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Hubschrauberabsturz mit 46 Toten: Gedenken nach 40 Jahren

In Mannheim wird mit einer Gedenkfeier an den Hubschrauberabsturz mit 46 Toten vor 40 Jahren erinnert. Erwartet werden am Sonntag 40 Trauergäste am Flugplatz der Stadt. Auf der Rednerliste stehen Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD), Colonel Reid E. Furman, Kommandeur der U.S. Army Garnison Rheinland-Pfalz, sowie Peter Röttele, der den Austausch mit den Angehörigen und Freunden der Opfer koordiniert.

Das Gedenken erinnert an einen besonders tragischen Moment in der Geschichte der Städtepartnerschaft zwischen Mannheim, Swansea und Toulon. Vor 40 Jahren kamen zum 375. Stadtjubiläum Menschen aus diesen Städten nach Mannheim, um an den Internationalen Luftschiffertagen am Flughafen teilzunehmen. Geplant war es, einen sportlichen Rekord im Formationssprung aufzustellen. Dabei verloren 46 junge Menschen ihr Leben: Der eingesetzte Chinook-Hubschrauber der US-Armee stürzte kurz nach dem Start mit einem technischen Defekt auf die Autobahn Mannheim Heidelberg und fing sofort Feuer.

Alle Insassen aus Deutschland (6), Großbritannien (9), USA (8) und Frankreich (23) kamen dabei um. Der Absturz galt damals als das schwerste Helikopterunglück in Deutschland.

Am jährlichen Gedenken nehmen nach Angaben der Stadt noch immer viele Angehörige teil, meist Geschwister und Kinder. Die meisten Eltern der Verunglückten sind inzwischen gestorben. Parallel findet eine Gedenkveranstaltung in Toulon statt.

© dpa-infocom, dpa:220909-99-694342/2