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Aktuell Bundestagswahl

Mehr als 1.000 Menschen wollten Armin Laschet in Rottenburg sehen

Vier Tage vor der Bundestagswahl hat CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet in Rottenburg gesprochen. 1.200 Menschen wollten ihn sehen - inklusive rund 200 Klima-Aktivisten.

Armin Laschet (Dritter von links) bei einem Wahlkampf-Auftritt in Rottenburg. Foto: Frank Pieth
Armin Laschet (Dritter von links) bei einem Wahlkampf-Auftritt in Rottenburg.
Foto: Frank Pieth

ROTTENBURG. Im Wahlkampf-Endspurt hat CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet am Mittwochabend Rottenburg einen Besuch abgestattet. Rund 1.200 Menschen sind auf den Rathausplatz gekommen, um den Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz zu sehen. Laschet war der Einladung der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz aus dem Wahlkreis Tübingen, gefolgt. Gekommen waren Ehrengäste wie die Tübinger Notärztin Lisa Federle, die Laschet für ihre Verdienste in der Corona-Pandemie ausdrücklich lobte. Aber auch rund 200 Klima-Aktivisten waren vor Ort, die Laschet mit lauten Pfiffen empfangen und ihn während seiner Rede immer wieder ausbuhten. 

Laschet selbst ließ sich davon bei seinem Auftritt nicht aus der Ruhe bringen. Er sprach zu Themen wie der Corona-Krise, Hilfen für die deutsche Wirtschaft und innere Sicherheit - griff aber auch das Thema Umweltschutz auf. Innenminister Thomas Strobl machte sich noch einmal dafür stark, dass die Wählerinnen und Wähler Laschet und der CDU am 26. September ihre Stimme geben sollten. Nach etwas über einer Stunde verließ Laschet die Bühne, schüttelte ein paar Hände von CDU-Anhängern, machte zwei Selfies mit Fans und wurde von Widmann-Mauz und Rottenburgs Bürgermeister Stephan Neher ins Rathaus geleitet. Der Besuch des Kanzlerkandidaten ist laut einem Polizeisprecher »ohne besondere Vorkommnisse« beendet worden. (GEA)