Aktuell Kultur

Blick hinter die Fassaden

NEW YORK. Viele Kritiker handelten ihn seit Jahren als Favoriten für den Literaturnobelpreis - John Updike glaubte am Ende selbst nicht mehr daran. »Wird ein Autor Jahr für Jahr genannt, löst sein Name bloß noch Gähnen aus«, sagte er einmal. Am Dienstag ist der US-Schriftsteller mit 76 Jahren an Lungenkrebs gestorben. In seinen mehr als 20 Romanen hat Updike ein meisterhaftes Porträt der amerikanischen Mittelstandsgesellschaft entworfen. Satirisch, aber nie hämisch deckte er ihre großen und kleinen Lebenslügen auf und schaute hinter die glatte Fassade. Liebe und Leidenschaft, Untreue und Verrat, Sex und Ehebruch - das waren die Themen, die ihn interessierten und die er virtuos erzählte.

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