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Aktuell Live-Ticker

16 neue Corona-Fälle im Landkreis Reutlingen, 13 im Kreis Tübingen, Kulturtage anstelle von Kulturnacht

Während das Coronavirus Reutlingen und die Region Neckar-Alb weiter in Atem hält, halten wir Sie in unserem Live-Ticker über die Auswirkungen der Pandemie auf dem Laufenden.

Ein Corona-Schnelltest. Foto: dpa
Ein Corona-Schnelltest.
Foto: dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März 2020 bestimmt das Coronavirus den Alltag vieler Menschen. Was darf ich, was nicht? Was darf öffnen, was bleibt geschlossen? Wie entwickeln sich die Infektionszahlen, wer wird wann geimpft? Diese und mehr Fragen beschäftigen die Gesellschaft. Der GEA beantwortet viele dieser Fragen hier im Live-Ticker und versorgt Sie aktuell mit sämtlichen Informationen rund um das Thema Corona.

Dienstag, 2. März 2021

Mehr als Inzidenz: Infektionsschutzgesetz soll ergänzt werden

19 Uhr Bei der Verhängung oder Lockerung von Corona- Schutzmaßnahmen sollen neben dem Inzidenzwert weitere Kriterien an Bedeutung gewinnen. Auf eine entsprechende Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes haben sich die Rechts- und Gesundheitspolitiker der Fraktionen von CDU/CSU und SPD am Dienstag geeinigt, wie beide Seiten bestätigten. So sollen künftig insbesondere auch die Zahl der gegen Covid-19 geimpften Personen und der R-Wert berücksichtigt werden. Die Neuerungen könnten schon am Donnerstag im Bundestag beschlossen werden. (dpa)

Astrazeneca-Impfstoff bleibt oft übrig - auch in Reutlingen und Tübingen?

18:30 Uhr In den Impfzentren in Reutlingen und Tübingen ist mittlerweile auch Astrazeneca verfügbar. Ist das Vakzin ein Ladenhüter? (ege)

13 neue Corona-Fälle im Landkreis Tübingen

18:20 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 13 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.255. Bei den Neuinfektionen handelt es sich zumeist um Kontaktpersonen bekannter Fälle. Auch eine von einer Reise in ein osteuropäisches Land zurückgekehrte Person ist betroffen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 37,8. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um einen Fall auf 161. Die Verstorbene war  über 80 Jahre alt. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag.

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

Kulturtage anstelle von Kulturnacht in Reutlingen

18 Uhr Sieben Reutlinger Kulturnächte gab es bereits seit 2007. Die achte wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie etwas anders ausfallen. Edith Koschwitz vom Netzwerk Kultur Reutlingen hat angedeutet, dass das Festival diesmal drei Tage und zwei Nächte dauern soll. Statt vielen Veranstaltungsorten in der Stadt soll es ein Areal geben, auf das alles zugeschnitten wird: das franz.K mit benachbarter Freifläche und alter Paketpost. Vom 1. bis zum 3. Oktober sollen die Kulturtage mit Musik, Kunst, Performance, Tanz, Theater, Comedy und mehr dort stattfinden. Künstlerinnen und Künstler sind aufgefordert, sich einzubringen. (cbs)

16 neue Corona-Fälle im Landkreis Reutlingen

17:02 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 16 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 8.974. Acht der Fälle waren bereits als Kontaktpersonen bekannt. Von Einzelfällen betroffen sind zwei Betriebe, sowie zwei Pflegeheime. Zudem gibt es Einzelfälle in Kindertageseinrichtungen in Metzingen und Sonnenbühl. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 42,5. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt bei 235. Mittlerweile sind 8.510 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 97,38 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 229 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Coronavirus

Entwicklung der Neuinfektionen

Gesamt:
Stand:
Datenquelle: Landratsämter

Massive Auswirkungen auf den Leistungssport durch die Corona-Pandemie

15:52 Uhr Wie wirkt sich die aktuelle Corona-Pandemie auf den Leistungssport aus? Dieser Frage geht seit knapp einem Jahr ein Team aus deutschen und österreichischen Wissenschaftlern unter Federführung der Abteilung Sportmedizin am Tübinger Universitätsklinikum nach. Seit vergangenem Frühjahr haben über 2900 Leistungssportlerinnen und Leistungssportler aus Deutschland und Österreich an der Online-Erhebung teilgenommen. Mehr lesen Sie hier. (pm)

Infektionsschutzgesetz soll ergänzt werden

15:12 Uhr Bei der Verhängung oder Lockerung von Corona-Schutzmaßnahmen sollen weitere Kriterien neben dem Inzidenzwert an Bedeutung gewinnen. Auf eine entsprechende Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes haben sich die Rechts- und Gesundheitspolitiker der Fraktionen von CDU/CSU und SPD am Dienstag geeinigt. »Wir können die zum Teil erheblichen Grundrechtseingriffe nicht allein an den Inzidenzwerten ausrichten«, sagte der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Johannes Fechner. »Wenn etwa ein Großteil der älteren Bevölkerung geimpft ist und hauptsächlich Jüngere infiziert sind, wenn der R-Wert niedrig ist oder wenn das Gesundheitssystem nicht überlastet ist, dann besteht für die Bevölkerung keine so große Gefahr, als dass erhebliche Grundrechtseingriffe wie Ausgangssperren oder Betriebsschließungen gerechtfertigt sind.« (dpa)

