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Palmer: Tübingens Test-Modell im Notfall nur für Kreisbewohner

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne)
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) nimmt an einem Pressetermin der Stadt Tübingen teil. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) nimmt an einem Pressetermin der Stadt Tübingen teil. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

TÜBINGEN. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat angekündigt, das kürzlich gestartete Test-Modell der Stadt gegebenenfalls auf die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises einzuschränken. »Das heißt, wir würden dann die Tests den auswärtigen Gästen nicht mehr zur Verfügung stellen, damit würden sie auch nicht an die Voraussetzungen kommen, um unsere Angebote zu nutzen«, erklärte Palmer dem Deutschlandfunk am Montag.

In Tübingen gilt seit etwa einer Woche ein Modellprojekt zu mehr Öffnungsschritten in Corona-Zeiten. An mehreren Teststationen können die Menschen kostenlose Tests machen, das Ergebnis wird bescheinigt. Damit kann man in Läden oder zum Friseur. Aber auch Außengastronomie und Kultureinrichtungen dürfen Gäste mit Zertifikat empfangen und bedienen.

Bisher können auch Bewohnerinnen und Bewohner aus anderen Bundesländern nach Tübingen kommen und sich sozusagen freitesten. Wenn das aber Überhand nehme, werde Tübingen einschreiten. »Wir sind da reaktionsfähig, wenns nötig ist.« (dpa)