Logo
Aktuell Verwaltung

Pfullingen bricht Suche nach Beigeordnetem ab

Vierzehn Bewerber konnten die hohen Erwartungen der Kommission nicht erfüllen

Pfullingen bekommt vorerst keinen technischen Beigeordneten. Die Auswahlkommission der Stadt hat die Suche abgebrochen.   FOTO:
Pfullingen bekommt vorerst keinen technischen Beigeordneten. Die Auswahlkommission der Stadt hat die Suche abgebrochen. FOTO: HAILFINGER
Pfullingen bekommt vorerst keinen technischen Beigeordneten. Die Auswahlkommission der Stadt hat die Suche abgebrochen. FOTO: HAILFINGER

PFULLINGEN. Um die Stelle des technischen Beigeordneten der Stadt Pfullingen haben sich dreizehn Männer und eine Frau beworben. Nach einer intensiven Prüfung im Rahmen des mehrstufigen Auswahlverfahrens hat die Auswahlkommission unter dem Vorsitz des stellvertretenden Bürgermeisters Martin Fink am Montagabend entschieden, das Auswahlverfahren abzubrechen. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Der Pfullinger Gemeinderat hatte Ende Juli beschlossen, die Verwaltung der Stadt neu aufzustellen. Grundlage dafür war ein Organisationsgutachten, das auch vorsah, die Stelle eines technischen Beigeordneten zu schaffen, der unter anderem künftig Bürgermeister Michael Schrenk hauptamtlich vertreten sollte. Der amtierende Rathaus-Chef ist seit Juni krankgeschrieben. Die Geschäfte führt im Moment sein Stellvertreter Martin Fink. Es war geplant, dass der Beigeordnete im Dezember gewählt wird und seine Stelle im Frühjahr antritt. Jetzt hat die Auswahlkommission die Suche beendet. Sie habe sich, heißt es in der Mitteilung der Stadt, nach mehreren Beratungsgesprächen auf einen aussichtsreichen Bewerber festgelegt und mit diesem detaillierte Verhandlungen geführt. Neben den Mitgliedern der Auswahlkommission hatten auch alle Fraktionen des Gemeinderats und die Personalvertretung die Möglichkeit, sich mit ihm auszutauschen und seine Vorstellungen für Pfullingen kennenzulernen.

Im Namen Auswahlkommission erläutert Martin Fink die Gründe für den Abbruch der Suche: »Wir haben im Vorfeld hohe Erwartungen an diese neue Stelle formuliert und wollen uns auch daran messen lassen. Da auch der favorisierte Bewerber uns nicht vollständig überzeugen konnte, haben wir einvernehmlich entschieden, die Suche abzubrechen. Wir werden die Entwicklung bei der Verwaltungsspitze im neuen Jahr abwarten, um dann gegebenenfalls einen neuen Anlauf zu unternehmen.«

Ausdrücklich dankt Fink allen Bewerberinnen und Bewerber, die sich für diese Stelle interessiert haben. (eg/GEA)