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Cegat investiert 20 bis 25 Millionen Euro in Tübingen

Die Firma gibt das Geld für einen Erweiterungsbau aus. Auch neue Stellen sind geplant.

Zwei Cegat-Mitarbeiterinnen untersuchen Proben im Labor.
Zwei Cegat-Mitarbeiterinnen untersuchen Proben im Labor. Foto: CEGAT
Zwei Cegat-Mitarbeiterinnen untersuchen Proben im Labor.
Foto: CEGAT

TÜBINGEN. Cegat, ein weltweit agierender Anbieter genetischer Analysen, beginnt nach zweijähriger Planungszeit mit den Bauarbeiten für einen großen Erweiterungsbau in Tübingen. Das neue Gebäude verdreifacht die Büro- und Laborflächen auf 12 000 Quadratmeter Geschossfläche und trägt damit dem Platzbedarf Rechnung. wie das Unternehmen mitteilte.

Beim gemeinsamen Spatenstich mit Cegats Geschäftsführern Dirk Biskup und Saskia Biskup, Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer und den Architekten Maren Dannien und Matthias Roller wurde die erste Bauphase für das neue Labor- und Bürogebäude eingeläutet. Der Neubau soll den Angaben zufolge Ende 2023 fertig sein. Er schließt unmittelbar an das Bestandsgebäude in der Paul-Ehrlich-Straße 23 an. Auf drei Stockwerken entstehen demnach weitere Labor- und Büroräume, um dann 4 00 bis 500 Personen beschäftigen zu können. Cegat rechnet mit einer Investition von 20 bis 25 Millionen Euro in den Firmensitz im Technologiepark Tübingen.

Dirk Biskup, Geschäftsführer und Mitgründer von Cegat, wird wie folgt zitiert: »Der Baubeginn ist ein wichtiger neuer Abschnitt für Cegat. Als wir 2014 unser Firmengebäude bezogen haben, konnten wir Bürofläche vermieten und sind davon ausgegangen, dass uns der Platz lange reichen wird. Allerdings ist Cegat in den letzten sechs Jahren so stark gewachsen, dass wir uns mit nunmehr über 300 Mitarbeitenden nach neuen Büro- und Laborflächen umsehen mussten.«

Zusätzlich angemietete Räume

Mit zusätzlich angemieteten Räumen in der Eisenbahn- und der Mohlstraße habe die Firma eine gute Übergangslösung gefunden. »Wir freuen uns aber auf den Zeitpunkt, wenn das ganze Team wieder in der Paul-Ehrlich-Straße vereint sein kann.« Mit den neuen Räumlichkeiten könne die weltweit steigende Nachfrage nach molekulargenetischer Diagnostik und Sequenzierung bedient werden.

Saskia Biskup ergänzt: »Unsere Patientinnen und Patienten, die aus der ganzen Welt kommen, lieben Tübingen. Dieser Standortvorteil ist zudem eine große Chance für interdisziplinäre Zusammenarbeit. Es wird uns langfristig im internationalen Wettbewerb zugutekommen und Arbeitsplätze in der Region sichern.«

»Mit dem Erweiterungsbau wird die Bedeutung des Forschungs- und Technologieparks in Tübingen gestärkt. Cegat als weltweit erfolgreiches Unternehmen ist ein starkes Aushängeschild für den Biotechnologie-Standort Tübingen und ein wichtiger Arbeitgeber in der Region«, stellte Palmer fest. (GEA)