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Aktuell Live-Ticker

Wie sich die Corona-Lage in Reutlingen und der Region vom 7. bis zum 13. April entwickelt hat

Das Coronavirus beschäftigt uns seit Wochen, es beeinflusst die ganze Gesellschaft. Die Zahl der Ansteckungen steigt weiter, es gibt auch Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 im GEA-Verbreitungsgebiet. Mittlerweile offenbaren sich zudem immer mehr kurz- und mittelfristige Folgen der Corona-Krise. Weiterhin gilt: Wer befürchtet, infiziert zu sein, der soll nicht in eine Praxis gehen oder zu einer Abstrichstelle fahren, sondern beim Hausarzt anrufen. Bestehen keine Krankheitszeichen, Sie haben jedoch Sorge, sich angesteckt zu haben, können Sie die Nummer des Bürgertelefons anrufen: 07121 4804399. Dieses ist an Werktagen von 8 bis 18 Uhr besetzt, am Wochenende von 10 bis 14 Uhr.

Coronavirus
Die elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Coronavirus SARS-CoV-2. Foto: Uncredited/NIAID-RML/AP/dpa
Die elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Coronavirus SARS-CoV-2. Foto: Uncredited/NIAID-RML/AP/dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Das Coronavirus beherrscht mittlerweile den Alltag aller Menschen. Es gibt tolle Hilfsaktionen für Bedürftige, wirtschaftliche und kulturelle Auswirkungen, Pressekonferenzen, Mitteilungen und viele regionale und überregionale Artikel. Alle Informationen, die zwischen 7. und 3. April rund um das Virus eingegangen sind, haben wir in diesem Live-Ticker zusammengefasst. Die weiteren Entwicklungen finden Sie hier.

Montag, 13. April 2020

17 Uhr In der Krise hilft es oft, das Augemerk auf die schönen Dinge im Leben zu richten. Das anhaltende Frühlingswetter beispielsweise oder die vielen Pflanzen und Bäume hier in der Region, die aktuell wunderschön blühen. Hier einige Beispiele des GEA-Instagram-Kanals:

16:50 Uhr Die deutsche Metall- und Elektroindustrie erwartet wegen der Corona-Krise bis Ende April rund 2,2 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit. Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall Oliver Zander. Derzeit seien bereits etwa 1,2 Millionen der insgesamt vier Millionen Branchenbeschäftigten in Kurzarbeit - bei im Durchschnitt um zwei Drittel verringerter Arbeitszeit. Die Produktionsanlagen sind nach einer Umfrage unter den Unternehmen zurzeit nur zu 65 Prozent ausgelastet. Am Tiefpunkt der Finanzkrise 2009 seien es 66,6 Prozent gewesen. Für fast jedes fünfte Unternehmen besteht nach Angaben des IG-Metall-Vorsitzenden Jörg Hofmann die Gefahr der Insolvenz, sagte er in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. (dpa)

16:45 Uhr Der Lockdown aufgrund der aktuellen Corona-Lage betrifft nicht nur Branchen unterschiedlich stark. Auch einzelne Regionen in Deutschland sind von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie stärker betroffen als andere. Die Prognos AG - nach eigenen Angaben eines der ältesten Wirtschaftsforschungsunternehmen Europas - hat dieses Thema untersucht. Ihre Analyse der Wertschöpfungs- und Zulieferverflechtungen mit dem Ausland sowie eine Abschätzung der nach aktuellem Stand absehbaren binnenwirtschaftlichen Konsequenzen hat ergeben, dass im Kreis Reutlingen deutlich mehr Menschen in stark betroffenen Branchen arbeiten als im Kreis Tübingen. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in stark betroffenen Branchen ist demnach bundesweit 22,4 Prozent. Der Kreis Tübingen liegt mit 21,5 Prozent knapp darunter, der Kreis Reutlingen mit 32,7 Prozent deutlich darüber. Mehr dazu finden Sie auf einer interaktiven Deutschlandkarte. (ege)

16:33 Uhr Die Stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Baden-Württemberg und Tübinger Stadträtin Dorothea Kliche-Behnke kritisiert das aktuelle Vorgehen der Landesregierung im Umgang mit Anlaufstellen für Opfer häuslicher Gewalt. Die momentane Situation mit Ausgangssperren und Kontaktverboten führe vermehrt zu häuslicher Gewalt. Dies zeigen sowohl die Zugriffszahlen auf Hilfetelefone als auch die steigende Zahl der Anzeigen von Fällen häuslicher Gewalt, seit dem Bestehen der Kontaktverbote. »Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen sind systemrelevant. Das muss die Landesregierung endlich anerkennen. Diese Einrichtungen sind besonders auch in der aktuellen Situation unerlässlich, um Frauen zu helfen, die häusliche Gewalt erfahren«, so Kliche-Behnke. Das bundesweite Hilfetelefon »Gewalt gegen Frauen« unterstützt Frauen in Not rund um die Uhr, anonym und in 18 Sprachen. Die Rufnummer ist die 08000116 016. (pm)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

16:09 Uhr Im Kreis Tübingen gibt es aktuell 1.122 Corona-Fälle. Das sind neun mehr als am gestrigen Ostersonntag, meldet das Landratsamt. (pm)

15:29 Uhr Sehr vernünftig haben am langen Osterwochenende viele Menschen die Vorgaben der Coronaverordnung auf den Wanderwegen am Bad Uracher Wasserfall und in Wittlingen beachtet. Es gab weniger Verstöße und Besucherströme als an den Wochenenden zuvor. An allen Tagen »war weniger los am letzten Wochenende, ein leichter Rückgang ist zu verzeichnen. Die Menschen halten die Abstände ein«, so das Fazit von Jochen Wagner vom Ordnungsamt Bad Urach. (mar)

14:43 Uhr Viele Popmusiker nutzen die triste Zeit der Corona-Pandemie, um alte, bisher unveröffentlichte oder ganz neue Lieder zu dem Mega-Thema herauszubringen. Nicht umsonst heißen manche Songs »Hoffnung« oder »Licht«. Eine Auswahl von Songs, die derzeit im Netz für Furore sorgen finde Sie hier.

14:15 Uhr In Deutschland sind Menschen wieder mehr unterwegs. Das geht aus einer interaktiven Karte der »Bild« hervor. Sie vergleicht auf Basis anonymisierter Mobilfunkanbieter-Daten die Bewegungsprofile der Bevölkerung. Demnach nahm die Bewegung in ganz Deutschland am Gründonnerstag im Vergleich zur Vorwoche um acht Prozent zu. In den Landkreisen Reutlingen und Tübingen ist ebenfalls eine Steigerung zu verzeichnen, allerdings mit sechs Prozent knapp unterdurchschnittlich. (ege)

14:05 Uhr Nach heftiger Kritik an Vorgaben für Zahnärzte in einer Fassung der Corona-Verordnung vom Freitag hat das Sozialministerium nachgebessert. »Durch die Auslegungshinweise ist nun klargestellt, dass keine Patientin und kein Patient bei einem zahnmedizinisch notwendigen Behandlungsbedarf oder im Falle von Schmerzen, in dieser Zeit alleine gelassen wird«, sagten laut einer Mitteilung die Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Ute Maier, und Torsten Tomppert, Präsident der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg. Mehr dazu lesen Sie hier.

13:25 Uhr Zur Eindämmung der Corona-Pandemie musste viele Geschäfte schließen. Manche Ladenbesitzer sind seither ziemlich kreativ geworden, damit sie trotzdem weiter ihre Waren verkaufen können. Wie zum Beispiel dieser Blumenhändler in Talheim. (ege)

Foto: Meyer
Foto: Meyer

13:06 Uhr Im Landkreis Reutlingen liegen mittlerweile 1.004 bestätigte Corona-Fälle vor. 17 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, meldet das Reutlinger Landratsamt. 444 Personen gelten als genesen. Insgesamt wurden Stand heute 5.524 Abstriche durchgeführt, außerdem wurden 3.473 Verdachtsfälle gemeldet. (pm)

12:39 Uhr Auch am Ostersonntag konnten Gläubige nicht in die Kirche, um einen Gottesdienst zu besuchen. Das positive daran: Für Orgelmusik und eine frohe Osterbotschaft muss man derzeit gar nicht vor die Türe gehen. Die Andacht aus der Reutlinger Marienkirche von  Pfarrerin Christiane Braess können Sie sich hier nochmals ganz bequem von zu Hause aus ansehen. (ege)

12:18 Uhr Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt, unter bestimmten Voraussetzungen so bald wie möglich zuerst Grundschulen und die Sekundarstufe I schrittweise zu öffnen. In der am Montag veröffentlichten Stellungnahme der Wissenschaftler, die sich mit weiteren Schritten in der Corona-Pandemie beschäftigt, heißt es unter anderem zu den Voraussetzungen, die Infektionen müssten auf niedrigem Niveau stabilisiert und die bekannten Hygieneregeln eingehalten werden. Zudem sprechen sich die Experten für eine Masken-Pflicht etwa in Bussen und Bahnen aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Studie der Leopoldina als »sehr wichtig« für das weitere Vorgehen bezeichnet. Zur Sekundarstufe 1 gehören etwa Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen bis Klasse 10 sowie Gymnasien bis einschließlich der Klassen 9 beziehungsweise 10. (dpa)

11:53 Uhr Die Mehrheit der Deutschen ist gegen eine Lockerung des Kontaktverbots zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur plädierten 44 Prozent für eine Verlängerung der Maßnahmen über den 19. April hinaus, 12 Prozent sind sogar für eine Verschärfung. (dpa)

11:50 Uhr Apropos Fußball: Aktuell streamt die Sportschau auf Facebook die WM-Partie 1990 zwischen Deutschland und den Niederlanden. Ein echter Klassiker. Die bekannte Szene als Frank Rijkaard zum Lama wird und Rudi Völler in die Haare spuckt, ist bei Minute 23:50 zu sehen. (ege)

11:35 Uhr Alte Fußballspiele noch einmal in voller Länge wiederholen ist ein Rezept von TV-Sendern, um die Löcher im Programm während der Corona-Krise zu füllen. 1,67 Millionen Menschen haben das fast sechs Jahre alte WM-Endspiel Deutschland gegen Argentinien an einem sonnigen Samstagnachmittag angeschaut. Die Zwangspause scheint für viele Fans hart zu sein. Sie ist es aber auch für die TV-Sender mit teuer eingekauften Sport-Angeboten. Von Medienunternehmen mit Sport als Kernprodukt oder einziger Ware ganz zu schweigen: Sky, DAZN, Eurosport und Sport1 trifft das besonders. (dpa)