Kubicki: Schließung des Einzelhandels durch FFP2-Masken überflüssig

14:39 Uhr Vor der neuen Bund-Länder-Runde zum Vorgehen in der Corona-Pandemie dringt der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki auf Lockerungen für den Einzelhandel. Die Bundesregierung habe bisher erklärt, dass FFP2-Masken vor einer Infektion ausreichend schützten, also müssten sie auch in Geschäften des Einzelhandels schützen, sagte der Vizepräsident des Bundestags. »Nicht Corona hält uns im Lockdown, sondern diese Bundesregierung, weil sie seit Monaten zu unfähig ist, ausreichend Masken, ausreichend Schnelltests und ausreichend Impfstoff zur Verfügung zu stellen«, sagte der FDP-Politiker. (dpa)

Stadtfest Reutlingen im Juni 2021 fällt aus

13:57 Uhr Es ist ein interkulturelles Highlight – für Einheimische, wie auch für zahlreiche BesucherInnen aus der ganzen Region: das Stadtfest Reutlingen. Was üblicherweise im Zweijahrestakt stattfindet, wurde im Zuge der Corona-Maßnahmen im Juni 2020 um ein Jahr, also auf 2021, verschoben und muss jetzt aus demselben Grund für dieses Jahr abgesagt werden. Grund zur Zuversicht sieht das Komitee aber dennoch und gibt bereits den Termin für das nächste, regulär geplante Stadtfest bekannt. Am 24. und 25. Juni 2022 soll es soweit sein. Mehr lesen Sie hier. (pm)

Hoteliers und Gastwirte demonstrieren für Öffnungsperspektive

13:11 Uhr Vor der nächsten Bund-Länder-Runde zu den Corona-Beschränkungen haben Gastronomen und Hoteliers aus dem ganzen Land in Stuttgart für eine Öffnungsperspektive demonstriert. Auf dem Karlsplatz in der Innenstadt stellten sie am Dienstag gedeckte, aber unbesetzte Tische auf, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen. »Wir waren die ersten, deren Betriebe geschlossen wurden - wir müssen endlich raus aus dem Dauer-Lockdown«, forderte der Vorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) im Südwesten, Fritz Engelhardt, laut einer Mitteilung. Hotels und Gastronomie dürften gegenüber anderen Wirtschaftszweigen nicht benachteiligt werden. (dpa)

Mallorcas Gastwirte empfangen wieder Gäste

12:51 Uhr Gäste empfangen auf Probe: Auf Mallorca können Gastwirte aufatmen. Nach sieben Wochen Schließung dürfen sie in ihren Restaurants und Cafés wieder Gäste bewirten - zumindest draußen. Und nur vorerst. (dpa)

Einzelhandel, Gastronomie, Fußball, Kontakte: Wo die Regierung lockern will

12:40 Uhr Morgen beraten Kanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Die Beschlussvorlage der Bunderegierung liegt dem GEA vor. Was wann gelockert werden könnte. (ege)

Mehr als fünf Prozent der Menschen in Deutschland sind geimpft

11:39 Uhr Mehr als zwei Monate nach Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus haben rund fünf Prozent der Bevölkerung mindestens eine Dosis erhalten. Den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge wurden bislang etwa 6,4 Millionen Dosen des Impfstoffs verabreicht (Stand 2. März, 8 Uhr). Davon haben rund 4,2 Millionen Menschen eine Erstimpfung und fast 2,2 Millionen bereits die Zweitimpfung bekommen. (dpa)

Daniel Günther: Wir haben viele Menschen lange genug warten lassen

10:51 Uhr Schleswig Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, bei den Bund-Länder-Beratungen an diesem Mittwoch einen Stufen- und Perspektivplan für den Weg aus dem Corona-Lockdown zu beschließen. »Jetzt haben wir schon, glaube ich, viele Menschen lange genug warten lassen«, sagte Günther am Dienstag im ARD-»Morgenmagazin«. Nach der Ministerpräsidentenkonferenz vor drei Wochen, die keinen guten Eindruck in der Bevölkerung hinterlassen habe, sei bei den Länderchefs der Wille zu erkennen, endlich einen konkreten Plan vorzulegen. »Es ist für mich absolut unabdingbar, dass wir morgen einen solchen Stufen- und Perspektivplan verabschieden«, sagte Günther. (dpa)

