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Aktuell Live-Ticker

Merkel: Deutschland stehen schwere Monate bevor, Zahlreiche Museen, Schlösser, Burgen und Klöster geschlossen

Das Coronavirus hat auch Reutlingen und die Region Neckar-Alb in Atem gehalten. Eine Zeit lang ist die Zahl der Neuinfektionen gesunken, jetzt steigt sie wieder an. Wer befürchtet, infiziert zu sein, soll nicht direkt in eine Praxis gehen, sondern erst bei seinem Hausarzt anrufen. Wenn dieser den Corona-Abstrich nicht selbst vornehmen kann, wird der Patient an eine der Coronaschwerpunktpraxen im Kreisgebiet oder an die Abstrichstelle in Reutlingen verwiesen.

Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt zu einer Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt. Foto: Markus Schreiber/AP-Pool/dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt zu einer Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt. Foto: Markus Schreiber/AP-Pool/dpa

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Seit März bestimmt das Coronavirus den Alltag vieler Menschen. Zu Beginn der Pandemie änderte sich die Lage fast jeden Tag. Einrichtungen, Behörden und Betriebe mussten schließen. Es gab immer mehr Verbote und Regeln. Bis hin zum Shutdown. Zwischenzeitlich befand sich Deutschland wieder auf dem Weg zurück zur Normalität, doch aktuell ändert sich das wieder. Der GEA hält Sie hier im Live-Ticker mit sämtlichen Informationen rund um das Thema Corona auf dem Laufenden.

Montag, 26. Oktober 2020

14:07 Uhr »Seltsame Zeiten« sind das, in denen die Cartoon-Band Gorillaz ein neues Album mit hoher Promi-Dichte veröffentlicht. Mastermind Damon Albarn freut sich, dass aus einer kleinen Idee in den Corona-Monaten eine große Puzzle-Arbeit wurde. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

13:23 Uhr Für eine Zulassung eines Fahrzeugs brauchen Autofahrer in Corona-Zeiten viel Geduld. Die Branche fordert eine dringende Beschleunigung. »Die Wartezeit kostet sowohl Händlern als auch Kunden bares Geld«, sagte Ralf Kutzner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei der Gewerkschaft am Montag. »Die zuständige kommunale Politik muss dringend tätig werden und diesen Zustand beenden.« Der Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Jürgen Karpinski, plädierte für die digitale Zulassung im Autohaus. »Solange eine Zulassung im Autohaus aber noch nicht möglich ist, sollten die zuständigen Behörden alles tun, um die Wartezeiten für Kunden und Autohändler in den Zulassungsstellen erträglich zu gestalten.« (dpa)

12:51 Uhr Warnungen vor einer weiteren Zuspitzung der Corona-Lage werden lauter. Reicht ein jeweils regionales Gegensteuern, wenn sich das Virus in immer größeren Teilen Deutschlands rasant ausbreitet? Die Debatte über einheitlichere Regeln zur Corona-Eindämmung geht weiter. (dpa)

11:56 Uhr Die Corona-Pandemie hat viele Wirtschaftszweige lahmgelegt. Hoffnungen auf günstige Einkäufe auf dem Immobilien-Markt sind aber offenbar zerstoben. Eine Mehrheit glaubt, dass die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland nicht von der Pandemie beeinflusst werden (27 Prozent) oder dass sie weiter steigen (34 Prozent), zeigt eine Umfrage der Berliner Maklerfirma Homeday. Weniger als ein Drittel (29 Prozent) erwartet niedrigere Preise infolge der Corona-Krise, heißt es in der am Montag veröffentlichten Studie, für die 3.259 Menschen vom Marktforsches YouGov befragt wurden. Im Mai hatte noch fast die Hälfte (48 Prozent) mit sinkenden Preisen gerechnet. (dpa)

11:21 Uhr Zahlreiche Schlösser, Burgen und Monumente sind wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen seit dem Wochenende geschlossen. Die meisten Museen und historische Bauwerke unter der Leitung der Staatlichen Schlösser und Gärten (SSG) schlossen für Besucher in den Herbstferien. Begründet wurde dies mit der aktuell für Baden-Württemberg geltenden Pandemiestufe 3. Die Schließungen sollen andauern, bis diese Pandemiestufe  wieder gesenkt werden kann. Von Schließungen betroffen sind unter anderem das Kloster und das königliche Jagdschloss in Bebenhausen, das Residenzschloss Bad Urach, die königliche Grabkapelle in Stuttgart-Rotenberg, das Residenzschloss und das Schloss Favorite Ludwigsburg, Schloss Solitude oder Schloss Kirchheim. Mit Einschränkungen geöffnet bleiben unter anderem die Festungsruine Hohenneuffen und die Festungsruine Hohentwiel. (rr)