10:58 Uhr Die Polizei hat die Einhaltung der Corona-Verordnung am Osterwochenende verstärkt kontrolliert. Am Samstag war im Vergleich zum Freitag, als noch knapp hundert Verstöße geahndet werden mussten, ein leichter Rückgang der Fallzahlen festzustellen, meldet das Reutlinger Polizeipräsidium. Insgesamt 71 Mal wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Am Ostersonntag stabilisierte sich die Lage deutlich: Viele Kontrollen und Überprüfungen verliefen ohne Beanstandungen. Die Zahl der Fälle, die Bußgeldanzeigen zur Folge hatten, sank auf 24. Den kompletten Artikel lesen Sie hier. (pol)

Der Parkplatz an den Gönninger Seen war am Wochenende gut gefüllt. Doch die meisten Menschen hielten sich an die Kontaktbeschränkungen. Foto: Meyer
Der Parkplatz an den Gönninger Seen war am Wochenende gut gefüllt. Doch die meisten Menschen hielten sich an die Kontaktbeschränkungen.
Foto: Meyer

10:29 Uhr Wenn die Security am Flughafen nicht gebraucht wird, kann sie jetzt doch einfach im Supermarkt oder Flüchtlingsheim arbeiten? Weit gefehlt. Wenn die Politik nicht rasch ein paar Vorschriften lockert, wird es eng, warnt die Branche. (dpa)

9:48 Uhr Bei einer Corona-Kontrolle in Stuttgart hat ein 33-Jähriger mehrere Polizisten angegriffen und gegen einen Streifenwagen getreten. Er hat sich den Beamten zunächst mehrmals auf etwa einen halben Meter genähert und sich an den Streifenwagen gelehnt, wie die Polizei mitteilte. Als der Betrunkene versuchte habe, einem Beamten ins Gesicht zu schlagen, sei er mit Handschellen gefesselt worden. Die Polizisten wollten demnach zuvor eine vierköpfige Gruppe kontrollieren, die gegen die Corona-Verordnung verstoßen hatte. (dpa)

9:24 Uhr Bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie gibt es Hoffnungsschimmer. Italien zählt weniger Todesfälle, in Spanien steht die erste Lockerung der strikten Ausgehbeschränkungen an. Umso stärker werden die Rufe nach einem Wiederhochfahren der Wirtschaft. Doch bei der Abwägung von Gefahren und Risiken bewegen sich Experten und Politiker noch immer auf dünnem Eis. (dpa)

9:03 Uhr Ostern feiert den Übergang aus der Nacht in den Tag, aus dem Dunkel ins Licht - bildlich in Szene gesetzt in der Genkinger Michaelskirche. Ein Gottesdienst wird hier aber trotzdem nicht stattfinden. (mey)

Foto: Meyer
Foto: Meyer

8:32 Uhr Immer mehr Menschen gehen in der Corona-Krise in die Natur und in die Wälder. Dort lauert aber aufgrund der bereits länger anhaltenden Trockenheit und des sommerlichen Wetters eine erhöhte Gefahr von Wald- und Wiesenbränden, schriebt die Reutlinger Feuerwehr in einer Pressemeldung. Bereits mehrfach mussten die Feuerwehren im Landkreis in der vergangenen Woche zu Vegetationsbränden ausrücken. Und aufgrund der anhaltenden Hochdruckwetterlage wird die Brandgefahr noch zunehmen. Wie man sich im Wald am besten verhält, lesen Sie hier. (pm)

8:18 Uhr Weil er wegen der Corona-Krise keine Übernachtungsmöglichkeit gefunden habe, hat sich ein Mann im Kofferraum seines Autos schlafen gelegt. Dabei sperrte er sich versehentlich dort ein und wurde erst Stunden später befreit. Mehr dazu lesen Sie hier.

8 Uhr Wir beginnen den Morgen wieder mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI), die Daten sind deshalb auch immer etwas aktueller als die des RKI. In Deutschland gibt es demnach 127.854 (gestern: 125.452) Corona-Infizierte, 3.022 (gestern: 2.871) Menschen sind gestorben und 60.260 gelten als wieder geheilt. (kk)

Sonntag, 12. April 2020

17:33 Uhr Ein schönes Freiluft-Konzert: Christoff Herrmann erfreute am Mössinger Wanderparkplatz »Unter den Linden« die Osterspaziergänger mit seinem Akkordeonspiel. Herrmann, fast ein Vierteljahrhundert aktiv im Harmonika-Club, ist Vorstand im Kulturcafé Chamäleon und spielt bei zahlreichen Anlässen ehrenamtlich im Stadtgebiet. (mey)

Foto: Jürgen Meyer
Foto: Jürgen Meyer

16:45 Uhr Gestern war Wochenmarkt in Reutlingen - und zwar in entzerrter Form. Trotzdem war einiges los auf dem Marktplatz. Die Linke Liste hatte deshalb gleich am Samstagabend der Stadtverwaltung vorgeschlagen, den Wochenmarkt schon jetzt in den Bürgerpark zu verlegen, denn dieser Schritt stehe sowieso an, wenn der Marktplatz umgestaltet wird. Wir haben auf der GEA-Facebookseite gefragt, wie die Reutlinger den Markt empfunden haben und ob sie einer sofortigen Verlegung beipflichten würden.

Thomas Hirsch findet, dass der Markt wirklich sehr voll war, »auffallend viele Senioren« hat er beobachtet. »Durch das Abstandhalten in den Schlangen werden diese so lange, daß man zwangsläufig durchlaufen muss und somit die Abstände wieder nicht einhalten kann«, schreibt er weiter. Achim Müller findet, dass eine sofortige Verlegung Sinn macht, weitere Facebook-Nutzer pflichten ihm da bei. Vanessa Schwarz schreibt, dass es nicht nur auf dem Wochenmarkt voll war, sondern beispielsweise auch in Garten-Centern - auch das haben weitere Nutzer beobachtet. 

Wochenmarkt in Reutlingen: Die Stände stehen in Corona-Zeiten weiter auseinander als sonst. Foto: Kammerer
Wochenmarkt in Reutlingen: Die Stände stehen in Corona-Zeiten weiter auseinander als sonst.
Foto: Kammerer

Michael Karst findet, dass zumindest gegen 8.30 Uhr am Samstag die Abstände vor den einzelnen Ständen weitestgehend eingehalten wurden. Er appelliert aber auch an die Rücksichtnahme eines jeden Marktbesuchers: »Sich Zeit lassen, anderen den Platz zum Passieren geben, anderen den Vortritt lassen, warten können.« Eine ganz andere Idee kommt von Christel Renner: Marktbeschicker für jeden Ortsteil, um besonders älteren Menschen das gefahrenlose Einkaufen zu erleichtern. (kk)

15:38 Uhr Auch das Tübinger Landratsamt gibt neue Zahlen bekannt: Während der Anstieg in Reutlingen wieder höher ist, als die Zahlen am Freitag und Samstag noch vermuten liesen, bleibt er in Tübingen vergleichsweise niedig. Es gibt nun 1113 bestätigte Fälle, das sind 8 mehr als gestern. (pm/kk)

14:20 Uhr Das Landratsamt Reutlingen meldet neue Zahlen: Es gibt im Kreis 903 bestätigte Corona-Fälle. Gestern waren es noch 864, am Karfreitag 854. (pm)

13:00 Uhr Montags: Corona. Mittwochs: Corona. Donnerstags: Corona. Und sonntags? Die Antwort kann man sich sparen. Zurzeit bestimmt das Coronavirus das Nachrichtengeschehen in den Medien, und auch die vier großen Polit-Talkshows im Ersten und im ZDF mit den Moderatoren Frank Plasberg, Sandra Maischberger, Maybrit Illner und Anne Will setzen seit Wochen auf dieses Thema. Die Talks sind wegen der Kontaktbeschränkungen anders als sonst: keine Zuschauer im Studio, Gäste werden per Videoübertragung zugeschaltet. Wie verändert das alles die Gespräche? Das lesen Sie hier. (dpa)

Auch der Osterhase schützt sich in Ohmenhausen. Foto: Claudia Hailfinger
Auch der Osterhase schützt sich in Ohmenhausen.
Foto: Claudia Hailfinger

12:25 Uhr Die verschobene Fußball-Europameisterschaft könnte für 2021 ein anderes Gesicht bekommen. Der Rückzug von eingeplanten Spielorten ist möglich. Auch München hat sich noch nicht final wieder zur Gastgeber-Rolle bekannt. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

11:45 Uhr Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, sieht die Corona-Krise als Chance. Selten habe er soviel Freundlichkeit und Humor erlebt wie jetzt. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

11:00 Uhr Nach Angaben des Deutschen Verbands für Physiotherapie ist die Coronakrise für die meisten der etwa 40.000 ambulanten Physiotherapiepraxen existenzbedrohend. Mit regionalen Unterschieden brächen zwischen 50 und 90 Prozent der Patienten weg - etwa weil diese eine Ansteckung fürchten oder zu Covid-19-Risikogruppen gehören. Zudem fehle es an Schutzartikeln wie Masken, Handschuhen und Desinfektionsmitteln. Besuch bei einem Tübinger Therapeuten. (dpa)

10:10 Uhr »Ich habe mich gemeldet, weil ich nach meinem Studium Leuten helfen möchte. Warum also nicht schon jetzt?«, hat sich Maja Honold gesagt. Sie ist eine von rund 1.100 Medizinstudierenden, die gerade an der Tübinger Uniklinik helfen. (raw)

9:21 Uhr Die Mehrheit der Deutschen ist dafür, das Tragen von Schutzmasken zumindest an bestimmten Orten zur Pflicht zu machen. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur wollen 33 Prozent eine solche Pflicht wie in Österreich auf Supermärkte beschränken. (dpa)

9:10 Uhr Die dieser Tage beginnende Gönninger Tulpenblüte darf mit gebührendem Respekt - und Abstand – bewundert werden. (mey)

Foto: Jürgen Meyer
Foto: Jürgen Meyer

8:00 Uhr Wir beginnen den Morgen wieder mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI), die Daten sind deshalb auch immer etwas aktueller als die des RKI. In Deutschland gibt es demnach 125.452 (gestern: 122.171) Corona-Infizierte, 2.871 (gestern: 2.736) Menschen sind gestorben und 57.400 gelten als wieder geheilt. (kk)

Samstag, 11. April 2020

21:00 Uhr Wir beenden diesen Tag mit einem berührenden Moment auf dem Tübinger Holzmarkt: Weil die Motette samstags in der Stiftskirche nichts mehr stattfinden darf, spielen die Musiker bis auf weiteres vom Turm der Kirche. Den Anfang, direkt nach dem 8-Uhr-Läuten, machte heute das Familienquartett Nonnenmann mit Bach-Chorälen. Obwohl die Veranstalter in ihren Ankündigungen darum gebeten hatten, nicht zur Stiftskirche zu kommen, versammelten sich rund 40 Menschen auf dem Holzmarkt und in den angrenzenden Gassen, um den Klängen zu lauschen. Ausnahmslos alle hielten sich an die Corona-Regeln: Sie waren höchstens zu zweit unterwegs und hielten gebührend Abstand zueinander. Die Musiker spielten einmal in alle Himmelsrichtungen, währendessen ging die Sonne unter. Am Ende, nach 20 Minuten, herrschte kurz andächtige Stille, dann applaudierten die Zuhörer. (kk) 

Gerührt lauschten rund 40 Menschen dem Freiluft-Konzert in der Nähe der Stiftskirche. In den anderen Gassen der Altstadt dürften auch noch einige gelauscht haben.
Gerührt lauschten rund 40 Menschen dem Freiluft-Konzert in der Nähe der Stiftskirche. In den anderen Gassen der Altstadt dürften auch noch einige gelauscht haben.

