Alle vorhandenen Albaufstiege müssen erhalten und befahrbar bleiben! Die immer wiederkehrenden Sperrungen von Albsteigen führen immer häufiger zu Verkehrschaos, vor allem im oberen Echaztal. Dass auch Albsteigen, die problemlos befahren werden können (und dies auch seit Generationen wurden), prophylaktisch gesperrt werden, wie zum Beispiel die Göllesbergsteige seit vier Jahren, ist ein Luxus, den wir uns nicht leisten können. Alle vorhandenen Steigen müssen – unter maß- und sinnvoller Abwägung von Nutzen und Risiko – offen und erhalten bleiben. Die Verantwortlichen bei Gemeinden, Kreistag, Landratsamt, Landtags- und Bundestagsabgeordnete sind gefordert, mit Vernunft und Sachverstand und nicht nur basierend auf oft überzogenen Vorschriften und teilweise realitätsfremden umwelttechnischen Vorgaben hier tätig zu werden. Es ist das Interesse aller Lichtensteiner und der Bewohner der vorderen Alb, dass unser sowieso schon extrem verkehrsbelastetes Echaztal und seine Albaufstiege nicht noch mehr geplagt werden durch lange Umleitungen, weil wieder eine Steige saniert wird und eine andere dann noch gesperrt ist. Die Göllesbergsteige ist unverzichtbar!
Inge Mohr, Lichtenstein
