Toleranz ist keine Einbahnstraße. Die AfD möchte unsere roten Linien des Anstandes verschieben. Solange die Intoleranz der AfD gegenüber Menschenrechten, der Europäischen Union und rechtstaatlichen Prinzipien akzeptiert wird, solange ist die AfD eine Beleidigung für unsere Väter und Großväter, die uns das Grundgesetz und den Anstand der Menschlichkeit hinterlassen haben. Ihre Erfahrung aus der nationalsozialistischen Barbarei ist die rote Linie, die wir nicht verrücken dürfen. Und ebenso, wie ein Vielfraß sich nicht selbst fressen kann, werden wir unseren Anstand gegenüber Menschen nicht verschieben, wie es die AfD fordert. Keine Toleranz gegenüber Intoleranz! Diskussionen erfordern die Basis, Kompromisse eingehen zu wollen. Die AfD möchte das nicht! Sie möchte die Werte des Anstandes in Deutschland verschieben. Kompromisslos!
Ist es anständig, Schwächere zu diskriminieren? Ist es anständig, Menschen zu beleidigen? Ist es anständig, Minderheiten zu diskreditieren? Jeder, der die AfD für wählbar hält, möchte auch die Grenzen des Anstandes verschieben. Wer für Menschenrechte, das Grundgesetz und eine offene Zukunft steht, diskutiert nicht mit der AfD.
Francesco Gorda, Pliezhausen