18:24 Uhr Das Sozialministerium hat seine tägliche Lagemeldung rausgeschickt: Dem Ministerium sind aktuell 23.938 Corona-Fälle in Baden-Württemberg bekannt. Davon gelten 9.856 Menschen bereits als wieder geheilt. (pm)

18:00 Uhr Auch die Reutlinger Firma Wafios produziert nun Gesichtsschilder via 3D-Drucker. Das teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Im Verlauf der kommenden Woche sollen die ersten 400 Gesichtsschilder an das Tübinger Uniklinikum geliefert werden. (pm)

17:36 Uhr Das Uniklinikum Tübingen vermeldet auf seiner Homepage täglich die Zahl der Menschen, die wegen Covid-19 stationär behandelt werden. Aktuell sind es 63, davon liegen 28 auf der Intensivstation. Wie viele Menschen die Kreiskliniken Reutlingen stationär behandeln, erfährt man nur auf Anfrage beim Landratsamt. (kk)

17:20 Uhr Der Wochenmarkt in Reutlingen findet weiter statt. Eine der Sicherheitsmaßnahmen: Die Stände stehen weiter auseinander. Trotzdem war heute viel los. Die Linke Liste fordert nun, den Wochenmarkt in den Bürgerpark verlegen. (pm)

15:51 Uhr Im Kreis Tübingen gibt es aktuell 1105 laborbestätigte Corona-Fälle. Das sind 19 Fälle mehr als gestern, meldet die Pressesprecherin des Landratsamtes. (pm)

15:04 Uhr Seit mehr als zehn Jahren gibt's stets einen besonderen Gottesdienst am Karfreitag im Gemeindehaus Meidelstetten. »Der ist immer gut besucht, oft kommen bis zu 150 Gläubige«, erzählt Alexandra Steinhart, die zum Team gehört. Doch in diesem Jahr war ein gemeinsames Feiern aufgrund der Corona-Krise nicht möglich. Ausfallen lassen wollte der Hauskreis den Gottesdienst am Karfreitag dennoch nicht. Im Rahmen einer Kooperation mit der Kirchengemeinde Neuhausen/Erms entstand die Idee für eine alternative Form des kollektiven Feierns um 18 Uhr: »Verschiedene Leute, darunter auch die Neuhauser Pfarrersfrau Miriam Sautter, haben sich im Vorfeld zusammengetan und in der Kirche Gebete und Ansprachen aufgenommen. Diese konnten auf den Internetseiten der Kirchengemeinden angeschaut oder auf CD angehört werden«, berichtet Steinhart.

Der Inhalt einer Abendmahltüte. Foto: Maria Bloching
Der Inhalt einer Abendmahltüte.
Foto: Maria Bloching

Den ganzen Tag über bestand die Möglichkeit, sich am Gemeindehaus in Meidelstetten und an der Kirche in Bernloch vorbereitete »Abendmahltüten« mit eigens vom Bäcker gebackenem Brot, mit Traubensaft sowie einer Karte, die zu einem Kreuz gefaltet werden konnte, abzuholen. 120 Tüten wurden abgepackt und von den Gläubigen auch abgeholt. »Wir wollten, dass sich die Gemeinde nicht ganz verliert, sondern im Gemeinschaftsgefühl und im Glauben zueinanderfindet«, sagt Alexandra Steinhart. (in)

14:10 Uhr Hinter dem schwarzen Vorhang tut sich was: Weiße Schlaglichter tasten sich durchs Dunkel, Nebelschwaden ziehen durch den Raum. Und am Lichtpult kleben Blicke auf einem Monitor. Yannick Mildner plant die große Inszenierung. Wovon? Von nichts. GEA-Redakteurin Claudia Hailfinger beschreibt eine Abschlussprüfung zum Veranstaltungstechniker in Corona-Zeiten. (hai)

Nur ausnahmsweise im Scheinwerferlicht: Yannick Mildner, der als angehender Veranstaltungstechniker sonst eher im Hintergrund ar
Nur ausnahmsweise im Scheinwerferlicht: Yannick Mildner, der als angehender Veranstaltungstechniker sonst eher im Hintergrund arbeitet. Foto: Claudia Hailfinger
Nur ausnahmsweise im Scheinwerferlicht: Yannick Mildner, der als angehender Veranstaltungstechniker sonst eher im Hintergrund arbeitet.
Foto: Claudia Hailfinger

13:46 Uhr Neue Zahlen aus dem Reutlinger Landratsamt: Es gibt 864 nachweislich Infizierte im Kreis. Das sind zehn Fälle mehr als gestern (854). (pm)

13:43 Uhr Und nochmal ein uneinsichtiger junger Mann: Bei einer Kontrolle im Rahmen der Corona-Verordnung am Freitagabend wurden Polizisten von einem 29-Jährigen beleidigt. (pol)

13:00 Uhr Wer aus dem Ausland einreist, der muss sich nun für 14 Tage verpflichtend in Quarantäne begeben. Der Beschluss tritt heute verpflichtend in Kraft, teilt das Gesundheitsministerium des Landes mit. Wer einreist, muss bei der zuständigen Ortspolizeibehörde seinen Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Es gibt auch Ausnahmen, diese gelten beispielsweise für Berufspendler. Die ganze Verordnung lesen Sie hier. (pm)

12:50 Uhr Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann erwartet für die Zeit nach der Corona-Krise harte Verteilungskämpfe. »Machen wir uns nichts vor: Das wird eine harte Debatte geben, wer die Kosten für die Rettungspakte trägt«, sagte der Grünen-Politiker der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«. Letztlich werde die gesamte Bevölkerung dafür bezahlen: »Die meisten Menschen werden nach der Corona-Krise erstmal ärmer sein.« (dpa)

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Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

12:45 Uhr Dem Kreis der Älteren in Orschel-Hagen wurde zugetragen, dass vor allem Senioren unter Corona-bedingter Isolation leiden. Um der Einsamkeit entgegenzutreten, bietet der Kreis der Älteren ab sofort ein Gesprächsangebot für Senioren in Orschel-Hagen an. Als Ansprechpartnerin steht Katrin Spitta vom Kreis der Älteren montags und mittwochs jeweils von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8.30 bis 11.30 Uhr telefonisch zur Verfügung, Nummer 07121 66924. (GEA)

12:00 Uhr In der Umfrage, die aktuell auf der GEA-Homepage steht, fragen wir, ob Sie trotz Corona-Krise noch Urlaubspläne haben. Unter den Homepage-Besucher, die bislang abgestimmt haben, ergibt sich keine eindeutige Tendenz: Rund 38,2 Prozent planen einen Urlaub und finden, dass man trotz Krise positiv bleiben muss. Rund 43,5 Prozent halten Urlaubsplanung aktuell für »zu unsicher« und 18,3 Prozent geben an, dass sie in diesem Jahr sowieso keinen Urlaub geplant hatten. (kk) 

11:15 Uhr Die erste Bilanz der Polizei zur Einhaltung der Corona-Verordnung am Osterwochenende ist da: Am Gründonnerstag und am Karfreitag wurden im ganzen Bereich des Präsidiums 161 Verstöße festgestellt. In Orschel-Hagen beendeten die Beamten ein Zusammentreffen von mehreren jungen Leuten - und stießen dabei auf rabiaten Widerstand. Mehr dazu lesen Sie hier. (pol)

10:05 Uhr Auf der Suche nach Lichtblicken in Zeiten der Coronakrise ruft der GEA seine Leser auf, von besonders erfreulichen Erlebnissen zu berichten oder einfach Tipps zu geben, wie man sich die Zeit zu Hause vertreiben kann. 

