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Aktuell Leserbrief

»Herabsetzung des Ehrenamts«

Zum Artikel »Warum das Großaufgebot?« (Leserfrage) vom 28. Oktober (per E-Mail)

Als betroffene Person dieses Unfalls möchte ich mich ganz herzlich bei allen Einsatzkräften bedanken. Innerhalb kürzester Zeit waren Feuerwehr, DRK, Polizei und Rettungshubschrauber vor Ort. Ruhig, professionell und mit beeindruckender Teamarbeit wurde ich aus meiner misslichen Lage befreit. Ich habe höchsten Respekt vor diesen ehrenamtlichen Helfern, die Tag und Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen, für uns da sind.

Zunächst treibt mich die Frage um: Was ist der Anlass für diese unangemessene Kritik eines GEA-Lesers an dem Einsatz der Feuerwehr an meinem Unfalltag? Ich kenne Sie nicht, aber vermutlich ist es Ihnen langweilig, oder Sie sind verbittert, sonst hätten Sie doch nicht so eine unsägliche Kampagne gegen Ehrenamtliche gestartet.

Haben Sie sich eigentlich Gedanken drüber gemacht, ob ich als Betroffener damit einverstanden bin, meinen Unfall bei Ihrer GEA-Leseranfrage zu benutzen. Meine Antwort können Sie sich sicher jetzt vorstellen.

Hoffentlich kommen Sie niemals wie ich in eine solch lebensbedrohliche Situation. Da ist egal, wie viele ehrenamtliche Helfer vor Ort sind, lieber 10 zu viel als einer zu wenig.

 

Rolf Betz, Sonnenbühl