Familienministerin Giffey: mehr Perspektiven für Kinder

9:59 Uhr Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) plädiert im Rahmen weiterer Öffnungen für mehr Perspektiven von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise. »Ich finde es sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche jetzt ganz vorne in der Debatte um weitere Öffnungsschritte stehen müssen«, sagte Giffey am Dienstag im ARD-»Morgenmagazin«. Wenn man über Baumärkte, Flugschulen und Hundeschulen spreche, sollte man auch die Perspektive von Kindern in den Blick nehmen. »Es kann nicht sein, dass Hunde früher in die Schule gehen als Kinder und Jugendliche.« (dpa)

Ministerpräsident Haseloff vor Corona-Beratungen: »Sollten mehr erlauben«

8:32 Uhr Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff wirbt dafür, den Corona-Lockdown auch schon vor dem Unterschreiten einer Inzidenz von 50 weiter zu lockern. Die Politik müsse schauen, ob die Bevölkerung noch die nötige Disziplin und Motivation aufbringe, sagte der CDU-Politiker in einem Interview der Funke-Mediengruppe. Viele seien nach dem Lockdown erschöpft. »Daher sollten wir mehr erlauben - mit strengen Hygienemaßnahmen, Tests und Impfangeboten.« Als Beispiel nannte er Training im Sportverein in Kleingruppen. Auch eine Perspektive für das Shoppen im Kleidungsladen oder einen Museumsbesuch müsse es geben, sagte Haseloff. (dpa)

Astrazeneca-Impfstau wächst

7:33 Uhr Beim Impfen mit dem Vakzin von Astrazeneca kommt Deutschland kaum voran. Mit der erwarteten Lieferung von mehr als einer Million Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs könnte sich der Impfstau in den Bundesländern bis Ende der Woche nochmals vergrößern. Bis Donnerstag sollen knapp 1,1 Millionen Dosen des Vakzins geliefert werden, insgesamt erhöht sich die Liefermenge damit auf fast 3,2 Millionen, wie aus Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Bis einschließlich Sonntag haben nach Zahlen des Robert Koch-Instituts aber nur rund 455 000 Menschen eine Impfung mit dem Präparat des britisch-schwedischen Herstellers erhalten. »Der Impfstau von Astrazeneca kann sofort aufgelöst werden«, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. Es gebe etwa sechs Millionen pflegende Angehörige, die auf ihr Impfangebot warten. »Doch bisher passiert hier nichts.« (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Handelsverband warnt vor Pleitewelle

7:13 Uhr Der Handelsverband HDE warnt vor einer Pleitewelle. Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sagte der Düsseldorfer »Rheinischen Post«: »Das Argument, mit geschlossenen Geschäften die Mobilität der Menschen gering zu halten, zieht nicht mehr. Die Innenstädte sind bei gutem Wetter trotzdem voll. Die Hygieneschutzkonzepte der Geschäfte reichen aus.« (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.455.569 (gestern: 2.450.295) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 70.266 (70.152) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.260.719 (2.252.970) gelten als wieder genesen. (GEA)

Montag, 1.März 2021

EU-Kommission plant »grünen Pass« für Corona-Geimpfte

19 Uhr Die EU-Kommission will am 17. März den Gesetzentwurf für einen »digitalen grünen Pass« vorlegen, der Corona-Impfungen, Covid-Erkrankungen und negative Tests vermerken soll. Ziel ist, einen sicheren Weg zur Aufhebung von Beschränkungen und zum Reisen in Europa zu finden. Dies kündigte Kommissions-Vizepräsident Margaritis Schinas am Montag in Brüssel an. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union hatten vorige Woche vereinbart, die Pläne für einen digitalen Impfpass voranzutreiben. Binnen drei Monaten sollen die technischen Voraussetzungen stehen, damit Corona-Geimpfte europaweit fälschungssicher ihre Immunisierung nachweisen können. (dpa)

Corona-Rätsel bei Regensburg: Pokal-Spiel gegen Bremen abgesagt

18:32 Uhr Nach rätselhaften Corona-Fällen beim SSV Jahn Regensburg ist das Spiel im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Werder Bremen abgesagt worden. Nach Cheftrainer Mersad Selimbegovic seien weitere Infektionen beim Fußball-Zweitligisten aufgetreten, berichtete Jahn-Geschäftsführer Christian Keller bei der Pressekonferenz. Es handle sich um ein »paar wenige« Personen, höchstens minimale Erkältungssymptome seien bei einzelnen aufgetreten. Wie es zur Ausbreitung kommen konnte? Viele Fragezeichen.