Das Uracher Residenzschloss wurde zuletzt in den 60er-Jahren saniert. Jetzt ist wieder höchste Zeit, etwas zu tun. Das Herzstück
Das Uracher Residenzschloss. Foto: STAATLICHE SCHLÖSSER UND GÄRTEN
Das Uracher Residenzschloss.
Foto: STAATLICHE SCHLÖSSER UND GÄRTEN

10:45 Uhr Deutschland steht bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie nach Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einer schwierigen Phase. »Es stehen uns sehr, sehr schwere Monate bevor«, sagte die CDU-Politikerin laut »Bild«-Zeitung vom Sonntagabend in einer Schaltkonferenz mit den CDU-Fraktionschefs der Bundesländer. Die Kanzlerin gehe von weiter stark steigenden Infektionszahlen aus und rechne damit, dass mindestens bis Februar auch draußen keine größeren Veranstaltungen mehr möglich seien. Kontakte reduzieren sei das Gebot der Stunde, mahnt die Kanzlerin. Aber wie geht das, ohne Schulen, Kitas und Betriebe zu schließen? Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

10:17 Uhr Trotz Ausgangsbeschränkungen bleiben die Corona-Neuinfektionen in Tschechien auf einem dramatisch hohen Niveau. Am Sonntag kamen 7.301 bestätigte Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium in Prag am Montag bekanntgab. Das war die höchste Zahl an einem Sonntag seit Beginn der Pandemie. An Wochenenden wird grundsätzlich weniger getestet. Die Zahl der seit März registrierten Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung stieg auf mehr als 2.200. Tschechien hat knapp 10,7 Millionen Einwohner. (dpa)

9:11 Uhr Die Band der Martin-Luther-Kirche Mössingen (MLK-Band) wagte es: Unter dem Motto »Da ist Freiheit« gaben die Musiker zwei Kurz-Konzerte hintereinander weg – unter Auflagen. Mehr als 40 Besucher durften nicht ins Gotteshaus. Immerhin: Die erste halbe Stunde war ausverkauft. Darüber hinaus musste – bei Abstandsregeln von zwei Metern zwischen den Sängern und vier Meter zum Chorleiter – notiert werden, wer neben wem steht. (GEA)

8:14 Uhr Ersatz-Polizisten? Oder Sozialarbeiter ohne Uniform? Grüne und CDU streiten seit Jahren über Aufgaben und Ausstattung des freiwilligen Polizeidiensts. Die CDU-Fraktion hat eine neue Idee. (dpa)

7:46 Uhr Die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen werfen einer Umfrage zufolge auch die beruflichen Pläne vieler Studenten über den Haufen. So gehen mehr als 40 Prozent davon aus, dass sich ihre Berufsaussichten in den vergangenen Monaten verschlechtert haben, heißt es in der neuen »Studierendenstudie« des Beratungsunternehmens EY. Mehr lesen Sie hier. (dpa)

7:15 Uhr Autohersteller hat die Corona-Krise hart getroffen. Die Nachfrage nach Wohnmobilen und Fahrrädern boomt hingegen. Und auch bestimmte Motorräder und Roller sind stark nachgefragt. Corona ist nur ein Grund. (dpa)

7 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 443.189 (gestern: 434.798) Corona-Infizierte, 10.062 (10.035) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 319.454 (315.528) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Sonntag, 25. Oktober 2020

19 Uhr Die Corona-Pandemie ist in diesem Jahr das Gesprächsthema schlechthin – und das weltweit. Aber gibt es auch Länder, in denen das Virus derzeit nicht das dominierende Thema ist? Ja, diese Länder gibt es! Wer auf der Webseite der der amerikanischen Johns Hopkins Universität, die alle weltweit registrierten Corona-Fälle auflistet, ganz nach unten scrollt, stößt dabei auf Staaten, die fast Corona-frei sind. Ganz unten im Infizierten-Ranking stehen die Salomonen, eine Inselgruppe im Südpazifik mit insgesamt rund 800.000 Einwohnern. Dort sind bislang erst vier Fälle bekannt, drei davon gelten als wieder genesen. Das einzige Land ohne einen derzeit aktiv Infizierten ist Saint Kitts und Nevis: Von den 19 Fällen auf der Karibik-Insel mit geschätzt 56.000 Einwohnern gelten alle als genesen. In den Urlaub lässt sich in diese beiden Paradise aber nicht so einfach flüchten.  Auf den Salomonen besteht eine Einreisesperre für alle, die nicht Staatsbürger der Salomonen sind oder eine permanente Aufenthaltsbewilligung haben, heißt es auf der Webseite des Auswärtigen Amtes. St. Kitts und Nevis hat mit Ausbruch der Corona-Pandemie laut dem Auswärtigen Amt sogar eine komplette Ein- und Ausreisesperre verhängt. (der)

