. Die Stadt Ulm hatte zuvor angeordnet, dass Gaststätten um 23 Uhr schließen müssen. Gegen den Gastwirt wird nun wegen Ordnungswidrigkeit ermittelt. (dpa)

10:56 Uhr Die Region Hannover in Niedersachsen hat bei Neuinfektionen mit dem Coronavirus einen wichtigen Grenzwert überschritten. Für Samstag meldete das Landesgesundheitsamt in Hannover 52,7 Infektionen auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Für die 1,15 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner der Region treten damit weitere Einschränkungen in Kraft. (dpa)

10:20 Uhr Zehn Tage nach der Verschärfung von Corona-Maßnahmen in Stuttgart am 14. Oktober sieht die Stadt noch keinen Anlass für Entspannung. »Die Zahlen sind noch nicht zufriedenstellend«, sagte ein Sprecher der Stadt zur derzeitigen Infektionslage. Auch wenn die Maßnahmen in der Bevölkerung aus Sicht der Stadt auf große Akzeptanz stießen, seien die Zahlen der Neuinfektionen weiter auf einem hohen Niveau. (dpa)

9:52 Uhr CDU-Landtagsfraktionschef Wolfgang Reinhart fordert angesichts der Überlastung der Gesundheitsämter in der Corona-Pandemie einen Kurswechsel bei der Kontaktnachverfolgung. Angesichts der Lage müsse man Prioritäten setzen und sich bei der Nachverfolgung von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen auf schutzbedürftige Gruppen wie ältere Menschen und Risikopatienten konzentrieren, sagte Reinhart der Deutschen Presse-Agentur. »Es ist offensichtlich, dass es zunehmend nicht mehr leistbar ist, alle Infektionsketten lückenlos nachzuverfolgen«, sagte er. (dpa)

9:20 Uhr Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr wahrscheinlich teurer. Grund sind nach Angaben des Bundesverbands der Weihnachtsbaumerzeuger höhere Kosten wegen der Coronavirus-Pandemie. Für die beliebten Nordmanntannen dürften bei bester Qualität zwischen 20 und 27 Euro fällig werden, sagte Geschäftsführer Martin Rometsch der Deutschen Presse-Agentur. Im vergangenen Jahr hatte die Preisspanne 18 bis 23 Euro betragen. Die Händler müssten Hygienekonzepte erstellen, mehr Platz vorhalten und möglicherweise mehr Personal einsetzen. In großen Städten seien die Preise in der Regel höher als auf dem Land. Für Blautannen rechnet Rometsch mit 12 bis 16 Euro und für Fichten mit 9 und 12 Euro je Meter.

8:49 Uhr Aufgrund der Coronavirus-Pandemie haben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vermutlich 80 Millionen Babys unter einem Jahr in diesem Jahr keine Impfung gegen Polio erhalten. 2020 dürfte das schwerste Jahr sein, das die Männer und Frauen je erlebt haben, die sich weltweit für die Ausrottung der Krankheit einsetzen, berichtete die WHO zum Welt-Polio-Tag am heutigen Samstag.

8:25 Uhr Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstagmorgen 14.714 neue Corona-Infektionen gemeldet, so viele wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland. Da es allerdings am Donnerstag zeitweise zu Datenlücken bei der Übermittlung von Infektionszahlen gekommen war, könnten in der jüngsten Zahl der Neuinfektionen entsprechende Nachmeldungen enthalten sein. Auch am Samstagmorgen gab es zeitweise Unstimmigkeiten bei den angegebenen Zahlen. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung überschritt am Samstag die Marke von 10.000. (dpa)

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 426.110 (gestern: 403.874) Corona-Infizierte,10.008 (9.960) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 312.347 (308.779) gelten als wieder geheilt. (GEA) 

Alle Informationen, die zwischen 15. Oktober und 23. Oktober rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.