Um wie viele Personen und wen genau es sich handelt, verriet Keller nicht. Das gesamte SSV-Betreuerteam und die Mannschaft müssten nun in eine zweiwöchige Quarantäne. Die Spielleitung setzte die für den 2. März terminierte Pokal-Partie ab. (dpa)

Corona-Infektionsrate im Südwesten unverändert

18:16 Uhr Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche ist in Baden-Württemberg zum Wochenstart nicht weiter gestiegen. Der Wert lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts in Stuttgart vom Montag (Stand 16 Uhr) weiter bei 51,9. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg um 398. Die Zahl der an oder mit Corona Gestorbenen stieg um 28. Derzeit liegen 20 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen - einer weniger als am Sonntag. (dpa)

Zehn Neuinfektionen im Kreis Tübingen, davon drei Mutationen

17:48 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute zehn neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.242. Bei den Neuinfektionen handelt es sich um einige neue Einzelfälle, aber auch Kontaktpersonen bekannter Fälle. Betroffen ist ein Kindergarten mit der Folge einer Quarantäne für die gesamte Gruppe. Unter den neuen Fällen sind drei britische Mutationen (B.1.1.7) aufgetreten. In einem Fall handelt es sich um eine Kontaktperson eines bereits bekannten Mutations-Falls, die beiden anderen Fälle sind hiervon unabhängig, leben jedoch in einem Haushalt. Hier ist die Infektionsquelle völlig unklar; eine Reiseanamnese scheint nicht gegeben. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 39,8. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

Zwei neue Corona-Fälle im Kreis Reutlingen

17:12 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute zwei neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 8.958. Die Fälle waren dem Landratsamt noch nicht als Kontaktpersonen bekannt, von einem Einzelfall betroffen ist ein Pflegeheim in Reutlingen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 49,5. Mittlerweile sind 8.479 Personen wieder von ihrer Erkrankung genesen, das entspricht 97,2 Prozent aller positiv Getesteten (Tote nicht eingerechnet). Demnach sind im Kreis Reutlingen aktuell noch 244 aktive Covid-19-Fälle bekannt. (pm)

Friseure und Baumärkte wieder offen: Ansturm blieb aus

16:39 Uhr Nach zweieinhalb Monaten Lockdown haben am Montag in Bayern wenigstens einige Branchen ihre Türen öffnen können. Unter anderem Friseure, Gärtnereien und Baumärkte konnten wieder Kunden empfangen. Mitte Dezember hatten die Geschäfte wie viele andere wegen der Corona-Pandemie schließen müssen. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Bund schlägt zwei Gratis-Schnelltests pro Woche für alle vor

15:36 Uhr Mit Blick auf mögliche weitere Öffnungen des Corona-Lockdowns schlägt das Bundesgesundheitsministerium zwei kostenlose Schnelltests pro Woche für alle Bürger vor. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Fernseher, Laptops und Küchengeräte sind gefragt

14:55 Uhr Die Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr für einen Verkaufsschub bei Fernsehern, Laptops und Monitoren sowie Küchentechnik gesorgt. Dabei zeichnet sich etwa bei TV-Geräten der Trend ab, dass nicht nur mehr, sondern auch teurere Modelle gekauft wurden, wie der Branchenverband gfu am Montag berichtete. (dpa)

Umfrage

Boris Palmer und andere OBs fordern mehr Freiheit für lokale Öffnungen

14:35 Uhr Vor den Beratungen von Bund und Ländern zu den Corona-Maßnahmen fordern die Oberbürgermeister Boris Palmer (Tübingen), Claus Ruhe Madsen (Rostock) und Markus Lewe (Münster), den Kommunen mehr Verantwortung für lokale Lockerungen zu übertragen. Unter anderem mit Schnelltests und neuen Apps zur Kontaktverfolgung sollen sichere Teilöffnungen in Gastronomie und Handel möglich werden. Dafür schlagen die Stadtoberhäupter eine lokale Corona-Ampel vor. Die Forderungen der Oberbürgermeister im Wortlaut. (pm)

Schulkind im Kreis Ravensburg mit Corona-Mutation infiziert

13:22 Uhr Weil sich ein Grundschulkind in Achberg (Landkreis Ravensburg) mit der südafrikanischen Corona-Mutation infiziert hat, sind 150 Menschen in Quarantäne. Die Schule musste am vergangenen Freitag und damit nur knapp eine Woche nach deren Öffnung wieder schließen, wie die Gemeinde am Montag mitteilte. Betroffen von der Quarantäne seien Mitschüler und Lehrer des Jungen und deren Familien. Auch zwei Kindergarten-Gruppen mussten vorsorglich in Isolation, weil dort ein Geschwisterkind des Schülers betreut wurde. Wo sich der Junge infiziert habe, sei unklar, sagte eine Gemeinde-Sprecherin. (dpa)

Debatte um Corona-Teststrategie an Grenze zum Elsass

12:39 Uhr Im Kampf gegen die Ausbreitung gefährlicher Mutationen des Coronavirus wird um die Einreiseregeln an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und dem Elsass gerungen. »Das Entscheidende ist jetzt eine Teststrategie. Das konsequente Testen, die Ermöglichung, der leichte Zugang zu Tests – das ist der Weg zu einer Durchlässigkeit der Grenze«, sagte der Co-Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, Andreas Jung (CDU), am Montag im Radioprogramm SWR Aktuell. Wie Innenminister Thomas Strobl (CDU) sprach sich Jung für gemeinsame Test-Zentren aus. Das Sozialministerium verwies auf bestehende Testmöglichkeiten. (dpa)