18:58 Uhr Das Landratsamt Reutlingen gibt am Sonntag keine aktuellen Corona-Zahlen mehr bekannt. »Die Lagemeldung mit den heutigen Zahlen wird am Montag nachgereicht«, teilte das Landratsamt mit. Zu den Gründen der Verzöherung machte das Landratsamt keine Angaben. (der)

18:14 Uhr Aus Protest gegen die staatlichen Corona-Beschränkungen sind am Sonntag in der Hauptstadt erneut Demonstranten auf die Straße gegangen. Die Polizei sprach von rund 2000 Menschen, die sich auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte versammelten. Die Situation war dort zeitweise unübersichtlich, weil Menschen aus der Menge ausbrachen. Die Polizei sprach von einer »dynamischen Lage«. »Es wurde weitgehend weder der Mindestabstand noch die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung eingehalten«, twitterte die Polizei. Dies waren jedoch Auflagen gewesen. Ein Anlass für die Proteste war unter anderem die Gesundheitskonferenz »World Health Summit«, die ursprünglich im Veranstaltungszentrum Kosmos geplant war. Wegen steigender Infektionszahlen findet die Veranstaltung, an der auch Vertreter des Robert Koch-Instituts teilnehmen, online statt. Dennoch zogen Demonstranten am Nachmittag vor das Gebäude. (dpa)

17:51 Uhr Ein Spieler des Fußball-Oberligisten SSV Reutlingen befindet sich seit Freitag in Quarantäne, nachdem seine Freundin positiv auf Corona getestet wurde. "Wir hatten sofort zum Württembergischen Fußballverband Kontakt aufgenommen. Die Austragung des Spiels gegen die Stuttgarter Kickers war nicht gefährdet", berichtet der SSV-Vorsitzende Dr. Karsten Amann. Der Spieler wurde zwischenzeitlich getestet, ein Ergebnis liegt noch nicht vor. (kre) 

17:18 Uhr Der Weihnachtsmarkt in Ammerbuch ist abgesagt worden. Als Alternative wolle man eine Liste der Anbieter auf die Webseite der Zehntscheuer Entringen stellen, »um dann doch noch die Weihnachtsgeschenke auf diesem Weg zu besorgen«, teilte der Veranstalter mit. (pm)

17:09 Uhr Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 69.580 gestiegen. Das sind 1.118 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Samstag hervorgeht. 51.863 Menschen gelten demnach als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um zwei auf 1.972. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert liegt laut Landesgesundheitsamt bei 1,47. Dieser gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 80,4 Infizierten pro 100.000 Einwohner. (pm)

16:50 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Sonntag 41 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit liegt der Kreis Tübingen bei 2.008 Fällen. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 88. Bei den genannten Fällen handelt es sich zu einem großen Teil um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle und um familiäre Häufungen, teilte das Landratsamt mit. Bei einigen kenne man die Infektionsquelle noch nicht.  Es gibt keine weiteren Todesfallmeldungen (Stand: 60 Todesfälle). (pm)

Coronavirus

Infizierte, Geheilte und Todesfälle

Gesamt:
Stand:

Anzahl Infizierte absolut

Datenquelle: Landratsämter
Karte: © GeoBasis-DE / BKG 2019

16:38 Uhr Die CDU-Spitze will am Montag darüber entscheiden, unter welchen Bedingungen und in welcher Form ihr eigentlich für Anfang Dezember geplanter Parteitag stattfinden kann. Der für den CDU-Vorsitz kandidierende Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, hat sich wegen der Corona-Lage dafür ausgesprochen, das für den 4. Dezember in Stuttgart vorgesehene Delegiertentreffen zu verschieben. Sein Konkurrent um den Parteivorsitz, Friedrich Merz, wies die Forderung erneut zurück. Als Alternative im Gespräch ist aber auch ein auf mehrere Standorte verteiltes Treffen mit Videoschalten. Beim Parteitag der CDU soll ein Nachfolger für die amtierende Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer bestimmt werden. Vor dem gleichen Problem steht die Linkspartei. Bei ihr will der Vorstand am Dienstag entscheiden, ob angesichts der Corona-Situation ein für Freitag geplanter Parteitag zur Wahl einer neuen Parteispitze stattfinden kann oder nicht. (dpa)

