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Feinstaubalarm in Stuttgart: Schadstoffe unter EU-Grenze

In der Landeshauptstadt gilt seit Montag wieder Feinstaubalarm.

Verkehr in Stuttgart
Autos fahren durch die Innenstadt. Foto: Sina Schuldt/Archiv
Autos fahren durch die Innenstadt. Foto: Sina Schuldt/Archiv

STUTTGART. Autofahrer sind in den nächsten Tagen zum freiwilligen Umstieg auf Busse und Bahnen aufgefordert. Das Befeuern privater Kaminöfen, die nur dem Wohlbefinden dienen, ist ab dem Abend verboten. Feinstaubalarme gibt es nur im Winterhalbjahr, da dann die Luftbelastung mit gesundheitsschädlichem Feinstaub besonders hoch sein kann. Experten haben für die kommenden Tage eine Wetterlage vorhergesagt, die Feinstaubwerte nahe des EU-Grenzwertes erwarten lassen.

Bereits in den vergangenen Tagen wurden an Deutschlands schmutzigster Kreuzung, dem Neckartor, jeweils fast 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel gemessen. Auch am verkehrsärmeren Sonntag waren es 28 Mikrogramm. Laut EU darf der Grenzwert maximal an 35 Tagen im Jahr überschritten werden. In diesem Jahr war das bislang an 16 Tagen der Fall. Damit sieht die Stadt eine Chance, die 35 Tage im Jahr 2018 erstmals unterschreiten zu können.

Stadt-Seite zum Feinstaubalarm

Aktuelle Feinstaubwerte am Neckartor

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