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Messe Friedrichshafen braucht vorerst keine Finanzhilfen

Die Messe Friedrichshafen braucht nach der Corona-Krise vorerst keine Finanzhilfen mehr. Im Jahr 2020 habe die Messe nach Umsatzeinbrüchen in Folge des Ausbruchs der Pandemie die Mietzahlung für das Areal an die Besitzgesellschaft aussetzen müssen und eine Kapitalrücklage in Höhe von fünf Millionen Euro von der Stadt Friedrichshafen benötigt, teilte die Betreibergesellschaft am Freitag anlässlich ihrer Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres mit. Dies sei für die Jahre 2021 und 2022 nicht mehr der Fall.

Die Umsätze der Messe erholten sich demnach 2021 im Vergleich zum Vorjahr spürbar - von 6,2 Millionen Euro auf knapp 16,6 Millionen Euro. Damit war die Betreibergesellschaft aber immer noch ein großes Stück von den Werten vor Pandemiebeginn entfernt: Im Jahr 2019 lag der Umsatz bei 26,6 Millionen Euro. Coronabedingt fanden im vergangenen Jahr nur 5 von 13 eigenen Schauen auf dem Gelände statt. Dennoch liege das Jahresergebnis 2021 mit rund 2,2 Millionen Euro im Plus, teilte die Betreibergesellschaft mit.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet die Messe erneut mit Einbußen beim Umsatz, weil coronabedingt bis März keine Veranstaltungen möglich waren. Geld aus der im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Kooperation Fairnamic mit der Messe Frankfurt werde zudem erst ab dem kommenden Jahr fließen, sagte Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann. Im Rahmen des Deals zog die Fahrrad-Schau Eurobike von Friedrichshafen nach Frankfurt, die dortige Messe investiert wiederum viel Geld in die neue gemeinsame Tochtergesellschaft.

Mitteilung zur Jahresbilanz 2021

Mitteilung zur Jahresbilanz 2020

© dpa-infocom, dpa:220708-99-955516/2