Übergewicht - Pandemie fördert ungesunde Ernährung

11:51 Uhr Die Corona-Pandemie stellt den Alltag vieler Menschen auf den Kopf - und das macht sich auch bei der Ernährung bemerkbar. Chips und Limo statt ein warmes Mittagessen in der Schule, regelmäßig Nudeln mit Pesto aus dem Glas, weil neben der Kinderbetreuung wenig Zeit bleibt, aber auch mehr Obst, Gemüse und frisch Gekochtes statt Currywurst und Pommes in der Kantine. »Bei der Ernährung gibt es gerade Licht und Schatten«, sagt Astrid Donalies von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Leidtragende könnten vor allem Kinder aus Familien mit niedrigem Bildungsstand sein. »Es zeigt sich, dass die Schere weiter auseinander geht«, sagt Donalies. Gut gestellte Familien legten auch im Lockdown großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung. In Familien mit eher niedrigem Bildungsstand und geringerem Einkommen fehle dagegen oft das Wissen, wie man sich gesund ernähre. (dpa)

Virtueller Jugendaustausch mit Reutlinger Partnerstädten

11:22 Uhr Zu einem virtuellen Austausch trafen sich elf Jugendliche aus Reutlingen und den Partnerstädten Aarau in der Schweiz, Ellesmere Port in England, Duschanbe in Tadschikistan und Reading in den USA. Organisiert wurde das Online-Treffen von der Abteilung Städtepartnerschaften im Reutlinger Kulturamt. Mehr lesen Sie hier. (pm)

Erst testen, dann frisieren: Schnelltests in Tübinger Friseurbetrieben

11:06 Uhr Die bundesweite Wiedereröffnung der Friseursalons wird in Tübingen besonders sicher gestaltet: Allen Innungsbetrieben in der Stadt werden auf Wunsch einfach zu handhabende Schnelltests zur Verfügung gestellt. Diese nasalen Tests können ohne auch medizinisches Fachpersonal angewandt werden. »Selbstverständlich ersetzt ein negativer Test die übrigen Schutzmaßnahmen und insbesondere die Maske nicht. Er schafft aber zusätzliche Sicherheit«, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. (pm)

FDP-Kandidatin Vohrer im Gespräch mit coronagebeutelten Unternehmern

10:19 Uhr Die Landtagswahl rückt näher, darum zeigt die FDP noch mal Präsenz in Person von Landtagskandidatin Regine Vohrer und Michael Theurer, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und hört sich die Probleme der Menschen an, die derzeit am stärksten unter der Pandemie leiden müssen – die Einzelhändler, die Gastronomen und trotz Öffnungsperspektive die Friseure. Im Gepäck hat Theurer den Sieben-Stufen-Plan der FDP, der abhängig von der Inzidenz die Öffnung von Handel, Kultur, Kitas und Schulen regeln soll. Mehr lesen Sie hier. (GEA)

Lucha: Öffnungsschritte trotz steigender Corona-Zahlen

9:20 Uhr Auch wenn in Baden-Württemberg die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz wieder die kritische 50er-Marke gerissen hat, ist Gesundheitsminister Manne Lucha für Öffnungsschritte. Beispielsweise der Handel brauche Perspektiven, sagte der Grünen-Politiker am Montag im Deutschlandradio. Am Sonntag lag der Corona-Wert im Südwesten laut Landesgesundheitsamt bei 51,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. (dpa)

Berlinale 2021: Filmfestival beginnt online

9 Uhr Noch sind die Kinos in Deutschland geschlossen - die Betreiber senden mit einer gemeinsamen Aktion ein Zeichen an die Politik. Auch die Berlinale muss vorerst aufs Internet ausweichen. (dpa)

Tim Mälzer: Brauchen ernstzunehmendes Öffnungskonzept

8:35 Uhr Wie geht es weiter mit der Gastronomie in der Pandemie? Der bekannte Koch Tim Mälzer hat da einige Ideen und fordert von der Politik einen möglichst genauen Plan für die nächsten Monate. (dpa)

Karlsruher OB gegen Grenzkontrollen zum Elsass

8:23 Uhr Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup lehnt Kontrollen an der Grenze zum Elsass wegen der Corona-Pandemie ab. »Solange es dort nicht dramatische Infektionszahlen gibt«, sagte der SPD-Politiker dem »Badischen Tagblatt« (Montag). »Wir hatten in Pforzheim auch schon eine Inzidenz von 200 und die Grenze zum Enzkreis wurde nicht geschlossen, und die Menschen wurden auch nicht mit einer Testpflicht belegt.« Mehr lesen Sie hier. (dpa)

FDP-Landeschef Michael Theurer : »Wir haben Strategien zum Öffnen«

7:50 Uhr In Sachen Spätzleschaben konnte FDP-Landeschef Michael Theurer in der Corona-Krise etwas zulegen. Ansonsten fällt seine Bilanz eher negativ aus. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bezeichnet der 54-Jährige im GEA-Gespräch als Ankündigungsminister, der den Mittelstand im Stich lässt. Er hat einen Sieben-Stufen-Plan entwickelt, um nicht nur die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. (oje)