Milos Oma auf dem Balkon. FOTO: PRIVAT
Milos Oma auf dem Balkon. FOTO: PRIVAT
Milos Oma auf dem Balkon. FOTO: PRIVAT

Der neunjährige Milo aus Reutlingen beispielsweise schickt ein Foto seiner Oma, wie sie vom Balkon aus zu ihm herunterschaut. Sein Kommentar dazu: »In der jetzigen Corona-Krise ist alles anders. Ich verstehe vieles, was so passiert, was passieren kann und worauf wir besonders achten müssen. Ich komme mit ganz vielen Regelungen klar, auch dass ich meine Oma nicht besuchen soll. Aber, dass ich meiner Oma vom Parkplatz aus zuwinken musste, fiel mir sehr schwer. Zum Glück aber schafft sie es auf den Balkon, sodass wir uns wenigstens, auch aus der Ferne, sehen können!« Weitere Berichte von Lesern finden Sie hier. (rh)

9:56 Uhr Mit dem Online-Modell einer virtuellen Stadt wollen Stuttgarter Wissenschaftler den Einfluss von bestimmten Maßnahmen auf die Auswirkungen einer Virus-Pandemie simulieren. Den ganzen Artikel lesen Sie hier. (dpa)

9:07 Uhr Leichtathletik, Ski, Tennis, Handball - die Lähmung des Sports durch die Corona-Pandemie hat auch einige deutsche Fachverbände schon zur Kurzarbeit gezwungen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

8:30 Uhr Wegen des Mangels von Ethanol für die Herstellung von Desinfektionsmittel haben die Behörden jetzt erlaubt, auch Alkohol aus Kleinbrennereien einzusetzen. Die rund 220 Brenner in den Kreisen Reutlingen und Tübingen dürften also theoretisch mit ihren Obstmaischen den händeringend benötigten Stoff helfen zu erzeugen. Allerdings stehen der Lockerung der Bestimmungen zu viele Auflagen, steuerliche Unklarheiten und vor allem technische Probleme entgegen, meint der Stockacher Brenner Ludwig Junger. So dürfen Kleinbrenner wegen der chemischen Bestandteile nur Desinfektionsmittel für Flächen, aber nicht für die Hände herstellen. Apotheken benötigen aber vordringlich Händedesinfektionsmittel. Nur die wenigsten Brenner hätten in der Region die Gerätschaften, um die geforderte Alkoholkonzentration von über 80 Prozent zu erreichen. Vor- und Nachlauf müssten abgesondert werden. Realistisch betrachtet könne desinfektionstauglicher Alkohol nur aus Getreide, Kartoffeln oder ungeschwefeltem Wein gewonnen werden. (mey)

Der Stockacher Brenner Ludwig Junger neben seiner Destillationsanlage. Mit ihr lässt sich zwar Obstschnaps, aber kein Alkohol für Handdesinfektionsmittel herstellen. Foto: Jürgen Meyer
Der Stockacher Brenner Ludwig Junger neben seiner Destillationsanlage. Mit ihr lässt sich zwar Obstschnaps, aber kein Alkohol für Handdesinfektionsmittel herstellen.
Foto: Jürgen Meyer

8:00 Uhr Wir beginnen den Morgen wieder mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI), die Daten sind deshalb auch immer etwas aktueller als die des RKI. In Deutschland gibt es demnach 122.171 Corona-Infizierte, 2.736 Menschen sind gestorben und 59.913 (zum Vergleich: am Mittwoch 46.300) gelten als wieder geheilt. (kk)

Freitag, 10. April 2020

18:30 Uhr Die Tagesmeldung in Sachen Corona-Fällen aus dem Landratsamt Tübingen: die aktuellen Zahlen für den Landkreis Tübingen belaufen sich Stand heute auf 1086 Fälle. (pm)

17:00 Uhr Einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur zufolge gibt es mittlerweile rund 2500 Corona-Todesfälle hierzulande. Besonders hohe Infiziertenzahlen haben weiterhin Bayern, Nordrhein-Westfalen sowie Baden-Württemberg. (dpa)

16:45 Uhr Die von der Landesregierung angekündigte Verordnung des für den Infektionsschutz zuständigen Ministeriums für Soziales und Integration über das Training im Spitzen- und Profisport wird am Samstag, 11. April, in Kraft treten. Damit dürfen Profi- und Spitzensportler in Baden-Württemberg das Training unter strengsten Vorgaben wiederaufnehmen, teilten das Ministerium für Soziales und Integration und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport am Freitag in Stuttgart mit. (pm)

Am Karfreitag gegen 16 Uhr hat das Ordnungsamt der Stadt Tübingen im Rahmen seiner Kontakt-Überwachung auch diese nicht erwünsch
Am Karfreitag gegen 16 Uhr hat das Ordnungsamt der Stadt Tübingen im Rahmen seiner Kontakt-Überwachung auch diese nicht erwünschte Ansammlung von Naturliebhabern am Neckarstrand (beim Wehr) aufgelöst. Foto: Jürgen Meyer
Am Karfreitag gegen 16 Uhr hat das Ordnungsamt der Stadt Tübingen im Rahmen seiner Kontakt-Überwachung auch diese nicht erwünschte Ansammlung von Naturliebhabern am Neckarstrand (beim Wehr) aufgelöst.
Foto: Jürgen Meyer

16:30 Uhr Wegen der zurzeit großen Zahl an Paketsendungen schlägt die Deutsche Post vor, dass bei ihr vorübergehend auch sonntags gearbeitet werden darf.

15:30 Uhr Beamte der Mannheimer Polizei haben bei ihren Kontrollen der Corona-Vorgaben in einer Gaststätte Rauschgift und Drogenutensilien beschlagnahmt. (dpa)

14:00 Uhr Die beiden großen Polizeigewerkschaften in Deutschland halten Drohnen für ein mögliches Instrument, um Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise zu überwachen. (dpa)

12:35 Uhr Die aktuellen Zahlen aus dem Landratsamt Reutlingen: Es liegen 854 laborbestätigte Fälle und 16 Todesfälle im Landkreis Reutlingen vor. (pm)

12:30 Uhr Vor den Osterfeiertagen hat die Landesregierung die aktuelle Corona-Verordnung des Landes ein weiteres Mal aktualisiert. Die Änderungen wurden innerhalb der Landesregierung abgestimmt und vom Ministerrat beschlossen. Mehr lesen Sie hier. (pm)

11:40 Uhr Zur Entwicklung eines Corona-Schnelltests investiert das Land Baden-Württemberg sechs Millionen Euro. (dpa)

10:55 Uhr Auf Abstand, aber nicht einsam: Die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angeordnete Kontaktsperre führt zwar dazu, dass immer mehr Menschen Internet-Angeboten nutzen. Bei einem Großteil der Bevölkerung ist das jedoch nicht verknüpft mit einer zunehmenden Vereinsamung, wie viele befürchten. Aber auch mit Blick auf mögliche Vereinsamung gibt es Risikogruppen, erläutert Prof. Dr. Sabine Trepte vom Lehrstuhl Medienpsychologie an der Universität Hohenheim. (pm)

9:30 Uhr Die Coronakrise hat auch bei Jüngeren neue - und bewegtere - Verabredungsformen populär gemacht , sagt die Tübinger Kulturwissenschaftlerin Gudrun M. König. (dpa)

9:00 Uhr In armen Ländern wird die Corona-Krise dramatische Auswirkungen haben. Schon heute leben etwa in Pakistan rund vier von zehn Menschen bereits unterhalb der Armutsgrenze. Jetzt soll es noch schlimmer werden. (dpa)

8:30 Uhr Wie komme ich aus diesem Corona-eingeschränkten Leben wieder raus? Wann kann ich endlich den Osterurlaub nachholen? Noch sind die Menschen geduldig. Aber viele wollen Licht am Ende des Tunnels sehen. (dpa)

8:00 Uhr Die Corona-Pandemie hat den Livesport beinahe überall zum Erliegen gebracht. Ganz ohne Sport im Fernsehen müssen die Fans aber auch an den Ostertagen nicht auskommen. Die Sender bieten viele Geschichtsstunden an. (dpa)

WM-Sieg 1990
Wird im Osterprogramm auf »sportschau.de« aufgearbeitet: Der deutsche WM-Sieg 1990 in Italien. Foto: Frank Leonhardt/dpa
Wird im Osterprogramm auf »sportschau.de« aufgearbeitet: Der deutsche WM-Sieg 1990 in Italien. Foto: Frank Leonhardt/dpa

7:10 Uhr Die Deutschen hängen an Scheinen und Münzen. Doch die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist groß. Kommt Bargeld in der Krise aus der Mode? (dpa)

7:00 Uhr Die Stadtbücherei Pfullingen bietet ihren Leserinnen und Lesern neben der Onleihe Neckar-Alb www.onleihe.de/neckar-alb ab sofort auch einen Lieferservice für »analoge« Medien an, wie z. B. Bücher, Brettspiele, CDs, DVDs oder Konsolenspiele. Wer in Zeiten von Corona nicht vor die Haustüre möchte oder dringend Nachschub an »geistiger Nahrung« braucht, der darf sich gerne unter Angabe der Leserausweis-Nummer in der Bücherei melden. E-Mail: stadtbuecherei@pfullingen.de , Telefon: 07121-7030 4200. (pm)

6:55 Uhr Es war langwierig, schwierig und nervenaufreibend: Aber nun gibt es eine gemeinsame europäische Antwort auf die Corona-Wirtschaftskrise. Eine halbe Billion Euro stehen bereit. (dpa)

Donnerstag, 9. April 2020

21:00 Uhr Gesellschaftliche Entwicklungen, technologische Fortschritte oder historische Ereignisse schlagen sich auch in unserer Sprache nieder. Auch die Corona-Krise führt zu sprachlichen Neuerungen. (dpa)

20:05 Uhr Immer mehr Betriebe melden in der Corona-Krise Kurzarbeit an. Arbeitsminister Heil hat jüngst eine Erhöhung der Wirtschaftshilfe in Aussicht gestellt. Gewerkschaften machen nun Druck. (dpa)

19:40 Uhr Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten im Südwesten ist auf mindestens 22298 gestiegen. (dpa)

19:25 Uhr Den Basteltipp reichen wir gerne weiter: Wegen des Engpasses an Mundschutzmasken greifen viele Menschen in Deutschland zur Marke Eigenbau. Untersuchungen zeigen, dass Staubsaugerbeutel dafür sehr gute Filtereigenschaften mitbringen. (dpa)

Mundschutzmaske
Eine selbstgebastelte Mundschutzmaske über der Kästner-Bronzeplastik in Dresden. Ingenieuren zufolge haben Staubsaugerbeutel für eine Maske der Marke Eigenbau hervorragende Filtereigenschaften. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Eine selbstgebastelte Mundschutzmaske über der Kästner-Bronzeplastik in Dresden. Ingenieuren zufolge haben Staubsaugerbeutel für eine Maske der Marke Eigenbau hervorragende Filtereigenschaften. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

18:38 Uhr In Deutschland sind bis Donnerstagnachmittag mindestens 111.118 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 106.700 Infektionen). (dpa)

18:13 Uhr Die aktuellen Fallzahlen für den Landkreis Tübingen: es sind 1076 Fälle. Auch haben wir, so die Pressesprecherin, einen weiteren Todesfall zu beklagen. Es handele sich um einen Menschen unter 50 Jahren ohne bekannte Vorerkrankungen. (pm)

17:30 Uhr Baden-Württemberg ist nach den Worten von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei der Bekämpfung des Coronavirus auf dem richtigen Weg, aber noch nicht über den Berg. Das Virus verbreite sich zwar deutlich langsamer als noch vor drei Wochen. »Aber wir haben noch eine lange Strecke vor uns«, sagte er. (dpa)

