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Aktuell INTERVIEW

PS-Geflüster im Showroom

BURLADINGEN-MELCHINGEN. Die ZmS-Reporter durften Michael und Sven Kanz alles fragen. Zwei Teams – eins von der Werdenbergschule Trochtelfingen, das andere vom Albert-Einstein-Gymnasium Reutlingen – haben die besten Fragen und Antworten aufgezeichnet.

ZmS: Kommen Ihre Kunden nur aus Deutschland?

Michael Kanz: Nein, wir haben Kunden aus aller Welt.

Welches ist Ihr Lieblingsauto?

Michael Kanz: Meine Lieblingsmarken sind Lamborghini und Mercedes. Der weiße Gallardo LP560, den wir gerade zum Verkauf hier stehen haben, fährt sich super. Vom Fahrgefühl ist das mein Lieblingsauto. Da er keinen Kofferraum hat, sondern nur ein kleines Staufach unter der Motorhaube, ist er aber nicht sehr alltagstauglich. Das ist kein Auto für jeden Tag, vielleicht als Zweit- oder Drittwagen.

Haben Sie schon einmal ein Auto von einer berühmten Person gekauft?

Michael Kanz: Derzeit haben wir einen roten Audi RS5 hier stehen, den vorher Manuel Neuer gefahren hat. Außerdem einen Ferrari, der einer Prinzessin aus dem Kongo gehört, die aber hier in Deutschland lebt. Sie hat den roten Wagen nur 1 000 Kilometer gefahren und dann gemerkt, dass sie ihn doch lieber in Weiß haben will. Ihr Emblem ist im Leder der Kopfstützen eingestickt. Für den Wiederverkauf des Wagens mussten wir diese Teile ersetzen lassen.

Wie teuer ist es, einen solches Auto zu verhalten?

Michael Kanz: Zum Beispiel kosten neue Bremsbeläge rund 12 000 Euro. Der Kundendienst liegt bei 6 000 Euro – und er ist bei solchen Autos natürlich auch um Einiges öfter fällig als bei normalen Autos.

»Autos sind und bleiben unsere große Leidenschaft«
Haben Sie mit diesem Autohaus Ihr beruflich gestecktes Ziel erreicht?

Michael Kanz:

Wir sind bereits über unser gestecktes Ziel hinaus geschossen, haben uns aber wieder neue gesetzt.

Wie sehen die neuen Ziele aus?

Michael Kanz: Wir wollen noch mehr Autos an noch mehr Kunden verkaufen, jedoch nur so viele, wie wir auch zu zweit bewältigen können. Unsere Kunden kennen uns aus den Medien. Wer bei uns kauft, möchte exklusiv von meinem Bruder oder mir beraten und bedient werden. Wir können und möchten auch in Zukunft keine Angestellten zum Verkauf unserer Autos haben.

Ist es nicht richtig stressig, sich um den Verkauf der Luxuswagen zu kümmern und gleichzeitig fürs Fern-sehen zu drehen?

Michael Kanz: Doch. Mittlerweile haben wir so viele Angebote, dass wir uns gut überlegen müssen, was wir annehmen. Wir haben jedoch entschieden, in erster Linie bei unserer Leidenschaft, den Luxuskarossen, zu bleiben und nur nebenbei in den Medien aufzutreten. Autos sind und bleiben unsere große Leidenschaft. Das mit der Zeitung und dem Fernsehen machen wir aber auch gerne.

Wie kommt man auf Luxus-Sportwagen, wenn man vom Land kommt?

Michael Kanz: Wir hatten beide schon immer ein Faible dafür. Das wurde uns vom Vater in die Wiege gelegt.

War es eine Ehre für Sie, als »Grip – Das Motormagazin« bei Ihnen war?

Michael Kanz: Es war auf jeden Fall ein Abenteuer!

Wer hatte die Idee mit dem Autohaus?

Michael Kanz: Den Traum vom eigenen Autohaus hatten wir beide. Umgesetzt haben wir ihn dann auch zusammen.

Sie haben einmal einen »Drift Test« gemacht. Wer ist denn nun der bessere »Drifter«?

Michael Kanz: Wir sind beide gleich gut oder schlecht. (lacht)

Was fahren Sie privat für Autos?

Michael Kanz: Lamborghini und Mercedes.

Sven Kanz: Lamborghini und Audi.

Was war das teuerste Auto, das Sie je gefahren sind?

Michael Kanz: Ein Bugatti Veyron für 2,7 Millionen Euro. (ZmS)

Sotiris Tampakis und Davis Freidler Werdenbergschule, Trochtelfingen, Klasse 9 und Luca Bösch, Thorben Nebel und Christian Mundl, Albert-Einstein-Gymnasium, Reutlingen, Klasse 9c