Mannschaftssportverbände fordern Öffnung für Vereinssport

7:13 Uhr Die fünf größten Mannschaftssportverbände in Deutschland fordern eine zügige Aufhebung der Corona-Beschränkungen im Vereinssport. »Es wird langsam Zeit, dass die Kinder wieder die Chance bekommen, ihren Sport zu treiben. Das brauchen nicht nur die Kinder und die Jugendlichen, sondern das brauchen auch wir in den Verbänden und in den Vereinen vor Ort, um in unseren Sportarten einigermaßen eine Perspektive entwickeln zu können«, sagte Andreas Michelmann, Sprecher der Initiative Teamsport Deutschland, im Interview der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«. (dpa)

Friseur-Salon
Einer Kundin werden in einem Friseursalon die Haare frisiert. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Einer Kundin werden in einem Friseursalon die Haare frisiert. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Friseure und Blumenläden dürfen im Südwesten wieder öffnen

7:05 Uhr Zumindest für einige Branchen in Baden-Württemberg hat das lange Warten im Corona-Lockdown nun ein Ende: Blumenläden, Baumärkte und Friseure dürfen ab Montag wieder Kunden empfangen. Vor allem letztere können auf satte Umsätze hoffen. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

CDU-Minister wollen Öffnungsschritte für Einzelhandel

7:02 Uhr Wie weiter mit dem Lockdown? Die Corona-Zahlen steigen wieder - und trotzdem soll es Lockerungen geben. Die Südwest-CDU hält bestimmte Öffnungen bei Einzelhandel und Angeboten im Freien für möglich. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

Die aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.450.295 (gestern: 2.444.177) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 70.152 (70.092) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.252.970 (2.259.548) gelten als wieder genesen. (GEA)

Sonntag, 28. Februar 2021

Im Cineplex-Kino und im Kamino gingen die Lichter an

19 Uhr Unter dem Motto »Kino leuchtet. Für Dich!« sind gestern Abend um 19 Uhr deutschlandweit in allen Kinos außen und innen die Lichter angegangen. Auch Cineplex Planie und Kamino in Reutlingen waren bei der Aktion dabei, um ein wahrnehmbares Signal zu senden. »Wir sind noch da. Wir sind startklar und vorbereitet, unseren Zuschauern ein sicheres Kinoerlebnis zu bieten«, ließ Markus Keller vom Marketing der Scala Filmtheater-Betriebe in einer Pressemitteilung wissen. (igl)

Auch Cineplex Planie und Kamino in Reutlingen waren bei der Aktion »Kino leuchtet. Für Dich!« dabei.
Auch Cineplex Planie und Kamino in Reutlingen waren bei der Aktion »Kino leuchtet. Für Dich!« dabei. Foto: Markus Niethammer
Auch Cineplex Planie und Kamino in Reutlingen waren bei der Aktion »Kino leuchtet. Für Dich!« dabei.
Foto: Markus Niethammer

13 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen

17:40 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute 13 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Reutlingen seit Beginn der Pandemie auf 8.956. Angaben zu Genesenen und Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19 macht die Behörde am Wochenende nicht. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Reutlingen steigt nach Angaben des Landesgesundheitsamts auf 54. (pm)

12 Neuinfektionen im Kreis Tübingen

17:16 Uhr Das Tübinger Landratsamt meldet für heute 12 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen mit Covid-19 im Landkreis Tübingen seit Beginn der Pandemie auf 6.232. Bei den Neuinfektionen handelt es sich hauptsächlich um einige neue Einzelfälle, aber auch Kontaktpersonen bekannter Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Tübingen sinkt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes auf 39,6. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus bleibt bei 160. Angaben über die Zahl der Genesenen macht das Landratsamt jeden Freitag. (pm)

So läuft Kitabetrieb in Wannweil an

17 Uhr Seit einer Woche sind die Betreuungseinrichtungen im Land von der sogenannten Notbetreuung in wieder in den Normalbetrieb gegangen. Für den »Kindi« in Wannweil bedeutet das: »In der Notbetreuung waren bei uns 13 Kinder, jetzt sind es etwa 50«, rechnet Kindergartenleiterin Cordula Hofmann vor. Nach einer Woche ziehen sie und ihre Kolleginnen eine durchweg positive Bilanz. (GEA)

Notfallzulassung für Impfstoff von Johnson & Johnson in USA

16:32 Uhr Mit dem Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson kann in den USA künftig ein drittes Corona-Vakzin eingesetzt werden. Die US-Arzneimittelbehörde FDA erteilte am Samstag (Ortszeit) eine Notfallzulassung für das Präparat. Es entfaltet seine volle Wirkung schon nach Verabreichung einer Dosis und muss - anders als die übrigen genutzten Impfstoffe - nicht zweimal gespritzt werden. US-Präsident Joe Biden sprach von »begeisternden Nachrichten für alle Amerikaner und einer ermutigenden Entwicklung in unserem Bemühen, die Krise zu beenden«. (dpa)

