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Zuwanderung nach Baden-Württemberg ist weiter rückläufig

Sie hat im dritten Jahr in Folge abgenommen und liegt bei 50.900 Menschen.

Jeder zweite Deutsche fürchtet sich davor, dass Deutschland von der hohen Zuwanderung durch Flüchtlinge überfordert sein konn
Flüchtlingen in Deutschland. Foto: Daniel Bockwoldt
Flüchtlingen in Deutschland. Foto: Daniel Bockwoldt

STUTTGART. Die Zuwanderung nach Baden-Württemberg hat das dritte Jahr in Folge abgenommen. 2018 seien zwar immer noch 50.900 Menschen mehr zu- als fortgezogen, allerdings werde diese Zahl stetig kleiner, teilte das Statistische Landesamt in Stuttgart am Donnerstag mit. 2015 habe der sogenannte Wanderungsüberschuss noch bei rund 171.500 Menschen gelegen. Im Jahr 2016 kamen rund 76.100 mehr Menschen ins Land, als es verließen, 2017 waren es rund 72.100.

Der Rückgang ist den Statistikern zufolge vor allem auf die gesunkene Zahl an Flüchtlingen zurückzuführen. Im Vergleich zu 2015 habe sich die Zuwanderung aus Syrien um 90 Prozent, aus Irak um 85 Prozent und aus Afghanistan um 95 Prozent verringert. Im vergangenen Jahr kamen die meisten Menschen demnach aus Rumänien. Aus dem südosteuropäische Land zogen 12.300 Menschen mehr zu als fort. (dpa)