16:55 Uhr Die tägliche Lademeldung aus dem Landratsamt Reutlingen: Es liegen 831 laborbestätigte Fälle und 16 Todesfälle im Landkreis Reutlingen vor. Damit gibt es im Vergleich zum Donnerstag keine neuen Todesfälle. (pm)

16:10 Uhr Im Seniorenzentrum Gönningen der BruderhausDiakonie wurden von 46 Bewohnern gesamt elf Personen positiv getestet, drei von ihnen negativ. »Es geht den Erkrankten ihrem Alter und entsprechend ihrer Vorerkrankung relativ gut«, erläutert Marc Böhringer, Leiter für den Bereich Altenhilfe Region Reutlingen. (pm)

16:00 Uhr Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht nach den neuesten Infektionszahlen in der Corona-Krise "Anlass zu vorsichtiger Hoffnung. Der Anstieg flacht sich leicht ab", sagte Merkel in Berlin. Weitere Verschärfungen seien derzeit nicht nötig. (dpa)

15:30 Uhr Ein 23 Jahre alter Mann hat in Bruchsal in einem Einkaufsmarkt einen Kunden bespuckt, weil dieser ihn auf die Einhaltung des Mindestabstands angesprochen hat. Der 23-Jährige erklärte, er habe Corona, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

15:15 Uhr Das Pharmaunternehmen CureVac arbeitet weiter mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. »Wir sind voll im Plan mit unserem Impfstoffprojekt«, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstag in Tübingen. Es werde seit Januar an einem Impfstoff geforscht. Im Frühsommer solle eine klinische Studie beginnen. (dpa)

15:00 Uhr Forscher halten nach ersten Untersuchungen im besonders betroffenen Kreis Heinsberg eine beginnende Lockerung der strengen Coronavirus-Maßnahmen für möglich. (dpa)

14:30 Uhr Die DRK Bergwacht Württemberg appelliert vor dem Osterwochenende: Bitte unternehmen sie an den Feiertagen keine Bergtouren, Wanderungen in den Mittelgebirgen, Kletterausflüge an Felsen und extreme Mountainbike Touren! (pm)

14:20 Uhr Der Betreiber eines Fitnessstudios ist vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg mit einem Eilantrag gegen die vorübergehende Schließung wegen der Coronavirus-Pandemie gescheitert. (dpa)

14:15 Uhr Mit einem Erlass ermöglicht das Verkehrsministerium unbürokratische Ausnahmegenehmigungen für Sonderparkrechte ambulanter Pflegedienste. (pm)

14:00 Uhr Mit Blick auf Meldungen, wonach das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium vorübergehend die Soforthilfe-Auszahlungen in der Corona-Krise gestoppt habe, weil über gefälschte Websites vermutlich Daten für betrügerische Anträge abgegriffen worden seien, hat das Land Baden-Württemberg seine Wehrhaftigkeit gegenüber solchen Fake-Websites betont. (pm)

13:00 Uhr Eine Übertragung des Coronavirus auf Babys im Mutterleib ist Hinweisen aus China zufolge denkbar. Das schreiben chinesische Wissenschaftler um Zhi-Jiang Zhang von der Universität Wuhan im »European Respiratory Journal«. (dpa)

12:35 Uhr Auch wenn sich das Coronavirus mittlerweile langsamer ausbreitet, rechnet das Gesundheitsministerium mit einem Höhepunkt der Krise für die Krankenhäuser an Ostern. (dpa)

12:20 Uhr Zusammenstehen geht in diesen Tagen am besten durch Abstandhalten. Das gilt auch für die Auszubildenden der Stadt Reutlingen. Stellvertretend für alle 126 Azubis der Stadt senden neun von eine klare Botschaft im Bild: »Wir halten zusammen, auch in schwierigen Zeiten.« (pm)

Azubis der Stadt Reutlingen mit einer klaren Botschaft.
Azubis der Stadt Reutlingen mit einer klaren Botschaft. Foto: Stadt Reutlingen
Azubis der Stadt Reutlingen mit einer klaren Botschaft.
Foto: Stadt Reutlingen

12:00 Uhr Masken zum Schutz vor dem Coronavirus sind schwer begehrt, so scheint es. Neben vielen großen Textilunternehmen produzieren nun auch Schneiderinnen aus Reutlingen und viele Privatpersonen welche. Unter anderem die Grafenbergerin Bärbel Bauder - der Erlös kommt armen Familien in Nepal zugute. (GEA)

11:10 Uhr Starkes Zeichen der Fans der Metzinger Bundesliga-Handballerinnen: Die rund 700 Dauerkarteninhaber verzichten nach Aussage von TuS-Geschäftsführer Ferenc Rott auf eine prozentuale finanzielle Erstattung für die entgangenen letzten vier Heimspiel-Begegnungen. »Das ist großartig von den Fans. Ein gutes Zeichen, das mich zuversichtlich stimmt, dass wir diese schwierige Phase überstehen«, sagte der Manager. (eye)

10:00 Uhr Keine Regeln ohne Überwachung: Die Coronaverordnung hält auch in Reutlingen Polizei und Ordnungsamt auf Trab. Allein der Kommunale Ordnungsdienst hat vom 24. März bis zum 3. April 1.225 Kontrollen im ganzen Stadtgebiet vorgenommen und dabei 117 Verstöße registriert. Welche Verstöße das waren, das lesen Sie hier. (keg) 

8:57 Uhr Noch nicht mal überstanden und schon reif fürs Museum: die Corona-Krise. In einigen Jahren wird die Welt hoffentlich auf diese Zeit als eine überwundene Krisenzeit zurückblicken können. Was bleibt an typischen Objekten oder Dokumenten übrig? Nach solchen Objekten fragt nun das Landesmuseum Württemberg die Bevölkerung. (pm)

8:25 Uhr Wegen der Coronakrise sind die Parkplätze am Bad Uracher Wasserfall auch am Osterwochenende nur reduziert nutzbar. Damit sollen die Besucherströme entzerrt und verkleinert werden. Komplett gesperrt sind hingegen ab sofort die Burgruine Hohenwittlingen und der dazugehörige Parkplatz im Bad Uracher Stadtteil Wittlingen. Wegen der räumlichen Enge auf der Burg ist ausreichender Sicherheitsabstand unter den Besuchern nicht gewährleistet. Die Wanderwege wie der Hohenwittlingensteig bleiben jedoch weiterhin geöffnet. (pm)

8:20 Uhr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht erste Anzeichen für eine Eindämmung des Virus. Nach den Ferien hält er vorsichtige Schritte aus dem Stillstand für möglich. (dpa)

7:40 Uhr Keine rosigen Zeiten: So geht es Gärtnereien, Floristen und Blumenläden auf der Alb in der Krise. (GEA)

7:00 Uhr Wir beginnen den Morgen wieder mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI), die Daten sind deshalb auch immer etwas aktueller als die des RKI. In Deutschland gibt es demnach 113.296 Corona-Infizierte, 2.349 Menschen sind gestorben und 46.300 (gestern: 36.081) gelten als wieder geheilt. (kk)

Mittwoch, 8. April 2020

21:00 Uhr Wer würde abends nicht gerne von einem Ausflug träumen? Besser in unser aller Interesse vergessen! Die Corona-Krise schränkt das Leben massiv ein. Eine Reisewarnung der Bundesregierung für touristische Auslandsreisen gilt noch bis mindestens Ende April. Hier ein Überblick welche Vorschriften wo gelten. (dpa)

20:30 Uhr Ein Kirchgänger ist mit einem Eilantrag gegen das Verbot von Veranstaltungen in Kirchen gescheitert. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim verwarf den Antrag des Mannes gegen die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg als unzulässig. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

20:00 Uhr Aus Infektionsschutzgründen setzt das Land Baden-Württemberg die Pflicht, vor einer Feuerbestattung Leichen erneut zu beschauen, für Corona-Tote aus. (dpa)

19:45 Uhr Das an der Universität Tübingen angesiedelte EXIST-Forschungstransfer-Projekt »Impfkraft« erhält für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus weitere Fördermittel, wie das Bundeswirtschaftsministerium heute bekanntgab. Dazu erklärt die Tübinger Wahlkreisabgeordnete und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB: »Auf der ganzen Welt wird derzeit mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen COVID-19 gearbeitet. Es ist kein Geheimnis, dass die Forscherinnen und Forscher der Universität Tübingen ganz vorne mit dabei sind. Die zusätzlichen Mittel des Bundeswirtschaftsministeriums für unsere Tübinger Universität beweisen einmal mehr das Spitzenniveau der hiesigen Forschung.« (pm)

19:23 Uhr Die Zahlen aus dem Land: Am Mittwoch wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 855 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 21.490 an. Davon sind ungefähr 12.267 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. (pm)

18:53 Uhr Aus dem Landratsamt Tübingen treffen die Zahlen des Tages ein: Die aktuellen Fallzahlen im Kreis Tübingen belaufen sich auf 1069. Weiter haben wir leider zwei Todesfälle zu beklagen, in der Altersgruppe zwischen 80 und 85  Jahren. (pm)

18:30 Uhr Zwei Wochen nach dem Start der Corona-Hilfen für kleine Unternehmen sind gut 1,4 Milliarden Euro an Zuschüssen bewilligt. Bei der L-Bank, der Förderbank des Landes, seien inzwischen mehr als 169 000 Anträge angekommen und davon fast 87 Prozent freigegeben, teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mit. (dpa)

18:00 Uhr Ganz bedächtig und nur ein vorsichtiger Schritt nach dem anderen: Mehrere Länder wagen eine erste Lockerung ihrer in der Corona-Krise ergriffenen Maßnahmen. Bei einigen deutschen Nachbarn führt der Weg Richtung Normalität über den Baumarkt und den Tennisplatz. (dpa)

17:05 Uhr Die Lagemeldung aus dem Landratsamt Reutlingen: Es liegen 776 laborbestätigte Fälle und 16 Todesfälle im Landkreis Reutlingen vor. Das bedeutet zwei neue Todesfälle. (pm)

17:00 Uhr Der Verkauf von Toilettenpapier ist in der vergangenen Woche drastisch zurückgegangen. Erstmals seit Beginn der Corona-Krise habe er unter dem Durchschnittswert der vorausgegangenen sechs Monate gelegen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. (dpa)

16:59 Uhr Der weitgehende Stopp der Einreisen in die Europäische Union soll nach Ansicht der EU-Kommission bis zum 15. Mai verlängert werden. Dies schlug die Brüsseler Behörde am Mittwoch vor; die Entscheidung darüber kann jedoch jedes Land für sich treffen. (dpa)

