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Aktuell Live-Ticker

165 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen und 112 im Kreis Tübingen, Omikron-Variante in Deutschland angekommen

Während das Coronavirus Reutlingen und die Region Neckar-Alb weiter in Atem hält, halten wir Sie in unserem Live-Ticker über die Auswirkungen der Pandemie auf dem Laufenden.

Impfung
Eine Krankenschwester zeiht Corona-Impfstoff aus einer Ampulle in eine Spritze auf. (Archivbild). Foto: Markus Scholz/dpa
Eine Krankenschwester zeiht Corona-Impfstoff aus einer Ampulle in eine Spritze auf. (Archivbild). Foto: Markus Scholz/dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März 2020 bestimmt das Coronavirus den Alltag der Menschen. Was darf ich, was nicht? Was darf öffnen, was bleibt geschlossen? Wie entwickeln sich die Infektionszahlen? Wie geht es mit den Impfungen weiter? Diese und mehr Fragen beschäftigen die Gesellschaft. Der GEA beantwortet viele dieser Fragen hier im Live-Ticker und versorgt Sie aktuell mit sämtlichen Informationen rund um das Thema Corona.

Samstag, 27. November

Auslastung der Intensivstationen steigt weiter

18:07 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg sinkt heute auf 5,93. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 603. Das sind 31 Patienten mehr als am Vortag. Da die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 450 überschritten hat, gelten die Regeln der Alarmstufe II. (GEA)

165 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen und 112 im Kreis Tübingen

17:05 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen für heute insgesamt 165 neue Corona-Fälle. Damit erhöht sich die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 22.362. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt auf 339,1. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 112 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 14.520. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen sinkt auf 382,1. (GEA)

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

Coronavirus

Entwicklung der Neuinfektionen

Gesamt:
Stand:
Datenquelle: Landratsämter

Tübinger Theologin: »Impfpflicht wäre gerechtfertigt«

16:15 Uhr Darf der Staat den Menschen vorschreiben, ob sie sich gegen Corona impfen lassen oder nicht? Der Deutsche Ethikrat hat sich in dieser Frage noch nicht geäußert. Die Tübinger Theologin Elisabeth Gräb-Schmidt, seit 2018 Mitglied in diesem Gremium, kommt nach gründlicher Abwägung zum Schluss: »Eine Impfpflicht wäre gerechtfertigt«. Wie sie das begründet? Das lest ihr hier. (jk)

Landkreise wollen Schulschließungen vermeiden

15:26 Uhr Erneute Schul- und Kitaschließungen müssen aus Sicht des Landkreistags von Baden-Württemberg unbedingt verhindert werden, da sie Kindern und Jugendlichen massiv schaden würden. »Ich appelliere an die Verantwortlichen in Bund und Land, alle Maßnahmen der Pandemiebekämpfung, die in dieser vierten Corona-Welle zur Entscheidung anstehen, konsequent an einem Oberziel auszurichten: Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten sowie die Kindertagespflege müssen regulär offengehalten werden«, sagte Landkreistagspräsident Joachim Walter mit Blick auf die angespannte Pandemiesituation.

Mehr als zehn Prozent der Deutschen mit Booster 

14:30 Uhr In Deutschland haben mehr als zehn Prozent der Bevölkerung mittlerweile eine Auffrischungsimpfung erhalten. 8,6 Millionen Menschen haben bisher eine sogenannte Booster-Impfung bekommen, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hervorgeht. In den vergangenen Tagen gab es rund 2,7 Millionen Booster-Impfungen, wie der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) twitterte. Allein am Freitag kamen laut RKI 582.000 hinzu. (dpa)

Eninger Gemeinderat tagt wieder online

12:58 Uhr In der Sitzung des Eninger Gemeinderats am Donnerstag war auch die aktuelle Corona-Situation Thema. Bürgermeister Alexander Schweizer informierte darüber, dass ab Montag für Besucher des Rathauses die 3G-Regel gilt. Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, benötigen dann für einen Besuch einen Schnell- oder PCR-Test. Außerdem teilte Schweizer mit, dass das Gremium in diesem Jahr nicht mehr in Präsenz zusammenkommen wird. Bis auf Weiteres sollen die Sitzungen wieder online stattfinden. (dpa)