15:42 Uhr Der Vorsitzende des baden-württembergischen Landesschülerbeirats, David Jung, sieht das Tragen von Mund-Nasen-Masken im Unterricht und das Lüften von Klassenräumen kritisch. »Manche Lehrer reden sehr leise, die versteht man hinter der Maske kaum«, sagte der 18-Jährige der »Welt«. Auch sei der Nutzen von Masken zweifelhaft, wenn sie den ganzen Tag getragen würden. Sie müssten gewechselt werden, wenn sie feucht sind. »Also müsste jeder Schüler theoretisch drei, vier Masken in die Schule mitbringen - was natürlich nicht passiert.« Kritisch sieht Jung auch die Vorgabe, die Fenster alle 20 Minuten zu öffnen. Im Oktober gebe es zwar noch Tage, an denen man es mit offenem Fenster aushalten könne. »Mir ist aber auch aufgefallen, dass viele kränkeln, weil das Fenster offen ist.« Der Landesschülerbeirat schlug stattdessen die Anschaffung von Raumluftfiltern vor. (dpa)

14:59 Uhr Die spanische Regierung hat erneut einen nationalen Notstand beschlossen, um eine nächtliche Ausgangssperre gegen die Corona-Pandemie verhängen zu können. Die Ausrufung des Alarmzustands, der dritthöchsten Notstandsstufe des Landes, wurde am Sonntag bei einer außerordentlichen Ministerratssitzung in Madrid vereinbart, wie Ministerpräsident Pedro Sánchez mitteilte. Der Notstand, der noch am Sonntag in Kraft trat, gilt zunächst für zwei Wochen. (dpa)

14:23 Uhr Die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat eine positive Bilanz ihrer ersten Tour nach coronabedingt siebenmonatiger Unterbrechung gezogen und plant weitere Fahrten. Die Kreuzfahrt mit der »Aidablu« entlang der italienischen Westküste mit rund 1.000 Gästen an Bord sei nach sieben Tagen in Civitavecchia, dem Hafen von Rom, zu Ende gegangen, sagte eine Unternehmenssprecherin am Sonntag. Das Schiff war aufgrund der Corona-Schutzvorkehrungen weniger als zur Hälfte belegt. Die Reise stehe bis Mitte Dezember mehrmals auf dem Programm, die Nachfrage sei groß, hatte ein Sprecher zum Start der Tour gesagt. Weitere Italien-Kreuzfahrten seien geplant und sollen jeweils samstags in Civitavecchia starten, hieß es nun. Voraussetzung für Passagiere sei ein Covid-19-PCR-Test mit negativem Testergebnis, der nicht älter als drei Tage sein dürfe. (dpa)

Aida Cruises verschiebt Saisonbeginn
Die AIDAblu der Reederei Aida Cruises am Ostseebad Warnemünde. Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat den Beginn der Saison 2020/2021 wegen der Corona-Pandemie verschoben. Foto: Sven Hoppe/dpa
Die AIDAblu der Reederei Aida Cruises am Ostseebad Warnemünde. Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat den Beginn der Saison 2020/2021 wegen der Corona-Pandemie verschoben. Foto: Sven Hoppe/dpa

13.30 Uhr Nach der Verwirrung um mehrere Corona-Tests beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim wird sich die Task Force der Deutschen Fußball Liga (DFL) um Aufklärung bemühen. »Wir haben es so vereinbart, auch in Abstimmung mit der DFL, dass die Task Force Sportmedizin, die im Endeffekt das ganze Konzept erarbeitet hat, sich in aller Ruhe in der nächsten Woche darum kümmert, was die Ursachen sind«, sagte Heidenheims Vorstandschef Holger Sanwald am Sonntag bei Sky. Vier Spieler und ein Mitglied des Trainer- und Funktionsteams waren noch am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet worden, anschließend ließ der Club neue Tests durch das Klinikum Heidenheim durchführen - die am Samstag wie schon am Freitag alle negativ waren. Der FCH prüft nun sogar, ob er gegen das ursprüngliche Labor rechtliche Schritte einleitet. Am Sonntag gegen den VfL Osnabrück dürfen alle Spieler eingesetzt werden. (dpa)

