Logo
Aktuell Land

Lärmkongress in Stuttgart startet

Dauerlärm etwa an Verkehrsachsen kann zur Depressionen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Bei einem zweitägigen Kongress in Stuttgart suchen Experten Wege zur Lärmbekämpfung.

Foto: dpa
Foto: dpa

Stuttgart (dpa/lsw) - Mehr als eine Viertelmillion Menschen im Südwesten leiden nach Angaben des Verkehrsministeriums unter gesundheitsschädlichem Straßenlärm. Beim Lärmkongress in Stuttgart wollen sich heute (10.00 Uhr) und Freitag rund 300 Experten über Erkenntnisse und Möglichkeiten der Lärmbekämpfung austauschen. Laut Ministerium haben inzwischen 400 Kommunen Lärmaktionspläne aufgestellt, mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren. Problem bleibe der fehlende Anspruch auf Lärmschutz für Betroffene an bestehenden Straßen. Lediglich bei Neu- oder größeren Umbauten muss sichergestellt sein, dass kein schädlicher Lärm entsteht.

Infos des Landes zum Lärmschutz