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Aktuell Leserbrief

»Wähler für konservative Politik«

Zum GEA-Artikel »Als US-Präsident bin ich zu jung« vom 19. Juli (per E-Mail)

In einem Artikel des GEA konstruierte Herr Gysi folgendes Szenario.

Man stelle sich vor in einem ostdeutschen Bundesland wäre die Konstellation so, dass es ein Parlament nur noch mit Die Linke, CDU und AfD gäbe, spätestens hier müsste sich die CDU entscheiden. Herr Gysi plädiert hier für eine Öffnung der CDU zur Linken.

Bei allem Respekt, dass ist einfach gruselig. Die CDU ist eine konservative Partei, deren Wähler eine konservative Politik erwarten. Wenn die CDU nicht bald wieder beginnt, ihre Wähler in den Parlamenten zu vertreten, werden sich diese eine andere Alternative suchen!

Der bisherige Tiefpunkt mit der schnellen Einigung für die Sonderschulden wird, auch wenn die Öffentlich-Rechtlichen so tun als wäre alles in bester Ordnung, der CDU noch gehörig auf die Füße fallen. Anstatt darüber zu lamentieren, dass die Stimmen für die FDP besser bei der CDU angelegt wären, sollte die CDU ernsthaft darüber nachdenken, einen Koalitionspartner zu wählen, der ihr wieder konservative Politik ermöglicht.

Wenn sich die CDU weiterhin zur SPD, Grünen oder gar Linken orientiert, wird der Wähler irgendwann die Entscheidung treffen und sich eine andere konservative Kraft suchen.

 

Thorsten Weber, Pfullingen