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Aktuell Prozess

Streit unter Nachbarn: Richter glaubt den Zeugen nicht

Eine 43-Jährige soll im April einen Böller gezündet und gegen einen Hund geworfen haben

In einer Albgemeinde soll ein Vierbeiner mit einem Böller beworfen worden sein. Foto: Florian Schuh
In einer Albgemeinde soll ein Vierbeiner mit einem Böller beworfen worden sein. Foto: Florian Schuh
In einer Albgemeinde soll ein Vierbeiner mit einem Böller beworfen worden sein. Foto: Florian Schuh

MÜNSINGEN. Die halbe, ach was: quasi die ganze Nachbarschaft innerhalb eines Baugebiets auf der Alb hat sich jetzt in Münsingen im Gerichtssaal getroffen. Und mit jeder Minute während der ungelogen dreistündigen Verhandlung mit insgesamt neun Zeugen nahm die Ratlosigkeit bei Richter und Verteidiger unverkennbar zu.

»Warum erzählen manche Zeugen so was?«, fragte sich am Schluss nicht nur der Anwalt. Anders gesagt: Wer hat gelogen und vor allem: warum? Angeblich soll eine 43-Jährige am helllichten Tage mitten im April des vergangenen Jahres in ihrem Garten einen Feuerwerkskörper angezündet und ihn in Richtung des bellenden Hundes ihrer Nachbarin geworfen haben. Zeugen für diesen Vorfall gab es. Doch glaubte ihnen der Richter nicht und sprach die Frau frei. (GEA)