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Südwesten will mehr Vielfalt auf Campingplätzen ermöglichen

Vor Beginn des Sommers will das Land laut einem Medienbericht mehr Vielfalt auf Campingplätzen erlauben. Die fast 40 Jahre alte Campingplatz-Verordnung soll dazu entrümpelt werden, sagte Bauministerin Nicole Razavi (CDU) der »Südwest Presse« (Dienstag).

Nicole Razavi
Nicole Razavi (CDU), baden-württembergische Ministerin für Wohnen und Landesentwicklung, spricht. Foto: Bernd Weißbrod
Nicole Razavi (CDU), baden-württembergische Ministerin für Wohnen und Landesentwicklung, spricht.
Foto: Bernd Weißbrod

Wegfallen soll die Vorgabe für die Anzahl und die Ausstattung von Sanitäreinrichtungen. Im Entwurf der neuen Verordnung werden laut Bericht nur noch »ausreichend Toiletten, Duschen und Waschplätze« gefordert.

Auch für gewisse Stellplätze für Wohnmobile sollen die Bestimmungen einfacher werden. »Wir machen weniger Vorgaben und erlauben dadurch mehr Vielfalt«, sagte Razavi dem Blatt. Die neue Verordnung werde voraussichtlich zum 1. Mai in Kraft treten, berichtete die Zeitung.

© dpa-infocom, dpa:230313-99-940809/2