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Aktuell Live-Ticker

Wie sich die Corona-Lage in Reutlingen und der Region vom 1. Juli bis zum 12. Juli entwickelt hat

Das Coronavirus hat auch Reutlingen und die Region Neckar-Alb in Atem gehalten. Mittlerweile ist die Zahl der Neuinfektionen stark gesunken. Wer befürchtet, infiziert zu sein, der soll nicht direkt in eine Praxis gehen, sondern erst bei seinem Hausarzt anrufen. Wenn dieser den Corona-Abstrich nicht selbst vornehmen kann, wird der Patient an einer der Coronaschwerpunktpraxen im Kreisgebiet verwiesen.

Auch wenn diesmal das große Geschiebe ausblieb: Über Besuchermangel konnten sich die Neigschmeckt-Beschicker nicht beklagen.Foto
Gedränge beim Neigschmeckt-Markt 2019. (Archivbild) Foto: Jürgen Meyer
Gedränge beim Neigschmeckt-Markt 2019. (Archivbild)
Foto: Jürgen Meyer

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März bestimmt das Coronavirus den Alltag vieler Menschen. Zu Beginn der Pandemie änderte sich die Lage fast jeden Tag. Einrichtungen, Behörden und Betriebe mussten schließen. Es gab immer mehr Verbote und Regeln. Bis hin zum Shutdown. Mittlerweile befindet sich Deutschland auf dem Weg zurück zur Normalität. Doch das ist komplizierter als gedacht. Was hat schon offen, was darf man wieder, was nicht? Der GEA hält Sie auf dem Laufenden. Alle Informationen, die zwischen 1. Juli und 12. Juli rund um das Virus eingegangen sind, haben wir in diesem Live-Ticker zusammengefasst. Die weiteren Entwicklungen finden Sie hier.

Sonntag, 12. Juli 2020

18 Uhr Die Virenkonzentration ist in Innenräumen am höchsten - das birgt ein hohes Infektionsrisiko. Doch Experten wissen, wie man das Ansteckungsrisiko drinnen so gering wie möglich hält. Eine Übersicht. (dpa)

17.38 Uhr Der Calisthenics-Park bleibt weiterhin wegen Corona gesperrt. Das teilte der Leiter des städtischen Ordnungsamts, Albert Keppler, dem GEA auf Anfrage mit. Aufgrund der Coronaverordnung des Landes müsste bei allen privaten und öffentlichen Sportanlagen eine Datenerhebung der Benutzer – ähnlich wie in Lokalen- gemacht werden. Die Calistehnics-Anlage gilt als öffentliche Sportanlage. Eine Person im Park abzustellen, die Namen und Kontaktdaten der Freizeitsportler an der Anlage aufzeichne, wäre für die Stadt aber leider nicht leistbar, sagte Keppler. »Wir waren durchaus daran interessiert, die Anlage wieder zu öffnen«, gab sich Keppler enttäuscht. Gegen die Coronaverordnung habe die Stadt jedoch keine Handhabe. Bis das Regelwerk das nächste Mal überarbeitet werde, dauere es vermutlich bis Ende August. Bis dahin bleibt die Anlage zu. (mai)

17.03 Uhr Der Deutsche Olympische Sportbund will die Sportler im Falle einer anhaltenden Corona-Krise an der Entscheidung über Deutschlands Teilnahme an den Sommerspielen 2021 in Tokio beteiligen. »Wir hatten in der Phase der Verschiebung ein intensives Forum absolviert und einen tollen gemeinsamen Austausch«, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann im ARD-Magazin »Sportschau Thema«, das am Sonntag um 18.30 Uhr ausgestrahlt werden sollte. »Aus meinem Verständnis würden wir das im kommenden Jahr wieder so tun.«

Allerdings sei eine »kollektive Beschlusslage« über Deutschlands Olympia-Teilnahme »so gut wie nicht möglich«, meinte Hörmann. Es werde niemals zu einem einheitlichen Bild im Kreis der Athleten kommen. »Ich muss klar und deutlich sagen: Eine Entscheidung treffen für jeden einzelnen Athleten, kann nur jeder einzelne Athlet. Jeder, der jetzt trainiert für die Olympischen Spiele, hat das Recht, dass er an den Spielen teilnimmt«, sagte er. Andernfalls erwarte er juristische Klagen von betroffenen Sportlern. (dpa)

16:25 Uhr Die Bereitschaft zu einer Corona-Impfung ist einer Studie zufolge in Deutschland zuletzt gesunken. So sei der Anteil der Befürworter in den vergangenen drei Monaten von 70 auf 61 Prozent zurückgegangen, berichtete die »Süddeutsche Zeitung« am Sonntag unter Berufung auf eine Umfrage. Die Universität Hamburg hatte in Kooperation mit Hochschulen anderer EU-Staaten Tausende Menschen in mehreren Ländern gefragt, wie sie zu einer Impfung gegen das Coronavirus stehen. Bislang gibt es eine solche Impfung nicht. (dpa)

16:01 Uhr Trotz steigender Coronavirus-Fallzahlen in Florida hat der Freizeitpark »Walt Disney World« seine Türen wieder für Besucher geöffnet. »Der Magic Kingdom-Park und der Disney's Animal Kingdom-Park sind jetzt geöffnet«, hieß es am Samstag auf der Website des Freizeitparks nahe der Stadt Orlando. Am Eingang werde die Körpertemperatur gemessen und Abstands- und Hygieneregeln müssten eingehalten werden. »Es wird anders sein als beim letzten Mal, als du uns besucht hast. Aber gemeinsam können wir neue Wege finden, magische Momente zu schaffen - und kostbare Erinnerungen.« Medienberichten zufolge kamen zur Eröffnung Tausende Besucher. (dpa)

Gäste des Freizeitparks »Walt Disney World« gehen durch den Park am Tag der Wiedereröffnung. Inmitten der Corona-Pandemie mit weiter ansteigenden Infektionszahlen hat der Freizeitpark »Walt Disney World« seine Türen für Besucher wieder geöffnet. Foto: dpa
Gäste des Freizeitparks »Walt Disney World« gehen durch den Park am Tag der Wiedereröffnung. Inmitten der Corona-Pandemie mit weiter ansteigenden Infektionszahlen hat der Freizeitpark »Walt Disney World« seine Türen für Besucher wieder geöffnet.
Foto: dpa

15:05 Uhr Berliner Clubs erhalten im Durchschnitt 81 000 Euro Corona-Hilfen. Das geht aus einer parlamentarischen Anfrage des Grünen-Abgeordneten Georg Kössler hervor, über die »Der Tagesspiegel« berichtet. Insgesamt unterstütze der Senat 38 Veranstalter. Manche der Unternehmen betrieben mehrere Orte, so dass das Geld insgesamt 46 Clubs, Festivals und Konzertorten zugute komme. Seit dem 14. März sind die Clubs wegen der Corona-Pandemie geschlossen. (dpa)

14:40 Uhr Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in Indien hat einen Höchststand erreicht. Binnen 24 Stunden seien 28 637 neue Ansteckungen gezählt worden, hieß es am Sonntag in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums. Insgesamt wurden in dem Land seit Beginn der Pandemie demnach knapp 850 000 Fälle registriert, rund 22 700 Menschen starben mit oder an dem Erreger Sars-CoV-2. Positiv sei, dass inzwischen fast 63 Prozent der Betroffenen die Erkrankung überstanden hätten. Nach Zahlen der US-Universität Johns Hopkins liegt Indien auf Platz drei der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder der Welt - nach den USA und Brasilien. (dpa)

14:01 Uhr Seit Samstag hat das Honauer Freibad nach der vom Coronavirus verursachten Zwangspause wieder geöffnet. Der Andrang am Wochenende hielt sich noch etwas in Grenzen. Was aber eventuell auch auf die Corona-bedingt begrenzten Besucherzahlen, Intervall-Badezeiten und die vorherige Online-Anmeldung zurückzuführen ist. Das alles wäre für die Besucher, die im Regelfall nicht nur aus Honau und den umliegenden Gemeinden sondern sogar aus dem Ulmer oder Stuttgarter Raum kämen, »grad halt a bissle schwierig«, sagte Christine Wehmeyer, die dieses Jahr ihr zwanzigjähriges Jubiläum als Kassiererin im Bädle feiert. (lpt)

Die Besucherzahlen im Honauer Freibad waren am Samstag bei der Eröffnung noch eher verhalten. Foto: Gabriele Leippert
Die Besucherzahlen im Honauer Freibad waren am Samstag bei der Eröffnung noch eher verhalten.
Foto: Gabriele Leippert

13:27 Uhr Neue Untersuchungen von genesenen Covid-19-Patienten dämpfen die Hoffnung auf eine lang anhaltende Immunität und damit auch auf eine lange Wirksamkeit einer möglichen Impfung. Bluttests der ersten Corona-Patienten in Deutschland, die Ende Januar in der München Klinik Schwabing behandelt wurden, zeigten ein deutliches Absinken der Anzahl von sogenannten neutralisierenden Antikörpern im Blut, berichtete Clemens Wendtner, Chefarzt der dortigen Klinik für Infektiologie. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

12:12 Uhr  Normalerweise hätten die Reutlingerinnen und Reutlinger am heutigen Sonntag den 16. Schwörtag der Neuzeit gefeiert. Doch wie so viele Veranstaltungen ist auch diese der Pandemie zum Opfer gefallen. Den traditionellen Bürgermeister-Eid hat OB Thomas Keck in Form einer Videobotschaft dennoch geleistet. (pm)

11:04 Uhr Tausende von Israelis haben am Samstagabend in Tel Aviv gegen die Finanzpolitik der Regierung von Benjamin Netanjahu in der Corona-Krise demonstriert. Nach Medienberichten vom Sonntag nahmen mehr als 10 000 Menschen an einer Großkundgebung auf dem zentralen Rabin-Platz teil. Anschließend marschierten einige der Teilnehmer durch angrenzende Straßen. Es kam zu gewaltsamen Konfrontationen mit der Polizei.

Mit der Kundgebung wollten vor allem selbstständige Israelis auf ihre finanziellen Schwierigkeiten in der Corona-Krise aufmerksam machen. Sie riefen in Sprechchören unter anderem: »Bibi, geh nach Hause!« und »Dies ist ein Krieg«. Bibi ist der Spitzname des Ministerpräsidenten. Sie warfen der Regierung vor, sich nicht um die finanziellen Nöte der Bürger zu kümmern. Netanjahu hatte am Donnerstag ein Hilfspaket zur Linderung des finanziellen Drucks während der Corona-Krise vorgestellt. (dpa) 

10:36 Uhr Der Einzelhandel und das Gastgewerbe fordern angesichts coronabedingter Umsatzeinbrüche in vielen Innenstädten einen rechtlichen Anspruch auf Miet- und Pachtminderung für Betriebe. Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) sprach sich für schnelle Lösungen aus, um eine Pleitewelle zu verhindern.

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, sagte der Deutschen Presse-Agentur: »Nach wie vor liegen vor allem die Kernbranchen der Innenstädte wie beispielsweise der Bekleidungshandel weit unter ihren normalen Umsätzen. Viele Handelsunternehmen können deshalb ihre Mietzahlungen nicht in voller Höhe leisten.« Doch viele Vermieter seien nicht bereit, in der Krise entsprechende Anpassungen der Miethöhe zu vereinbaren.

Der Handel brauche mehr Rechtssicherheit für einen Anspruch auf Mietreduzierung. Hier sei eine Klarstellung der bestehenden Regelung im Paragrafen 313 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) im Sinne einer gemeinsamen Risikoteilung zwischen Vermieter und Mieter nötig. Andernfalls sei zu befürchten, dass die Zahl der Kündigungen durch die Vermieter ansteige. Denn viele Handelsunternehmen könnten aktuell ihre Mietzahlungen nicht in voller Höhe leisten. (dpa)

9:48 Uhr Während Ozean-Kreuzfahrtschiffe coronabedingt weltweit noch in Häfen feststecken, wagen ihre kleineren Geschwister auf Deutschlands Flüssen einen Neustart. Seit Juni seien sie mit weniger Gästen, Mindestabständen und Maskenpflicht in bestimmten Schiffsbereichen etwa wieder auf Rhein, Main, Mosel und Donau unterwegs, teilten die Anbieter Phoenix Reisen in Bonn und Nicko Cruises in Stuttgart  mit. Manche der überwiegend älteren Stammgäste hätten allerdings zu viel Angst davor. Dafür kämen neue Gästegruppen an Bord - womöglich teils aus Furcht vor Flügen in andere Länder oder mangels Ozean-Kreuzfahrt-Angeboten. Der Trend geht im Corona-Jahr 2020 zum Deutschland-Urlaub. (dpa)

9:10 Uhr Zwar fahren in der Corona-Krise noch immer deutlich weniger Menschen mit der Bahn als gewöhnlich - doch die kommen so pünktlich ans Ziel wie seit Jahren nicht mehr. Im ersten Halbjahr dieses Jahres waren im Schnitt 83,5 Prozent der Fernzüge der Deutschen Bahn pünktlich, wie der bundeseigene Konzern am Sonntag mitteilte. »Zur deutlich gestiegenen Pünktlichkeit hat natürlich auch die geringe Anzahl der Züge während der Corona-Krise beigetragen«, hieß es. Demnach erholt sich die Auslastung im Fernverkehr nur langsam und liegt derzeit im Schnitt bei rund 30 Prozent. Zwischenzeitlich waren die Fahrgastzahlen um bis zu 90 Prozent eingebrochen. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

8:20 Uhr Es muss endlich wieder Leben in die Bordelle kommen - mit dieser Forderung sind am Samstagabend nach Polizeiangaben rund 400 Prostituierte und Bordellbetreiberinnen und -betreiber aus ganz Deutschland auf der Hamburger Reeperbahn auf die Straße gegangen. Sie hielten Plakate in die Höhe mit Aufschriften wie: »Sexarbeit darf nicht durch Corona in die Illegalität abrutschen« und »wir sind Hygieneprofis«.

»Die Situation ist beschissen«, schildert eine Frau, die nach eigenen Worten seit zwei Jahren in der Hamburger Herbertstraße als Prostituierte arbeitet. Ihren Namen will sie nicht nennen. Bordelle sind deutschlandweit coronabedingt seit mehr als drei Monaten geschlossen. (dpa)

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 199.709 (gestern: 199.332) Corona-Infizierte, 9.070 (9.063) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 184.266 (184.028) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Samstag, 11. Juli 2020

18 Uhr Hunderte Urlauber aus Deutschland sollen am Ballermann auf Mallorca Party gemacht haben, ohne sich um die derzeit in Spanien geltenden Corona-Regeln zu scheren. Auf einem am Samstag veröffentlichten Video der »Mallorca Zeitung« (MZ) ist zu sehen, wie die Menschen am Freitagabend auf der berühmten »Bierstraße« im dichten Gedränge feiern, trinken und tanzen - »als gäb's kein Corona«, so die »MZ«. Praktisch niemand trägt dabei Maske, obwohl der von der spanischen Regierung für die Zeit der »neuen Normalität« vorgeschriebene Mindestabstand von eineinhalb Metern weder auf der Straße noch in den Lokalen einzuhalten ist. Die Bilder schockierten die Insel

17:39 Uhr  Berlins Sportsenator Andreas Geisel zeigt sich offen für Pläne des Fußball-Bundesligisten 1. FC Union, in der kommenden Saison trotz Corona von Anfang an im komplett gefüllten Stadion zu spielen. »Wir verstehen Unions Ambitionen«, sagte der SPD-Politiker am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. »Wir werden uns zeitnah mit der Vereinsführung treffen, um über das Konzept zu sprechen.« Natürlich müsse ein Konzept die hygienischen Anforderungen erfüllen und von der DFL getragen werden, fügte Geisel hinzu. »Es sollte keine unterschiedlichen Lösungen innerhalb der Bundesliga geben.«

Mit seinem in Deutschland bislang einmaligen Vorhaben, das am Freitagabend veröffentlicht wurde, sorgt Union für mächtig Wirbel. Der Club will »spätestens« ab dem ersten Spieltag der kommenden Saison - also ab Mitte September - wieder eine »Vollauslastung« des Stadions An der Alten Försterei erreichen. Dazu soll es umfassende Tests auf das Coronavirus für alle Stadionbesucher geben. Das Konzept will der Club gemeinsam mit dem Berliner Senat und dem zuständigen Gesundheitsamt des Stadtbezirks Treptow-Köpenick ausarbeiten.

Kritik an dem Plan äußerte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. »Das halte ich für nicht vertretbar«, sagte der Politiker dem »Tagesspiegel am Sonntag«. Man könne »nicht mit Sicherheit ausschließen, dass Infizierte ins Stadion kommen«, urteilte Lauterbach. Zuschauer könnten sich auch noch unmittelbar vor Spielbeginn und damit nach Abgabe des Corona-Tests infizieren, außerdem bestehe die Gefahr falscher negativer Test-Ergebnisse. (dpa)

17:04 Uhr Einige Hundert Menschen haben am Samstag in Stuttgart erneut gegen Beschränkungen und Auflagen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie und für die Wahrung der Grundrechte demonstriert. Die von der Initiative »Querdenken 711« organisierte Veranstaltung im Unteren Schlossgarten trug den Titel »Fest für Frieden und Freiheit«. Zuvor hatte es laut Polizei eine Demonstration durch die Innenstadt gegeben. Die Polizei sprach von einem ruhigen Verlauf, von Zwischenfällen war nichts bekannt. Offizielle Angaben zur Teilnehmerzahl gab es nicht.  (dpa)

16:21 Uhr CSD in Zeiten von Corona: Mit einem Livestream und zahlreichen kleinen Demos haben Menschen beim Christopher Street Day (CSD) in München demonstriert. Der CSD besinne sich in diesem Jahr zurück auf den Kern des politischen Protests, sagte ein Sprecher. Statt Party gebe es 2020 vielmehr stillen Protest. An rund 50 Standorten in der Innenstadt hätten sich je sechs Demoteilnehmer mit Plakaten versammelt. Eine Parade durch die Stadt wie in den Vorjahren war aufgrund der Corona-Pandemie und der empfohlenen Abstandsregeln nicht möglich.

