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Landtagsdebatte zur Wahl - Stoch: Union wurde abgewählt

Die SPD hat die Bundestagswahl gewonnen. Trotzdem ist noch völlig unklar, welchen Kurs das Land nimmt. Aber das Ergebnis sorgt auch für Wirbel im Südwesten.

Andreas Stoch, der Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg
Andreas Stoch, der Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg, spricht in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen vor einer Landesvorstandssitzung über dieErgebnisse der Bundestagswahl zu Journalisten. Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Andreas Stoch, der Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg, spricht in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen vor einer Landesvorstandssitzung über dieErgebnisse der Bundestagswahl zu Journalisten. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

STUTTGART. In der ersten Plenarsitzung des Stuttgarter Landtags nach der Sommerpause geht es um das derzeit drängendste politische Thema im Land - die Bundestagswahl und die anstehenden Gespräche zur Regierungsbildung. Die Südwest-SPD setzt das Thema am heutigen Mittwoch auf die Tagesordnung. Fraktionschef Andreas Stoch wird dabei offensiv für eine Ampel werben. Während nämlich Grüne und CDU im Land ihren Koalitionsvertrag als Baupause für den Bund sehen und vor allem die CDU auf ein Jamaika-Bündnis drängt, hat die grün-schwarze Regierung aus Sicht der SPD über fünf Jahre vor allem gezeigt, »dass die CDU als Bremsklotz funktioniert«.

»Die Union, und vor allem auch Armin Laschet, wurde von den Wählerinnen und Wählern als eindeutiger Wahlverlierer zurecht für ihre Verbindung zu Lobbyisten, Maskendeals und für ihre unzureichende Abgrenzung nach rechts abgestraft und abgewählt«, sagte Stoch der Deutschen Presse-Agentur. »Damit gibt es auch für eine Jamaika-Koalition unter einem Kanzler Armin Laschet keinerlei Legitimation.« (dpa)