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Die Kitas in Metzingen werden voller

Seit heute sind 69 Kinder in erweiterter Notbetreuung.

Auch wenn mehr Kinder an Bord sind: Die Pfullinger Kitas können den Betrieb aufnehmen.  FOTO: DPA
Auch wenn mehr Kinder an Bord sind: Die Pfullinger Kitas können den Betrieb aufnehmen. FOTO: DPA
Auch wenn mehr Kinder an Bord sind: Die Pfullinger Kitas können den Betrieb aufnehmen. FOTO: DPA

METZINGEN. Seit einer Woche bietet die Stadt Metzingen für Kinder in Kitas und Grundschulen sowie für Schüler und Schülerinnen der Klassen fünf bis sieben eine erweiterte Notbetreuung an. Wenn Alleinerziehende oder beide Erziehungsberechtigte einen präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und der Arbeitgeber bescheinigt, dass sie unabkömmlich sind, können Eltern von dem Betreuungsangebot Gebrauch machen. »Es kommen deutlich mehr Kinder«, sagt Sozialamtsleiter Peter Nißle eine Woche, nachdem das Angebot ausgebaut wurde.

Bis zur Erweiterung des Notbetriebs kamen 18 Kinder zur Betreuung in die Metzinger Kinderhäuser. In die Einrichtung, in der sie auch sonst betreut werden. Eine Woche nach der Erweiterung waren es 48 Kinder. Seit heute werden insgesamt 69 Kinder notbetreut. 56 Kindergarten- und 13 Krippenplätze sind damit aktuell belegt. Die Kinder sind auf 15 der insgesamt 18 Kindertageseinrichtungen in Metzingen verteilt.

Alle Mitarbeiter sind im Einsatz

Alle Einrichtungen setzen die üblichen erforderlichen Hygienemaßnahmen im Sinne des Infektionsschutzes um. »Das Bringen und Abholen der Kinder wird außerdem gesteuert«, erklärt Nißle. Damit sollen unnötige Begegnungen in den Einrichtungen vermieden werden. Peter Nißle sagt aber auch: »Bei Kindern ist es nicht verhinderbar, dass sie sich mal näherkommen.« Das gelte auch für den Kontakt zu den Erzieherinnen. Mitarbeiter, die zur Risikogruppe zählen, arbeiten deshalb momentan von zu Hause aus. »Generell sind aber alle in irgendeiner Form im Einsatz«, so Nißle.

Wie die von der Jugend- und Familienministerkonferenz beschlossene stufenweise Rückkehr in den Normalbetrieb der Kitas genau aussehen könnte, ist noch unklar. »Derzeit ist alles Kaffeesatz lesen«, so Nißle.

Zukunft weiter ungewiss

Deswegen kann er momentan auch noch keine konkreten Aussagen darüber treffen, wie es mit den laufenden Krippen- und Kindergartenanmeldungen weitergeht. Die Plätze würden normalerweise bis Juni vergeben. »Wir können keinerlei Planung betreiben«, sagt er. »Wir wissen ja gar nicht, was für einen Betrieb wir im September haben werden.« Je nachdem, wie sich das Infektionsgeschehen entwickle, sei nicht vorherzusehen, ob die Betreuungsangebote zeitweise vielleicht sogar wieder eingeschränkt werden müssten.

Was die aktuelle erweiterte Notbetreuung angeht, liege man in den Metzinger Kinderbetreuungseinrichtungen derzeit noch deutlich unter der Kapazitätsgrenze, so Nißle. Laut Verordnung darf maximal die Hälfte der regulären Gruppenstärke zur Notbetreuung aufgenommen werden. In den Metzinger Kindergärten seien das meist zehn bis 12 und in den Krippen bis zu fünf Kinder, erklärt Nißle.

Anmeldungen weiterhin möglich

Metzinger Eltern können ihre Kinder also auch weiterhin für die erweiterte Notbetreuung anmelden. »Momentan muss niemand Angst haben, dass er keinen Platz mehr bekommt«, sagt der Sozialamtsleiter. Alle zur Anmeldung erforderlichen Unterlagen können auf der Homepage der Stadt Metzingen heruntergeladen werden. Sozialamtsleiter Peter Nißle bittet darum, nur diese Formulare zu verwenden und den Antrag und die Arbeitgeberbescheinigung unbedingt vollständig auszufüllen beziehungsweise vom Arbeitgeber ausfüllen zu lassen. (mewe)

 

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