Im Zentrum des diesjährigen Münchner Christopher-Street-Days stand vielmehr ein Livestream. Dort wurden Gesprächsrunden, Livemusik, Kurzfilme und Modeschauen gezeigt. Zudem kamen die politischen Forderungen der Veranstalter ausführlich zur Sprache. (dpa)

15:57 Uhr Wieder ein Rekord: Die USA haben erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 66 000 Neuinfektionen an einem einzelnen Tag verzeichnet. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Samstag lag die Zahl der am Vortag registrierten Neuansteckungen bei 66 627. Erst am Donnerstag war die Zahl auf einen Rekordwert von 63 247 gestiegen. Die Zahl der Neuansteckungen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, hat seit Mitte Juni im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen dramatisch zugenommen. Seit Beginn der Pandemie haben die Forscher der JHU in den USA insgesamt fast 3,2 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Mehr als 134 000 Menschen starben demnach infolge einer Covid-19-Erkrankung. (dpa)

15:20 Uhr Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat ein Ende der Maskenpflicht in der Corona-Pandemie in weite Ferne gerückt. »Solange wir im Durchschnitt täglich mehrere Hundert neue Infizierte haben, wird sie überall bleiben müssen, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird«, sagte der CDU-Politiker der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«. »Ich bin weder Gesundheitspolitiker noch Virologe, aber für eine generelle Abschaffung der Maskenpflicht ist es eindeutig zu früh.« Zwar müssten Mediziner und Politik neu nachdenken, »wenn wir bei den Infektionen dauerhaft zweistellig sind«, es gebe aber »keinen Automatismus«.

Ein dauerhafter Rückgang der Neuinfektionen auf unter 100 am Tag ist momentan auch nicht absehbar. Seit Anfang Juni schwanken die bundesweiten Zahlen abhängig vom Wochentag zwischen rund 150 und gut 500 - von einzelnen Ausreißern nach regionalen Ausbrüchen abgesehen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

14:19 Uhr Grünen-Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter hat Lücken bei der Unterstützung finanziell schwacher Bevölkerungsgruppen in der Corona-Krisenpolitik der Bundesregierung beklagt. »Wir geben über 200 Milliarden Euro zusätzlich aus, und für Hartz-IV-Empfänger, für Grundsicherungsempfänger war noch nicht einmal ein temporärer Aufschlag drin. Das finde ich, ehrlich gesagt, wirklich beschämend von Seiten der Bundesregierung«, sagte Hofreiter am Samstag beim ersten digitalen kleinen Parteitag der Bayern-Grünen. Ebenso seien generell Kulturschaffende, Soloselbstständige und Familien mit Kindern bislang zu wenig unterstützt worden. (dpa)

13:44 Uhr Wegen der drohenden Ausweisung ausländischer Studierender aus den USA bitten deutsche Studenten die Bundesregierung um Unterstützung. »Wir zählen auf Ihre Rückendeckung«, heißt es in einem von knapp 100 derzeitigen, künftigen und früheren deutschen Studenten in den USA unterzeichneten Brief, der an Bundesaußenminister Heiko Maas, an Botschafterin Emily Haber in Washington und an Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag adressiert ist.

Die US-Einwanderungsbehörde ICE hatte am vergangenen Montag mitgeteilt, ausländische Studierende an US-Universitäten, die im Wintersemester wegen der Corona-Pandemie ausschließlich Online-Kurse anbieten, müssten das Land verlassen oder an Hochschulen mit persönlichen Vorlesungen wechseln. Ausländern, die ihr Studium an einer von Herbst an ausschließlich online lehrenden Hochschule aufnehmen wollten, werde die Einreise nicht gestattet. (dpa)

12:35 Uhr Die Berliner Punkrock Band ZSK hat dem Charité-Virologen Christian Drosten einen Song gewidmet. In dem Youtube-Video mit dem Titel »Ich habe Besseres zu tun« wehrt Drosten als Zeichentrickfigur nicht allein Corona-Viren gekonnt ab. Der Song lobt humorvoll die erklärenden Podcasts des Wissenschaftlers und seine »schönen Haare«, thematisiert aber auch kritisch die Anfeindungen gegen ihn - bis hin zu Corona-Leugnern. 

Die Idee sei aus einer Bierlaune heraus entstanden, habe auch einen ernsten Hintergrund, sagte der Sänger Joshi. Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger und Wissenschaftler auf der ganzen Welt täten seit Monaten alles Menschenmögliche, um Leben zu retten. »Bei uns gehört auch Christian Drosten dazu, der seit Anfang an mit seiner ruhigen und schlauen Art über das Virus aufklärt«, ergänzte Joshi. »Wir finden es furchtbar und erschreckend, dass er dafür angefeindet wird, sogar Morddrohungen erhält.« Der Song stehe deshalb für Dank und Solidarität. Drosten wirke auf die Band cool, er sei für sie »der Punk in der Wissenschaft«. (dpa)

In eigener Sache

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Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

12:07 Uhr Die Bundesregierung warnt Unternehmen vor Betrügern, die sich als Vertreter eines imaginären »Bundesamts für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe« ausgeben. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte: »Ein Unternehmen hat uns darauf aufmerksam gemacht.« In der Sache werde bereits ermittelt. Sie verwies zudem auf eine Warnung vor betrügerischen E-Mails mit Bezug zu Corona-Zuschüssen für Unternehmen, die das Wirtschaftsministerium am vergangenen Mittwoch online veröffentlicht hatte.

Auf der Website des erfundenen »Bundesamtes«, die in ihrer Optik stark an die Internet-Auftritte der Bundesbehörden erinnert, heißt es: »Aktuell werden in mehreren deutschen Unternehmen Befragungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Bundesamtes durchgeführt. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen an Strategien für eine nachhaltige Bewältigung der Coronakrise arbeiten.« Auf der Seite findet sich auch ein Foto von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). (dpa)

11:29 Uhr Das Bild der Einkaufsstraßen in Deutschland wird sich nach Ansicht des Chefs der Drogeriemarktkette dm, Christoph Werner, nachhaltig verändern. Die Politik habe es möglich gemacht, dass viele »Lebensmittler« in die Vorstädte und auf die grüne Wiese gezogen seien, sagte er den Badischen Neuesten Nachrichten. Das Parken in den Innenstädten werde immer teurer, und nun wollten die Menschen wegen der Corona-Maskenpflicht das Einkaufen auch noch so kurz wie möglich halten. »Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Kundenströme in die Vorstädte gehen oder ins Internet abwandern«, sagte er. Die Corona-Krise sei definitiv ein Beschleuniger für Trends, die es vorher bereits gegeben habe. (dpa)

11:02 Uhr Das Medikament Remdesivir kann nach Angaben des Herstellers das Sterberisiko bei einem schweren Verlauf der Corona-Krankheit Covid-19 deutlich vermindern. Eine neue Analyse würde eine Senkung des relativen Sterberisikos um 62 Prozent zeigen, wie das US-Pharmaunternehmen Gilead zum Abschluss der Welt-Aids-Konferenz bekanntgab. Remdesivir ist das einzige in der EU zugelassene Medikament zur spezifischen Behandlung von Covid-19. (dpa)

10:31 Uhr Der Autobauer Daimler will wegen der Corona-Krise noch deutlich mehr Stellen streichen als bisher bekannt. Personalvorstand Wilfried Porth nennt zwar weiterhin keine Zahl. Aber: Mit den bisher kolportierten 10.000 oder 15.000 Arbeitsplätzen, die Berichten zufolge wegfallen sollen, komme man jedenfalls nicht aus. »Die neue Zahl ist auf jeden Fall größer als die beiden«, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. »Und die bräuchten wir, um betriebsbedingte Beendigungskündigungen zu verhindern.« Dem Betriebsrat warf er mangelndes Entgegenkommen vor. Die Corona-Krise setzt den zuletzt ohnehin schwächelnden Konzern mit seinen weltweit rund 300.000 Mitarbeitern unter Druck. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

Badebetrieb unter Pandemiebedingungen: Bisher läuft es im Pfullinger Freibad gut. Am Wochenende hat es beim Zeitfenster-Wechsel
Badebetrieb unter Pandemiebedingungen: Bisher läuft es im Pfullinger Freibad gut. Am Wochenende hat es beim Zeitfenster-Wechsel Warteschlangen gegeben. FOTO: HAILFINGER
Badebetrieb unter Pandemiebedingungen: Bisher läuft es im Pfullinger Freibad gut. Am Wochenende hat es beim Zeitfenster-Wechsel Warteschlangen gegeben. FOTO: HAILFINGER

10:05 Uhr Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 378 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 198.556 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Samstagmorgen meldete (Datenstand 11.7., 0.00 Uhr). In Deutschland starben nach RKI-Angaben 9060 mit dem Virus infizierte Menschen - das bedeutet ein Plus von 6 im Vergleich zum Vortag. Bis Samstagmorgen hatten 184.400 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 10.7., 0.00 Uhr, bei 0,80 (Vortag: 0,66). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 10.7., 0.00 Uhr, bei 0,90 (Vortag: 0,86). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen. (dpa)

9:22 Uhr Etwa 4.000 Freiwillige haben sich in der Tübinger Universitätsklinik als Probanden für die Studie zum Corona-Impfstoff der Firma Curevac gemeldet. »Wir sind in einer Luxuslage wie noch bei keiner klinischen Studie. Sonst müssen wir um Probanden ringen«, sagte Studienleiter Peter Kremsner. An der Uniklinik hatte Mitte Juni eine klinische Studie begonnen, um den Impfstoff des Tübinger Biopharma-Unternehmens Curevac auf seine Verträglichkeit zu testen. Seitdem haben rund 50 Menschen das Mittel erhalten. Zuletzt impfte Kremsner täglich zwischen sechs und zehn Probanden. Laut dem Mediziner sind noch keine überraschenden Nebenwirkungen aufgetreten. »Bisher ist alles im grünen Bereich«, sagte er. Es gebe weder sensationelle noch erschreckende Befunde.

Die zahlreichen Freiwilligen können aber nicht alle zum Zug kommen. In der ersten Phase sollen 168 Probanden geimpft werden - außer in Tübingen auch in Testzentren im belgischen Gent, in Hannover und München. Jeweils einen Monat nach der ersten Impfung bekommen die Probanden die Ausgangsdosis erneut verabreicht. Curevac hatte im Kampf gegen das Virus nach der Mainzer Firma Biontech als zweites deutsches Unternehmen die Genehmigung für eine klinische Studie erhalten. (dpa)

8:48 Uhr Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hat seine Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc ermahnt. »Wir müssen konzentrierter und wachsamer sein. Ich denke, dass beide Fahrer verstanden haben, dass sie etwas falsch gemacht haben«, sagte Binotto in Spielberg. »Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie in der Zukunft mehr achtgeben werden.« Die Formel 1 hat für ihren Neustart nach der Corona-Krise strenge Verhaltensregeln ausgegeben. Unter anderem werden die Beteiligten der Rennserie in Gruppen unterteilt und sollen auch in diesen sogenannten Blasen bleiben, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Von Vettel gibt es aber Bildmaterial aus der vergangenen Woche, wie er sich ohne Mundschutz mit Red-Bull-Funktionären unterhält. Dem Augenschein nach wurde auch keine soziale Distanz gewahrt. Vettels monegassischer Teamkollege Leclerc war zwischen den beiden Österreich-Rennen wiederum nach Hause gereist, was in den Corona-Vorgaben nicht explizit verboten ist. Von ihm gibt es aber auch Bildmaterial, auf dem er keinen Mundschutz trägt und die soziale Distanz nicht beachtet. Der Motorsport-Weltverband hatte Ferrari ermahnt, besser auf die Einhaltung der Verhaltensmaßgaben zu achten. (dpa)

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 199.332 (gestern: 199.001) Corona-Infizierte, 9.063 (9.057) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 184.028 (183.728) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Freitag, 10. Juli 2020

19 Uhr Das Baden und Schwimmen in Coronazeiten klappt gut. »Bisher haben wir hauptsächlich positive Rückmeldungen bekommen«, erklärte der Pfullinger Bäderleiter Holger Tews am Dienstagabend im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats. Gemeinsam mit Sabine Hohloch, die im Rathaus für die Bäder zuständig ist, gab er dem Gremium einen ersten Erfahrungsbericht über den Freibadbetrieb unter Pandemiebedingungen. Welche Engstellen er ausgemacht hat, lesen Sie hier.

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

18:35 Uhr Die EU-Staaten wollen sich mit einem milliardenschweren Finanzpaket gegen die Corona-Krise stemmen - so viel ist klar. Aber wie? Ein neuer Vorschlag soll eine Lösung anbahnen. Aber Bedenken bleiben. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

18:11 Uhr Meldung aus dem Sozialministerium: Heute wurden 51 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in ganz Baden-Württemberg gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.051 an. Davon sind ungefähr 33.643 Personen bereits wieder genesen. Derzeit sind geschätzt noch 571 Menschen infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bleibt bei 1.837. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 1,02 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 1,8. (pm)

17:28 Uhr Die Balearen wollen gegen illegale Partys, die gegen die Corona-Regeln verstoßen und vor allem auf Mallorca zunehmend Sorgen bereiten, hart vorgehen. Die Regionalregierung beschloss am Freitag einen Strafenkatalog mit Bußgeldern von bis zu 600 000 Euro sowie verstärkte Kontrollen. Das entsprechende Dekret, das noch am Freitag im Amtsblatt veröffentlicht werden und damit umgehend in Kraft treten sollte, sieht bei Verstößen unter anderem auch Schließungen von Lokalen für eine Zeit von bis zu drei Jahren vor. Wegen der Nachlässigkeit einiger Bürger hatte die Regionalregierung bereits am Donnerstag die Einführung einer strengen Maskenpflicht angekündigt, die am Montag in Kraft treten soll. (dpa)

17 Uhr Kein normaler Schulbetrieb, wenig persönlicher Kontakt zu Freunden: Die Corona-Pandemie hat das Leben von Kindern und Jugendlichen in Deutschland wochenlang völlig verändert. Welche Spuren hinterlässt das? Eine neue Studie gibt Antwort. (dpa)

Umfrage

16:06 Uhr Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Tübingen ist weiter nicht gestiegen, meldet das Landratsamt. Damit bleibt es bei insgesamt 1.298 bestätigte Fällen. Mindestens 1.234 Personen gelten seit Freitag vor einer Woche wieder als genesen. Außerdem sind 60 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Laut diesen Zahlen gibt es in Tübingen aktuell noch höchstens vier aktive Fälle. (pm)

15:40 Uhr Dass ausgerechnet im Coronajahr 2020 ein neuer Rekord beim Spendenlauf der Fußballkids des TSV Eningen aufgestellt wird, das hat wohl niemand für möglich gehalten: Obwohl er gar nicht in der gewohnten Form stattfand, brachte er stolze 20.000 Euro ein. Allein oder gemeinsam mit Abstand machten Eninger Privatleute, einige Flüchtlingsfamilien, Firmen, Vereine und Einrichtungen Kilometer und überwiesen pro 480 Meter einen Euro auf das Spendenkonto. Einen guten Monat lang lief die Aktion. Dass am Ende eine neue Höchstmarke erreicht wurde, ist einer großzügigen Einzelspende zu verdanken: Wie im vergangenen Jahr legte Markus Grübel von der Eninger Firma BTC 10.000 Euro oben drauf. Damit liegt die Summe 4.000 Euro über dem Spendenrekord vom vergangenen Jahr. Das Geld geht an mehrere Einrichtungen. Eine Scheckübergabe folgt. (hai)

15:15 Uhr Wegen der Corona-Pandemie sind die Passagierzahlen am Stuttgarter Flughafen im ersten Halbjahr 2020 erwartungsgemäß stark eingebrochen. Sie gehe davon aus, dass es bis zu einer Normalisierung noch mehrere Jahre dauern werde, sagte Flughafen-Geschäftsführerin Arina Freitag am Freitag in Stuttgart. Dennoch: »Die Talsohle ist durchschritten. Bis zum nächsten Jahr erhoffen wir uns eine deutliche Besserung.« Insgesamt zählte der Airport von Januar bis Juni 2020 rund 1,8 Millionen Fluggäste - das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Minus von 68 Prozent. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

14:23 Uhr Seit Mitte Juni ist der Betzinger Jugendtreff Style wieder geöffnet, aber die gewohnten Angebote sind noch immer nicht möglich. Mehr dazu lesen Sie hier. (keg)

13:47 Uhr Corona hat den Weinköniginnen in Baden und Württemberg eine ereignisarme und langweilige Amtszeit beschert. Deshalb haben die Weinbauverbände in beiden Landesteilen beschlossen, dass sich deren Amtszeit um jeweils ein Jahr verlängert. Nach einer entsprechenden Entscheidung der Badener Anfang Mai haben jetzt auch die Württemberger die reguläre Wahl Anfang Dezember 2020 abgesagt. »Wir geben den Hoheiten durch die Verlängerung der Amtszeit die Möglichkeit, im kommenden Jahr das Weinbaugebiet Württemberg in gewohnter Weise zu repräsentieren«, betonte der Geschäftsführer des Verbandes, Hermann Morast. Weinkönigin in Württemberg ist derzeit Tamara Elbl; die Prinzessinnen Henrike Heinicke und Franziska Pfizenmeyer unterstützen sie. (dpa)

13:01 Uhr Die Korbjagd in der Basketball-Bundesliga startet am 6. November, bereits ab Mitte Oktober wird der Pokalwettbewerb komplett ausgespielt. Auf diese Rahmendaten für die Saison 2020/21 haben sich die momentan 17 Bundesligavereine mit dem Präsidium und der Geschäftsführung der BBL verständigt. Der Meister wird demnach nach dem gewohnten Modus ermittelt - also mit einer Hauptrunde und anschließenden Playoffs ab dem Viertelfinale. Die Saison soll bis zum 15. Juni 2021 abgeschlossen werden. (dpa)

12:34 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet, dass es keinen neuen bestätigten Corona-Fall gibt. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.560 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 hat sich nicht erhöht, sie bleibt bei 89. 1.465 Personen gelten als genesen, das sind 99,59 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell noch sechs aktive Corona-Fälle bekannt. (pm)

11:42 Uhr In den großen europäischen Ligen wird seit Wochen wieder Fußball gespielt. Allerdings ist die schönste Nebensache ohne Zuschauer nur halb so schön. Viele Vereine, Spieler und Fans wünschen sich, dass die Plätze in den Stadien nicht länger leer bleiben. Doch wenn die Deutsche Fußball Liga vorschnell handeln würde, »könnte die neue Saison der Fußball-Bundesliga auch zum russischen Roulette werden«, schreibt GEA-Chefredakteur Christoph Fischer in seinem Kommentar. (cfi)

11:02 Uhr Wegen der Einschränkungen der Corona-Pandemie dürfen Besitzer einer Jahreskarte im Nahverkehr in den Sommerferien kostenlos durch ganz Baden-Württemberg fahren. Die Aktion betrifft etwa 1,5 Millionen Fahrgäste, die an jedem Wochentag in den Sommerferien zwischen dem 31. Juli und 13. September durch das südwestliche Bundesland ohne Aufpreis reisen können. (dpa)

10:35 Uhr Der baden-württembergische FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke wirft der Landesregierung vor, die Auflagen während der Corona-Krise zu spät gelockert zu haben. Die Parteien seien sich zunächst einig gewesen über die Beschränkungen, sagte Rülke im SWR-Sommerinterview. Es habe sich aber bereits im April abgezeichnet, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet werde und die Zahl der Infektionen zurückging. »Da kann man schon darüber nachdenken, ob Maßnahmen, die ökonomische Kosten haben, [...] noch angemessen sind«, sagte Rülke. Die Schulen seien zu spät geöffnet worden, die Wirtschaft hätte früher unterstützt werden müssen, sagte der FDP-Fraktionschef.

