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Hassbotschaft aus dem Kinosaal

STUTTGART. 12 000 Menschen machen sich am 4. Februar 1738 auf zum Stuttgarter »Galgenbuckel«, um einen Mann sterben zu sehen. Man wirft ihm, dem Juden Joseph Süß Oppenheimer, allerhand vor: Beraubung der Staatskassen, Hochverrat, Schändung der protestantischen Religion und fleischlichen Umgang mit teilweise minderjährigen Christinnen. Nachweisen kann ihm das Gericht nicht ein einziges Vergehen. Trotzdem wird er verurteilt und gehenkt. Seine Leiche wird in einem »Schandkäfig« der Häme der Öffentlichkeit preisgegeben. Erst sechs Jahre später lässt Herzog Karl Eugen den Leichnam abnehmen.

Auch Millionen von Menschen im von den Nazis besetzten Ausland wurden mit dem Film aufgehetzt. Zu diesem Zweck wurden die Plakat
Auch Millionen von Menschen im von den Nazis besetzten Ausland wurden mit dem Film aufgehetzt. Zu diesem Zweck wurden die Plakate beispielsweise ins Französische übersetzt. FOTO: DPA
Auch Millionen von Menschen im von den Nazis besetzten Ausland wurden mit dem Film aufgehetzt. Zu diesem Zweck wurden die Plakate beispielsweise ins Französische übersetzt. FOTO: DPA

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