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Landesgartenschau: Fachkommission war zur Begutachtung in Tübingen

Die Kommission machte Station vor der Alten Burse, fuhr mit Stocherkähnen den Neckar hinauf und begutachtete am Ende des Rundgan
Die Kommission machte Station vor der Alten Burse, fuhr mit Stocherkähnen den Neckar hinauf und begutachtete am Ende des Rundgangs die Werkshalle des Bahnbetriebswerkes. Foto: Anne Faden
Die Kommission machte Station vor der Alten Burse, fuhr mit Stocherkähnen den Neckar hinauf und begutachtete am Ende des Rundgangs die Werkshalle des Bahnbetriebswerkes.
Foto: Anne Faden

TÜBINGEN. Eine Fachkommission unter Leitung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz war jetzt in Tübingen unterwegs, um sich ein Bild von der Bewerbung zur Landesgartenschau 2032 bis 2036 zu machen. Ursprünglich war der Besuch für Ende März vorgesehen. Für die verschobene Visite hatte das Ministerium Corona-bedingte, strenge Auflagen gemacht. Weder Vertreter der Presse noch der Öffentlichkeit durften beim Rundgang dabei sein.

Marc Calmbach vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz bedankte sich am Ende des zweieinhalbstündigen Rundganges für die Erläuterungen zu der Machbarkeitsstudie und die herzliche Gastfreundschaft: »Für die Fachkommission hat heute die Bereisung der Gartenschaubewerberstädte begonnen. Dabei ist es immer wieder beeindruckend und spannend zu sehen, welches Potential in unseren Städten und Gemeinden liegt. Über die umfassenden Ideen für die Gestaltung und Weiterentwicklung der Flächen im Südwesten Tübingens, die einen breit gefächerten Strauß an Themen aufgreifen, konnten wir uns heute ein sehr eindrückliches Bild verschaffen.«

Mit Bus, Stocherkahn und zu Fuß erkundete die Kommission das Gelände. Begleitet wurde sie von den drei Tübinger Bürgermeistern und Fachleuten der Verwaltung. Vor der Alten Burse begrüßte Kanzler Dr. Andreas Rothfuß die Gäste im Namen der Universität. Für den Gemeinderat war Susanne Bächer dabei und für den Jugendgemeinderat Tom Besenfelder. Am alten Bahnbetriebswerk endete die Tour mit einem Gang durch die alte Werkhalle. Für die Nachbarstädte begrüßte Oberbürgermeister Stephan Neher aus Rottenburg die Kommission.

»Für mich war es heute eine tolle Teamleistung von allen, die im Vordergrund und vor allem auch hinter den Kulissen alles perfekt und spannungsvoll organisiert haben«, sagte der Erste Bürgermeister Cord Soehlke zum Abschluss. »Ich glaube, dass man uns allen angemerkt hat, dass wir diese Bewerbung wirklich gewinnen wollen, und hoffe, dass das die Delegation beeindruckt hat. Und nicht zuletzt habe ich selber wieder gemerkt, welch große Potentiale für Tübingen in diesem ambitionierten Konzept stecken.«

Im Dezember 2019 hatte Tübingen die Bewerbung für eine Landesgartenschau im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz abgegeben. Der Planungsraum umfasst Saiben, Schelmen, Weilheimer Wiesen, den Schlossberg und die Lichtenbergerhöhe. Bei einem positiven Bescheid könnte die Landesgartenschau in den Jahren 2032, 2034 oder 2036 in Tübingen stattfinden. Die Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen. Der Kommission unter der Leitung des Ministeriums gehörten Vertreter des Städtetags und des Gemeindetags Baden-Württemberg und der Fördergesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen an. (pm)

www.tuebingen.de/landesgartenschau