Hongkongs Omikron-Infizierte weisen ungewöhnlich starke Viruslast auf

12:02 Uhr Die zwei bestätigten Omikron-Infizierten in Hongkong weisen offenbar eine sehr schnell ansteigende Viruslast auf. Die PCR-Tests der zwei Männer, die wenige Tage zuvor noch negativ ausfielen, enthielten einen Ct-Wert von 18 und 19. »Das ist wahnsinnig hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zwei bei den letzten PCR-Tests noch negativ waren«, schreibt der Epidemiologe Eric Feigl-Ding, der lange Zeit an der Universität Harvard forschte. Es sehe so aus, als ob die Variante dem Impfschutz tatsächlich entgehen könnte, so Feigl-Ding weiter. Laut Angaben der Hongkonger Regierung wurde die Omikron-Variante des Coronavirus von einem Reisenden aus Südafrika eingeschleppt, der sich seit seiner Ankunft am 11. November in einem Quarantäne-Hotel befand. Am 13. November wurde er dann positiv getestet. (dpa)

Omikron-Variante wohl in Deutschland angekommen

11:10 Uhr Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose »mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit« in Deutschland angekommen. Das teilte der Grünen-Politiker am Samstagmorgen auf Twitter mit. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika seien mehrere für Omikron typische Mutationen gefunden worden. »Es besteht also ein hochgradiger Verdacht, die Person wurde häuslich isoliert. Die vollständige Sequenzierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus«, twitterte der in Hessen auch für Gesundheit zuständige Minister. Nach Angaben des Ministeriums in Wiesbaden reiste die Person über den Frankfurter Flughafen ein. (dpa)

Clubvereinigung warnt vor Feiern im privaten Umfeld

10:35 Uhr Wegen steigender Infektionszahlen gehen mittlerweile immer weniger Menschen im Südwesten in die Clubs und die ersten Betreiber schließen ihre Diskotheken wieder. "Junge Menschen brauchen einen Freizeitausgleich und unsere Befürchtung ist, dass sich das Feiern ins Private verlagert, was nicht gut wäre", sagte der Sprecher der Interessengemeinschaft Clubkultur Baden-Württemberg, Simon Waldenspuhl, in Stuttgart. Auch junge Menschen beobachteten das Pandemiegeschehen. "Die Lust sinkt, sich mit anderen Menschen auswärts zu treffen. Die ausgelassene Partystimmung ist verloren gegangen." (dpa)

Lauterbach geht von weiteren Corona-Einschränkungen aus

9:42 Uhr Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht angesichts der vierten Corona-Welle und dem Auftauchen einer möglicherweise besonders gefährlichen neuen Virusvariante von weitergehenden Einschränkungen aus. »Tatsächlich ist das Infektionsgeschehen aggressiver als gedacht«, sagte er in den ARD-»Tagesthemen« am Freitagabend. Zwar hätten die Maßnahmen gewirkt, die Kontakte gingen etwas zurück. »Aber es ist noch nicht da, wo es sein müsste, und es wird auf jeden Fall notwendig werden, dass wir nachschärfen, davon gehe auch ich aus.« (dpa)

Inzidenz in Deutschland erreicht mit 444,3 neuen Höchststand

8:55 Uhr Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 444,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 438,2 gelegen, vor einer Woche bei 362,2 (Vormonat: 118,0). (dpa)

Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 5.735.837 (gestern: 5.670.253) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 100.783 (100.480) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Freitag, 26. November