Löw glaubt fest an EM-Austragung

15:52 Uhr Joachim Löw rechnet fest mit einer Austragung der wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschobenen Fußball-EM in diesem Sommer. »Ob das in der gewohnten Form stattfinden kann in zwölf verschiedenen Ländern, weiß ich nicht«, sagte der 60-Jährige am Sonntag in einem ARD-Interview. »Es gibt sicherlich Gedankenspiele bei der UEFA, auch einen Plan B«, sagte Löw, ohne konkrete Details zu nennen. Im Gespräch ist etwa eine Verringerung der Spielorte. Offen ist auch, ob vor Fans gespielt werden kann. Die Entscheidung, ob Zuschauer in den Stadien zugelassen werden, hatte die Europäische Fußball-Union zuletzt vom 5. März auf Anfang April verschoben. (dpa)

Grenzen zu Frankreich und Schweiz: Strobl will Massen-Tests

15:04 Uhr Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) will mit Hilfe von massenhaften Tests mögliche Kontrollen an den Grenzen zu Frankreich und der Schweiz vermeiden. In Briefen an Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Gesundheitsminister Manne Lucha (beide Grüne), die der dpa vorliegen, schreibt Strobl: »Da wir bei den Impfungen auf absehbare Zeit nicht schnell genug vorankommen werden, möchte ich eindringlich dafür werben, durch eine umfassende Test-Strategie in den Grenzregionen die Pandemie bestmöglich einzudämmen.« (dpa)

Kultur- und Veranstaltungsbranche demonstriert wegen Corona in Berlin

14:26 Uhr Rund 150 Menschen haben am Sonntag nach Polizeiangaben mit einem Autokorso in Berlin-Mitte für eine stärkere Unterstützung der Veranstaltungsbranche in Corona-Zeiten demonstriert. Aufgerufen hatte die Initiative »Alarmstufe Rot Berlin«, ein Bündnis aus Initiativen und Verbände der deutschen Veranstaltungswirtschaft. Nach Beobachtungen eines dpa-Reporters waren mehr als 100 Autos auf einer Ringroute durch das Regierungsviertel unterwegs, vorbei am Finanzministerium, Wirtschaftsministerium und Kanzleramt. Auf Fahnen waren die Hashtags #SOS365 und #Alarmstufe Rot zu lesen. »365 Tage sind vergangen, seitdem die ersten Veranstaltungen aufgrund des Corona-Virus behördlich verboten wurden«, teilte die Initiative auf ihrer Internetseite mit. Eine umfassende finanzielle Unterstützung für Künstler, Solo-Selbstständige und die Kultur fehle jedoch bis heute. (dpa)

Einreiseregeln für Grenzregion Moselle werden verschärft

13:44 Uhr Im Kampf gegen die Ausbreitung gefährlicher Mutationen des Coronavirus wird die Einreise aus der französischen Grenzregion Moselle nach Deutschland erschwert. Mit Wirkung ab Dienstag stufte die Bundesregierung die an das Saarland und Rheinland-Pfalz grenzende Region am Sonntag als sogenanntes Virusvariantengebiet ein, wie das Robert Koch-Institut im Internet bekannt gab. (dpa)

Handelsverband: Wirtschaft bei Corona-Politik mehr einbinden 

13:19 Uhr Der Groß- und Außenhandelsverband BGA fordert bei der Corona-Politik mehr Einbindung von Wirtschaftsvertretern. »Die deutsche Wirtschaft kann Krisen lösen, sie tut es jeden Tag auf der ganzen Welt«, schreibt BGA-Präsident Anton Börner in einem Gastbeitrag für die »Bild am Sonntag«. »Dass sie nicht in das Corona-Krisen-Management der EU, der Bundesregierung und der Bundesländer einbezogen wird, ist skandalös.« Experten aus der Wirtschaft würden bei den Themen Impfkampagne und Öffnungsstrategie nicht involviert, kritisierte Börner. »Stattdessen scheitert der Staat mit einer planwirtschaftlichen Intervention nach der anderen. Probleme sollen wegverwaltet und mit immer neuen Verordnungen bekämpft werden.« Der BGA-Chef forderte einen runden Tisch mit Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. (dpa)

Kinderärzte: Schulen und Kitas umgehend öffnen

12:41 Uhr Vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie fordern die Kinderärzte eine rasche Öffnung von Schulen und Kitas. »Auch nach dem Auftreten von Virusmutationen bleibt es dabei, dass Kinder und Jugendliche keine Treiber der Pandemie sind«, sagte der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Sonntag. »Deshalb können und müssen alle Schulen und die Kitas umgehend wieder geöffnet werden. Sie spielen im Infektionsgeschehen keine nennenswerte Rolle.« (dpa)

