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Grippewelle im Südwesten läuft langsam an

Insgesamt 32 Influenzafälle sind bisher in Baden-Württemberg beim Landesgesundheitsamt gemeldet worden. Das sind neun weniger als zu diesem Zeitpunkt im vergangenen Jahr.

Patientin wird geimpft
Eine Patientin wird gegen Grippe geimpft. Foto: Martin Schutt/Archiv
Eine Patientin wird gegen Grippe geimpft. Foto: Martin Schutt/Archiv

STUTTGART. Den ersten Fall habe es gleich zu Beginn der Meldungen Anfang Oktober gegeben, sagte eine Sprecherin des Regierungspräsidiums auf Anfrage der Deutschen Presse Agentur. »Die meisten Fälle - neun- und die höchsten Neuerkrankungsraten zeigten sich in der Altersgruppe bis vier Jahre.« Einen Todesfall habe es 2018 aber noch nicht gegeben.

Mit insgesamt 35 941 Fällen sei 2017 ein sehr starkes Grippejahr gewesen. Wie schwer die Grippewelle dieses Jahr wird, könne nicht prognostiziert werden, sagte die Sprecherin. Jedoch gebe es erfahrungsgemäß einen deutlichen Anstieg im Dezember und nach Silvester. Auch ob eine Region oder Altersgruppe besonders von der Grippe betroffen sein werden, könne man bei den »kleinen Meldezahlen von 32 Fällen« nicht vorhersagen. Dennoch sei eine Influenzaimpfung ratsam, die im Südwesten noch möglich sei. (dpa)