11:58 Uhr Österreich zieht die Zügel angesichts stark steigender Corona-Neuinfektionen weiter an: Seit Sonntagnacht dürfen sich in Innenräumen abseits der eigenen vier Wände etwa bei Tanz- oder Yogakursen oder privaten Geburtstagsfeiern nur noch sechs Personen treffen, draußen zwölf. Das gilt auch für Amateur-Chöre und Musikkapellen. Auch in Restaurants gilt ab jetzt eine Höchstzahl von sechs statt bisher zehn Erwachsenen pro Tisch. Auf der Straße muss wieder ein Meter Abstand gehalten werden, außer zu Menschen, mit denen man zusammenwohnt. Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen hatte am Samstag erneut einen Rekordwert erreicht. 3614 Fälle wurden innerhalb von 24 Stunden gemeldet, nach 2571 am Tag davor. Die Zahl neu gemeldeter Fälle binnen sieben Tagen stieg auf 172,1 pro 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: In Deutschland liegt dieser Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts zurzeit bei 68,4. Stark betroffen sind die an Deutschland grenzenden österreichischen Bundesländer Salzburg, Tirol und Vorarlberg. (dpa)

11:18 Uhr  Gegen die Fassade eines Gebäudes des Robert-Koch-Instituts wurden in der vergangenen Nacht Brandsätze geworfen. Gegen 2.40 Uhr bemerkte ein Sicherheitsmitarbeiter mehrere unbekannt gebliebene Personen, die gegen die Fassade des Gebäudes in der General-Pape-Straße Flaschen warfen, teilte die Berliner Polizei am Sonntag mit. Dabei soll auch eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen sein. Die Flammen konnte der Mitarbeiter löschen. Verletzt wurde niemand. Da eine politische Motivation bei der versuchten Brandstiftung geprüft wird, hat der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen. (pol)

Schäden an Fenster und Fassade
Eine zerbrochene Fensterscheibe und Rußspuren am Gebäude des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Foto: Annette Riedl/dpa
Eine zerbrochene Fensterscheibe und Rußspuren am Gebäude des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Foto: Annette Riedl/dpa

10:26 Uhr Der Nothilfefonds des Wissenschaftsministeriums für Studierende während der ersten Welle der Corona-Krise ist nur von wenigen jungen Leuten in Anspruch genommen worden. 258 Anträge seien bis zum Auslaufen des Programms Ende Juli gestellt worden, teilte das Wissenschaftsministerium in einer Antwort auf eine Landtagsanfrage der FDP mit. Es seien 101 Anträge bewilligt, 60 abgelehnt und sieben zurückgezogen worden. Der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Nico Weinmann, sprach von einem »peinlichen Flop« angesichts von fast 360.000 Studierenden im Land. Das Programm habe nicht geholfen, obwohl die Not der Studierenden groß gewesen sei, wie immerhin landesweit über 23.000 Anträge auf Überbrückungshilfen des Bundes während der Pandemie zeigten. »Leider wurde verpasst, die wirtschaftliche Situation der Studierenden in der aktuellen Krise genauer unter die Lupe zu nehmen.« (dpa)

In eigener Sache

Die Corona-Krise hält uns in Atem. Der Reutlinger General-Anzeiger unterrichtet seine Leserinnen und Leser täglich mit dem Live-Ticker zuverlässig über das Geschehen vor Ort und die Entwicklungen in der Region. Der Live-Ticker ist für unsere Kunden kostenlos. Das ändert nichts daran, dass wir nicht öffentlich-rechtlich finanziert sind wie die Fernsehanstalten ARD und ZDF, sondern allein über unsere Leser und Anzeigenkunden. Selbstverständlich soll der Live-Ticker für Sie, liebe Leserinnen und Leser, kostenlos bleiben. Angesichts der Situation bitten wir Sie dennoch, über den Abschluss eines Web-, Digital- oder Print-Abos nachzudenken, um unsere Arbeit zu fördern, zu finanzieren und weiter zu unterstützen. Wir sind sicher, dass wir Sie mit unseren redaktionellen Inhalten und Verlagsleistungen überzeugen. Wir sind für Sie da und danken für Ihr Vertrauen.