16:00 Uhr Der Autobauer Daimler verlängert die wegen der Coronavirus-Pandemie verhängte Zwangspause und plant nun bis Ende April mit Kurzarbeit. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

15:25 Uhr RT-Aktiv, RGI und Verkehrsverein Albvorland danken Verwaltungsstab: Wegen der Corona-Pandemie tagt seit dem 10. März der Verwaltungsstab der Stadt Reutlingen. Das Gremium aus Verwaltungsspitze, Amtsleitern und Feuerwehr trifft täglich wichtige Entscheidungen, um die Krise  zu meistern. Als Dankeschön für die geleistete Arbeit durften sich die Stabs-Mitglieder nun über ein kleines Osterpräsent von drei Reutlinger Organisationen freuen. (pm) 

Christian Wittel bei der Übergabe der Ostergeschenke an Oberbürgermeister Thomas Keck.
Christian Wittel bei der Übergabe der Ostergeschenke an Oberbürgermeister Thomas Keck. Foto: Stadt Reutlingen
Christian Wittel bei der Übergabe der Ostergeschenke an Oberbürgermeister Thomas Keck.
Foto: Stadt Reutlingen

15:00 Uhr Wie man sich mit einfachen Mitteln effektiv schützen kann, darüber hat sich Swen Tröster, der kreative Kopf der Mössinger Offsetdruckerei MT-Druck, seine Gedanken gemacht – und innerhalb weniger Tage einen Weg gefunden, transparente Visiere schnell und kostengünstig in großen Mengen zu produzieren. Vor einer Woche testete er erste Prototypen an sich selbst – Ende der vergangenen Woche gingen bereits die ersten tausend Masken als Spende an die Notaufnahmen der Krankenhäuser in Reutlingen und Balingen, das Deutsche Rote Kreuz in Mössingen und Tübingen sowie an mehrere Altenheime. (pm)

Ein transparentes Gesichtsvisier von der Mössinger Offsetdruckerei MT-Druck.
Ein transparentes Gesichtsvisier von der Mössinger Offsetdruckerei MT-Druck. Foto: pr
Ein transparentes Gesichtsvisier von der Mössinger Offsetdruckerei MT-Druck.
Foto: pr

14:40 Uhr Verkehrsminister Hermann rät: Spazieren gehen, Joggen und Radfahren im Nahbereich statt großer Osterausflüge mit Auto oder Bahn. Weitere Ratschläge gibt's hier. (pm)

14:30 Uhr Das Polizeipräsidium Reutlingen warnt davor, über Ostern die Vorschriften der Corona-Verordnung zu missachten, und kündigt umfassende und flächendeckende Kontrollen an. Auch Drohnen sollen zur Überwachung eingesetzt werden. (pm)

14:20 Uhr Auch an Ostern ist das Bürgertelefon des Landkreises Reutlingen erreichbar. Ebenso arbeitet der mobile Abstrichdienst. Alle Informationen hat das Landratsamt in einer Pressemitteilung zusammengefasst. (pm)

14:10 Uhr Die Coronavirus-Krise hat auch bei Daimler für einen massiven Rückgang der Verkaufszahlen gesorgt. (dpa)

14:00 Uhr Die vom Landkreis Tübingen bestellte Großlieferung von einer Million Mund-Nasen-Schutzmasken ist am heutigen Mittwoch angekommen. (pm)

Schutzausrüstung
Eine Atemschutzmaske der Kategorie FFP und Einweghandschuhe. Foto: Christian Beutler/KEYSTONE/dpa/Illustration
Eine Atemschutzmaske der Kategorie FFP und Einweghandschuhe. Foto: Christian Beutler/KEYSTONE/dpa/Illustration

13:45 Uhr Reiseveranstalter hoffen trotz der Ungewissheit über die Entwicklung der Corona-Pandemie weiter auf das Sommereisegeschäft. (dpa)

13:30 Uhr Stichtag 30. Juni - Das Vertragsdilemma in der Corona-Krise: FIFA-Präsident Gianni Infantino setzt auf »Solidarität und Kompromissbereitschaft«. Doch ganz so einfach ist das Dilemma um Fußball-Verträge in der Corona-Krise wohl nicht zu lösen. Auch nach der Empfehlung des Weltverbands sind reichlich Fragen ungeklärt. (dpa)

13:00 Uhr Region. Ostern, Muttertag, Balkonpflanzzeit – normalerweise würde das Geschäft von Floristen, Blumenläden und Gärtnereien zurzeit brummen. Doch die  Branche verzeichnet Einnahmerückgänge von bis zu 100 Prozent in  den komplett geschlossenen Geschäften. In Zwiefalten bei Blumen Eppler läuft das Geschäft nur noch in begrenztem Umfang. Das habe von heute auf morgen bedeutet, »erfinderisch und dynamisch« zu sein, sagt Andreas Staneker. Er hat einen Online-Shop aus der Taufe gehoben. Zwei ihrer Angestellten hätten sie in Kurzarbeit schicken müssen, zwei weitere seien krank, erzählen Angelika und Kurt Klöpfer von der gleichnamigen Gärtnerei in Kleinengstingen. So sind der Firmenchef und seine Ehefrau derzeit Einzelkämpfer in Laden und Gewächshäusern, wo Tausende Salat- und Gemüsesetzlinge auf Käufer warten. Einen Online-Handel haben sie bisher nicht eingerichtet. Heike Kadel-Stooß von der Alb-Perle Blumen Stooß in Kleinengstingen erlebt zurzeit fast die totale Flaute, denn »den Laden darf ich nicht öffnen«, nur kleinere telefonische Aufträge etwa für Blumenbouquets oder Sträuße dürfe sie abarbeiten. Eine Auslieferung könne sie veranlassen oder Kunden holen nach Vorbestellung ab. Christa Möck aus Sonnenbühl-Willmandingen hat kein Ladenlokal, keine Laufkundschaft. »Ich arbeite auf Bestellung«, sagt sie. So bevorratet sie auch keine riesigen Mengen an Schnittblumen. Sie kritisiert die Konkurrenz von Supermärkten und Discountern, die kleinen Geschäften schon vorher Probleme bereitet hat, aber seit den Auflagen während der Coronakrise noch verheerender wirkt. »Die bieten alles an, und mit deren Preisen können wir kleinen Floristik- und Blumengeschäfte nicht mithalten«, sagt sie. (lpt/cofi)

12:30 Uhr Frankreich hat im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus einen Passierschein für Einreisen aus dem Ausland eingeführt. (dpa)

12:15 Uhr In Deutschland sind bis zum Morgen mindestens 103.100 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.25 Uhr: mehr als 99.700 Infektionen). Das geht aus einer dpa-Auswertung hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. (dpa)

11:32 Uhr Die Kreiskliniken Reutlingen behandeln aktuell 46 Patienten stationär wegen Covid-19. Das teilt das Landratsamt Reutlingen auf GEA-Anfrage mit. Elf von ihnen seien intensivpflichtig. Zur Erinnerung: Bislang sind 751 Menschen im Kreis Reutlingen nachweislich infiziert, 14 sind verstorben.

Die Uniklinik Tübingen veröffentlicht täglich die Zahlen der stationär aufgenommenen Corona-Patienten auf ihrer Homepage: Aktuell sind es 54, davon werden 28 intensivmedizinisch betreut. Die Infektionszahlen im Kreis Tübingen haben gestern die 1000er-Grenze überschritten, mittlerweile sind 1031 Menschen nachweislich infiziert, 14 sind verstorben. (kk)

10:57 Uhr Es gibt sie immer wieder: Polizeimeldungen im Zusammenhang mit Corona-Regeln, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Hier ist nochmal eine aus dieser Kategorie. (dpa)

10:30 Uhr Das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Tübingen testet derzeit Pflegeheime im Landkreis auf Covid-19. Dafür sind die Mitarbeiter seit Dienstag mit zwei Mobilen unterwegs, um vor Ort zu überprüfen, wer der Bewohner und Mitarbeiter infiziert ist. Ein zweiter infizierter Bewohner im Haus Blumenküche in Mössingen ist derweil verstorben. (sapo/al) 

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

9:40 Uhr Der Bürgermeister von Kohlberg, Rainer Taigel, hat sich nach dem Tod von fünf Einwohnern durch Covid-19 in einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt. In einem Telefongespräch mit dem GEA zeigte sich Taigel sehr betroffen von der vergleichsweise hohen Zahl an Menschen, die nach einer Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 in seinem Ort gestorben sind. Zu Vermutungen, wie es in der 2.324-Einwohner-Gemeinde dazu kommen konnte, wollte sich Taigel nicht im Detail äußern – aus Datenschutzgründen, wie er sagte. Er verwies auf einen Bericht der Stuttgarter Zeitung. Darin wird der evangelische Ortspfarrer Harald Geyer zitiert. Dieser spricht von einer großen Beerdigung am 12. März, bei der wohl auch viele Infizierte gewesen seien. Die Beerdigung habe vor den Kontaktbeschränkungen stattgefunden. Bürgermeister Taigel betonte, Kohlberg halte sich an die Vorgaben in Zusammenhang mit der Pandemie. Im Ort gibt es (Stand gestern) 13 bestätigte Infektionen, 22 Menschen sind noch in Quarantäne. Fünf Infizierte sind genesen. (GEA)

9:20 Uhr Die Fachkliniken Hohenurach haben gestern Kooperationsverträge mit den Kreiskliniken Reutlingen, dem Universitätsklinkum Tübingen und den Medius-Kliniken im Landkreis Esslingen mit Standorte in Kirchheim, Nürtingen und Ostfildern-Ruit abgeschlossen. Damit wird die Rehaklinik in der Emanuel-Kant-Straße zu einem Haus, das leicht erkrankte Covid-19-Patienten aufnehmen kann, um Akutkrankenhäuser zu entlasten, die Platz brauchen, um sich um schwere Fälle zu kümmern. (and)

Foto: Steffen Wurster
Foto: Steffen Wurster

9:15 Uhr Der Schmiechener See zwischen Schelklingen und Allmendingen ist ein Natursee am Fuße der Alb, ein Kleinod für Natur- und ganz besonders Vogelliebhaber. Also raus aus der selbst verordneten Quarantäne, allein, zu zweit oder mit der Familie, das lassen die Corona-Beschränkungen mit gutem Gewissen noch zu. Bewegung, frische Luft und Sonne tun auf jeden Fall gut - den ganzen Artikel lesen Sie hier. (wu)