Rülke äußerte erneut Zweifel an der bundesweiten Maskenpflicht: »Es ist umstritten, ob Masken wirklich helfen«, sagte er. Der Mund-Nasen-Schutz habe zwar seine Funktion, »aber man kann den Menschen schon zutrauen, verstanden zu haben, dass Abstand halten Sinn macht«. Zuvor hatte Baden-Württembergs Einzelhandel bereits ein freiwilliges Tragen ins Spiel gebracht. (dpa)

Das Prozedere bei der Fieberambulanz auf dem Festplatz ist einfach: Fensterscheibe runter und der Abstrich in Mund und Nase wird
Im April war die Fieberambulanz noch rege genutzt: Fensterscheibe runter und der Abstrich in Mund und Nase wird gemacht – hier von einer Medizinstudentin im gelber Schutzkleidung. FOTO: SAPOTNIK
Im April war die Fieberambulanz noch rege genutzt: Fensterscheibe runter und der Abstrich in Mund und Nase wird gemacht – hier von einer Medizinstudentin im gelber Schutzkleidung. FOTO: SAPOTNIK

9:52 Uhr In den Schulen ist der Betrieb wieder angelaufen. Von »normalen« Verhältnissen ist man aber in den weiterführenden Schulen noch weit entfernt, nur in den Grundschulen sind wieder alle Knirpse an der Penne. An den Realschulen und Gymnasien gilt dagegen noch ein komplexes Regelwerk. Wie gehen zwei Realschulen in der Region damit um, was hat die Abwesenheit mit den Schülern gemacht und was hat Corona an den Lehranstalten dauerhaft verändert? Der GEA ging diesen Fragen an zwei Realschulen nach. Den ganzen Artikel lesen Sie hier. (wu)

8:40 Uhr Nach einer Woche Freibadbetrieb im Corona-Modus ziehen die Metzinger Stadtwerke ein positives Fazit: Das Hygienekonzept funktioniert, sodass nun auch die maximale Besucheranzahl im dortigen Freibad erhöht werden kann. »Nach über einer Woche im Freibadbetrieb haben wir überwiegend positive Rückmeldungen erhalten, sodass wir diese Anpassungen im Freibad vornehmen können«, sagt der Technische Werkleiter Giancarlo Bragagnolo. Welche Regeln nun im Metzinger Freibad gelten, lesen Sie hier. (pm)

7:53 Uhr Wegen der stabil verlaufenden niedrigen Neuinfektionszahlen hat der DRK-Kreisverband Tübingen entschieden, den Kriseneinsatz zu beenden. Am 16. Juli werden am Festplatz in Tübingen die Corona-Anlaufstellen (Fieberambulanz, Drive-in-Testung) geschlossen und in den darauffolgenden Wochen abgebaut.

Für den Fall einer zweiten Welle ist eine schnelle Wiedereröffnung an einem anderen Ort bereits in konkreter Planung und innerhalb von drei Tagen umsetzbar. »Da die Situation derzeit unklar ist, erfolgt eine engmaschige Kontrolle der Infektionslage mit Hilfe eines Ampelsystems«, so DRK-Präsidentin Dr. Lisa Federle. Dafür wird wöchentlich anhand des R-Wertes in Baden-Württemberg, der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, der Anzahl der Infektionstransporte und der Helfer-vor-Ort-Einsätze mit Covid-19-Verdacht festgestellt, ob die Ampel weiterhin auf »grün« steht. »Alle geltenden Hygiene-, Abstands- und Schutzmaßnahmen bleiben weiterhin bestehen«, so Federle. (mey)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 199.001 (gestern: 198.699) Corona-Infizierte, 9.057 (9.046) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 183.728 (183.153) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Donnerstag, 9. Juli 2020

19 Uhr Die Zahlen der Fluggäste und Flieger am Stuttgarter Flughafen dürften für die ersten sechs Monate dieses Jahres so trist aussehen wie noch nie zuvor. Die Corona-Pandemie hat die Flieger geradezu zu Boden gezwungen, die Flughafen Stuttgart GmbH musste für viele Mitarbeiter Kurzarbeit anmelden. Die Details zum ersten Halbjahr und einen Ausblick auf den Rest des Jahres werden morgen vorgestellt. Immerhin: Die Start- und Landebahn konnte während der Hochphase der Pandemie in Europa wie geplant erneuert werden - dank Corona ohne Unannehmlichkeiten für die Fluggäste, die ohnehin nicht reisen konnten. (dpa)

18:45 Uhr Im ersten Heimspiel der Tennis-Damen des TV Reutlingen in der Regionalliga am Samstag gegen Südstadt Karlsruhe soll als Topspielerin die Rumänin Andreea-Christina Mitu eingesetzt werden. Die 28-Jährige aus Bukarest wird am Freitag per Flieger in Stuttgart landen. Weil Rumänien aber aktuell landesweit eine starke Zunahme von Neuinfektionen von Covid-19 erlebt, lässt der TVR die Profispielerin Mitu laut Sportwart Marc Linsenbolz sofort unter Einhaltung von strengen Isolationsmaßnahmen nach ihrer Ankunft vom Vereinsarzt, dem   Allgemeinmediziner Dr. Martin Stärr, auf das Coronavirus testen, um jedes Risiko auszuschließen. Das Ergebnis soll am Freitagabend schon vorliegen. (bib)

18:25 Uhr Lange stand es coronabedingt auf der Kippe, jetzt ist klar, dass es stattfindet: das Reutlinger Open-Air-Kino. Wie die Veranstalter die Corona-Regeln umsetzen wollen, lesen Sie hier. (rh)

18:05 Uhr Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Tübingen ist weiter nicht gestiegen, meldet das Landratsamt. Damit bleibt es bei insgesamt 1.298 bestätigte Fällen. Mindestens 1.234 Personen gelten seit Freitag vor einer Woche wieder als genesen. Außerdem sind 60 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Laut diesen Zahlen gibt es in Tübingen aktuell noch höchstens vier aktive Fälle. (pm)

Foto: Maximilian Ott
Foto: Maximilian Ott

17:35 Uhr Aufatmen bei Frauenhandball-Bundesligist TuS Metzingen: Die Spielerin, die mit der mit dem Coronavirus infizierten Teamkollegin Kontakt hatte, wurde negativ getestet. Damit darf die Mannschaft wieder mit Körperkontakt trainieren. Die Teamkollegin ist noch bis 14. Juli unter häuslicher Quarantäne. (eye)

17:01 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet, dass es keinen neuen bestätigten Corona-Fall gibt. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.559 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 hat sich nicht erhöht, sie bleibt bei 89. 1.465 Personen gelten als genesen, das sind 99,66 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell noch fünf aktive Corona-Fälle bekannt. (pm)

16:20 Uhr Was für die Sportvereine wieder möglich ist, wird den Schulen bis zu den Sommerferien noch verwehrt bleiben. Sprich: Kein Schulsport in den drei noch verbleibenden Wochen des Schuljahrs. Laut einem Schreiben des Kultusministeriums wird Schulsport nach den Sommerferien aber wieder möglich sein. Allerdings in koedukativer Form, also in gemeinsamen Sportstunden von Mädchen und Jungen im Klassenverbund. Die neue Vorgabe soll bezwecken, dass bei möglichen Infektionsfällen nicht gleich mehrere Klassen betroffen sind. (ott)

15:45 Uhr Nach vielen Monaten des Wartens kehrt beim VfL Pfullingen momentan Schritt für Schritt Normalität in den Trainingsalltag zurück. Der Schulsport muss sich derweil noch gedulden. »Wir befinden uns derzeit bei 70 Prozent des Normalbetriebs«, berichtet VfL-Geschäftsführer Tobias Stoll über das derzeitige Trainingspensum in den verschiedenen Abteilungen. Ein Problem, mit dem viele Sportvereine bei der Umsetzung der Corona-Hygieneregeln zu kämpfen haben, ist die Organisation des Trainingsbetrieb für die jüngeren Altersgruppen. Seit den Lockerungen am 1. Juli sind die Trainingsmöglichkeiten deutlich einfacher geworden.

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

Mittlerweile bietet der VfL wieder Handball-Training ab der E-Jugend und beim Fußball sogar ab der F-Jugend an. »Wir sind positiv überrascht. Die Kinder verhalten sich sehr selbstständig. Allerdings bekommen sie das Prozedere auch im tagtäglichen Leben hautnah mit. Man merke, dass sie für die Thematik inzwischen mehr sensibilisiert seien.« Allerdings sollen alle Sportler für möglichst selbst ihre Sportgeräte mitbringen. (ott)

14:26 Uhr Trotz fortschreitender Corona-Krise sind im April weniger Firmen in Deutschland in die Pleite gerutscht als ein Jahr zuvor. Insgesamt 1.465 Fälle meldeten die Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes. Das waren 13,3 Prozent weniger als im gleichen Vorjahresmonat. Ein wichtiger Grund für den Rückgang ist aber, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen seit dem 1. März 2020 ausgesetzt ist. Im April gab es die meisten Firmenpleiten im Baugewerbe mit 249 Fällen. Handelsunternehmen einschließlich Kfz-Werkstätten stellten 231 Insolvenzanträge, im Gastgewerbe waren es 159. Im Schnitt waren die Betriebe größer als vor einem Jahr, denn die Forderungen der Gläubiger lagen mit knapp 3,2 Milliarden Euro deutlich über der Summe des Vorjahresmonats (1,7 Mrd Euro). (dpa)

13:45 Uhr Die württembergischen Sportvereine fragen die finanziellen Hilfen des Landes in der Corona-Krise stark nach. Der Württembergische Landessportbund (WLSB) teilte am Donnerstag mit, dass er in den ersten zwei Wochen bereits mehr als 1,1 Millionen Euro an Liquiditätszuschüssen an seine Mitgliedsvereine ausgezahlt habe. Beim WLSB seien bis Mittwoch 119 Anträge eingegangen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

12:59 Uhr Vom kommenden Mittwoch an können Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten sowie Soloselbstständige Sofortbürgschaften des Landes beantragen, um die Corona-Krise zu bewältigen. Das hat der Wirtschaftsausschuss im Landtag beschlossen, wie das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte. Hintergrund der Maßnahme ist, dass Kleinstunternehmen und Soloselbstständige oft keine regulären Kredite aufnehmen können, weil der Bank die Sicherheiten fehlen. Bürgt das Land, steht es also mit im Risiko, dann kommen auch für sie Kredite in Frage. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

12:11 Uhr Gestern wurde bekannt, dass das Abstandsgebot in den Schulen nach den Sommerferien aufgehoben wird. Auf dem GEA-Instagram-Kanal haben wir die Follower gefragt, wie sie diesen Schritt finden. 327 Personen haben an der Umfrage teilgenommen. 60 Prozent der Umfrage-Teilnehmer haben mit »Gut!« abgestimmt, 40 Prozent finden das »Zu früh«. Einige Follower haben auch noch ihre Meinung separat nochmal geschrieben - hier Auszüge. (kk)

11:18 Uhr Die Corona-Pandemie hat den TV-Sendern viele Probleme geschaffen. Drehstopps waren nötig, viele Sportevents fielen flach. Das wirbelte das Programm durcheinander. Der Fernsehrat des ZDF findet: Die Qualität des Programms darf dennoch nicht leiden. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

10:47 Uhr Die baden-württembergische Landesregierung hat im Zuge der Corona-Pandemie einen Vorrat von Atemschutzmasken für mindestens zwei Monate angelegt, um drohenden Engpässen vorzubeugen. Nun will das Land Masken im Wert von zehn Millionen Euro an Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste kostenlos abgeben, wie das Staatsministerium heute mitteilte. (dpa) 

10:07 Uhr Nach Corona-Rekordzahlen in den Vereinigten Staaten zeichnet sich in dem Land weiter keine Entspannung ab. Eine Reihe von Bundesstaaten wie Florida, Texas oder Arizona verzeichneten auch am Mittwoch hohe Infektionsraten, teilweise wurden Intensivbetten in Krankenhäusern knapp. Am Dienstag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit Covid-19 laut Johns-Hopkins-Universität (JHU) bei mehr als 60.000 an einem einzelnen Tag gelegen - die bei weitem höchsten Zahlen bislang. (dpa)

9:23 Uhr Der Nahrungsmittel- und Zuckerproduzent Südzucker hat im ersten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres 2020/21 von einer coronabedingt hohen Nachfrage nach Tiefkühlpizzen und Fertiggerichten profitiert. In den drei Monaten bis Ende Mai zogen in der Spezialitäten-Sparte, in der unter anderem die Produktion von Tiefkühlpizzen erfasst wird, Umsatz und operatives Ergebnis deutlich an. Dies geht aus dem heute veröffentlichten Quartalsbericht hervor. So konnten die Schwächen der anderen Bereiche ausgeglichen werden. (dpa)

8:43 Uhr Während der Coronakrise ist das öffentliche Leben auch in Wannweil zeitweise sehr eingeschränkt. Manche fuhren weniger oft zur Arbeit, sondern arbeiteten von zu Hause aus. Auch dadurch stand das Wannweiler Teilauto in den vergangenen Monaten öfter als sonst auf dem markierten Platz. Elke Gold, Vorstand der Teilauto-Genossenschaft aus Tübingen, belegt das mit Zahlen: »Während der normalen Zeiten wird der Wagen zwischen 50 und 60 Mal im Monat gebucht.« Seit Sonntag, 15. März, waren es in dem Monat nur noch drei Buchungen. (mak)

8:14 Uhr Das hatte man bei der Württembergischen Philharmonie (WPR) vor einem Jahr noch nicht geahnt: dass die Jubiläumsspielzeit zum 75-jährigen Bestehen zur seltsamsten in der Orchestergeschichte würde. Im März der Lockdown wegen Corona, Abbruch mitten in der Orchesterprobe, Livemusikschweigen, Kurzarbeit und Streaming-Grüße von Musikern übers Internet. Dann wie Phönix aus der Asche »Zaungastkonzerte« vor Pflegeheimen sowie die Ersatzreihe »Die Insel« mit Kammermusik unter Palmen vor picknickartig im Probenstudio verteilten Besuchergrüppchen. Wie die WPR ihre zweite Jubiläumsspielzeit plant, lesen Sie hier. (akr)

7:36 Uhr Die Mehrheit der Deutschen (51 Prozent) rechnet damit, dass die coronabedingten Einschränkungen noch mindestens sechs Monate den eigenen Alltag prägen werden. Jeder vierte befürchtet sogar, dass das Leben auch in mehr als einem Jahr noch nicht wieder »normal« verlaufen wird. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens McKinsey hervor, für die mehr als 1000 Verbraucherinnen und Verbraucher befragt wurden. Rund 47 Prozent der Befragten erwarten dagegen innerhalb der nächsten sechs Monate eine Rückkehr zur Normalität. (dpa)

Umfrage

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 198.699 (gestern: 198.343) Corona-Infizierte, 9.046 (9.032) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 183.153 (182.661) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Mittwoch, 8. Juli 2020

