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Schuldnerberatungen im Südwesten erhalten fast halbe Million

Beratungsprojekte für überschuldete Familien erhalten insgesamt 400.000 Euro Förderung vom Land Baden-Württemberg. Die Gelder gehen an neun Schuldnerberatungsstellen aus verschiedenen Stadt- und Landkreisen, wie das Sozialministerium am Donnerstag in Stuttgart bekanntgab. »Wir müssen verschuldete Familien möglichst früh erreichen, um insbesondere die Folgen einer Überschuldung für die Kinder und Jugendlichen abzuwenden«, teilte Sozialminister Manne Lucha (Grüne) mit.

Manne Lucha (Grüne)
Manfred Lucha (Bündnis 90/Die Grünen) spricht. Foto: Marijan Murat
Manfred Lucha (Bündnis 90/Die Grünen) spricht.
Foto: Marijan Murat

Im Land gibt es rund 110 Schuldnerberatungsstellen. Sie werden sowohl von Trägern der freien Wohlfahrtspflege wie Caritas, Diakonie und Arbeiterwohlfahrt als auch von Stadt- und Landkreisen geführt.

Das Statistische Landesamt ist laut der Mitteilung in seinem neuen »GesellschaftsReport BW« zu dem Ergebnis gekommen, dass die Schuldnerberatung leichter zugänglich sein sollte - zum Beispiel digital. Oder dass sie an Orten angeboten werden sollte, wo sich Familien ohnehin aufhalten wie in Schulen und Kitas.

GesellschaftsReport BW

Mitteilung

© dpa-infocom, dpa:221201-99-739183/2