9:10 Uhr Siegfried Häußler ist ab Mai Pfarrer an der Metzinger Friedenskirche. Seinen Abschied aus Reichenbach an der Fils und seinen Einstand in Metzingen hatte er sich eigentlich anders vorgestellt - doch die Corona-Krise zwang auch ihn dazu, neue Wege zu gehen. Dann hat er sich überwunden, und siehe da, die auf Youtube abrufbaren Reichenbacher Online-Gottesdienste brummen. »Der Zuspruch ist erstaunlich hoch, die Zugriffzahlen sind mehrfach so hoch wie die Zahl der Gottesdienstbesucher«, berichtete er GEA-Redakteur Markus Pfisterer. (GEA) 

8:58 Uhr Deutsche Gewerkschaften fordern von der Bundesregierung Atemschutzmasken für Beschäftigte in der Industrie, in der Gastronomie sowie in Schulen, Kitas und Universitäten. Das geht aus einer Umfrage der Wirtschafts-Woche unter den größten deutschen Gewerkschaften hervor. Die Gewerkschaften sehen die Masken als eine Voraussetzung für eine Beendigung des Shutdowns, kritisieren die Politik für die bislang schlechte Versorgung mit Atemschutzmasken und fordern von der Politik schnelle Abhilfe. (GEA)

8:30 Uhr Briefwechsel mit der Oma, vom Putzvirus erfasst und ein digitaler Stammtisch: GEA-Leser schildern positive Erlebnisse in Zeiten der Pandemie und geben Tipps. (rh)

7:45 Uhr Wer in Deutschland gegen die neuen Quarantäne-Regeln für Einreisende verstößt, muss womöglich mit saftigen Bußgeldern rechnen - mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

7:35 Uhr Immer wieder erreichen uns Bilder davon, wie Kinder mit der Corona-Krise umgehen - und jedes Mal zaubern sie uns ein Lächeln ins Gesicht. Hier ein Leserbild von Oliver Rösch. Weitere Bilder davon, wie Kinder mit dem Corona-Koller umgehen, gibt's auch auf unserem Instagram-Kanal, dort ist der GEA seit einer Woche unter dem Namen  »reutlingergeneralanzeiger« zu finden. (kk)

Mit Kreide gegen den Corona-Koller. Foto: Oliver Rösch
Mit Kreide gegen den Corona-Koller.
Foto: Oliver Rösch

7:20 Uhr Der Pathologe Hans Bösmüller hatte sich als einer der ersten Menschen in Baden-Württemberg nachweislich mit dem Coronavirus infiziert und ist wieder gesund. Er berichtet dem GEA von seiner Erfahrung mit der Krankheit und von der Forschung, ein Video gibt's hier. (sapo)

7:00 Uhr Wir beginnen den Morgen wieder mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI), die Daten sind deshalb auch immer etwas aktueller als die des RKI. In Deutschland gibt es demnach 107.663 Corona-Infizierte, 2.016 Menschen sind gestorben und 36.081 gelten als wieder geheilt. (kk)

Dienstag, 7. April 2020

21:00 Uhr In der Ruhe der Nacht nachdenken: Der Kampf gegen das Coronavirus wirft plötzlich wieder Grundsatzfragen auf, mit denen sich schon die alten Philosophen beschäftigt haben. Einer der größten von ihnen wurde vor 250 Jahren in Stuttgart geboren. Von Georg Wilhelm Friedrich Hegel kommt ein guter Ratschlag zur Krisenbewältigung. (dpa)

20:30 Uhr Die Zahlen aus dem Land liegen vor: Am Dienstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 606 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 20.635 an. Davon sind ungefähr 2.685 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. (pm)

20:15 Uhr Die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Metzingen – Friedenskirche-Neugreuth und Martinskirche – setzt für die Feiertage auf das nun schon erprobte Konzept und lädt ein, zu Hause Gottesdienst zu feiern. Dafür werden auf www.kirche-metzingen.de wieder Videogottesdienste zum Mitfeiern und Predigten zum Herunterladen angeboten. (pm)

Pfarrerin Hanna Karle bei der Aufzeichnung eines Videogottesdienstes in der Martinskirche Metzingen.
Pfarrerin Hanna Karle bei der Aufzeichnung eines Videogottesdienstes in der Martinskirche Metzingen. Foto: pr
Pfarrerin Hanna Karle bei der Aufzeichnung eines Videogottesdienstes in der Martinskirche Metzingen.
Foto: pr

20:00 Uhr  Atemschutzmasken sind wegen der Corona-Pandemie ein rares Gut. Betrüger wollten aus dieser Situation Kapital schlagen und mit einem Trick an viel Geld kommen. Auch das Land Nordrhein-Westfalen hatte fast 15 Millionen Euro investiert. (dpa)

19:30 Uhr Wird nach Ostern alles wieder besser? Die Regierung in Baden-Württemberg wiegelt ab - zu unsicher sind ihr die bisherigen Zahlen zum Coronavirus. Es gibt allenfalls Lichtblicke. (dpa)

19:09 Uhr Das Landratsamt Tübingen hat leider keine erfreulichen Nachrichten: Wir haben aktuell im Kreis Tübingen 1031 positiv getestete Fälle. Hinzugekommen sind leider zwei Todesfälle, zwei Menschen in der Altersgruppe über 85 Jahre, beide mit Vorerkrankungen. (pm)

18:30 Uhr Richtig gute Nachricht: Ein über 90 Jahre alter Corona-Patient ist aus dem Freiburger Uniklinikum entlassen worden. Der Zustand des Mannes sei dem Alter entsprechend gut, sagte ein Kliniksprecher am Dienstag. (dpa)

18:00 Uhr Ausrüstung zum Schutz vor dem Coronavirus ist weltweit knapp. Auch im Kreis Sigmaringen schwinden die Vorräte, akute Engpässe bestehen aktuell aber nicht. Zur Sicherstellung der Versorgung helfen sich Landratsamt, Kliniken und DRK bei der Beschaffung von Schutzausrüstungen gegenseitig aus. Der Landkreis hat derzeit für über 300.000 Euro Schutzausrüstungen gekauft beziehungsweise Bestellungen zur Beschaffung aufgegeben. (pm)

17:30 Ein zweiter mit dem Coronavirus infizierter Bewohner des Hauses Blumenküche in Mössingen ist heute verstorbenInsgesamt wurden sechs Menschen im Haus positiv  getestet. Am 26. März war bereits einer der Infizierten gestorben. (al)  

17:10 Uhr Die Firma Schmälzle Fleischwaren GmbH aus Pfullingen spendet während der Corona-Krise dienstags und mittwochs jeweils 100 Essen für das Klinikum am Steinenberg Reutlingen, 40 Essen für die Ermstalklinik Bad Urach und 20 Essen für die Albklinik Münsingen. »Die Gerichte sollen in erster Linie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugutekommen, die besonders mit der Corona-Krise zu tun haben. Wir wollen damit unseren Dank an die Heldinnen und Helden der Krise zum Ausdruck bringen, die in dieser schweren Zeit Außergewöhnliches leisten«, so Patrick Schmälzle bei der Essen-Übergabe. (pm)

Kreiskliniken-Geschäftsführer Friedemann Salzer (ganz links) bedankte sich auch im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr herzlich für die großzügige Spende und wertschätzende Geste. Foto: pr
Kreiskliniken-Geschäftsführer Friedemann Salzer (ganz links) bedankte sich auch im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr herzlich für die großzügige Spende und wertschätzende Geste.
Foto: pr

17:03 Uhr Die aktuelle Lagemeldung aus dem Landratsamt Reutlingen: Es liegen 751 laborbestätigte Fälle und 14 Todesfälle im Landkreis Reutlingen vor. (pm)

16:30 Uhr Die Evangelische Heimstiftung, die auch Häuser in Tübingen und Nehren betreibt, nimmt zu den jetzt beschlossenen Ausgangsbeschränkungen für Pflegeheimbewohner Stellung: »Die Ausgangsbeschränkungen des Landes kommen nach Ansicht der Evangelische Heimstiftung zwei Wochen zu spät. Das Virus ist bei der vulnerabelsten Risikogruppe bereits angekommen. Es braucht jetzt proaktive Strategien gegen die Coronaepidemie. Die Pflegeheime können eine kompetente Versorgung sicherstellen, wenn Schutzausrüstung da ist, schnell getestet und schnell ärztlich behandelt wird«. (pm)

16:25 Uhr Seit Sonntagabend finden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Albklinik in Münsingen eine Dankesbotschaft an den Windschutzscheiben ihrer Autos und freuen sich sehr darüber! Leider wissen wir nicht, von wem die Nachricht stammt, auf jeden Fall eine sehr wertschätzende Geste. (pm)

Eine Dankesbotschaft, die Mitarbeiter der Albklinik an den Windschutzscheiben ihrer Autos gefunden haben.
Eine Dankesbotschaft, die Mitarbeiter der Albklinik an den Windschutzscheiben ihrer Autos gefunden haben. Foto: Eckard Zieker
Eine Dankesbotschaft, die Mitarbeiter der Albklinik an den Windschutzscheiben ihrer Autos gefunden haben.
Foto: Eckard Zieker

16:00 Uhr Kohle in Zeiten von Corona: Ein Supermarkt aus der Region verbindet Trennendes mit zur Jahreszeit passenden Angeboten. Statt nur einer Trennlinie auf dem Boden haben die Verkäufer Säcke mit Holzkohle zum Grillen vor der Metzgertheke aufgestellt. (zen)

Originelle Abtrennung mit Grillkohlesäcken vor der Metzgertheke eines Supermarktes in der Region.
Originelle Abtrennung mit Grillkohlesäcken vor der Metzgertheke eines Supermarktes in der Region. Foto: Stephan Zenke
Originelle Abtrennung mit Grillkohlesäcken vor der Metzgertheke eines Supermarktes in der Region.
Foto: Stephan Zenke

15:16 Uhr Wegen der Fußball-Pause durch die Coronavirus-Pandemie ist Thilo Kehrer vom französischen Meister Paris St. Germain in seine Heimat nach Deutschland zurückgekehrt, berichtet die Zeitung L’Equipe. Der deutsche Nationalspieler ist in Tübingen geboren und in Pfäffingen aufgewachsen. (der)

15:15 Uhr Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Verschärfung der Ausgangsbeschränkungen für Pflegeheimbewohner damit begründet, dass das Besuchsverbot immer wieder umgangen werde. (dpa)