19 Uhr Das Land Baden-Württemberg unterstützt Vereine und Organisationen, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind, insgesamt mit bis zu 15 Millionen Euro. Wie das Sozialministerium heute mitteilte, gibt es pro Verein einmalig maximal 12.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Die Finanzhilfen sollen von August an ausgezahlt werden und an Organisationen fließen, die bislang keine andere finanzielle Unterstützung bekommen haben. Das Programm steht ehrenamtlich getragenen, gemeinnützigen Vereinen offen. Soziale Organisationen wie Tafelvereine oder Migrantenorganisationen werden bevorzugt. Mit den Fördergeldern sollen die Vereine entgangene Einnahmen wie Eintrittsgelder oder Veranstaltungserlöse ausgleichen können. (dpa)

18:54 Uhr Bei Frauenhandball-Bundesligist TuS Metzingen ist ein Coronafall aufgetreten. Eine Spielerin, die in der vergangenen Woche aus der Heimat zurückgekehrt war, wurde positiv getestet. Sie ist nun in häuslicher Quarantäne. Eine Teamkollegin, die sie am Flughafen in Empfang genommen hatte,  ist ebenfalls getestet worden. Das Ergebnis steht bei der Mitspielerin, die seither nicht mehr am Training teilnimmt, noch aus. (eye)

18:38 Uhr Finanziell angeschlagenen Betrieben hat die Corona-Krise den Rest gegeben - beispielsweise Schuh Schneider aus Reutlingen. Viele Menschen müssen oder mussten von Kurzarbeitergeld leben, die Handwerksbetriebe in der Region melden einen Auftragsrückgang durch die Krise. Wir wollen nun von Ihnen wissen: Macht sich die Krise auch in ihrem Geldbeutel bemerkbar? Oder sind Sie von Kurzarbeit & Co. verschont geblieben? (kk)

18:25 Uhr Meldung aus dem Sozialministerium: Heute wurden 52 (gestern: 28) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in ganz Baden-Württemberg gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.952 (35.900) an. Davon sind ungefähr 33.575 (33.542) Personen bereits wieder genesen. Derzeit sind geschätzt noch 539 (521) Menschen infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 steigt auf 1.838 (1.837). Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,76 (0,7) angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 1,5 (1,5). (pm)

17:58 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet, dass es einen neuen bestätigten Corona-Fall gibt. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.559 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 hat sich nicht erhöht, sie bleibt bei 89. 1.465 Personen gelten als genesen, das sind 99,66 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell noch fünf aktive Corona-Fälle bekannt. (pm)

17 Uhr Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Tübingen ist weiter nicht gestiegen, meldet das Landratsamt. Damit bleibt es bei insgesamt 1.298 bestätigte Fällen. Mindestens 1.234 Personen gelten seit Freitag wieder als genesen. Außerdem sind 60 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Laut diesen Zahlen gibt es in Tübingen aktuell noch vier aktive Fälle. (GEA)

16:09 Uhr Das Land wird die Corona-Überbrückungshilfe des Bundes ausweiten. »Wir ergänzen die Überbrückungshilfe in Baden-Württemberg mit dem fiktiven Unternehmerlohn und schließen damit eine wichtige Förderlücke mit Blick auf Soloselbstständige und kleine Unternehmen, die besonders mit der Krise zu kämpfen haben«, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

15:16 Uhr Die Carsharing-Anbieter in Baden-Württemberg sind von den Auswirkungen der Corona-Krise schwer getroffen worden. Deshalb hat der Ministerrat auf Initiative des Verkehrsministeriums einer Stabilisierungshilfe in Höhe von vier Millionen Euro zugestimmt. Mit dieser Unterstützung soll eine Reduzierung des Carsharing-Angebots vermieden und langfristig dafür gesorgt werden, dass im Jahr 2030 mindestens 50.000 Carsharing-Fahrzeuge auf den Straßen in Baden-Württemberg unterwegs sind. Der Rettungsschirm gewährt Carsharing-Unternehmen temporäre Erhaltungsprämien für Standorte, die aufgrund von Umsatzverlusten ansonsten aufgegeben werden müssten. Im Gegenzug verpflichten sie sich dazu, mindestens 50 Prozent der Fahrzeuge pro Standort zu erhalten. (pm)

14:32 Uhr Nach den Sommerferien sollen die Schüler in Baden-Württemberg wieder regulär unterrichtet werden - und zwar ohne Abstandsregeln. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) stellte am Mittwoch in Stuttgart ihren Plan für den »Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen« ab September vor. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

13:56 Uhr Die Marbacher Hengstparaden fallen in diesem Jahr wie erwartet wegen der strengen Corona-Auflagen aus. Im kommenden Jahr sollen sie am 26. September sowie am 2. und 3. Oktober stattfinden, wie das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart heute mitteilte. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

13:20 Uhr Die Corona-Krise macht den Handwerkbetrieben in der Region zu schaffen. Nach einer neuen Umfrage der Handwerkskammer Reutlingen verzeichneten rund 40 Prozent der Unternehmen in den vergangenen Wochen einen Auftragsrückgang. Besonders getroffen sind die Gesundheitshandwerker, die Kfz-Branche und die gewerblichen Zulieferer.

Nur noch knapp die Hälfte der Betriebe in den Landkreisen Freudenstadt, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalb war mit der Geschäftslage im zweiten Quartal zufrieden (Vorjahresquartal: 74,1 Prozent). Stark gestiegen ist hingegen die Zahl derer, die unzufrieden waren. Jeder vierte Handwerksunternehmer, also 25 Prozent, bewertete die Lage sogar mit der Note mangelhaft (Vorjahresquartal: 3,6 Prozent).

12:45 Uhr Nach Jair Bolsonaros positivem Corona-Test haben zahlreiche Genesungswünsche den brasilianischen Präsidenten erreicht. Angesichts seiner laxen Gesundheitspolitik wurde allerdings auch Kritik an dem Verhalten des Staatschefs laut. Unterdessen stieg die Zahl der Corona-Toten im größten Land Lateinamerikas binnen 24 Stunden um 1254 - einer der höchsten Werte der vergangenen Wochen. (dpa)

12:02 Uhr Die Pariser Haute-Couture-Schauen müssen diese Saison digital stattfinden. Statt auf dem Laufsteg präsentieren Modehäuser wie Chanel und Christian Dior ihre Kollektionen in Online-Videos. Wie das abläuft, lesen Sie hier. (dpa)

11 Uhr Das Corona-Virus macht auch vor Vereinsjubiläen nicht Halt. »Aber absagen wollen wir unser großes und besonderes Fest auf keinen Fall«, betont Markus Fetzer vom Vorstandsteam, zu dem auch noch Fetzers Stellvertreter Jan Fischer, Alexandra Hipp und seit Februar Julian Rapp zählen. Sein 125-jähriges Bestehen hätte der 1895 gegründete CVJM Unterhausen, damit einer der ältesten Vereine in der Gemeinde, dieses Jahr feiern können. Mehr dazu lesen Sie hier. (lpt)

10:18 Uhr Den baden-württembergischen Kommunen fehlen in diesem Jahr wegen der Coronakrise nach Angaben des Städtetags rund 4,6 Milliarden Euro. Das wichtigste für die Kommunen sei nun die Stabilisierung der Haushalte, warnte der Städtetag Baden-Württemberg heute in Stuttgart. Allerdings hätten bislang erst wenige eine Haushaltssperre verhängt. (dpa)

Einigermaßen entspannt im warmen Wasser abtauchen können die Bad Uracher Gemeinderäte erst, wenn die Schlussrechnung der Alb-The
Die Alb-Thermen in Bad Urach. FOTO: PR
Die Alb-Thermen in Bad Urach. FOTO: PR

9:33 Uhr Mitten in der Coronavirus-Pandemie haben die USA ihre Austrittsankündigung aus der Weltgesundheitsorganisation offiziell eingereicht. Die Meldung des Austritts, der am 6. Juli 2021 wirksam werde, sei UN-Generalsekretär António Guterres übermittelt worden, sagte ein hoher Regierungsbeamter. Der Kongress sei darüber informiert worden, teilte der führende Demokrat im Auswärtigen Ausschuss des Senats, Bob Menendez, auf Twitter mit. US-Präsident Donald Trump hatte den Schritt Ende Mai angekündigt. (dpa)

8:42 Uhr In der Corona-Pandemie hoffen viele Menschen auf Immunität - nach überstandener Infektion oder durch eine bald verfügbare Impfung. Beides könnte das Immunsystem gegen den Erreger wappnen und Menschen vor der Krankheit Covid-19 schützen. Nun aber deuten viele Studien darauf hin, dass gerade bei Menschen, die nur wenige oder gar keine Symptome hatten, schon bald nach einer Infektion keine Antikörper im Blut mehr nachweisbar sind. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

8:08 Uhr Wie geht’s weiter im Uracher Thermalbad? »Die Alb-Thermen bleiben noch etwas geschlossen«, war bis gestern Nachmittag auf der Homepage des Bads zu lesen. Spätestens, seit schon am 15. Juni die Panorama-Therme Beuren geöffnet hat und der Uracher Gemeinderat mit großer Mehrheit beschlossen hat, das Freibad in diesem Jahr gar nicht zu öffnen, werden die Fragen lauter, wie’s in den Alb-Thermen weitergeht. Der GEA hat nachgehakt. »Wir bereiten uns mit Hochdruck auf die Wiedereröffnung vor«, sagt Andrea Bernardi, die zusammen mit Martin Pesch Geschäftsführerin der Alb-Thermen ist. Ein Thermalbad in Gang zu bringen ist nicht ganz einfach, betont Andrea Bernardi, »wir haben wegen des ganz speziellen Wassers höhere Anforderungen – ich kann unser Bad nicht mit einem normalen Hallenbad vergleichen«. Kontrolliert werden die Werte vom Gesundheitsamt. Bernardi: »Erst wenn wir die haben, können wir öffnen.« Wie lange das dauert? »Wir hoffen, irgendwann im Juli noch«, sagt die Geschäftsführerin. Nach dem Telefonat mit dem GEA war die Nachricht vom 4. Juli (… bleiben noch etwas geschlossen …) von der Start-Homepage verschwunden. (and)

7:39 Uhr Die Menschen in Baden-Württemberg sind einer Umfrage zufolge zuversichtlich, dass ihr Bundesland die Auswirkungen der Corona-Krise wirtschaftlich gut verkraften wird. Mit 60,1 Prozent ist eine Mehrheit davon überzeugt, dass der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg auf jeden Fall oder eher gut durch die Pandemie kommen wird. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der »Schwäbischen Zeitung« in Zusammenarbeit mit dem Online-Meinungsforschungsinstitut Civey. In der Südwest-Wirtschaft herrscht allerdings Alarmstimmung. In einer aktuellen Konjunkturumfrage bezeichneten mittlerweile 41 Prozent der Betriebe ihre Lage als schlecht, zwei Drittel beklagten gesunkene Umsätze. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 198.343 (gestern: 198.343) Corona-Infizierte, 9.032 (9.022) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 182.661 (182.160) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Dienstag, 7. Juli 2020

19 Uhr Die Kitas in Reutlingen sind seit dem 29. Juni wieder für alle Kinder geöffnet. Die erste Bilanz der Stadt Reutlingen zum »Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen« fällt nun sehr positiv aus.

Fast alle Kindertageseinrichtungen hätten den Regelbetrieb mit den normalen Öffnungszeiten aufrecht erhalten können. Nur wenige Fachkräfte müssten durch die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe aktuell noch zu Hause bleiben. (mai)

18:45 Uhr Nach Abwägung aller Alternativen und einem klaren Votum der Vereine hat die Spielkommission der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg eine Entscheidung hinsichtlich des Spielmodus für die kommende Spielzeit 2020/21 getroffen. Es hat sich mit 14 Vereinen bei zwei Enthaltungen eine deutliche Mehrheit der 21 Oberliga-Vereine für die klassische Variante mit Hin- und Rückrunde ausgesprochen. Diesem Meinungsbild der Vereine wurde seitens der Spielkommission entsprochen. Als Plan B war im Gespräch, die Liga nach der Vorrunde in je eine Auf- und eine Abstiegsrunde aufzuteilen. Die neue Saison startet für den SSV Reutlingen und die anderen Oberliga-Teams am Wochenende 22./23. August und sieht 42 Spieltage vor. (pm)

18:35 Uhr Die Corona-Krise befeuert Tübingens Müll-Problem: Die Mülleimer quellen an schönen Tagen über, viele - zumeist junge Menschen - lassen ihre Flaschen und Becher nach Aufenthalten unter freiem Himmel einfach an Ort und Stelle liegen. Wie man auf das Problem im Rathaus reagiert und wie man in Zukunft damit umgehen will, lesen Sie hier. (kk) 

18:12 Uhr Meldung aus dem Sozialministerium: Heute wurden 28 (gestern: 55) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in ganz Baden-Württemberg gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.900 (35.872) an. Davon sind ungefähr 33.542 (33.514) Personen bereits wieder genesen. Derzeit sind geschätzt noch 521 (521) Menschen infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 steigt heute nicht, sie bleibt weiterhin bei 1.837. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,7 (0,77) angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 1,5 (1,7). (pm)

17:58 Uhr Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Tübingen ist weiter nicht gestiegen, meldet das Landratsamt. Damit bleibt es bei insgesamt 1.298 bestätigte Fällen. Mindestens 1.234 Personen gelten wieder als genesen. Außerdem sind 60 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

17:19 Uhr Wegen Corona wurden bereits unzählige Ausnahmen gemacht, um die Wirtschaft anzukurbeln - aber die drei verkaufsoffenen Sonntage pro Jahr im Südwesten sollen nicht dazu gehören. Der Handelsverband kämpft weiter dafür, Verdi bleibt hart. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

16:30 Uhr Handball-Drittligist VfL Pfullingen hat bei seiner Crowdfunding-Aktion bereits elf Tage vor Schluss sein Ziel von 25.000 Euro erreicht. Am 20. Juni hatte der VfL seine Spendensammlung zur Rettung des Pfullinger Handballs in der Krise gestartet. Seitdem haben 234 Unterstützer 25.160 Euro gespendet oder in den Kauf von Prämien investiert. »Die Pfullinger Handball-Familie hat gezeigt, was in ihr steckt. Ich bin ehrlich überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft, die wir hier erfahren haben«, freute sich Abteilungsleiter Armin Geffke. Mit einem Danke-Video haben sich zahlreiche VfL-Nachwuchstalente bei den Spendern für die Unterstützung bedankt. Zu Ende ist die Aktion deswegen noch nicht. Spenden über die Online-Plattform oder per Überweisung sind bis zum 17. Juli nach wie vor möglich. (pm)

Der Liederkranz Belsen probt wieder - wenn auch unter anderen Bedingungen als sonst. Foto: Verein
Der Liederkranz Belsen probt wieder - wenn auch unter anderen Bedingungen als sonst.
Foto: Verein

16:19 Uhr Unter der Überschrift »Eingang zur Zukunft« startet am Donnerstag, 9. Juli, um 17.30 Uhr in Tübingen eine »Stadtzeitung« auf den Glastüren des ehemaligen Kinos Löwen in der Kornhausstraße 5. Dort haben Passanten die Möglichkeit, spontan und analog ihre Stichworte für eine gewandelte Zukunft nach der Corona-Krise publik zu machen. Aus den gesammelten Sprechblasen soll eine Sammlung an Ideen und Gedanken entstehen, die im Herbst vorgestellt wird. Das erste Wochenmotto lautet »Erfahrungen aus der Corona-Zeit für eine gewandelte Zukunft«. (pm)

15:40 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet, dass es keinen neuen bestätigten Corona-Fall gibt. Die gestern angegebene Zahl von insgesamt 1.559 Fällen muss um einen Fall nach unten korrigiert war, da die Meldeadresse eines Infizierten geändert worden war und er kurzzeitig doppelt in der Statistik aufgetaucht war. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.558 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 hat sich nicht erhöht, sie bleibt bei 89. 1.465 Personen gelten als genesen, das sind 99,73 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell noch vier aktive Corona-Fälle bekannt. (pm)

15 Uhr Der Dettinger Autozulieferer Elring Klinger stellt sich angesichts der Corona-Krise auf ein mageres Jahr 2020 mit deutlichen Einbußen ein. Zwar gehe man davon aus, noch besser abzuschneiden als der Markt insgesamt. Zugleich werde man neben großen Umsatzeinbußen aber auch »deutliche Ergebniseffekte« sehen, sagte Vorstandschef Stefan Wolf heute laut Redetext bei der Hauptversammlung des Unternehmens. »Vieles hängt von der erhofften Erholung im zweiten Halbjahr ab. Dann wird sich zeigen, ob die massiven Auswirkungen des zweiten Quartals kompensiert werden können«, betonte Wolf. (dpa)

14:25 Uhr Nach dreieinhalb Monaten Zwangspause hat sich der Liederkranz Belsen wieder zur Chorprobe getroffen. Diese sah allerdings deutlich anders aus, als vor der Krise: Die Sänger übten im Freien und mit jeweils drei Metern Abstand zueinander. (pm)

Gedränge am Freibadeinlass vor Slotbeginn am vergangenen Sonntag. FOTO: PR
Gedränge am Freibadeinlass vor Slotbeginn am vergangenen Sonntag. FOTO: PR
Gedränge am Freibadeinlass vor Slotbeginn am vergangenen Sonntag. FOTO: PR

13:39 Uhr Covid-19 bedroht nicht nur die Gesundheit der gesamten Weltbevölkerung, auch der Frieden steht auf dem Spiel. UN-Generalsekretär Guterres warnt davor, dass Terrororganisationen wie der »Islamische Staat« oder auch Neonazis die Krise nutzen könnten, um Länder zu destabilisieren. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

12:51 Uhr Die grün-schwarze Landesregierung prüft eine Maskenpflicht für ältere Schüler in den Schulen. Man diskutiere darüber, ob so eine Pflicht sinnvoll sei und wie sie umgesetzt werden könnte, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. (dpa)

12:02 Uhr Das Kunstmuseum Reutlingen erhält Geld aus dem bundesweiten Förderprogramm »Neustart – Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen in Kultureinrichtungen« des Vereins Bundesverband Soziokultur. Bewilligt wurden knapp 50.000 Euro für nachhaltige Infektionsschutzmaßnahmen. Mehr dazu lesen Sie hier. (pm)

11:12 Uhr Das Tübinger Unternehmen Curevac forscht an einem sogenannten mRNA-Impfstoff gegen das Coronavirus. Wie es mit den Nebenwirkungen solcher mRNA-Impfstoffe aussieht und wie sie wirken, lesen Sie hier. (dpa)

10:35 Uhr Die Touristen dürfen wieder nach Mallorca, doch von Partystimmung ist wenig zu spüren. Die Amüsiertempel der Playa de Palma dürfen noch nicht öffnen - und deren Stars wie Jürgen Drews, Mia Julia und Co nicht auftreten. Wie die Ballermannsänger damit umgehen, lesen Sie hier. (dpa)

9:42 Uhr Die Stadtwerke als Betreiberin des Reutlinger Wellenfreibads müssen sich schwer ins Zeug legen, um die vielen Auflagen der Corona-Verordnung zu erfüllen. Tickets gibt’s nur online, maximal tausend Besucher dürfen zu bestimmten Zeitfenstern – den Slots – rein, die Personenzahl in den Schwimmbecken ist limitiert und allenthalben heißt es: Abstand halten. Doch die ganze Mühe scheint umsonst, wenn man sich die Szenen ansieht, die sich bei schönem Wetter vor Slotbeginn am Einlass abspielen: Gedränge wie eh und je, von Abstand keine Spur, wie das Foto eines GEA-Lesers vom vergangenen Sonntag zeigt. Was Bäderchef Necdet Mantar dazu sagt, lesen Sie hier.