Familien mit Schulkindern in England erhalten kostenlose Tests 

11:58 Uhr Alle Familien mit schulpflichtigen Kindern in England sollen von März an kostenlose Corona-Selbsttests erhalten. Das teilte die Regierung in London am Sonntag mit. Demnach sollen Kinder und ihre Eltern sowie Beschäftigte im Umfeld von Schulen wie beispielsweise Fahrer von Schulbussen zwei Tests pro Woche und Person zur Verfügung gestellt bekommen. Kinder in weiterführenden Schulen sollen zudem zum Schulbeginn drei Mal in der Schule getestet werden. Anschließend sollen auch sie zuhause testen. Verpflichtend sind die Tests allerdings nicht. (dpa)

Hunderte verstoßen gegen Corona-Regeln in Stuttgart 

11:10 Uhr Mehrere Hundert Menschen haben sich am Samstag in der Stuttgarter Innenstadt getroffen und gegen Corona-Regeln verstoßen. Die überwiegend jungen Menschen haben sich am Abend im Bereich des Schlossplatzes getroffen, ein Großteil von ihnen hielt sich nicht an Abstandsregeln und trug keinen Mund-Nasen-Schutz, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Weil auch gegen das Ansammlungs- und Alkoholverbot verstoßen worden sei, forderte die Polizei die Menschen auf zu gehen. Etliche wurden dabei nach Angaben der Polizei aggressiv, es bildeten sich Sprechchöre gegen den Einsatz. Mehrere Flaschen und Steine wurden demnach in Richtung der Polizisten geworfen. Ein Beamter soll von einem Gegenstand am Helm getroffen worden sein, er blieb jedoch unverletzt. 

Die jungen Menschen gingen anschließend in Kleingruppen davon und rissen Baustelleneinrichtungen, Blumenkübel, Leihräder sowie Mülleimer um. Die Menge zerstreute sich in der Nähe des Hauptbahnhofs. Mehrere Menschen müssen nun mit Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidigung sowie Widerstands gegen Beamte rechnen. Die Ermittler prüfen zudem den Tatbestand des Landfriedensbruchs.(dpa)

Brief ans Land von TSG Reutlingen, VfL Pfullingen, TSV Betzingen und weiteren Clubs

10:32 Uhr Die Lobby des Breiten- und Amateursports hält sich bei der Politik ganz offensichtlich in Grenzen. Auch fast vier Monate nach dem Beginn des Lockdowns ist für die Vereine und Verbände keine Perspektive in Sicht. Zusammen mit 72 weiteren Vereinen sowie 34 Fachverbänden des Landes haben sich die TSG Reutlingen, der VfL Pfullingen und der TSV Betzingen deshalb mit einem offenen Brief an Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sowie Sportministerin Susanne Eisenmann gewandt. Darin fordern die 109 Unterzeichner eindringlich, dass bei den Bund-Länder-Gesprächen am Mittwoch endlich der Sport und dessen zügige Öffnungsperspektiven besprochen werden. (wil)

Kretschmann: Warn-App wegen Datenschutz »nur eine Krücke«

9:51 Uhr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält die hohen Anforderungen an den Datenschutz für hinderlich im Kampf gegen die Corona-Pandemie. »Es kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein, dass wir uns in einer Pandemie so einmauern beim Thema Datenschutz, dass wir lieber massiv in andere Grundrechte und die Lebensverhältnisse der Bürger eingreifen, und das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung völlig unangetastet lassen«, sagte der Grünen-Politiker der »Welt am Sonntag«. Aufgrund des Datenschutzes sei etwa die Corona-Warn-App »nur eine Krücke«. In einer solch schweren Krise müsse es doch möglich sein, ein »schnelles, schlagkräftiges, umfassendes Steuerungsinstrument« zu entwickeln und »dafür auch mal an den Datenschutz zu gehen«. (dpa)

Verbreiteter Wunsch nach Öffnung von Handel und Gastronomie

9:13 Uhr Wenige Tage vor neuen Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie wächst der Wunsch der Menschen nach mehr Freiheiten. Einer Umfrage zufolge wünscht sich eine Mehrheit der Menschen die Öffnung von Handel, Restaurants, Hotels und Museen noch im März. Der Deutsche Landkreistag fordert eine Strategie für regionale Lockerungen. (dpa)

Land legt Regeln für Öffnung von Friseuren und Gartenmärkten fest

8:38 Uhr Die baden-württembergische Landesregierung hat die Regeln für die Öffnung von Gartenmärkten und Friseuren festgelegt. Die geänderte Corona-Verordnung wurde in der Nacht auf Samstag veröffentlicht, wie ein Sprecher der Regierung mitteilte. Ab Montag dürfen Friseure, Blumenläden und Gartenmärkte im Südwesten wieder Kunden empfangen.   (dpa)

Mehr als 70.000 Corona-Tote in Deutschland

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 2.444.177 (gestern: 2.436.509) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 70.092 (69.939) sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 2.52.970 (2.247.173) gelten als wieder genesen. (GEA) 

Alle Informationen, die zwischen 18. Februar bis zum 27. Februar rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.