15:00 Uhr Sie sind rot bedruckt, praktisch – und senden ein klares Signal: »Ich mach mit«. Im Zuge der Initiative #AbstandnehmenZusammenstehen bringt die Stadtmarketing und Tourismus Reutlingen GmbH (StaRT) nun Einkaufs- und Sportbeutel im ausdrucksstarken Look des Gemeinschaftsprojekts heraus. (pm)

14:25 Uhr In Kenia nutzen Fashion- und Möbeldesigner ihr Handwerk, um in Zeiten der Corona-Krise für ärmere Kenianer in Slums Masken herzustellen. (dpa)

Coronavirus - Kenia Mundschutz
Selbstgenähte Mundschutzmasken aus Stoff von der Firma Love Artisan in Nairobi. Foto: Michelle Vugutsa/Love Artisan Kenya/dpa
Selbstgenähte Mundschutzmasken aus Stoff von der Firma Love Artisan in Nairobi. Foto: Michelle Vugutsa/Love Artisan Kenya/dpa

14:20 Uhr An der Veränderung von Puls oder Aktivitätsniveau kann man auch typische Covid-19-Symptome erkennen. Das Robert Koch-Institut ruft deshalb Nutzer auf, Daten aus ihren Smartwatches und Fitness-Trackern zu teilen. (dpa)

14:10 Uhr Der Essener Fußball-Kreisligist TC Freisenbruch setzt auf Solidarität mit anderen Sportvereinen und hat dafür die Internetplattform www.geisterspieltickets.de ins Leben gerufen. Auf dieser Seite kann sich jeder Sportverein kostenlos einen individuellen Online-Shop einrichten und dort virtuelle Eintrittskarten oder Bierchen verkaufen, um fehlende Zuschauer-Einnahmen und wegbrechende Sponsorenbeiträgen zu kompensieren. Ohne diese droht vielen Clubs derzeit der finanzielle Ruin. (der)

13:15 Uhr Hamsterkäufe in der Corona-Krise gibt es nicht nur bei Toilettenpapier, Nudeln und Seife. Auch bei Medikamenten greifen Verbraucher verstärkt zu. Pharmafirmen berichten von einem riesigen Andrang. (dpa)

13:00 Uhr Jetzt hat es auch die Deutsche Fußballmeisterschaft für Fußballer mit mentaler Beeinträchtigung in Reutlingen erwischt: die groß angelegte Inklusionssportinitiative der TSG Reutlingen Inklusiv und der Stadt Reutlingen hatte letztendlich keine Chance, sodass nun die Absage erfolgte. (pm)

12:30 Uhr Einen Überblick über die globalen klinischen Forschungsaktivitäten zum Coronavirus und der damit verbundenen Atemwegserkrankung COVID-19 gibt eine Online-Karte, die Geoinformatiker der Ruperto Carola in Kooperation mit Medizinern des Universitätsklinikums Heidelberg entwickelt haben. Erreichbar ist die Karte unter https://covid-19.heigit.org/clinical_trials.html (pm)

So sieht der COVID-19-Karte der Hoffnung aus.
So sieht der COVID-19-Karte der Hoffnung aus. Foto: Screenshot
So sieht der COVID-19-Karte der Hoffnung aus.
Foto: Screenshot

12:00 Uhr Mit »Corona« verbinden die Menschen derzeit nichts Gutes. Dabei steht der Name noch für so viel mehr als das gefährliche Virus! Das zeigt dieses Corona-ABC. (dpa)

11:40 Uhr Die Stadtverwaltung Tübingen will Vermieter unterstützen, wenn sie Mieten für Geschäfte und Gaststätten senken. Mehr dazu lesen Sie hier. (pm)

11:25 Uhr Bei den geplanten Ausgangsbeschränkungen für Pflegeheimbewohner in Baden-Württemberg geht es um Entscheidungen, die die Freiheit in extremem Maß einschränken, ohne dadurch Sicherheit garantieren zu können. Die Folgen sind herzzerreißend - trotzdem ist der Ansatz aus dem Hause von Sozialminister Manne Lucha kurzfristig vertretbar, schreibt Politikredakteurin Brigitte Gisel in ihrem Kommentar. (sel)

11:15 Uhr Die Bundesliga-Clubs sind weitgehend zurück auf dem Trainingsplatz – in Kleinstgruppen unter strengsten behördlichen Auflagen. GEA-Chefredakteur Christoph Fischer und Sportredakteur Frank Wild haben sich in einem Pro und Kontra mit diesem höchst umstrittenen Schritt auseinandergesetzt. (GEA)

10:15 Uhr In Zusammenarbeit mit der Stadt Metzingen und der Metzinger Marketing und Tourismus GmbH (MMT) gibt es in der Kelternstadt demnächst noch eine weitere Möglichkeit, den örtlichen Handel zu unterstützen: Solidaritätsgutscheine, wie sie bereits in anderen Städten ausgegeben werden. Der Kunde bekommt einen Rabatt in Höhe von zehn Prozent und kann den Gutschein einlösen, sobald alle Geschäfte wieder offen haben. Die Händler haben damit trotz Krisenzeiten Einnahmen. Wie beim Bringdienst beschränkt sich dieses Angebot nicht nur auf Mitglieder der City-Initiative, vielmehr können alle Einzelhändler in Metzingen mitmachen. (füs)

9:20 Uhr Immer wieder gibt es gerade kleine Freiluftkonzerte, der Not durch die Corona-Krise geschuldet. Zuhörer sind entzückt - auch Pfullingen. (GEA)

Jörg Ungerer gab im Garten des Samariterstifts ein Trompetenkonzert.  FOTO: PRIVAT
Jörg Ungerer gab im Garten des Samariterstifts ein Trompetenkonzert. FOTO: PRIVAT
Jörg Ungerer gab im Garten des Samariterstifts ein Trompetenkonzert. FOTO: PRIVAT

9:10 Uhr Immer wieder erreichen den GEA Berichte von tollen Aktionen, die aus der Not der Corona-Krise heraus entstanden sind. So haben die Erzieherinnen der Regelgruppe des Lonsinger Kindergartens beispielsweise ein Kasperle-Theater für »ihre« Kinder geschrieben, nachgespielt und abgefilmt, und das Video den Eltern per Handy zukommen lassen. Die Kinder hätten nun einen rießigen Spaß damit, heißt es in der Mail. Können wir uns vorstellen - schöne Aktion! (kk)

9:03 Uhr Unter der Telefonnummer 07071 2073600 erreicht man beim Landratsamt Tübingen die Corona-Hotline. Über die Ostertage (Karfreitag bis einschließlich Ostermontag) gilt allerdings eine eingeschränkte Erreichbarkeit, teilt das Landratsamt mit: Dann steht die Hotline täglich von 10 bis 14 Uhr zur Verfügung. Ab Dienstag, 14. April, gilt wieder die reguläre Erreichbarkeit von 8 bis 18 Uhr. (pm) 

An der Quelle: Die unterhalb von Schloss Lichtenstein entspringende Echaz sorgt für kühles und sauberes Wasser. Ideale Bedingung
An der Quelle: Die unterhalb von Schloss Lichtenstein entspringende Echaz sorgt für kühles und sauberes Wasser. Ideale Bedingungen für die Fischzucht. Foto: privat
An der Quelle: Die unterhalb von Schloss Lichtenstein entspringende Echaz sorgt für kühles und sauberes Wasser. Ideale Bedingungen für die Fischzucht.
Foto: privat

8:54 Uhr Gerhard Gumpper vom Forellenhof »Rössle« ist der Mann, der für den Nachschub mit den leckeren Echazforellen sorgt. Der Züchter hat zurzeit mehr Fische im Teich, als er braucht. Knapp 100 000 werden es sein, die er mit seiner Mannschaft in der modernen Anlage mit den drei Fließkanälen und weiteren Teichen großzieht. Forellen, Lachsforellen und Saiblinge wachsen dort heran – fürs hauseigene Restaurant, für Abnehmer aus der Gastronomie und für den Verkauf. Und da wird schon klar, wo derzeit Gumppers Problem liegt: Seine Absatzmärkte sind durch das Coronavirus weggebrochen. Die ganze Geschichte lesen Sie hier. (us)

7:45 Uhr Reichenecks kleiner Nahversorger profitiert von der Corona-Krise: Im Dorflädle brummt das Geschäft. Da aber momentan nur ein Kunde ins den kleinen Verkaufsraum eintreten darf, müssen die anderen draußen warten. Safer Shopping ist in Reicheneck auch mit einer ganzen Menge Gemütlichkeit verbunden. (ekü)

Der Nächste bitte: Weil momentan immer nur ein  Kunde ins Dorflädle treten darf, sitzen Einkäufer die  Wartezeit bis zum Drankom
Der Nächste bitte: Weil momentan immer nur ein Kunde ins Dorflädle treten darf, sitzen Einkäufer die Wartezeit bis zum Drankommen buchstäblich aus. FOTO: NIETHAMMER
Der Nächste bitte: Weil momentan immer nur ein Kunde ins Dorflädle treten darf, sitzen Einkäufer die Wartezeit bis zum Drankommen buchstäblich aus. FOTO: NIETHAMMER

7:15 Uhr Politiker von Union und SPD sehen im Gegensatz zu Österreich und Dänemark noch keine Veranlassung für eine Lockerung der strengen Corona-Maßnahmen hierzulande. Sorgen macht sich unterdessen der Städtetag über die Finanzierbarkeit von Aufgaben in den Kommunen und forderte Hilfen vom Bund. Wir werfen auch noch einen Blick nach England: Premierminister Boris Johnson wird wegen seiner Covid-19-Erkrankung jetzt auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses behandelt - eine Zusammenfassung der Deutschen Presse-Agentur dazu. (dpa)

7:00 Uhr Wir beginnen den Morgen wieder mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI), die Daten sind deshalb auch immer etwas aktueller als die des RKI. In Deutschland gibt es demnach aktuell 103.375 Corona-Fälle. Es sind 1.810 Menschen gestorben im Zusammenhang mit Corona, 36.081 gelten als wieder geheilt. Trauriger und deutlicher Spitzenreiter bei den Corona-Fällen ist die USA mit 368.241 Infizierten, gefolgt von Spanien und Italien. Am meisten Menschen sind weiterhin in Italien gestorben, hier verzeichnet die Universität 16.523 Todesfälle. (kk)

Alle Informationen, die zwischen 3. und 6. April rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.