Aktuell Wirtschaft

Commerzbank auf der Kostenbremse

FRANKFURT/MÜNCHEN. Die Commerzbank tritt nach der Übernahme der Dresdner Bank auf die Kostenbremse und bläst zum Angriff auf den Branchenprimus Deutsche Bank. »Wir untermauern unseren Anspruch, die führende Bank in Deutschland zu werden«, sagte Commerzbank-Chef Martin Blessing in Frankfurt. Die deutsche Nummer zwei schluckt für insgesamt 9,8 Milliarden Euro in zwei Schritten die Nummer drei der Branche. Der größte Deal in der deutschen Finanzbranche seit sieben Jahren soll Einsparungen in Milliardenhöhe bringen. Noch im September beginnen Gespräche über die Streichung von weltweit 9 000 Stellen. 136 Jahren nach ihrer Gründung dürften die Tage der grünen Traditionsmarke Dresdner Bank gezählt sein.

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