Ihr Verleger Valdo Lehari jr./Ihr Chefredakteur Dr. Christoph Fischer

9:49 Uhr Die Gesundheitsämter in Deutschland haben laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 11.176 neue Corona-Infektionen gemeldet. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen allerdings meist niedriger, auch weil am Wochenende weniger getestet wird. Insgesamt haben sich demnach seit Beginn der Pandemie 429.181 Menschen in Deutschland mit dem Virus infiziert. Vor genau einer Woche waren es noch 5.587 Neuinfektionen an einem Tag. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 29 auf insgesamt 10.032. Rund 317.000 Menschen waren von ihrer Infektion genesen. Damit sind rechnerisch derzeit mehr als 102.000 Menschen mit dem Virus infiziert. Die bundesweite Inzidenz stieg nach RKI-Angaben auf 74,9 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Samstag hatte der Wert noch bei 68,4 gelegen. Die höchsten Werte hatten am Sonntag Berlin (119,6), Bremen (114,9), Hessen (104,1), Nordrhein-Westfalen (96,0), Bayern (79,6) und das Saarland (90,7) - die niedrigsten hatten Mecklenburg-Vorpommern mit 26,8 und Sachsen-Anhalt mit 28,4. (dpa)

9:05 Uhr Mit Hunderten Einsatzkräften hat die Berliner Polizei am Wochenende kontrolliert, ob sich die Menschen an die Corona-Regeln halten. Rund 1.000 Polizisten sollten im Laufe des Tages im Einsatz sein, die Hälfte von der Bundespolizei. »Wir sind bis in die Nacht hinein unterwegs«, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Auch für Sonntag sind Kontrollen geplant. (dpa)

Berlin
Bundespolizisten kontrollieren auf einer Einkaufsstraße in Berlin die Einhaltung der Maskenpflicht. Foto: Christoph Soeder/dpa
Bundespolizisten kontrollieren auf einer Einkaufsstraße in Berlin die Einhaltung der Maskenpflicht. Foto: Christoph Soeder/dpa

8:39 Uhr Während der US-Wahlkampf auf die Zielgerade geht, steigt im Land steil die Zahl der Corona-Infektionen. Präsident Donald Trump spielt die Gefahr jedoch konsequent herunter. Unterdessen gibt es einen neuen Corona-Fall im Umfeld des Weißen Hauses. Mehr dazu lesen Sie hier. (dpa)

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 434.798 (gestern: 426.110) Corona-Infizierte,10.035 (10.008) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 315.528 (312.347) gelten als wieder geheilt. (GEA)

Samstag, 24. Oktober 2020

19:16 Uhr Das Reutlinger Landratsamt meldet für Samstag 31 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 2.373 bestätigte Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 59,2. (pm)

Coronavirus

Entwicklung der Neuinfektionen

Gesamt:
Stand:
Datenquelle: Landratsämter

19 Uhr Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen 14 714 neue Corona-Infektionen gemeldet - so viele wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Da es allerdings am Donnerstag zeitweise zu Problemen bei der Übermittlung von Infektionszahlen gekommen war, sind in den jüngsten Angaben zu Neuinfektionen entsprechende Nachmeldungen enthalten. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung überschritt am Samstag die Marke von 10.000. Der deutliche Anstieg der Corona-Neuinfektionen um fast 3500 im Vergleich zum Freitag beruht auf einer Panne: »Aufgrund eines Serverausausfalls am RKI am 22.10.2020 wurden nicht alle Datensätze von den Gesundheitsämtern und zuständigen Landesbehörden übermittelt«, hieß es am Samstag auf der RKI-Seite. »Damit wurde gestern die Differenz zum Vortag unterschätzt. Die Fälle wurden im Verlauf des gestrigen Tages nachübermittelt, wodurch die Differenz zum Vortag heute auch die nachübermittelten Fälle enthält und dadurch überschätzt wird.« Betroffen von der Panne waren unter anderem Corona-Hotspots in Nordrhein-Westfalen. (dpa)

18:33 Uhr Die Zahl der seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 68.462 gestiegen. Das sind 1.647 Menschen mehr als am Vortag, wie aus Zahlen des Landesgesundheitsamtes vom Samstag hervorgeht. 51.300 Menschen gelten demnach als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um vier auf 1.970. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert liegt laut Landesgesundheitsamt bei 1,38. Dieser gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 75,2 Infizierten pro 100.000 Einwohner. (pm)