8:55 Uhr Seit Monaten ist die Corona-Krise das vorherrschende Thema. In Fernsehserien ist davon bislang aber nicht viel zu merken. Bekannte deutsche Serien wollen die Corona-Krise bis auf Weiteres konsequent ignorieren, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Das gilt für die »Rosenheim Cops« in Bayern ebenso wie für das »Großstadtrevier« im hohen Norden, für »Gute Zeiten, schlechte Zeiten« (GZSZ) und »Sturm der Liebe« ebenso wie für »Berlin - Tag & Nacht«. »Inhaltlich thematisieren wir Corona aktuell nicht«, sagte eine Sprecherin der Ufa, die die Seifenopern-Dauerbrenner »GZSZ« und »Unter Uns« produziert, auf Anfrage. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

8:09 Uhr Der 18. März dieses Jahres war ein extrem einschneidender Tag – auch und besonders für Menschen mit Behinderungen. Davon können Daniel Steeb, Lisa Korall, Florian Seifer und die beiden Betreuerinnen Susanne Deininger sowie Monika Serr ein Lied singen. »Die Nerven lagen hin und wieder schon sehr blank«, berichtet die Sozialpädagogin Serr. »Manchmal flogen auch die Fetzen.« Bestätigen kann das der 35-jährige Florian Seifer – er lebt in der Wohngemeinschaft (WG) in der Reutlinger Werastraße, in der Serr als Betreuerin arbeitet. Wie sich die Krise auf das Leben von Behinderten aus Reutlingen ausgewirkt hat, lesen Sie hier. (nol)

7:36 Uhr In einer Allgäuer Ferienanlage ist bei drei Menschen das Coronavirus nachgewiesen worden. Etwa 120 Kontaktpersonen seien bislang getestet worden, teilte das Landratsamt Ravensburg am Montagabend mit. Die bisher ausgewerteten Ergebnisse seien negativ ausgefallen. Daher sei nicht mit einem weiteren Corona-Ausbruch zu rechnen. Ob es sich bei den Betroffenen um Gäste oder Mitarbeiter der Anlage mit Ferienwohnungen in Leutkirch handelt, war zunächst nicht bekannt. Da werde nicht unterschieden, sagte eine Sprecherin des Landratsamts. (dpa)

Landrat Thomas Reumann (rechts) und Minister Manne Lucha begrüßen sich in Hohenstein mit Mundschutz und Ellenbogen-Check ganz den geltenden Corona-Regeln entsprechend. Foto: Markus Niethammer
Landrat Thomas Reumann (rechts) und Minister Manne Lucha begrüßen sich in Hohenstein mit Mundschutz und Ellenbogen-Check ganz den geltenden Corona-Regeln entsprechend.
Foto: Markus Niethammer

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 198.064 (gestern: 197.523) Corona-Infizierte, 9.022 (9.022) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 182.160 (181.719) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Montag, 6. Juli 2020

19 Uhr Nach dem vorzeitigen Ende der Saison 2019/20 aufgrund des Coronavirus plant die 2. Basketball-Bundesliga den Auftakt in die neue Spielzeit 2020/21 für 16. Oktober. Die Tigers haben die dafür nötige Lizenz ohne Auflagen erhalten. Somit steht einer Teilnahme der Mannschaft des neuen Trainers Daniel Jansson am Spielbetrieb der kommenden Runde nichts mehr im Wege. »Gerade in diesen schwierigen Zeiten sind wir sehr glücklich und dankbar, solch tolle Fans und solch treue Partner an unserer Seite zu wissen«, kommentierte Wintermantel die Nachricht. »Wir sind sehr stolz, trotz der außergewöhnlichen und schwierigen Faktoren bei der Finanzplanung die Lizenz ohne Auflagen oder Bedingungen erhalten zu haben.« (wil)

18:22 Uhr Meldung aus dem Sozialministerium: Heute wurden 55 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in ganz Baden-Württemberg gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.872 an. Davon sind ungefähr 33.514 Personen bereits wieder genesen. Derzeit sind geschätzt noch 521 Menschen infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 steigt heute nicht, sie bleibt weiterhin bei 1.837. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,77 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 1,7. (pm)

17:40 Uhr Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Tübingen ist über das Wochenende nicht gestiegen, meldet das Landratsamt. Damit bleibt es bei insgesamt 1.298 bestätigte Fällen. Mindestens 1.234 Personen gelten wieder als genesen. Außerdem sind 60 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Im Kreis Tübingen gelten noch vier Personen als erkrankt. (GEA)

17:11 Uhr Sie wirken wie Zahlen aus einer guten alten Zeit. Zufällig fast zeitgleich zu den aktuellen Arbeitsmarkt-Daten seit dem Corona-Lockdown stellte die Geschäftsführerin der Arbeitsagentur Tübingen dem Sozial- und Kulturausschuss des Kreistags den Jahresbericht des Jobcenters für 2019 vor. Die »gute Entwicklung«, von der Ellen Klaiber sprach, dürfte Geschichte sein. Aber gegenüber den zunächst düsteren Prognosen aus der Nürnberger Zentrale sieht sie doch »einen Silberstreif« bis zum Jahresende. Mehr dazu lesen Sie hier. (mab)

16:29 Uhr Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht hat die Corona-Beschränkungen für das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das Land Nordrhein-Westfalen hätte nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies inzwischen eine differenziertere Regelung erlassen müssen - ein Lockdown für den ganzen Kreis sei nicht mehr verhältnismäßig, teilte das Gericht am Montag mit. Die Entscheidung ist rechtskräftig. (dpa)

16:02 Uhr Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Gesundheitsminister Manne Lucha waren in Hohenstein zu Besuch und besichtigten das Port Gesundheitszentrum. Minister Lucha und Landrat Thomas Reumann begrüßten sich zu Beginn des Besuchs ganz Corona-konform mit Maske und Ellenbogen-Check. (kk)

Hauptversammlung unter Pandemie-Bedingungen: Der TV Unterhausen hatte seine Mitglieder in die Lichtensteinhalle eingeladen.  FOT
Hauptversammlung unter Pandemie-Bedingungen: Der TV Unterhausen hatte seine Mitglieder in die Lichtensteinhalle eingeladen. FOTO: LEIPPERT
Hauptversammlung unter Pandemie-Bedingungen: Der TV Unterhausen hatte seine Mitglieder in die Lichtensteinhalle eingeladen. FOTO: LEIPPERT

15:21 Uhr Über das Tragen einer Maske beim Einkaufen sollte nach Ansicht des baden-württembergischen FDP-Fraktionschefs Hans-Ulrich Rülke am besten jeder selbst entscheiden dürfen. »Angesichts von gerade noch rund 500 Infizierten in Baden-Württemberg unterstütze ich den Vorschlag des Handelsverbands, das Maskentragen im Handel den Menschen selber zu überlassen«, sagte Rülke. (dpa)

14:45 Uhr Der TV Unterhausen hielt seine Hauptversammlung in der Lichtensteinhalle ab - dafür hatte der Verein ein Hygieneschutzkonzept erarbeiten müssen. So war etwa die Zahl der Teilnehmer aufgrund der Hallengröße beschränkt, die Sitzplätze entsprechend den Abstandsregeln genau festgelegt. Der Zugang wurde auf den Seiteneingang begrenzt, die Benutzung der Garderobe war untersagt und den Gästen wurden feste Sitzplätze zugewiesen. Was bei der Hauptversammlung besprochen wurde und wie sich die Corona-Krise auf die Vereinsfinanzen niederschlägt, lesen Sie hier. (lpt) 

14:03 Elektronisches Bezahlen ist in der Corona-Krise in Deutschland auf dem Vormarsch. Leut einer YouGov-Befragung gaben 35 Prozent der Verbraucher an, seit Beginn der Pandemie in Geschäften seltener bar zu zahlen. 31 Prozent blieben hingegen bei der Barzahlung. In anderen europäischen Ländern änderte sich das Zahlungsverhalten der Umfrage zufolge stärker. Seltener als vor dem Coronavirusausbruch beglichen 37 Prozent der Franzosen ihre Einkäufe mit Bargeld. Unter den Briten sagte das sogar die Hälfte der Bevölkerung (50 Prozent). In Dänemark waren es zwar nur 29 Prozent und in Schweden 11 Prozent. In den beiden skandinavischen Ländern ist Bezahlen ohne Scheine und Münzen allerdings schon stark verbreitet. (dpa)

13:36 Uhr Die deutsche Corona-Warn-App hat nach knapp drei Wochen die Schwelle von 15 Millionen Downloads erreicht. Das teilte das Robert Koch-Institut auf Twitter mit. Die App soll helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Außerdem kann sie dazu beitragen, dass Menschen nach einem Coronavirus-Test möglichst schnell ihr Testergebnis digital erhalten und über die App anonym mögliche Kontaktpersonen warnen können, wenn diese auch die App installiert haben. Auffällig bei der Analyse der Zahlen aus den App-Stores von Apple und Google ist die Tatsache, dass die Corona-Warn-App bei Anwendern mit einem iPhone deutlich populärer ist als unter Nutzern eines Android-Smartphones. (dpa)

12:53 Uhr Wer durch die Pforte von Stift Urach geht, tritt ein in eine andere Welt. Die Mauern atmen mehr als 500 Jahre Geschichte. Kloster, Bibeldruckanstalt, Leinenhandelskompanie, Fohlenhof, evangelisch-theologisches Seminar und seit 1980 Einkehrhaus der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Einkehr lebt von Begegnungen und Gesprächen. Die sind seit Corona deutlich erschwert – knapp drei Monate ging gar nichts. Am 15. Juni hat Stift Urach seine Pforte wieder geöffnet. Wie dort mit den Corona-Beschränkungen umgegangen wird, lesen Sie hier.

12:17 Uhr Die Europäische Kommission stellt der Tübinger Firma Curevac 75 Millionen Euro zur Entwicklung von Impfstoffen insbesondere gegen das Coronavirus zur Verfügung. Wie Curevac heute mitteilte, haben das Biopharma-Unternehmen und die Europäische Investitionsbank ein entsprechendes Darlehen vereinbart. Curevac forscht seit Januar an einem Impfstoff gegen das Virus und hat im Juni die erste klinische Studie an Menschen begonnen. Den Angaben nach ist die Förderung auch für die Fertigstellung einer vierten Produktionsstätte des Unternehmens in Tübingen bestimmt. Das Geld wird in drei Tranchen von je 25 Millionen Euro jeweils nach Erreichen vorab festgelegter Etappenziele bereitgestellt. (dpa)

11:43 Uhr Die baden-württembergische Landesregierung lehnt ein Ende der Maskenpflicht oder Lockerungen der Vorgabe strikt ab. »Die Maskenpflicht bleibt ein zentraler Bestandteil unserer Strategie«, sagte eine Sprecherin des Staatsministeriums der dpa. Gemeinsam mit dem Abstandsgebot sei die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung ein wirksames Mittel im Kampf gegen das Coronavirus und weitere Infektionen. Es gebe keinen Anlass zur Entwarnung, zumal die Ansteckungszahlen weltweit gesehen immer weiter anstiegen. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

10:59 Uhr Schnell und unbürokratisch sollten Hilfsgelder in der Corona-Krise ausgezahlt werden. Dabei haben einige die Hand aufgehalten, denen die Gelder nicht zustehen. In allen Bundesländern ermitteln die Behörden derzeit wegen Betrugs. Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bei Landeskriminalämtern, Staatsanwaltschaften und Landesministerien zeigt: Die umfangreiche Aufarbeitung hat erst begonnen. Täglich kommen neue Verfahren hinzu, zu dem entstandenen Schaden können Polizei und Justiz in vielen Fällen darum noch keine endgültigen Angaben machen. Die Ermittlungsverfahren dauern zudem häufig mehrere Monate. Recherchen der dpa zufolge belaufen sich die Schätzungen bundesweit auf knapp 22 Millionen Euro. Ein Überblick zum Stand der Ermittlungen. (dpa)

10:21 Uhr Ein kaltes Bier, ein Gläschen Wein: In Zeiten von Homeoffice, Kontaktbeschränkungen und abgesagten Veranstaltungen scheinen sich die Deutschen besonders gerne Alkohol zu gönnen. Wie eine Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim in Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg zeigt, stieg der Alkoholkonsum bei rund einem Drittel der Erwachsenen seit der Coronakrise. Mehr zu dieser Studie lesen Sie hier. (dpa)

9:44 Uhr Die Bundeswehr bildet Sprengstoff- und Minenspürhunde aus. Die Vierbeiner können aber auch Krebs erschnüffeln. Eine Corona-Infektion auch? Das wird momentan getestet. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

9:18 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet, dass seit Freitag drei neue bestätigte Corona-Fälle hinzugekommen sind. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.559 bestätigte Fälle. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 hat sich nicht erhöht, sie bleibt bei 89. 1.465 Personen gelten als genesen, das sind 99,66 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell noch fünf aktive Corona-Fälle bekannt. (pm)

8:56 Uhr Die Corona-Pandemie hat einer Befragung zufolge das Bewegungsverhalten vieler Deutscher verändert. Ein guter Teil der Bevölkerung wurde durch die Virus-Krise demnach ermuntert, mehr mit dem Fahrrad zu fahren, Strecken auch mal zu Fuß statt mit dem Auto zurückzulegen oder öfters bei Fitness zu Hause oder im Garten zu schwitzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der DKV Deutsche Krankenversicherung. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

8:15 Uhr Könnte Shoppen ohne Mundschutz bald wieder möglich sein? Die Wirtschaftsminister zweier Bundesländer sind am Sonntag vorgeprescht - ernteten aber verhaltene Reaktionen. Der SPD-Parteivorsitzende Norbert Walter-Borjans lehnt eine Aufhebung beispielsweise ab, ebenso mahnte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zur Vorsicht. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

7:53 Uhr Die Corona-Krise hat die gute Bilanz des Tübinger Jobcenters aus dem Jahr 2019 nachträglich verhagelt. Seit Mai und Juni macht sich die wirschaftliche Krise deutlich bemerkbar: 4.146 Haushalte im Kreis Tübingen erhielten im Juni beispielsweise Hartz-4-Leistungen, ein Anstieg von 22,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Mehr zur Bilanz des Jobcenters und den Auswirkungen der Corona-Krise lesen Sie hier. (mab)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 197.523 (gestern: 197.198) Corona-Infizierte, 9.023 (9.020) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 181.719 (181.000) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Sonntag, 5. Juli 2020

17 Uhr Mehrere Bundesländer erwägen die Abschaffung der Maskenpflicht. Wir haben auf dem GEA-Instagram-Kanal gefragt, was unsere Follower dazu sagen: Ist die Maskenpflicht sinnvoll und sollte sie beibehalten werden? Oder sollte man sie abschaffen? Die Meinungen gehen weit auseinander, es scheint einen ähnlich großen Anteil an Befürwortern und Gegnern zu geben: »Ein notwendiges Übel«, »Scheint zu helfen, also gute Sache«, »Abschaffen, der Landkreis RT und TÜ hat kaum mehr positiv getestete (Personen)« und »Wird Zeit (die Abschaffung), es bringt sowieso nichts« sind nur einige der Antworten. Ein bisschen deutlicher polarisieren sich die Meinungen bei der Umfrage zum selben Thema auf unserer Homepage auseinander: Rund zwei Drittel der Teilnehmer sind hier für die Maskenpflicht, rund ein Drittel findet, man sollte sie abschaffen. (kk)

16:24 Uhr Weil viele Paare ihre Hochzeit wegen der Corona-Beschränkungen auf das kommende Jahr verschoben haben, befürchtet die Branche Engpässe für 2021. »Die Termine bei vielen Standesämtern, Locations und Dienstleistern werden knapp«, hieß es beim Bund deutscher Hochzeitsplaner. Flexibilität sei bei der Planung gefragt. Auch der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Baden-Württemberg befürchtet Staus. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

16:09 Uhr Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene hat sich gegen eine Aufhebung der Maskenpflicht im Einzelhandel ausgesprochen. »Ich persönlich sehe das als schwierig an«, sagte Martin Exner am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Zwar sei Deutschland derzeit in einer günstigen Lage, allerdings sei unklar, ob die Situation so bleibt. Eine Aufhebung der Pflicht sende das falsche Signal, dass die Situation im Griff sei. »Das können wir aber so nicht feststellen.« Die Maske sei nach wie vor ein wichtiges Element der Präventionsstrategie. Insbesondere in Innenräumen, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewahrt werden kann. (dpa)

15:50 Uhr Da die Erstellung dieser Leitlinien aber noch Zukunftsmusik ist, mussten die Bayern-Spieler ihre Meister-Feier vor der leeren Fan-Kurve abhalten. »Bei der Siegehrung habe ich eine nachdenkliche Minute gehabt. Ohne Fans ist es nicht das Gleiche. Und dasselbe schon gar nicht. Deshalb tut es ein bisschen weh«, ist beispielsweise das Fazit von Spieler Thomas Müller. (dpa)

15:15 Uhr Die Deutsche Fußball Liga will gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium Leitlinien erstellen zu einer Wiederzulassung von Fans im Stadion. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

Umfrage (beendet)

Wie stehen Sie zur Maskenpflicht im ÖPNV und in Geschäften?

