Logo
Aktuell Zugfahrt

Erlebnisse mit der Ermstalbahn gesucht

Gesucht sind persönliche Geschichten, die aufzeigen, dass die Bahn zwischen Bad Urach und Metzingen Menschen einander näherbringt.

Die Ermstalbahn.
Die Ermstalbahn. Foto: Füssel
Die Ermstalbahn.
Foto: Füssel

BAD URACH. Für die Menschen zwischen Bad Urach und Metzingen ist die Ermstalbahn seit Jahrzehnten weit mehr als ein reines Beförderungsmittel. Sie gehört zum Alltag, sie ist ein fester Bestandteil des Lebens. Die Erms-Neckar-Bahn AG (Enag) möchte diese persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen dokumentieren. Haben Sie in den Zügen ihre Liebste oder ihren Liebsten kennengelernt? Haben Sie als Schüler noch rasch die Hausaufgaben erledigt? Lieb gewonnenes verloren und es vielleicht wiederbekommen? Gute Gespräche geführt, Freunde für Leben gefunden? Komisches oder Trauriges erlebt oder gehört?

Von Bauarbeiten bis Aktien

Entstehen soll dank dieser privaten Zeugnisse ein vielfältiges Bild, das aufzeigt, dass es in der Ermstalbahn kräftig menschelt, dass sie nicht nur Fahrgäste von A nach B befördert, sondern Menschen einander näherbringt.

Zudem sind Geschichten über Bauarbeiten an der Bahnstrecke und über die Gründung gefragt. Wer hat daran wie und wo mitgearbeitet, wer hat sich für den Erhalt der Ermstalbahn engagiert? Wer hat durch den Kauf von Aktien geholfen, einen kleinen Eisenbahnverein in eine erfolgreiche und bürgernahe Aktiengesellschaft zu verwandeln? Wer ist auf andere Weise mit der Enag verbunden?

Das Enag-Team bittet um solche persönlichen und historischen Geschichten und Erinnerungen, um Fotos, historische Postkarten oder alte Fahrkarten. Die Erms-Neckar-Bahn möchte zunächst sammeln und sichten, um diese Geschichten, Anekdoten und Bilder im Archiv für die Nachwelt zu erhalten und bittet deshalb um Einsendung der Texte und Dokumente und auch die Rechte für Veröffentlichungen (Buch, Film, Medien) zu übertragen. Die Beiträge sollen dokumentieren, dass die Bürger im Ermstal entschlossen für ihre Bahn gekämpft haben und diese als Bürgerbahn – im wahrsten Sinne des Wortes – erhalten haben. Die Geschichte sollte auf eine Din-A4-Seite passen und mit einem Computer als Word-Datei verfasst werden. Aber auch ein Schreibmaschinen-Manuskript ist möglich. Um Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse wird gebeten, damit Rückfragen möglich sind. Wer nicht schreiben möchte, sondern die Geschichte lieber erzählen will, meldet sich in der Geschäftsstelle. (eg)

 

07125 407634

post@erms-neckar-bahn.de

Pfählerstraße17, 72574 Bad Urach