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Ministerin signalisiert Hilfe bei Energiekosten

Das Universitätsklinikum Freiburg rechnet wegen stark gestiegener Energiepreise mit Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe pro Jahr. Wie hoch der Betrag sein werde, lasse sich noch nicht abschätzen, sagte der Leitende Ärztliche Direktor und Vorstandschef Frederik Wenz am Dienstag in Freiburg bei einem Besuch von Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Grüne). Das nach eigenen Angaben größte Universitätsklinikum in Baden-Württemberg verbraucht so viel Energie wie rund 35.000 Haushalte.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Grüne)
Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Grüne) spricht bei einem Besuch der Uniklinik Freiburg. Foto: Philipp von Ditfurth
Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Grüne) spricht bei einem Besuch der Uniklinik Freiburg.
Foto: Philipp von Ditfurth

Olschowski sagte, es sei noch nicht deutlich, in welcher Höhe der Bund Mehrkosten auffangen werde. Das Land habe seinerseits im Haushalt bereits Rücklagen für Notlagen gebildet. »Es ist eine vage Situation, weil wir nicht ganz genau wissen, wie sich die Preise entwickeln.« Am Ende werde für die Einrichtungen Unterstützung vom Bund und den Bundesländern - also auch von Baden-Württemberg - kommen.

Wie Klinikchef Wenz berichtete, soll das Heizkraftwerk der Uniklinik in etwa fünf Jahren mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Das sei ein Pilotprojekt: »Wir wollen ein Leuchtturm sein für die Klimaziele Baden-Württembergs«, sagte der Mediziner.

© dpa-infocom, dpa:221011-99-90010/2