Strobl und Hermann pochen auf konsequente Corona-Kontrollen

19 Uhr Innenminister Thomas Strobl (CDU) und Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) haben gemeinsam für die Einhaltung der Corona-Regeln in der Öffentlichkeit geworben. Sie kündigten konsequente Kontrollen etwa im Nahverkehr und auf Weihnachtsmärkten an. Die beiden Minister begleiteten am Freitag eine gemeinsame Kontrollaktion der Polizei und der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) in einer U-Bahn in Stuttgart. Strobl kündigte Dutzende Schwerpunktkontrollen auf Weihnachtsmärkten und im Nahverkehr an. »Wenn jemandem aus Versehen die Maske ein bisschen unter die Nase rutscht, wird nicht sofort ein Bußgeld verhängt werden«, sagte er. Aber bei denen, die sich hartnäckig weigerten und vorsätzlich andere gefährdeten, sei ein konsequentes Einschreiten notwendig. »Im Zweifel gibt es auch spürbare Sanktionen.« (dpa)

Planbare Operationen an der Tübinger Uniklinik werden verschoben

18:37 Uhr Aufgrund der aktuellen Entwicklungen werden am Uniklinikum Tübingen ab Montag, 29. November, elektive, also planbare und nicht dringend notwendige Operationen, Eingriffe und Behandlungen verschoben. Betroffene werden durch die Klinik informiert.

Auslastung der Intensivstationen steigt weiter

18:11 Uhr Die Hospitalisierungsinzidenz in Baden-Württemberg sinkt heute auf 6,2. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen beträgt 572. Das sind 30 Patienten mehr als am Vortag. Da die Auslastung der Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert 450 überschritten hat, gelten die Regeln der Alarmstufe II. (GEA)

273 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen und 126 im Kreis Tübingen

17:52 Uhr Das Landesgesundheitsamt (LGA) meldet für den Kreis Reutlingen für heute insgesamt 273 neue Corona-Fälle. Damit erhöht sich die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 22.197. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt auf 352,4. Es gelten 19.409 Personen als genesen. Für den Kreis Tübingen meldet das LGA 126 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen seit Beginn der Pandemie dort auf insgesamt 14.408. Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Tübingen steigt auf 390,4. Es gelten 12.309 Personen als genesen. (GEA)

2GPlus: Frust bei Veranstaltern und Publikum in der Region

17:05 Uhr Die verschärften Corona-Regeln machen Kultureinrichtungen zu schaffen. Bei den Veranstaltern in der Region ist der Ärger groß: Testpflicht und halbierte Saalbelegung verringern die Einnahmen, erhöhen die  Kosten, schrecken Publikum ab. (dpa)

Warten auf den PCR-Test: Labore im Südwesten am Limit

16:24 Uhr Weil Labore für PCR-Corona-Tests im Südwesten überlastet sind, müssen Getestete teils länger auf Ergebnisse warten. Die Auslastung von 24 Laboren in Baden-Württemberg lag in der Vorwoche bei rund 115 Prozent, teilte der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) am Freitag in Berlin mit. Höher war die Belastung für Labore demnach deutschlandweit nur in Sachsen und im Saarland. Zunächst hatte der SWR berichtet. (dpa)

2G+ in den Tübinger Clubs: Ab sofort zwei Teststationen für Feiernde 

15:53 Uhr Nachdem das vergangene Wochenende zu einem Ansturm bei der Teststation der Pharmaphant-Apotheke am Europaplatz geführt hat, reagieren die Betreiberinnen und Betreiber der Clubs und Bars. Die Teststation am Europaplatz verlängert diesen Freitag und Samstag ihre Öffnungszeiten und es gibt eine weitere Teststation im Café Willi. Wer einen Nachweis von einer anderen Teststation hat, kann direkt die Clubs und Bars Schwarzes Schaf, Friedrichs, Butterbrezel und Collegium besuchen. Neu hinzugekommen ist der Club Escape in der Haaggasse, für den dieselben Regeln gelten. Die Teststation in der Pharmaphant-Apotheke am Europaplatz hat am Freitag, 26. November, und Samstag, 27. November, von 20 bis 1 Uhr geöffnet. Die Tests sind hier kostenlos. Zusätzlich gibt es eine weitere Teststation im Café Willi in der Wilhelmstraße. (pm)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Spahn: Es ist nicht fünf nach zwölf, es ist halb eins

