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Närrische Nachzügler: Tausende feiern Bauernfastnacht

Während die meisten Narren im Südwesten schon in der Fastenzeit sind, feiern die Hästräger in Südbaden noch einmal. Dort ist die sogenannte Bauernfastnacht ein fester Bestandteil im Fahrplan der Narren.

Bauernfastnacht in Südbaden
Ein Narr schmeisst in Waggis-Verkleidung beim Umzug der Bauernfastnacht Konfetti in die Luft. Foto: Patrick Seeger
Ein Narr schmeisst in Waggis-Verkleidung beim Umzug der Bauernfastnacht Konfetti in die Luft.
Foto: Patrick Seeger

Für die meisten Narren im Südwesten ist die Fastnacht zwar schon vorbei, für ein paar tausend Hästräger in Südbaden an der Grenze zur Schweiz ist aber noch nicht Schluss gewesen. Traditionell feiern die dortigen Zünfte am Wochenende nach Aschermittwoch die sogenannte Bauernfastnacht - etwa mit Straßenumzügen und anderen närrischen Veranstaltungen.

In Kommunen wie Sulzburg (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) und in Weil am Rhein (Landkreis Lörrach) ist die »Buurefasnet« ein fester Termin im Narrenfahrplan. Nach coronabedingten Aussetzern in den Jahren 2021 und 2022 war die Freude über die Rückkehr zum Normalbetrieb bei den Zünften groß.

Das Narrentreiben im südlichen Baden-Württemberg ist das letzte Aufbäumen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht vor der Fastenzeit. Die Narren entlang der deutsch-schweizerischen Grenze feiern erst nach dem Aschermittwoch, weil sie sich an einem älteren Kalender orientieren und somit närrische Nachzügler sind.

Sulzburger Burefasnet

Umzug in Weil am Rhein

© dpa-infocom, dpa:230226-99-743938/2