Mehr als zwei Monate nach Einführung der Maskenpflicht erwägt Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister ihre Abschaffung. Uns interessiert, wie Sie zur Pflicht stehen.

63%
27%
10%

14:42 Uhr Heute startete ein ganz besonderer Reutlinger Altstadtlauf - und zwar ein virtueller. Im GEA-Gespräch kurz vor dem Start um 10.30 Uhr berichteten drei der Organisatoren von der Interessengemeinschaft Laufen (IGL), dass ihnen bei dieser Auflage vor allem der Flair fehlen wird - schließlich läuft jeder alleine, es gibt keine Zuschauer, die anfeuern. Dafür konnte aber auch jeder laufen, wo er wollte. Auf Instagram hat die IGL dazu aufgerufen, Bilder vom eigenen Lauf mit dem Hashtag #altstadtlaufrt zu markieren. Die drei besten Schnapschüsse erhalten einen Preis. Ein Blick auf die Fotoplattform zeigt: Ein Läufer hat seine 10 Kilometer beispielsweise in Ludwigsburg absolviert, ein anderer hatte die Kinder mit dem Fahrrad als Tempomacher dabei, nochmal eine andere Teilnehmerin ist gar mit ihrem Pferd gelaufen. (kk) 

13:34 Uhr Auch in Österreich sind in drei Großbetrieben zur Fleischverarbeitung Corona-Fälle aufgetaucht. Zwei der Betriebe liegen nicht weit von der deutschen Grenze entfernt. Insgesamt seien zwölf Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden, bestätigte der Krisenstab des Bundeslandes Oberösterreich. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

12:19 Uhr Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) hat eine Abschaffung der Mund-Nase-Bedeckung im Handel ins Gespräch gebracht. Mehr dazu lesen Sie hier. Mecklenburg-Vorpommern hat die niedrigsten Infektionszahlen bundesweit. Wir wollen nun in der neuen GEA-Umfrage wissen, wie Sie zur Maskenpflicht stehen. (dpa/GEA)

11:35 Uhr Corona-Patienten werden im Rahmen einer von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) koordinierten Studie ab sofort nicht mehr mit Lopinavir/Ritonavir behandelt, das gegen HIV entwickelt worden war. Ausschlaggebend seien keine Sicherheitsbedenken, betonte eine WHO-Sprecherin am Samstag in Genf. Vielmehr habe sich gezeigt, dass die Mittel bei den Patienten praktisch keinen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit hatten. Dasselbe gelte für das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

11:09 Uhr Anders als Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) befürwortet Innenminister Horst Seehofer bundesweit kostenfreie Corona-Tests für alle, wie sie in Bayern bereits geplant sind. »Markus Söder hat recht«, sagte der CSU-Politiker der »Welt am Sonntag« mit Blick auf den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden. »Wir müssen bei der Bekämpfung einer potenziell lebensgefährlichen Infektion konsequent vorgehen. Bislang haben wir keine Klarheit über das tatsächliche Infektionsgeschehen im Land.«

Bayern hatte als erstes und bisher einziges Bundesland kostenlose Corona-Tests für die gesamte Bevölkerung angekündigt. Es will in den Fällen zahlen, in denen die Kosten nicht von den Krankenkassen getragen werden, etwa weil es keinen begründeten Infektionsverdacht gibt und jemand auch nicht zu gefährdeten Gruppen wie Klinik- oder Schulpersonal gehört. (dpa)

10:30 Uhr (Virtueller) Startschuss für den Hauptlauf des Reutlinger Altstadtlaufs: 116 Teilnehmer messen sich via App auf der 10-Kilometer-Distanz bei blendendem Wetter. Eine Stunde vor Start haben Horst Jägel, Peter Rall und Michael Rödel im GEA-Gespräch erklärt, wie der virtuelle Lauf genau funktioniert, warum doch ein bisschen Wettkampf-Feeling aufkommen kann und was sie in diesem Jahr am meisten bei ihrem Lauf vermissen werden. Zum Artikel geht's hier. (kk)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

10 Uhr Wie verbringen die Reutlinger nun, nach dem strengen Lockdown, ihre Freizeit am liebsten? GEA-Volontärin Mareike Inhoff hat sich in der Reutlinger Altstadt umgehört, zur ganzen Umfrage geht's hier. (GEA)

9:30 Uhr Startschuss für den 1,5-Kilometer-Schüler-Familienlauf beim Reutlinger Altstadtlauf. Heute jedoch nicht vor der gewohnten Altstadtkulisse: Denn das beliebte Massenevent war wegen der Corona-Pandmie schon vor Wochen abgesagt worden. Heute findet der Altstadtlauf der Interessengemeinschaft Laufen (IGL) vielmehr zum ersten Mal virtuell statt. Über die App viRace können die Teilnehmer ihre Zeiten messen und vergleichen. Für die 1,5-Kilometer-Distanz haben sich 22 Teilnehmer angemeldet, für die 5-Kilometer-Distanz, die um 10 Uhr startet, 78 Teilnehmer. (kk)

8:45 Uhr Auch auf dem Reutlinger Schrottplatz macht sich die durch die Corona-Krise bedingte schlechte wirtschaftliche Situation bemerkbar: »Wir erkennen recht schnell, ob es unseren Kunden gut oder schlecht geht: an der Menge der entsorgten Materialien. Im Bereich des Maschinenbaus und der Automobilzulieferer haben wir einen Einbruch von bis zu 70 Prozent«, beschreibt Klaus Keim, Geschäftsführer der Rohstoffverwertung Reutlingen, die Auswirkungen der Krise. Was sich trotzdem so auf dem Reutlinger Schrottplatz stapelt - das lesen Sie in dieser Geschichte. (zen)

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 197198 (gestern: 196.760) Corona-Infizierte, 9.020 (9.010) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 181.000 (180.300) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Samstag, 4. Juli 2020

17:30 Uhr Die Regeln, die bei Gottesdiensten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gelten, ändern sich am Montag, 6. Juli. Der Abstand in der Kirche wird dann von zwei auf 1,5 Meter reduziert. Außerdem wird bei Gottesdiensten im Freien Gemeindegesang wieder möglich sein, wenn ein Rundum-Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird. Kircheneigene Gotteslob-Bücher sollen weiterhin nicht verwendet werden. Was die Teilnehmerzahl bei Gottesdiensten im Freien betrifft, gibt es ab Montag keine Obergrenze mehr. Die Abstandregelungen von zwei Metern mit Gemeindegesang und 1,5 Metern ohne Gemeindegesang müssen allerdings zu jeder Zeit eingehalten werden.

Laut der neuen Verordnung wird für jeden Gottesdienstort, also sowohl für Kirchenräume als auch im Freien, zudem nach wie vor ein Infektionsschutzkonzept benötigt. Eine Anmeldung für Eucharistiefeiern und andere Gottesdienste ist dagegen nicht mehr verpflichtend. Kinder- und Familiengottesdienste können ab dem 6. Juli unter Einhaltung eines Infektionsschutzkonzepts ebenfalls wieder stattfinden. Auch Beisetzungen sollen ab dann wieder in der üblichen Form erfolgen können, wenn dies die örtlichen Verhältnisse unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzregelungen zulassen. (pm)

17 Uhr In Deutschland ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro sieben Tage nach einem zwischenzeitlichen Anstieg deutlich gesunken. So gab das Robert Koch-Institut die sogenannte 7-Tage-Inzidenz heute mit 3,0 an (Stand 0 Uhr). Das bedeutet, dass sich innerhalb von sieben Tagen genau drei von 100.000 Einwohnern angesteckt haben. Am 23. Juni hatte der Wert nach lokal begrenzten Ausbrüchen unter anderem in Berlin und Nordrhein-Westfalen noch bei 4,7 gelegen.

Auch die Zahl der Neuinfektionen pro Tag ist wieder auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI 422 neue Fälle innerhalb eines Tages. (dpa)

15:32 Uhr Nach Wochen des kompletten Stillstands kommt wieder Bewegung auf das Gelände des Reutlinger Naturtheaters im Wasenwald – und auf die Homepage. Die diesjährige Spielzeit ist zwar auf 2021 verschoben worden, trotzdem haben es sich die Aktiven des Theatervereins nicht nehmen lassen, zwei Videos zu produzieren und für die Fans ins Netz zu stellen. Das eine wendet sich an die kleinen Zuschauer. Im anderen Video ist ein Lied zu hören, komponiert und getextet vom musikalischen Leiter, gesungen von vielen großen und kleinen Stimmen. Es heißt »Ein Lächeln« - und soll dabei helfen, die Traurigkeit und das Virus weg zulächeln. (GEA)

14:44 Uhr Ein Blick nach Asien zeigt, dass sich Deutschland bezüglich der Infektionszahlen in einer sehr guten Situation befindet. Die Zahl der Neuinfektionen in Indien hat nämlich einen neuen Höchstwert erreicht: Wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht, wurden binnen 24 Stunden 22.771 neue Fälle registriert. Im gleichen Zeitraum starben 442 Menschen mit oder an dem Erreger Sars-CoV-2. In Spanien ist heute um 12 Uhr indess erstmals seit der Lockerung wieder eine Großstadt wegen steigender Infektionszahlen unter Quarantäne gestellt worden. Das teilte der katalanische Regionalpräsident Quim Torra am Samstag mit. In der katalanischen Region Segrià mit der Großstadt Lleida seien insgesamt 200.000 Menschen betroffen, berichtete die Zeitung »La Vanguardia«. (dpa)

14:02 Uhr Das Thüringer Oberverwaltungsgericht hat die aktuellen Corona-Regeln zu Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz in Geschäften und öffentlichem Nahverkehr bestätigt. Es sprächen gewichtige Aspekte für eine Rechtmäßigkeit dieser bis zum 15. Juli befristeten Regelungen, entschied der 3. Senat laut Mitteilung in einem Eilverfahren. Trotz des deutlichen Rückgangs der Neuinfektionen sei weiter davon auszugehen, dass Covid-19 nach wie vor eine weltweit verbreitete und zu bekämpfende Infektionskrankheit sei, die die Gesundheitsbehörden zum Handeln auch gegen nicht erkrankte Dritte verpflichte.

Damit wiesen die Richter den Antrag eines Mannes aus Sachsen-Anhalt ab, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit nach Thüringen pendelt. Er wollte per einstweiliger Anordnung die Thüringer Regeln zu Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz in der Corona-Verordnung außer Vollzug stellen lassen. Dem folgten die Richter nicht. (dpa)

13:16 Uhr Seit gestern ist Reutlingen bundesweit in den Medien. Der Grund: In der Achalmstadt ist die Corona-Antikörperstudie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung gestartet. Wie die Tests angelaufen sind, wer getestet wird und was Kommunalpolitiker dazu sagen, lesen Sie hier. (GEA) 

12:45 Uhr Die Pandemie hat die Clubs in Deutschland leergefegt. Wann dort wieder getanzt werden darf, ist ungewiss. Jetzt ist Sommer. Wie also geht nun das Feiern in Corona-Zeiten? Die dpa hat sich in Berlin umgeschaut. (dpa)

11:06 Uhr Seit dem 15. Juni kann in der Panorama Therme Beuren wieder gebadet werden, seit dem 1. Juli auch sauniert. In einer ersten Bilanz zeigen sich die Verantwortlichen – die Therme ist ein Eigenbetrieb der Gemeinde Beuren – zufrieden. »Der Betrieb ist von unserer Seite erfolgreich«, sagt Bäderchef Bertram Dörner gegenüber dem GEA, »die Personen, die kommen, respektieren die Regeln.«

Regeln, die die Corona-Verordnungen des Landes vorgeben und zu denen der Mindestabstand von 1,5 Metern zum nächsten Besucher genauso gehört wie die Benutzung der Duschräume nur vor, aber nicht nach dem Baden. »Wir versuchen, die Regeln miteinander umzusetzen, das Personal gibt Hilfestellungen.«

10:22 Uhr Großbritannien ist das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land in Europa. Dennoch dürfen viele Einrichtungen wieder öffnen, auch die beliebten Pubs. Kritiker halten dies für verfrüht, die Regierung warnt Kneipengänger nun vor Alkoholexzessen. (dpa)

9:53 Uhr 100 Tage vor Eröffnung der Frankfurter Buchmesse gibt es noch viele Fragen. Die Verantwortlichen müssen 2020 unter unklaren Voraussetzungen planen - und sich parallel dazu auch gleich noch mit 2021 auseinandersetzen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

9:07 Uhr Die meisten Nutzer von Bus und Bahn bedecken mittlerweile fast wie selbstverständlich Mund und Nase - die Maskenpflicht gilt ja immer noch. Es gibt aber auch renitente Fahrgäste, die sich nicht an die Regel halten und auch mal eine Diskussion beginnen. Gesehen so im Bus von Metzingen nach Mittelstadt. (mak)

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 196.760 (gestern: 196.370) Corona-Infizierte, 9.010 (9.006) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 180.300 (179.800) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Freitag, 3. Juli 2020

19 Uhr Erstmals hat die EU-Kommission ein Medikament gegen die Lungenkrankheit Covid-19 zugelassen. Die Staaten folgen damit der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA, die am 25. Juni eine Genehmigung unter Auflagen empfohlen hatte. Doch Remdesivir - Handelsname Veklury - ist durchaus umstritten. Der namhafteste Kritiker in Deutschland ist Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Er betont, bisher gebe es keinen publizierten Beleg dafür, dass Remdesivir die Sterblichkeit senke. Erfolgreiche Behandlung bedeute für ihn unter anderem auch substanzielle Sterblichkeitsreduktion. Und die sei nach derzeitigem Stand nicht gegeben. (dpa)

18:24 Uhr Seit Donnerstag vor einer Woche ist das Terrassenfreibad in Münsingen wieder geöffnet. In Münsingen beträgt die maximale Anzahl der Badegäste 990. Die Schutzmaskenpflicht gilt in geschlossenen Räumen, im Eingangs- und im Umkleidebereich. Seit 1. Juli darf im Gebäude wieder geduscht werden, maximal drei Personen bei den Frauen und bei den Männern, auch dort muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Die Stadtverwaltung hat drei verschiedene Besucherzeiten am Tag eingerichtet. Entweder man kommt zwischen 8 und 12 Uhr, zwischen 12 und 16 oder zwischen 16 und 20 Uhr. Diese sogenannten Zeitslots kommen aber nur zum Tragen, wenn die maximale Besucherzahl überschritten wird. Das neue elektronische Kassensystem weiß genau, wie viele Schwimmer oder Sonnenbader sich auf dem Gelände befinden. Im Lauf der nächsten Woche soll es dann auch möglich sein, die Eintrittskarten online übers Internet zu bestellen. (lejo)

17:48 Uhr Meldung aus dem Sozialministerium: Heute wurden 37 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in ganz Baden-Württemberg gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.817 an. Davon sind ungefähr 33.454 Personen bereits wieder genesen. Derzeit sind geschätzt noch 526 Menschen infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 steigt heute nicht, sie wurde jedoch um eins nach unten auf 1.837 korrigiert. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,97 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 1,7. (pm)

17:04 Uhr Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Tübingen ist heute nicht gestiegen, meldet das Landratsamt. Damit bleibt es bei insgesamt 1.298 bestätigte Fällen. Mindestens 1.234 Personen gelten wieder als genesen. Außerdem sind 60 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Im Kreis Tübingen gelten noch vier personen als erkrankt. (GEA)

16:23 Uhr Der Kreis Sigmaringen ist mit rund 593 bestätigten Corona-Fällen heruntergerechnet auf 100.000 Einwohner der am drittstärksten betroffene Landkreis in Baden-Württemberg. Seit Ende April verharrt die Zahl der Neuinfektionen jedoch konstant im niedrigen einstelligen Bereich. Stand heute sind insgesamt 783 Personen positiv getestet worden, 35 davon sind gestorben, 748 gelten wieder als genesen, wie das Landratsamt heute meldet. Das bedeutet, dass im Kreis Sigmaringen aktuell kein bekannter Corona-Fall mehr existiert. (ege)

15:52 Uhr Nach fast viereinhalb Stunden coronagemäßer Ratssitzung in den Pfullinger Hallen hatte SPD-Stadtrat Walter Fromm genug: »Die Hallen als Tagungsort sind eine Katastrophe, die Akustik ist einfach furchtbar«, wetterte er beim letzten Tagesordnungpunkt »Anfragen« und ernetet dafür Zustimmung aus den Reihen seiner Ratskollegen. Er bat darum, nach Alternativen zu schauen. Als Zumutung hat Fromm es zudem empfunden, wie Bürgermeister Michael Schrenk in Zeiten des coronabedingten Lockdowns mit den Gemeinderäten umgegangen ist: nämlich gar nicht. (ps)