15:31 Uhr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eindringlich massive Kontaktreduzierungen gefordert, um eine Corona-Katastrophe in Deutschland abzuwenden. »Die Lage ist dramatisch ernst. So ernst wie noch zu keinem Zeitpunkt in dieser Pandemie«, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. »Vorletzte Woche haben wir gesagt, es ist fünf nach zwölf. Letzte Woche haben wir gesagt, es ist zehn nach zwölf. Es ist mittlerweile halb eins, aber der Weckruf ist noch immer nicht überall angekommen.« Man sei in einer »nationalen Notlage«. Doch zu wenig passiere, und oft zu spät. »Wir müsse jetzt diese Welle stoppen«, mahnte Spahn. Zugleich zeigte er sich besorgt wegen der in Südafrika aufgetauchten neuen Variante des Coronavirus (B.1.1.529). (dpa)

Belgien registriert ersten Fall mit neuer Coronavirus-Variante

14:44 Uhr Belgien hat als erstes Land in Europa einen Fall der neuen, zunächst im südlichen Afrika festgestellten Corona-Variante B.1.1.529 registriert. Das gab der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke bei einer Pressekonferenz am Freitag bekannt. Der belgische Premierminister Alexander De Croo kündigte zudem Reisebeschränkungen für Einreisende aus Ländern im südlichen Afrika an . Es sei Vorsicht erforderlich, aber keine Panik, sagte Vandenbroucke. (dpa)

Kretschmann will frühere Bund-Länder-Runde: »Schnell handeln«

14:16 Uhr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) dringt wegen der rasant steigenden Corona-Zahlen nun auch auf eine vorgezogene Bund-Länder-Runde. »Ich plädiere sehr für eine rasche Ministerpräsidentenkonferenz«, sagte Kretschmann am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. »Die neue Virusvariante, die sich zuspitzende Lage auf den Intensivstationen in vielen Regionen, das weiter nicht gebremste exponentielle Wachstum - all das macht schnelles Handeln notwendig.« Der Grünen-Politiker betonte, dass der 9. Dezember als Termin für das nächste Krisentreffen zu spät sei. »Und es zeigt sich immer deutlicher, dass die Länder dringend das volle Instrumentarium für weitgehende Beschränkungen brauchen.« (dpa)

Etwa 400 Urlauber aus Deutschland derzeit im südlichen Afrika

13:31 Uhr  Nach der Einstufung Südafrikas als Virusvariantengebiet werden deutsche Veranstalter nach Angaben des Branchenverbandes DRV Reisen ins südliche Afrika stornieren oder umbuchen. Die betroffenen Gäste würden entsprechend informiert, erklärte der DRV am Freitag auf Anfrage. »Reiseveranstalter gehen verantwortungsvoll mit der neuen Situation um und werden ihre Gäste aktiv informieren und wenn von den Kunden gewünscht auch vorzeitig zurück nach Deutschland bringen«. Aktuell befinden sich nach Schätzung des DRV lediglich bis zu 400 Gäste mit deutschen Reiseveranstaltern im südlichen Afrika. (dpa)

Kliniken im Land durch Pandemie in finanzieller Schieflage

12:28 Uhr Die Krankenhäuser in Baden-Württemberg klagen über eine schwierige finanzielle Lage durch die Belastungen der Corona-Pandemie. Etwa 65 Prozent der Kliniken im Land rechnen mit Verlusten in diesem Jahr, wie die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft (BWKG) zu einer Befragung der Kliniken am Freitag in Stuttgart mitteilte. Eine solch hohe Defizitquote gab es bei der Umfrage der BWKG den Angaben zufolge noch nie. (dpa)