17:10 Uhr Dem Landratsamt Tübingen sind am Samstag 31 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Damit liegt der Kreis Tübingen bei 1.967 Fällen. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 81. Bei den genannten Fällen handelt es sich laut Landratsamt hauptsächlich um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle bzw. um familiäre Häufungen. Es gibt keine weiteren Todesfallmeldungen (Stand: 60 Todesfälle). Bei den genannten Fällen handelt es sich zu einem großen Teil um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle, bei einigen kenne man die Infektionsquelle noch nicht und versuchen diese zu ermitteln, teilte das Landratsmat mit. Es gibt keine weiteren Todesfallmeldungen (Stand: 60 Todesfälle). (pm)

16:21 Uhr Nach dem positiven Corona-Befund bei Serge Gnabry ist der Fußball-Nationalspieler nach Angaben des FC Bayern München zuletzt zweimal negativ getestet worden. Das jüngste Ergebnis am Samstagmorgen sei negativ gewesen, berichtete Trainer Hansi Flick bei Sky vor der Partie des deutschen Rekordmeisters gegen Eintracht Frankfurt. Er habe sich mit Team-Arzt Roland Schmidt unterhalten. »Natürlich kann es sein, dass es einer der wenigen Fälle war, die falsch-positiv waren«, sagte Flick. (dpa)

14:34 Uhr Mehrere hundert Künstler haben wegen coronabedingter Existenzangst bei einer Kundgebung in München mehr Hilfen von der Politik verlangt. Unter dem Motto »Aufstehen für die Kultur« machten sie am Samstag ihrer Not bei der Demonstration auf dem Königsplatz im Herzen des Münchner Kunstareals Luft, dem Museumsviertel der Landeshauptstadt. Die Polizei zählte gut 400 Teilnehmer. Ähnliche Kundgebungen waren in Hamburg und Berlin geplant. (dpa)

13:43 Uhr In Spanien zeichnet sich angesichts rasant steigender Corona-Zahlen eine Rückkehr zum Alarmzustand wie während der ersten Pandemie-Welle im Frühjahr ab. Damit solle den Regionalregierungen eine gerichtsfeste rechtliche Basis für einschneidende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus gegeben werden, berichteten die Zeitungen »El País« und »La Vanguardia« am Samstag unter Berufung auf Regierungskreise. Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte seine Landsleute am Vortag auf »sehr harte Monate« eingestimmt und zu mehr Disziplin bei der Eindämmung des Virus aufgerufen. Nur so könne ein drastischer Lockdown wie im Frühjahr noch vermieden werden. (dpa)

12:40 Uhr  In der Slowakei sind am Samstag landesweite Ausgangsbeschränkungen in Kraft getreten. Bis einschließlich 1. November dürfen die Bürger ihre Wohnungen nur für den Weg zur Arbeit sowie für Lebensmittelkäufe oder andere dringende Besorgungen verlassen. In vier besonders stark von Neuinfektionen betroffenen ländlichen Bezirken an der polnischen Grenze gelten noch strengere Bestimmungen. Dort dürfen Personen, die keinen negativen Corona-Test vorweisen können, außer ins Testlabor fast nirgendwohin gehen - auch nicht zur Arbeit. (dpa)

11:56 Uhr Die Punk-Musiker der »Ärzte« als Interviewpartner mit einem ernsten Anliegen in den »Tagesthemen«: Bei einem ungewöhnlichen Auftritt in der ARD-Nachrichtensendung hat die Berliner Band an die Politik appelliert, in der Corona-Krise die Kulturbranche nicht zu vergessen. Die Menschen, die in der Musikszene arbeiten, würden in Zeiten von Corona ignoriert, sagte Ärzte-Sänger Farin Urlaub. Die Band hatte die Tagesthemen mit einem Mini-Auftritt eröffnet - damit gab es erstmals Live-Musik in der Nachrichtensendung. Mehr dazu lesen Sie hier.

