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Bundeswettbewerb künstliche Intelligenz: Start in die zweite Runde

Noch 642 Schüler und 398 Teams sind im Rennen beim bundesweiten Wettbewerb

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Künstliche Intelligenz basiert auf Algorithmen. Die Maschine soll informierte Entscheidungen treffen. Foto: Felix Kästle
Künstliche Intelligenz basiert auf Algorithmen. Die Maschine soll informierte Entscheidungen treffen. Foto: Felix Kästle

TÜBINGEN. Der von Tübingen aus organisierte Bundeswettbewerb »Künstliche Intelligenz: Schüler programmieren eigenen Algorithmus« geht in die zweite Runde. Seit dem Start am 28. Februar haben mehr als 2 500 Schülerinnen und Schüler in über 1 700 Schulteams aus ganz Deutschland teilgenommen. Zugelassen für die zweite Seite wurden 398 Teams und 642 Schülerinnen und Schüler.

Um die erste Runde zu bestehen, musste mindestens eines von drei Kriterien erfüllt sein: eine ausreichende Punktzahl in den Quiz- und Programmieraufgaben, unter die besten 50 Prozent der Programmier-Challenge kommen oder eine überzeugende Projektidee liefern. 159 Teams reichten Projektvorschläge ein, die auf ihre praktische Relevanz, die Lösbarkeit durch KI, den Innovationsgehalt und die Durchführbarkeit bewertet wurden.

In der zweiten Runde setzen die Schüler nun die von ihnen eingereichten Projektideen um. Für die Teilnahme an dieser Runde genügt, dass mindestens ein Teammitglied die erste Runde bestanden hat. Dieses kann nun auch neue Mitstreiter ins Boot holen, um die Projektidee weiter zu bearbeiten. »Mit unserer offenen Bewertungsmatrix wollen wir sicherstellen, dass neben talentierten Programmierern auch kreative Denker weiterkommen«, sagt Dr. Wieland Brendel, Wissenschaftler am Tübinger Kompetenzzentrum für Maschinelles Lernen.

Im November 2019 endet der Schülerwettbewerb mit der Preisverleihung in Tübingen. Der Wettbewerb ist eine Veranstaltung des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme und der Universität Tübingen im Rahmen der Cyber Valley Initiative. (p)