15:04 Uhr Der Juni hat für die deutsche Automobilindustrie kaum Entlastung gebracht. Es wurden 220.272 Autos im vergangenen Monat neu zugelassen und damit etwa ein Drittel weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Immerhin: »Die Minusraten werden langsam wieder kleiner«, sagte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller. Noch im Mai waren die Neuzulassungen um rund die Hälfte eingebrochen. Dennoch setzt sich der durch die Corona-Krise ausgelöste Abwärtstrend in der Autobranche zunächst fort. Laut VDA ist im ersten Halbjahr dieses Jahres die Zahl der Neuzulassungen hierzulande um 35 Prozent auf 1,21 Millionen Einheiten eingebrochen. (dpa)

14:20 Uhr Wie viele Menschen hatten Covid-19, ohne es zu bemerken? Um das herauszufinden, werden derzeit 3.000 Erwachsene auf einem Parkplatz hinter der alten Paketpost in Reutlingen auf Antikörper gegen das neuartige Coronavirus getestet. Nach der ersten Testrunde wird es eine zweite im November geben. Erste Ergebnisse werden frühestens in einigen Monaten vorliegen. Mehr dazu lesen Sie hier. (sä)

13:38 Uhr Bislang gibt es gegen das Coronavirus keinen Impfstoff und kein zugelassenes Medikament. Nun hat die EU-Kommission dem vielversprechenden Wirkstoff Remdesivir unter Auflagen die Zulassung für den europäischen Markt erteilt. »Die heutige Zulassung eines ersten Medikaments zur Behandlung von Covid-19 ist ein wichtiger Fortschritt im Kampf gegen das Virus«, erklärte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Die Zulassung sei im Schnellverfahren weniger als einen Monat nach dem Antrag ergangen. (dpa)

12:59 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute keinen neuen Corona-Fall. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.556 bestätigte Fälle. Auch hat sich die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 nicht erhöht, sie bleibt bei 89. 1.463 Personen gelten als genesen, das sind 99,73 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell noch vier aktive Corona-Fälle bekannt. (pm)

12:47 Uhr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass bislang rund 300 Covid-19-Infektionen über die deutsche Corona-Warn-App gemeldet wurden. Das sagte der CDU-Politiker in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins »Der Spiegel«. Spahn bezieht sich dabei auf »die Zahl der Verschlüsselungscodes«, die von der zugehörigen Telefon-Hotline ausgegeben wurden. »Mehr wissen wir aus Datenschutzgründen nicht«, sagte Spahn. (dpa)

12 Uhr Bei einer Video-Konferenz der Fußball-Oberliga hat der Verband den 21 Vereinen zwei Vorschläge für die Gestaltung der Saison 2020/21 unterbreitet. Plan A: Ab dem 22. August (letzter Spieltag wäre am 13. Juni 2021) werden 42 Spieltage ausgetragen. »Bis zum 30. September müssten bereits neun Spieltage absolviert sein«, berichtet Christian Grießer, der Sportliche Leiter des SSV Reutlingen. »Für die Spieler ist das eine enorme Belastung.« Plan B: Nach einer normalen Vorrunde wird die Liga aufgeteilt. Die ersten zehn der Tabelle ermitteln in einer Meister-Runde den Titelträger, die restlichen elf Teams kämpfen in der Play-down-Runde gegen den Abstieg. »Da man von sieben Absteigern ausgehen muss, würde das in der Playdown-Runde ein Hauen und Stechen geben«, glaubt Grießer. (kre)

11:22 Uhr Protest mit Sexpuppen: Mehrere Dutzend Prostituierte haben heute vor dem Bundesrat in Berlin für eine Wiedereröffnung der Bordelle in der Corona-Pandemie demonstriert. Die Branche werde in die Illegalität getrieben, hieß es auf Transparenten. Die Sexarbeiterbranche brauche mehr finanzielle Unterstützung. Prostituierte haben derzeit Arbeitsverbot. Dass es keine Lockerungen gebe, sei sowohl für den Berufsverband der Sexarbeiter als auch für Bordellbetreiber unverständlich, hieß es in einer Erklärung. Denn andere Branchen mit körpernahen Dienstleistungen wie Massagesalons, Tantra-Institute, Tattooläden oder Saunen dürften wieder öffnen. Auch für Sexarbeit seien in Zusammenarbeit mit Gesundheitsämtern bereits Hygienekonzepte erarbeitet worden. (dpa)

10:46 Uhr Rechtzeitig zum Sommerurlaub lockert England seine wegen der Corona-Pandemie getroffenen Quarantäne-Vorschriften für Einreisende aus etwa 50 Ländern. Von der neuen Regelung profitierten zudem gut zehn Überseegebiete, sagte der britische Verkehrsminister Grant Shapps heute dem Nachrichtensender Sky News. Besucher unter anderem aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien müssen sich ab 10. Juli bei ihrer Ankunft nicht mehr für 14 Tage isolieren. (dpa)

9:58 Uhr Die Bäko Südwürttemberg mit Sitz in Reutlingen spielt gewöhnlich die Rolle des Hauptlieferanten seiner Kunden, 300 Bäckern und Konditoren – daher das Kunstwort Bäko im Firmennamen. Doch nun stellt Firmenchef Joost Nicolai Bremer im Gespräch mit dem GEA fest: »In der Coronakrise in diesem Frühjahr waren wir als Berater der Betriebe sehr gefragt.« Da sei es um die Handhabung von Kurzarbeit gegangen, um staatliche Soforthilfen, Zahlungsaufschübe und um Tipps für Gespräche mit Banken. (rog)

9:17 Uhr Präsident Donald Trump hat den rasanten Anstieg der Corona-Fallzahlen in den USA erneut damit begründet, dass in dem Land weitaus mehr auf das Virus getestet werde. »Es gibt eine Zunahme der Coronavirus-Fälle, weil unser Testverhalten so massiv und so gut ist, viel größer und besser als in jedem anderen Land«, schrieb er am späten Donnerstagabend auf Twitter. Dies seien großartige Neuigkeiten. Außerdem sei die Sterblichkeitsrate zurückgegangen, und jüngere Menschen erholten sich viel leichter und schneller.

Trump hat wiederholt die Zunahme der Fallzahlen mit der Ausweitung der Tests begründet. Kritiker werfen ihm vor, das Infektionsgeschehen herunterspielen zu wollen. Sie verwiesen auf eine steigende Zahl von Krankenhauseinweisungen. Sie machen außerdem geltend, dass bei einer Ausweitung der Tests die Anzahl der positiven Resultate zurückgehen oder zumindest gleichbleiben müsste, wenn Trumps These stimmen sollte. Auch renommierte Experten weisen Trumps Begründung zurück und machen vorrangig die Lockerung von Corona-Beschränkungen für den Anstieg verantwortlich. (dpa)

8:52 Uhr Nicht im Traum hätten Schüler vor dem 17. März daran gedacht, dass Schulen einfach dichtmachen könnten. Doch dann stellte sie die Schulschließung aufgrund der Corona-Pandemie vor große Herausforderungen. Plötzlich fielen nie hinterfragte Strukturen weg, stattdessen war ein hohes Maß an Eigenverantwortung gefragt: Den Lernstoff auf unterschiedlichen Kanälen besorgen und im Blick behalten, die Lernzeit selbst einteilen, Rückfragen an Lehrer formulieren, erledigte Aufgaben verschicken.

Nick Rempfer, Silas Jirikowski und Jan Hauf sind Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums (FSG). Sie besuchen die fünfte beziehungsweise neunte Klasse und sind seit drei Wochen wieder in einem rollierenden Verfahren in den eingeschränkten Schulregelbetrieb eingestiegen. Anna Bieth und Jule Weiblen besuchen die Jahrgangsstufe 1 und werden nächstes Jahr ihr Abi machen. Daher haben sie schon seit Mai wieder Präsenzunterricht, zumindest in den Hauptfächern. Sie alle berichten im Interview über ihre Homeschooling-Erfahrungen. Zwei Gefühle haben alle gemeinsam: Unsicherheit und Leistungsdruck. (GEA)

8:07 Uhr Gestern meldete das Sozialministerium 25 zusätzliche bestätigte Corona-Fälle in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vortag. So ist also die Zahl der nachweislich mit dem Virus Infizierten seit Beginn der Pandemie auf mindestens 35.780 gestiegen. Etwa 33.412 Menschen gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus lag gestern Abend bei 1.839 - das ist einer mehr als noch am Mittwoch. Derzeit seien geschätzt noch 529 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert, hieß es. (dpa)

7:46 Uhr Die Gemeinde Gomaringen erlässt durch die Corona-Krise bedingt die Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen für Juni. Die Gebühren für die Notbetreuung oder eine Betreuung im wöchentlichen Wechsel sollen anteilig abgerechnet werden. Dafür stimmte der Gemeinderat bei seiner Sitzung am Mittwoch einstimmig. Im Juni waren die Kindertageseinrichtungen von den Schließungen durch die Corona-Pandemie betroffen. Seit Ende Mai werden die freien Plätze in der Notbetreuung im wöchentlichen Wechsel mit Kindern belegt. Dabei ist es das Ziel, dass möglichst viele Kinder wochenweise zurück in den Kindergarten dürfen. Das Land Baden-Württemberg hat die Fortführung der Soforthilfe für den Monat Juni bisher noch nicht zugesagt. (sapo)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 196.370 (gestern: 195.893) Corona-Infizierte, 9.006 (8.995) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 179.800 (179.100) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Donnerstag, 2. Juli 2020

19 Uhr Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Tübingen ist heute um einen Fall gestiegen, meldet das Landratsamt. Damit stieg die Zahl auf insgesamt 1.298 bestätigte Fälle. Mindestens 1.234 Personen gelten wieder als genesen. Außerdem sind 60 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

18:10 Uhr In den letzten Tagen gab es immer wieder Meldungen, dass Menschen aus dem besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Gütersloh angefeindet werden. Nun machte sich scheinbar auch in Betzingen Skepsis breit.

Grund: Die Baufirma, die im Goosgarten arbeitet, kommt aus diesem Kreis. Es gab sogar Anzeigen gegen die Firma beim Landrausamt. (keg)

17:36 Uhr Aktuell macht sich die Corona-Pandemie beim Reutlinger Sozialgericht noch nicht bemerkbar, sagt Präsident Martin Rother. Kurzarbeit, »Riesenprobleme« in Branchen wie Gastronomie oder Messebau – all das könne zu Betriebsschließungen, Entlassungen und mehr Hartz-IV-Beziehern führen. »Noch bekommen die Arbeitnehmer ihr Geld, da klagen sie nicht.« Der Staat unterstützte derzeit die Wirtschaft massiv. Viele Betriebe, denen es schon vorher schlecht ging, hielten sich nur deshalb über Wasser.

Ab Herbst könnte sich das aber ändern, mutmaßt Rother. »Wir rechnen schon mit einem Anstieg der Fallzahlen.« Vizepräsident Grumann beobachtet einigermaßen verwundert, mit welcher »Schnelligkeit und Großzügigkeit« der Gesetzgeber in Coronazeiten Regeln kippt. Bis September werde beispielsweise die Vermögensprüfung bei Hartz-IV-Antragstellern ausgesetzt, auch Unterkunftskosten erkenne das Jobcenter bei Neubewilligungen von Arbeitslosengeld generell als angemessen an. »Man hat plötzlich den Eindruck, es gibt wahnsinnige Finanzreserven.« Zu befürchten sei allerdings, dass es zu Rückforderungen komme. (keg)

16:45 Uhr Das Pfullinger Freibad hat unter speziellen Auflagen wieder geöffnet. Die Kapazität beträgt aktuell 650 Besucher und könne »bei positiver Entwicklung« nach und nach auf bis zu 1.800 Personen ausgedehnt werden, erklärte die stellvertretende Hauptamtsleiterin Sabine Hohloch. Zurzeit dürfen sich im Schwimmer- und im Nichtschwimmerbecken jeweils bis zu 80 Personen gleichzeitig aufhalten, im Kleinbecken sind bis zu 20 Badende erlaubt. Tickets können ausschließlich online erworben werden, allerdings für bis zu sieben Tage im Voraus. Alle, die selbst keinen Internetzugang haben, können die Tickets im i-Punkt der Stadt auch gegen Barzahlung kaufen. Die Ticketkontingente für die verschiedenen Zeitfenster (montags bis mittwochs 7.30 bis 12 Uhr und 12 bis 18 Uhr, donnerstags bis sonntags 9 bis 14 Uhr und 14 bis 19 Uhr) sind so gestaltet, dass auch tagsüber noch Plätze gebucht oder von bereits anwesenden Badegästen nachgeordert werden können, führte Hohloch aus. Die Eintrittspreise sind angesichts der verkürzten Saison gesenkt worden: Erwachsene zahlen statt 4 nun 3 Euro, der ermäßigte Preis liegt bei 1,50 statt 2 Euro. (ps)

16:17 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute keinen neuen Corona-Fall. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.556 bestätigte Fälle. Auch hat sich die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 nicht erhöht, sie bleibt bei 89. 1.462 Personen gelten als genesen, das sind 99,66 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell noch fünf aktive Corona-Fälle bekannt. (pm)

15:43 Uhr In einem Facebook-Beitrag wird verbreitet, dass Italien die Todesursache der meisten Corona-Toten angeblich nicht mit der Lungenkrankheit Covid-19 in Verbindung bringt. »Italien sagt, dass 96% der Virus-Todesfälle auf andere Krankheiten zurückzuführen sind«, heißt es. Der Beitrag verweist auf einen Artikel der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Laut DPA-Faktencheck haben italienische Behörden jedoch nicht mitgeteilt, dass andere Krankheiten die Todesursache von 96 Prozent der Corona-Toten seien. Der Beitrag gibt die Aussage des verlinkten Nachrichtenartikels falsch wieder. (dpa)

15:01 Uhr Trotz Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen gab es im Juni noch keine Entspannung am regionalen Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,1 Prozent an (Vorjahr: 2,9 Prozent). Insgesamt 12 079 Menschen aus dem Bezirk der Agentur für Arbeit Reutlingen und den Jobcentern der Landkreise Reutlingen und Tübingen sind somit derzeit arbeitslos – 375 Personen mehr als im Mai. (pm)

14:21 Uhr Nie hat eine Formel-1-Saison so spät begonnen wie diese. Mit einem Notbetrieb will die Rennserie ihr Überleben sichern. Der Start in Österreich wird zur Prüfung für das strenge Hygienekonzept. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

13:45 Uhr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert vom Hersteller des Coronamedikaments Remdesivir trotz eines Großeinkaufs der USA weiterhin Lieferfähigkeit. Er erwarte von der Pharmafirma Gilead Sciences, »dass Deutschland und Europa versorgt werden, wenn es um ein solches Medikament geht«, sagte der CDU-Politiker heute im ZDF-»Morgenmagazin«. (dpa)

13 Uhr Angesicht der Coronakrise beschloss der Pfullinger Gemeinderat einstimmig, die vom Verwaltungsausschuss im Februar empfohlene Anhebung der Elternbeiträge für Kinderbetreuung zu verschieben. Für die Monate April, Mai und Juni, in denen die Kindergärten bis auf die Notbetreuung geschlossen waren, werden gar keine Gebühren erhoben. (ps)

12:16 Uhr Urlaub im Wohnmobil liegt zu Corona-Zeiten voll im Trend und hat im Mai zu einem Zulassungs-Boom geführt. In dem Monat wurden in Deutschland 10.460 Fahrzeuge neu zugelassen, 29 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

11:32 Uhr Das vom Land Baden-Württemberg aufgelegte Soforthilfeprogramm für die Gastronomie und Hotellerie ist gestartet. Das durch die Corona-Pandemie besonders belastete Hotel- und Gaststättengewerbe erhält im Anschluss an die Soforthilfe des Landes und des Bundes eine Hilfe zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen für weitere drei Monate. Seit heute können erste Anträge gestellt werden. Das Land rechnet mit einem Bedarf von insgesamt 330 Millionen Euro. Für die Beantragung müssen Antragsteller das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular gemeinsam mit einer Liquiditätsplanung und einem Bescheid ihres Steuerberaters hier hochladen. Die Steuerberaterin oder der Steuerberater müssen bescheinigen, dass die Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Das Antragsformular sowie das Formular zur steuerberaterlichen Bescheinigung finden sich auf der Website des Wirtschaftsministeriums. Das Antragsformular und die steuerberaterliche Bescheinigung zum Download gibt's hier. (pm)

10:49 Uhr Was haben die Menschen in diesem ersten Corona-Halbjahr gehört? Hat sich die gedrückte Stimmung im März und im April auch in der Musikauswahl niedergeschlagen? Nein - zumindest wenn man nach den Offiziellen Deutschen Chats geht. Da landet der kanadische Musiker The Weeknd mit seinem Song »Blinding Lights« nämlich auf Platz 1. Bis auf die blutgefletschten Zähne am Anfang des Videos erinnert in dem Clip wenig an eine Krise. (dpa)