Wieler: Neue Corona-Variante noch nicht in Deutschland festgestellt

11:44 Uhr Die in Südafrika festgestellte neue Corona-Variante B.1.1.529 ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bisher noch nicht in Deutschland entdeckt worden. »Bis halb 10 ist mir nicht bekannt, dass in Europa oder in Deutschland diese Variante bislang gefunden wurde«, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag in der Bundespressekonferenz in Berlin. Zugleich betonte er: »Wir sind tatsächlich in sehr großer Sorge.« Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betonte: »Das ist das Letzte, was wir jetzt in unserer momentanen Lage noch brauchen können, dass in die Welle hinein noch eine zusätzliche Variante kommt.« Spahn rief alle Menschen, die in den vergangenen Tagen aus Südafrika nach Deutschland gekommen sind, dazu auf, sich mit einem PCR-Test auf das Virus testen zu lassen. (dpa)

Deutschland erklärt Südafrika zum Virusvariantengebiet

10:54 Uhr Deutschland wird Südafrika wegen der neu auftretenden Coronavirus-Variante B.1.1.529 zum Virusvariantengebiet erklären. Die Regelung trete in der Nacht zum Samstag in Kraft, Fluggesellschaften dürften dann nur noch deutsche Staatsbürger nach Deutschland befördern, teilte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitagmorgen mit. Gegebenenfalls seien auch Nachbarländer Südafrikas betroffen. (dpa)

Lufthansa fliegt vorerst weiter nach Südafrika

10:28 Uhr Die deutsche Lufthansa hält die Flugverbindungen in das Virusvariantengebiet Südafrika vorerst aufrecht. »Wir setzen die Vorgaben um und werden weiter fliegen, auch um Menschen nach Hause zu bringen und Fracht zu transportieren«, sagte ein Lufthansasprecher am Freitagmorgen auf Anfrage. Lufthansa beobachte die Lage intensiv und halte sich an alle gesetzlichen Auflagen und Regeln. Zuvor hatte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mitgeteilt, Deutschland werde Südafrika wegen der neu auftretenden Coronavirus-Variante B.1.1.529 zum Virusvariantengebiet erklären. (dpa)

Luftwaffe startet mit Corona-Hilfsflügen

9:23 Uhr Wegen der drohenden Überlastung des Gesundheitswesens in einigen Regionen Deutschlands hilft nun die Luftwaffe bei der innerdeutschen Verteilung von Patienten. Das ist eine neue Stufe in der Corona-Amtshilfe. Ein Airbus A310 MedEvac sollte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um 14.00 Uhr auf dem bayerischen Flughafen Memmingen landen und Schwerkranke nach Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen fliegen. Die Ankunft der Maschine wurde für den frühen Abend geplant. Schnelle Transportkapazitäten mit Flugzeugen sollen eingesetzt werden, um Intensivpatienten bei einer regionalen Überlastung von Krankenhäusern in Regionen mit freien Kapazitäten fliegen zu können. (dpa)

Neue Corona-Supervariante im Süden Afrikas

8:41 Uhr Die Ausbreitung einer neuen möglicherweise gefährlicheren Variante des Coronavirus im südlichen Afrika hat international Besorgnis ausgelöst. Experten befürchten, dass die Variante B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen hoch ansteckend sein könnte und zudem den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könnte. Großbritannien und Israel schränkten deswegen vorsorglich den Flugverkehr in die Staaten der Region ein. Der geschäftsführende Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) rechnet damit, dass auch in Deutschland »in Kürze« der Flugverkehr ins südliche Afrika unterbrochen werden muss. (dpa)

Italiens Verband denkt über Impfpflicht für Fußballer nach

7:31 Uhr In Italien wird über eine Impfpflicht für Fußballer nachgedacht. Nach einer Sitzung des Verbandsvorstandes sagte Präsident Gabriele Gravina am Donnerstag nach Medienberichten, diese Option sei im Kampf gegen Corona möglich. Etwa vier bis fünf Prozent der Profis hätten noch keinen gültigen Impfnachweis - unter anderem, weil sie ein nicht in der EU anerkanntes Vakzin erhalten hatten. (dpa)

 Die aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 5.670.253 (gestern: 5.595.674) Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 100.480 (100.123) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

Alle Informationen, die zwischen 11. November und 26. November 2021 rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.