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Aktuell Prozess

Griff zum Teppichmesser aus Eifersucht

Vor dem Amtsgericht Münsingen wurde eine in aller Öffentlichkeit ausgeführte Messerattacke verhandelt

Justitia war milde gesonnen.  FOTO: DPA
Justitia war milde gesonnen. FOTO: DPA
Justitia war milde gesonnen. FOTO: DPA

MÜNSINGEN. Angriff mit einem Teppichmesser auf ein Pärchen, Faustschläge auf Kopf und Körper, zwei kurz weggetretene Opfer: Ein junger Mann aus einer Albgemeinde hat – publikumswirksam auf dem Parkplatz vor einem Discounter zur Stoßzeit um 16 Uhr an einem Samstag im März – ganze Arbeit geleistet. Hintergrund der Tat war eine gescheiterte Beziehung, auch Drogen waren im Spiel: Die Angegriffenen waren seine damalige Partnerin (zum tatsächlichen Stand der Beziehung gingen die Aussagen auseinander) und ein Mann, mit dem sie damals ein Verhältnis hatte.

Mit einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten mit dreijähriger Bewährungsfrist blieb Richter Joachim Stahl zwischen den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung. (wu)

 

Warum das Verfahren wegen schwerer Körperverletzung vor dem Amtsgericht Münsingen dann doch recht glimpflich für den 28-Jährigen ausging, lesen Sie am Mittwoch, 17. Juli, bei GEA+, im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe des Reutlinger General-Anzeigers.