ENINGEN. In dem hohen Verkehrsaufkommen zu Schulbeginn und -ende sehen alle Beteiligten ein großes Gefahrenpotenzial für die Schüler. Die Verwaltung hat nun einen Vorschlag gemacht: Ein Wendekreis mit 14 Metern Durchmesser soll bereits an der Kreuzung Achalmstraße/Burgtalstraße eine verkehrsgerechte Wendemöglichkeit schaffen. Die Idee: Die Eltern könnten hier ihre Kinder absetzen, die den Weg hoch zur Achalmschule dann zu Fuß zurücklegen.
Die Gemeinderäte aber halten nichts von dem Vorschlag. »Man muss das Thema größer denken«, sagte Florian Weller (CDU) in der Sitzung am Donnerstagabend und erhielt große Zustimmung vom Gremium. Läuft der Betrieb in der nahegelegenen ehemaligen Schillerschule erst mal an, erhöht sich der Verkehr um ein Weiteres, so die einhellige Meinung.
Verkehrsrechtlich lässt sich wenig machen, erklärte Christopher Ott vom Haupt- und Ordnungsamt. Sowohl eine Schranke als auch ein Durchfahrtsverbot oder ein »Anlieger frei«-Schild seien keine Optionen, wie eine Prüfung ergeben habe.
Die Verwaltung wurde nun beauftragt, zusammen mit einem Ingenieursbüro ein Verkehrskonzept zu erarbeiten. (GEA)