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Ofterdinger Aktion »Impfpatenschaft für Querdenker« sammelt 3.200 Euro

Aktion gegen Corona-»Spaziergänge« sammelt für Impfkampagne
Ein Mitglied einer Ofterdinger Initiative zählt die Teilnehmer einer Demonstration gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Ein Mitglied einer Ofterdinger Initiative zählt die Teilnehmer einer Demonstration gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

OFTERDINGEN. Das Ofterdinger Projekt »Impfpatenschaft für Querdenker« hat seit Anfang Januar rund 3.200 Euro für eine Unicef-Impfkampagne gesammelt. Spendenziel ist bis zum Ende der Aktion am 18. März nach Auskunft der Organisatoren rund 10.000 Euro. Seit Januar wird montags in Ofterdingen und Mössingen (Landkreis Tübingen) gezählt, wie viele Menschen bei Demonstrationen, die als »Spaziergänge« deklariert sind, auf die Straße gehen. Alle, die spenden wollen, können sich auf einer Internetseite registrieren und festlegen, wie viel sie pro Demonstrant spenden wollen.

Von vielen positiven Rückmeldungen aus dem gesamten Bundesgebiet berichtet Desiree Sallwey. Auch die Zugriffszahlen auf die Homepage seien riesig. Die Zahl der Unterstützer ist aber noch eher bescheiden. Woche für Woche läuft die Aktion neu. Je nachdem, wie viele Spaziergänger sich in Ofterdingen, Mössingen oder Tübingen auf den Weg machen. Das Geld geht dann an Covax, um Menschen weltweit Covid-19-Impfstoffe zur Verfügung zu stellen. 

Es ist eine ungewöhnliche Aktion, die in ähnlicher Form auch die Stadt Goslar übernommen hat. Dort kamen bis Dienstagmittag laut Homepage fast 16.000 Euro zusammen. Das gesammelte Geld für Unicef soll weltweit einen gerechten Zugang zu den Corona-Impfstoffen gewährleisten.

Seit Wochen gehen Gegner der Corona-Politik vielerorts auf die Straße. Nicht immer kündigen sie die Demonstrationen an. Zahlreiche Städte haben unangemeldete Proteste untersagt. (dpa/GEA)

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