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Aktuell Leserbrief

»Was grausame Bilder bewirken«

Gaza (per E-Mail)

Auch in dieser Woche erreichten uns wieder Bilder, Berichte und Leserbriefe über das unsägliche Leid der Zivilbevölkerung in Gaza. Das Vorgehen Israels wird weltweit verurteilt und damit ist die Rechnung der Terroristen aufgegangen. Wer Tag für Tag mit Bildern und Berichten aus den Ruinen von Gaza geprägt wird, kann ja nur noch Israel anklagen und entsetzt sein über die Not der Menschen. Emotionale Prägungen zielen aber nur auf eins: Israel auf die Anklagebank. Aber die Erinnerung an den alles auslösenden barbarischen Überfall der Terroristen auf jüdische Zivilisten am 7. Oktober 2023 und den entführten Geiseln scheint schon längst vergessen.

Ursächlich schuld an den grausamen Kriegsereignissen ist einzig und allein die Hamas-Terrorherrschaft. Den Terroristen ist die eigene Bevölkerung egal und der mediale Antisemitismus passt genau in ihre Strategie. Auch die Bevölkerung von Gaza braucht die Freiheit vom Terror der Hamas. Der Konflikt könnte sofort beendet werden, wenn die Hamas ihre Waffen niederlegt und die Geiseln freilässt. Doch das wollen sie nicht. Die Terrorgruppe verlangt, dass sich die israelische Armee vollkommen zurückzieht, damit sie später ihre Herrschaft auch mit den Hilfsgeldern aus Europa wieder aufbauen können. Wenn Israel die Bevölkerung aufruft das Kampfgebiet zu verlassen, dann werden sie sogar von den eigenen Hamasleuten daran gehindert.

Wenn Israel die Terrornester unter zivilen Gebieten bekämpft, gehen die Bilder von leidenden Frauen und Kindern als Anklage um die Welt, damit Israel als Genozid-Verursacher beschuldigt werden kann. Die eigenen Zivilisten werden so als menschliche Schutzschilde missbraucht. Es gibt Berichte über die Pein der ursprünglich 255 Geiseln und ihrer Hölle in der grausamen Behandlung durch die Hamas. Vielleicht sind noch fünfzig von ihnen übrig. Aber darüber wird nicht mehr viel ver-öffentlicht. Nur die Bilder der zerstörungswütenden israelischen Armee werden be-nötigt, um den Antisemitismus weiter zu befeuern.

 

Ulrich Thomae, Lichtenstein