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Zuzügler aus dem Ausland sorgen für Einwohnerzuwachs

Passanten gehen über die Königstraße in Stuttgart Foto: dpa
Passanten gehen über die Königstraße in Stuttgart
Foto: dpa

STUTTGART. Im vergangenen Jahr sind erneut mehr Menschen über die Landesgrenze nach Baden-Württemberg zu- als weggezogen. Die sogenannten Wanderungsgewinne werden aber stetig kleiner und sind auch nur einer großen Zahl an Zuzüglern aus dem Ausland zu verdanken, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Stuttgart mitteilte. An die anderen Bundesländer verliert der Südwesten dagegen unter dem Strich Einwohner. So zogen im vergangenen Jahr zwar rund 121 800 Menschen aus anderen Teilen Deutschlands nach Baden-Württemberg. 130 700 Menschen verließen allerdings den Südwesten und ließen sich in anderen Bundesländern nieder. Aus dem Ausland gab es dagegen 246 800 Zu- und nur rund 200 200 Fortzüge, was einen positiven Saldo ergibt.

Insgesamt, also In- und Ausland kombiniert, gab es einen Zuwachs von rund 37 800 Einwohnern. 2018 hatte der Wanderungssaldo bei 50 900 und 2017 bei 72 100 gelegen. In Baden-Württemberg lebten im vergangenen Jahr rund 11,1 Millionen Menschen. (dpa)

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