10 Uhr Die Coronakrise trifft viele Deutsche auch wirtschaftlich schwer. Spenden an Hilfsorganisationen könnten da schon mal knapper ausfallen als sonst. Doch aktuelle Zahlen zeigen: Das Gegenteil ist der Fall. Die Spendenbereitschaft hat nicht nachgelassen, in den Monaten Februar bis Mai 2020 spendeten die Bundesbürger sogar mehr Geld an gemeinnützige Organisationen als im Vorjahreszeitraum, wie aus Zahlen des Marktforschungsinstituts GfK hervorgeht. Den Angaben zufolge stieg das Gesamtspendenvolumen in Deutschland im Februar gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019 um 6 Prozent, im März um 13 Prozent, im April um 5 Prozent und im Mai um 7 Prozent. Insgesamt kamen im Jahr 2020 bislang rund 31 Millionen Euro mehr zusammen als im Vorjahreszeitraum. (dpa)

9:17 Uhr Corona hat unser aller Leben auf den Kopf gestellt. Menschen ohne gute Deutschkenntnisse und Flüchtlinge hat die Krise jedoch besonders hart getroffen. Nicht nur sind fremdartig aussehende Menschen immer wieder Anfeindungen ausgesetzt, weil sie verdächtigt werden, das Virus eingeschleppt zu haben. Sie verstehen auch die sich ständig ändernden Regeln schwerer. Zudem machten Corona-Ausbrüche in Flüchtlingsunterkünften Schlagzeilen. Annette Widmann-Mauz, Tübinger CDU-Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration hat alle Hände voll zu tun, um Flüchtlingen und Migranten durch die Coronakrise zu helfen. Mehr dazu lesen Sie im GEA-Interview. (geu)

8:36 Uhr Mit 18 Spielerinnen starteten die Metzinger Bundesliga-Handballerinnen am Mittwochabend in die Saison-Vorbereitung. Nach der langen Corona-bedingten Zwangspause war die Freude, dass es endlich weitergeht, in den Gesichtern abzulesen: Das Foto zeigt (von links) den dänischen Neuzugang Silje Brons Petersen, Kapitän Marlene Zapf, Abwehrchefin Anika Niederwieser und Linksaußen Dorina Korsos. Neben Konditionsarbeit stehen beim Team von Trainerin Edina Rott ab sofort auch wieder handballspezifische Übungen auf dem Programm. Bis zum geplanten Saisonstart am 5./6. September sollen sieben Testspiele bestritten werden, die alle im August angesetzt sind. Ein Testspiel in Ketsch, das in drei Wochen ausgetragen werden sollte, wurde abgesagt. »Turniere gibt es derzeit keine«, beschrieb Geschäftsführer Ferenc Rott die schwierige Situation in der Coronakrise. (eye)

8:06 Uhr Die Corona-Krise hält die Baden-Württemberger nicht davon ab, ihr Glück im Lottospiel zu suchen - im Gegenteil. In den ersten sechs Monaten des Jahres sind die Einsätze trotz Pandemie und geschlossener Annahmestellen deutlich gestiegen, wie die Staatliche Toto-Lotto-Gesellschaft mitteilte. Bis Ende Juni setzten die Menschen im Südwesten rund 507 Millionen Euro ein, das sind 5,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres. Grund ist neben der Hoffnung auf Jackpots von bis zu 90 Millionen Euro auch der deutliche Trend, den Tippschein online abzugeben. Über Internet und App setzten Lottospieler in diesem Jahr bereits rund 62,4 Millionen Euro ein - ein Rekord und eine Steigerung um mehr als 40 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2019. (dpa)

7:34 Uhr Infolge der Corona-Pandemie sei in Pfullingen laut Pfullingens Kämmerer Manuel Baier mit einem Rückgang der Einnahmen in Höhe von rund sechs Millionen Euro zu rechnen, sollte es keine Finanzhilfen für die Kommunen geben, berichtete Baier. Der Ergebnishaushalt würde in diesem Fall mit einem Defizit von 5,3 Millionen Euro abschließen. Mithilfe von Sparmaßnahmen könne diese Summe aber auf etwa 3,5 bis 4 Millionen Euro reduziert werden. Allerdings sei noch nicht abzuschätzen, wie sich die am 1. Juli in Kraft getretene Absenkung der Umsatzsteuer für die Stadt auswirke. Mehr dazu lesen Sie hier. (ps)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 195.893 (gestern: 195.418) Corona-Infizierte, 8.995 (8.990) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 179.100 (178.100) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Mittwoch, 1. Juli 2020

20 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für heute einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es im Kreis insgesamt 1.556 bestätigte Fälle. Außerdem hat sich die Zahl der Toten in Zusammenhang mit Covid-19 um eins auf 89 erhöht. 1.462 Personen gelten als genesen, das sind 99,66 Prozent (Todesfälle nicht eingerechnet). Damit sind aktuell noch fünf aktive Corona-Fälle bekannt. (pm)

19 Uhr Nach einem Insolvenzantrag Ende März sind inzwischen alle elf Filialen der Schuh Schneider GmbH & Co. KG (Sitz: Reutlingen) in sieben württembergischen Städten geschlossen. 72 Beschäftigte haben Kündigungen erhalten, teilte Insolvenzverwalter Michael Riegger dem GEA mit. Unter den Bedingungen der Coronakrise mit wochenlangen Zwangsschließungen habe es keine Fortführungsmöglichkeit gegeben. Unternehmenschef Steffen Marsik sah sich bei seinem mehrjährigen Sanierungsplan auf gutem Weg, »bis das Virus alles außer Kraft setzte«. (GEA)

Das nun leer stehende Geschäft City Shoes der insolventen Schuh Schneider GmbH & Co. KG in der Reutlinger Wilhelmstraße. Foto: Niethammer
Das nun leer stehende Geschäft City Shoes der insolventen Schuh Schneider GmbH & Co. KG in der Reutlinger Wilhelmstraße.
Foto: Niethammer

18:42 Uhr Seit Montag haben die Kitas in Pliezhausen wieder geöffnet. Doch manche Kinder haben ihre gewohnten Erzieher dort nicht getroffen. Der Grund: Sie haben Vorerkrankungen und müssen von der Gemeinde als Arbeitgeber besonders vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt werden, wie Kämmerer Markus Hillenbrand sagt. Die Verwaltung und Betriebsärzte machen eine Risikoanalyse für jeden Erzieher mit bescheinigten Vorerkrankungen. Manche können dann etwa im Garten statt in kleinen Räumen mit Kindern arbeiten. Andere müssen aber zu Hause bleiben. (mak)

18:23 Uhr Meldung aus dem Sozialministerium: Heute wurden 50 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in ganz Baden-Württemberg gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.755 an. Davon sind ungefähr 33.375 Personen bereits wieder genesen. Derzeit sind geschätzt noch 542 Menschen infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 steigt heute nicht, sie bleibt bei 1.838. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,95 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 1,9. (pm)

17:58 Uhr Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Tübingen ist heute um einen Fall gestiegen, meldet das Landratsamt. Damit stieg die Zahl auf insgesamt 1.297 bestätigte Fälle. 1.234 Personen gelten wieder als genesen. Außerdem sind 60 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (GEA)

17:36 Uhr Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer konnte ruhig schlafen nach der Tübinger Feierabendaktion »Gönn dir Tübingen« am vergangenen Donnerstag. Er sieht keine Gefahr für einen neuen Corona-Ausbruch in der Universitätsstadt. Der Tübinger Virologe Thomas Iftner sieht das anders, vor allem, wenn es um Menschenmassen geht – auch an frischer Luft. »Wenn sich ein frisch Infizierter unter den dicht gedrängten Massen aufhält, ist das eine mögliche Situation, aus der sich ein neuer Ausbruch entwickeln könnte«, sagt er. Aufgrund der offenen Grenzen und der geographischen Lage Tübingens sei das nicht auszuschließen. (sapo)

17:12 Uhr Die US-Regierung hat sich einen Großteil der bis September anvisierten Produktionsmenge des Corona-Mittels Remdesivir gesichert. Ein entsprechende Vereinbarung mit dem Biotech-Unternehmen Gilead Sciences sieht laut US-Gesundheitsministerium den Erwerb von Wirkstoff-Dosen für mehr als 500.000 Behandlungen vor. Das entspreche 100 Prozent der geplanten Produktionsmenge für Juli sowie jeweils 90 Prozent für August und September. Remdesivir gilt als eines der aussichtsreichsten Medikamente bei schweren Corona-Symptomen. Es kann Studien zufolge den Krankenhausaufenthalt verkürzen. (dpa)

16:36 Uhr Auf dem Parkplatz des ehemaligen Paketpostgeländes in Reutlingen ist seit heute einiges los: Die bundesweit angelegte Antikörperstudie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) ist gestartet. In extra aufgestellten Containern werden nun vier Wochen lang Reutlinger auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet. 6.000 Menschen wurden angeschrieben, berichtet Markus Schwarzbauer, der Tübinger Dienststellenleiter der Johanniter, der das Projekt vor Ort mit seinem Helferteam betreut. Man gehe davon aus, dass 3.000 bis 3.400 der angeschriebenen Personen an der Studie teilnehmen wollen. 24 Helfer der Johanniter stehen nun montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr für die Studienteilnehmer bereit, die zu extra zugewiesenen Zeitfenstern kommen. Den Teilnehmern wird Blut abgenommen und sie müssen Fragen zu ihren Gesundheitszustand in den vergangenen Monaten beantworten. (kk)

Testzentrum auf der ehemaligen Paketpostgelände in Reutlingen: Hier werden ausgewählte Bürger auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet. Foto: Kammerer
Testzentrum auf der ehemaligen Paketpostgelände in Reutlingen: Hier werden ausgewählte Bürger auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet.
Foto: Kammerer

15:57 Uhr Als »starkes Zeichen« wertete Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck den im Ausweichquartier Stadthalle einstimmig gefassten Gemeinderatsbeschluss, die Leistungsfähigkeit des städtischen Haushalts durch einen auf fünf Jahre angelegten Konsolidierungsprozess zu sichern. Zu der bereits vor Corona festgestellten Deckungslücke in Höhe von 22,7 Millionen Euro kommen laut Keck nach aktuellen Stand pandemiebedingte Einnahmeausfälle in Höhe von 58,9 Millionen Euro hinzu. Er hoffe allerdings so Keck, dass davon etwa 80 Prozent durch Rettungsschirme von Bund und Land kompensiert würden. Dennoch gelte es, nachhaltig 30 bis 40 Millionen Euro einzusparen, um den Stadthaushalt leistungsfähig zu halten – wozu der nachhaltig angelegte Konsolidierungsprozess dienen soll. Dabei geht es auch um die Frage, welche Aufgaben die Stadtverwaltung künftig leisten muss oder kann und wo Abstriche möglich sind. (rh)

15:20 Uhr Die Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union war unter großen Mühen seit 2013 von 24,4 auf 14,9 Prozent gedrückt worden, lag damit aber immer noch doppelt so hoch wie die von Erwachsenen. Nach Beginn der Pandemie wuchs die Quote im April bereits auf 15,4 Prozent. Befürchtet wird ein starker Anstieg in den nächsten Monaten - möglicherweise wieder auf um die 25 Prozent. Wie die EU gegensteuern will, lesen Sie hier. (dpa)

14:21 Uhr Die Dynamik lässt nach, aber der Trend bleibt: Die Corona-Krise hat den Arbeitsmarkt im Südwesten fest im Griff. Besonders von Arbeitslosigkeit betroffen sind derzeit junge Leute, von denen gerade viele eine Ausbildung oder ein Studium beenden und auf einen Arbeitsplatz hoffen. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

13:47 Uhr Die Crowdfunding-Aktion beim Handball-Drittligisten VfL Pfullingen ist gut angelaufen. Trainer Daniel Brack betont dennoch, dass die Mannschaft Unterstützung braucht. Ziel für die bevorstehende Saison sei »nicht irgendeine Platzierung, sondern am Leben zu bleiben«, so Brack. Der VfL kämpft ums Überleben. Die Spieler und das Trainerteam haben in der Saison 2019/20 auf Teile ihrer Gehälter verzichtet. Bekanntlich wurde die Runde wegen der Corona-Pandemie Anfang März abgebrochen. Der hatte aber einen Einnahmeausfall, da die letzten zwei Heimspiele nicht mehr ausgetragen werden konnten. »Die Bevölkerung in Pfullingen muss wissen, dass wir Unterstützung benötigen. Sonst kann es in der bisherigen Form nicht weitergehen«, formuliert der VfL-Coach einen Hilferuf. (wil)

13:08 Uhr Die Folgen der Coronavirus-Krise treiben die Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg weiter in die Höhe. Allerdings lässt der Druck im Vergleich zu den Vormonaten merklich nach. Auch die Zahl der Unternehmen, die Kurzarbeit anmelden, steigt nicht mehr so stark wie zuvor, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Besonders von Arbeitslosigkeit betroffen seien derzeit junge Leute, von denen gerade viele eine Ausbildung oder ein Studium beenden und auf einen Arbeitsplatz hoffen, hieß es. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

12:30 Uhr Deutschland gewährt Menschen aus elf Staaten außerhalb der Europäischen Union wieder die unbeschränkte Einreise. Das gilt nach einem Kabinettsbeschluss heute für Reisende aus Australien, Georgien, Kanada, Montenegro, Neuseeland, Thailand, Tunesien und Uruguay. Für Japan, Südkorea und China gelten die Lockerungen der Mitte März in der Corona-Krise verhängten Beschränkungen unter Vorbehalt, wenn diese Länder auch Menschen aus Deutschland wieder die Einreise erlauben. Die Erleichterungen treten am Donnerstag in Kraft, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. (dpa)

11:48 Uhr Im Kreis Reutlingen startet das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) eine bundesweite und langfristig angelegte Antikörperstudie. Heute geht das Testzentrum auf einem ehemaligen Paketpostgelände in der Stadt in Betrieb. Im Kreis Reutlingen sollen innerhalb von zunächst vier Wochen 2.500 Menschen auf Antikörper gegen Sars-CoV-2 getestet werden. Sie werden über das Einwohnermeldeamt nach dem Zufallsprinzip angeschrieben und eingeladen. Eine zweite Erhebung ist für den Herbst oder Winter vorgesehen. Laut Studienleiter Gérard Krause handelt es sich um die bisher größte Antikörperstudie in Deutschland. (dpa)

11:11 Uhr Nach der schweren Corona-Rezession erwartet das Ifo-Institut für die zweite Jahreshälfte einen kräftigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft. Die Münchner Ökonomen rechnen für das dritte Quartal mit einem Wirtschaftswachstum von 6,9 Prozent, für das vierte von 3,8 Prozent, wie das Institut mitteilte. Im ersten Vierteljahr war das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartel um 2,2 Prozent geschrumpft; für das zweite Quartal wird mit einem deutlich heftigeren Einbruch gerechnet. »Von nun an geht es schrittweise wieder aufwärts«, sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. (dpa)

10:37 Uhr Die Sauter Feinmechanik GmbH sieht sich aufgrund rückläufiger Nachfrage nach ihren Produkten zum Abbau von 59 Stellen an ihrem Firmensitz in Metzingen veranlasst. Dies sei die Konsequenz aus der aktuellen Wirtschaftskrise, der Optimierung von Prozessabläufen in Produktion und Verwaltung sowie dem zunehmenden Kostendruck auf die Produktion am Standort Metzingen. Mehr dazu lesen Sie hier. (rog)

9:49 Uhr Insgesamt verschlechtert sich der Haushalt der Stadt Mössingen aus heutiger Sicht aufgrund der Corona-Pandemie voraussichtlich um rund 3,64 Millionen Euro. Mehr noch: Durch den zu erwartenden Verlust der Stadtwerke im laufenden Jahr in Höhe von 774 000 Euro verschlechtert sich das Ergebnis im städtischen Kernhaushalt voraussichtlich um insgesamt 4,42 Millionen Euro. (mwm)

9:05 Uhr Seit heute gelten neue Corona-Regeln in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens in Baden-Württemberg. So dürfen sich beispielsweise von nun an in der Öffentlichkeit 20 Personen (statt bislang 10) treffen. In vielen anderen Bundesländern gibt es andere Regelungen diesbezüglich: In Bayern dürfen sich beispielsweise nur Gruppen mit bis zu 10 Personen öffentlich treffen, in Berlin und Brandenburg gelten gar keine Kontaktbeschränkungen mehr, in Schleswig-Holstein dürfen sich im privaten Raum bis zu 50 Personen treffen. Eine Übersicht über die seit heute geltenden Corona-Regeln in Baden-Württemberg gibt es hier. (kk)

8:32 Uhr Um die Übertragung von Covid-19 in Haushalten mit Kindern und Jugendlichen zu untersuchen, startet die Tübinger Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin gemeinsam mit den drei weiteren baden-württembergischen Universitätskliniken unter Federführung von Heidelberg eine neue Studie. Es handelt sich dabei um das Anschlussprojekt der in Baden-Württemberg durchgeführten Studie zur Virusverbreitung bei Kindern. Start der neuen Studie ist im Juli 2020, eine Anmeldung für interessierte Familien oder Haushalte ist seit dem 29. Juni möglich und erfolgt ausschließlich telefonisch. Wer an der Studie teilnehmen kann und wie man sich anmelden kann, ist auf der Homepage der Uniklinik ersichtlich, zur Homepage geht's hier. (pm)

7:51 Uhr Angesichts der rapiden Zunahme der Coronavirus-Neuinfektionen im Süden der USA hat einer der führenden Gesundheitsexperten des Landes vor einer Zuspitzung der Pandemie gewarnt. Falls der Anstieg in den betroffenen Bundesstaaten nicht unter Kontrolle gebracht werden könne, seien landesweit bald bis zu 100.000 Neuinfektionen pro Tag vorstellbar, warnte der Immunologe Anthony Fauci bei einer Anhörung im Senat. Mehrere US-Bundesstaaten traten wegen der Entwicklung bei den Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus auf die Bremse. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 195.418 (gestern: 195.042) Corona-Infizierte, 8.990 (8.976) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 178.100 (177.770) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Alle Informationen, die zwischen 23. Juni und 30. Juni rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.