11:43 Uhr Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor dem Hintergrund deutlich steigender Corona-Infektionszahlen erneut an die Bürger appelliert, durch weniger Kontakte bei der Eindämmung der Pandemie mitzuhelfen. »Wir sind nicht machtlos gegen das Virus, unser Verhalten entscheidet, wie stark und wie schnell es sich ausbreitet. Und das Gebot der Stunde heißt für uns alle: Kontakte reduzieren. Viel weniger Menschen treffen«, sagte sie in ihrem am Samstag veröffentlichten Videopodcast. (dpa)

11:12 Uhr In Ulm hat sich ein Gastwirt nicht an die neuen Sperrzeiten gehalten. Am frühen Samstagmorgen saßen noch mehr als 20 Gäste in der Kneipe, obwohl das Lokal bereits um 23 Uhr schließen sollte, wie die Polizei mitteilte. Die Stadt Ulm hatte zuvor angeordnet, dass Gaststätten um 23 Uhr schließen müssen. Gegen den Gastwirt wird nun wegen Ordnungswidrigkeit ermittelt. (dpa)

10:56 Uhr Die Region Hannover in Niedersachsen hat bei Neuinfektionen mit dem Coronavirus einen wichtigen Grenzwert überschritten. Für Samstag meldete das Landesgesundheitsamt in Hannover 52,7 Infektionen auf 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Für die 1,15 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner der Region treten damit weitere Einschränkungen in Kraft. (dpa)

10:20 Uhr Zehn Tage nach der Verschärfung von Corona-Maßnahmen in Stuttgart am 14. Oktober sieht die Stadt noch keinen Anlass für Entspannung. »Die Zahlen sind noch nicht zufriedenstellend«, sagte ein Sprecher der Stadt zur derzeitigen Infektionslage. Auch wenn die Maßnahmen in der Bevölkerung aus Sicht der Stadt auf große Akzeptanz stießen, seien die Zahlen der Neuinfektionen weiter auf einem hohen Niveau. (dpa)

9:52 Uhr CDU-Landtagsfraktionschef Wolfgang Reinhart fordert angesichts der Überlastung der Gesundheitsämter in der Corona-Pandemie einen Kurswechsel bei der Kontaktnachverfolgung. Angesichts der Lage müsse man Prioritäten setzen und sich bei der Nachverfolgung von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen auf schutzbedürftige Gruppen wie ältere Menschen und Risikopatienten konzentrieren, sagte Reinhart der Deutschen Presse-Agentur. »Es ist offensichtlich, dass es zunehmend nicht mehr leistbar ist, alle Infektionsketten lückenlos nachzuverfolgen«, sagte er. (dpa)

9:20 Uhr Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr wahrscheinlich teurer. Grund sind nach Angaben des Bundesverbands der Weihnachtsbaumerzeuger höhere Kosten wegen der Coronavirus-Pandemie. Für die beliebten Nordmanntannen dürften bei bester Qualität zwischen 20 und 27 Euro fällig werden, sagte Geschäftsführer Martin Rometsch der Deutschen Presse-Agentur. Im vergangenen Jahr hatte die Preisspanne 18 bis 23 Euro betragen. Die Händler müssten Hygienekonzepte erstellen, mehr Platz vorhalten und möglicherweise mehr Personal einsetzen. In großen Städten seien die Preise in der Regel höher als auf dem Land. Für Blautannen rechnet Rometsch mit 12 bis 16 Euro und für Fichten mit 9 und 12 Euro je Meter.

8:49 Uhr Aufgrund der Coronavirus-Pandemie haben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vermutlich 80 Millionen Babys unter einem Jahr in diesem Jahr keine Impfung gegen Polio erhalten. 2020 dürfte das schwerste Jahr sein, das die Männer und Frauen je erlebt haben, die sich weltweit für die Ausrottung der Krankheit einsetzen, berichtete die WHO zum Welt-Polio-Tag am heutigen Samstag.

8:25 Uhr Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstagmorgen 14.714 neue Corona-Infektionen gemeldet, so viele wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland. Da es allerdings am Donnerstag zeitweise zu Datenlücken bei der Übermittlung von Infektionszahlen gekommen war, könnten in der jüngsten Zahl der Neuinfektionen entsprechende Nachmeldungen enthalten sein. Auch am Samstagmorgen gab es zeitweise Unstimmigkeiten bei den angegebenen Zahlen. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung überschritt am Samstag die Marke von 10.000. (dpa)

8 Uhr Wir beginnen den Morgen mit einem Blick auf die Zahlen der amerikanischen Johns Hopkins Universität: Diese zieht für ihre Corona-Erhebungen andere (und mehr) Quellen heran als beispielsweise das Robert-Koch-Institut (RKI). In Deutschland gibt es demnach 426.110 (gestern: 403.874) Corona-Infizierte,10.008 (9.960) Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben und 312.347 (308.779) gelten als wieder geheilt. (GEA) 

Alle Informationen, die zwischen 15. Oktober und 23. Oktober rund um das Coronavirus eingegangen sind, finden Sie hier.